15/09/2026
Wenn in Brühl das Geld fehlt, merkt man das nicht zuerst im Rathaus – sondern im Alltag.
Dann können Gebühren steigen: Kita, Parken, Amt, Friedhof. Genau die Dinge, die Familien, Pendler und Angehörige direkt treffen.
Als Nächstes geraten Vereine und Kultur unter Druck. Zuschüsse und Feste sind oft das Erste, woran gespart wird. Das schwächt das Ehrenamt, das Stadtleben und den Zusammenhalt.
Danach folgen Personal und Öffnungszeiten: Stellenstopp, kürzere Sprechzeiten. Weniger Service, längere Wege, mehr Frust für Bürger, die ein Anliegen haben.
Ohne ausreichenden Gewinn leiht sich die Stadt Geld. Schulden von heute sind Zinsen und Sparzwang von morgen.
Langfristig reicht keine Ausschüttung. Wer den Haushalt nicht ehrlich macht, verschiebt das Problem nur. Ausgaben müssen geprüft und dort gesenkt werden, wo es möglich ist – nicht bei denen, die am wenigsten ausweichen können.
Wir fordern Transparenz und den Mut zur Wahrheit bei den Ausgaben. Die Bürger in Brühl haben ein Recht zu wissen, wohin ihr Geld fließt und welche Entscheidungen wirklich nötig sind.