30/06/2026
Am vergangenen Sonntag wurde die neu errichtet Heinrich-Hütte offiziell eingeweiht.
Trotz der hohen Temperaturen haben sich viele interessiert Bürgerinnen und Bürger sowie geladenen Gästen auf den Weg in den Tiergarten zur Schutzhütte gemacht.
Die seit vielen Jahrzehnten bestehende Schutzhütte im Tiergarten bietet Spaziergängern und Wanderer einen Schutz vor der Witterung und ein schönes Ambiente für eine Rast.
In den letzten Jahren hatte sehr der Zahn der Zeit an der Hütte genagt und die Schutzhütte war marode und baufällig.
Die Idee zur Sanierung der Heinrichhütte entstand ebenso wie die Ideen für die bereits umgesetzten Projekt Osterwaldhütte und Naturerlebnispfad Lambachtal beim sog. „Zukunftscheck Dorf“ des Landkreises Südwestpfalz.
Finanziert wurde die Maßnahme durch eine LEADER-Förderung der LAG Pfälzerwald plus (70 %) und vom Förderverein Dorfgemeinschaft Bottenbach (30 % (Erlös aus der
Dorfweihnacht und Kerwemontag).
Die Gemeindearbeiter übernahmen, fachlich unterstützt von Timo Zander, die Erdarbeiten, die Fundament- und Betonarbeiten, die Bruchsteinarbeiten und das Anlegen der Außenanlagen.
Auch die zukünftige Pflege wird von den Gemeindearbeitern
übernommen.
Die Planung der Holzkonstruktion erfolgte durch den Zimmermannmeister Daniel Ganster
vom Union Bauzentrum Hornbach, Pirmasens. Architekt Christoph Arnold erstellt den Bauantrag. Martin K***z und Tracy Gunder betreuen seitens der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land das Projekt.
Der Aufbau der Holzkonstruktion sowie das Eindecken wurde vom Männerclub Bottenbach übernommen. Tatkräftig wurden sie von Andreas Veidt und Rainer Herrbruck unterstützt.
Heinrich Herrbruck, der Großvater von Rainer Herrbruck errichtete mit Unterstützung von Freunden um das Jahr 1970 die erste Heinrichhütte und wurde ihr Namensgeber. Ende der Achtziger Jahren wurde die Schutzhütte von befreundeten
Rentnern (u.a. Lehner Herrmann, Jakob Heckel, Willi Heckel, Alois Ranker) aus dem Ort erneuert. Die aktuelle Erneuerung stellt somit bereits die dritte Schutzhütte an diesem Ort dar.
Durch die vorbildliche Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure konnte ohne Eigenmittel der Gemeinde, zügig die neue Schutzhütte errichtet werden.
Neu und innovativ ist auch der „Erdkühlschrank“ ohne Strom. Denn Durst kennt keine Öffnungszeiten!
Für eine freiwillige Spende dürfen sich Wanderer und Besucher ein „erdkühles“ Getränk nehmen.
Wie funktioniert der „Kühlschrank“? Ganz einfach, den „Kühlschrank" mit der Kurbel nach oben ziehen und Getränk entnehmen. Anschließend den „Kühlschrank“ wieder ganz
nach unten kurbeln, sodass der Deckel wieder bodengleich ist - so bleiben die Getränke kühl.
Der Förderverein Dorfgemeinschaft und die Ortsgemeinde vertrauen auf die Ehrlichkeit der Besucher. Mit einer kleinen Spende wird dafür gesorgt, dass der „Kühlschrank“ immer wieder für die nächsten Besucher gefüllt und das Angebot erhalten werden kann.
Spenden können auf das Vereinskonto des Förderverein Dorfgemeinschaft Bottenbach e.V. überwiesen (über QR-Code hinterlegt) oder direkt über einen QR-Code mittels
PayPal getätigt werden. Die leeren Flaschen einfach wieder zurückstellen.
Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer, Beteiligte und Unterstützer beim Bau der neuen Heinrichhütte.
Hervorheben möchten wir:
- Die LAG Pfälzer Wald Plus für die Leader Förderung.
- den Förderverein Dorfgemeinschaft Bottenbach für die Übernahme der ungedeckten Kosten
- die Gemeindearbeitern Semsodin Durgutovic und Martin Lang für Ihre Arbeitsleistung
- den Männerclub Bottenbach sowie Andreas Veidt und Rainer Herrbruck für die Arbeitseinsätze
- den 1. Beigeordnete Timo Zander für die Organisation der Helfer sowie für die fachliche Unterstützung
- Manuel Kölsch für die Erstellung des neuen Namensschildes
- Architekt Christoph Arnold für den Bauantrag
- Zimmermannmeister Daniel Ganster, Union Bauzentrum Hornbach, Pirmasens für die Planung der Holzkonstruktion
- Martin K***z und Tracy Gunder von der Verbandsgemeindeverwaltung
- Alfred-Welter-Stiftung für die Spende der Sitzgruppe
- Firma Kawolus, Bexbach sowie bei Manfred Herweck für die Schilder
Durch Zusammenarbeit aller Beteiligte konnte das Projekt ohne finanzielle Mittel der Ortsgemeinde und somit ohne Belastung für die Bürger umgesetzt werden. Die neu errichtete Schutzhütte ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt und ein tolles Beispiel dafür,
dass Gemeinsam mehr erreicht werden kann.