Referat für politische Bildung - AStA Bonn

Referat für politische Bildung - AStA Bonn AStA der Universität Bonn
Referat für politische Bildung

Wer den spannenden Vortrag von Thomas Galli verpasst hat, kann ihn noch bis zum 2. Dezember nachschauen:
22/11/2021

Wer den spannenden Vortrag von Thomas Galli verpasst hat, kann ihn noch bis zum 2. Dezember nachschauen:

+++ Online-Vortrag +++Weggesperrt - Warum Gefängnisse niemandem nützen. Vortrag und Diskussion mit Thomas Galli18. November 2021, 19:00Teil der Veranstaltung...

Morgen findet um 19:00 der Abschluss unserer Veranstaltungsreihe "Repression&Gefängnis" mit Thomas Gallis Vortrag "Wegge...
17/11/2021

Morgen findet um 19:00 der Abschluss unserer Veranstaltungsreihe "Repression&Gefängnis" mit Thomas Gallis Vortrag "Weggesperrt - Warum Gefängnisse niemandem nützen" statt.
https://fb.me/e/cBPPlQ6u0

Der Vortrag wird wie immer live auf dem YouTube-Account des AStA Bonn gestreamt. Fragen und Anmerkungen können über die Kommentarfunktion bei YouTube, oder per Mail bzw. facebook-Nachricht an das Referat geäußert werden.
https://youtu.be/WcXLSpPLPZU

+++ Online-Vortrag +++Weggesperrt - Warum Gefängnisse niemandem nützen. Vortrag und Diskussion mit Thomas Galli18. November 2021, 19:00Teil der Veranstaltung...

Morgen geht es endlich bei unserer Veranstaltungsreihe "Repression&Gefängnis" weiter. Ab 19:00 referiert Liza Mattutat ü...
20/10/2021

Morgen geht es endlich bei unserer Veranstaltungsreihe "Repression&Gefängnis" weiter. Ab 19:00 referiert Liza Mattutat über die Genealogie des Gefängnisses bei Foucault. Der Vortrag wird wie bewährt auf dem Youtube-Kanal des AStA Bonn gestreamt und ist unter folgendem Link abrufbar:

https://youtu.be/SAxB0RbmBi8

Die Dissertation unseres ehemaligen Referenten Steffen Klävers ist nun zu einem deutlich erschwinglicheren Preis neu auf...
04/10/2021

Die Dissertation unseres ehemaligen Referenten Steffen Klävers ist nun zu einem deutlich erschwinglicheren Preis neu aufgelegt worden:

Steffen Klävers‘ Studie nimmt Ansätze der Holocaustforschung in den Blick, die eine postkoloniale Perspektive auf die Shoah einbeziehen. Bei allen Befunden, die sie hervorgebracht hätten, seien diese aber nicht in der Lage, die Spezifik der nationalsozialistischen Judenvernichtung zu erfassen.

23/08/2021

Am 23. August 1927, heute vor 93 Jahren, wurden die beiden aus Italien stammenden Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti in den USA zu Unrecht verurteilt und anschließend hingerichtet. Sacco und Vanzetti wurden wegen Raubmordes angeklagt und in einem fragwürdigen Prozess mit mehr als zweifelhaften Zeugen zum Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt. Die Hinrichtung löste weltweite Proteste und Massendemonstrationen aus, der US-Justiz wurde eine politische Prozessführung und ein politisches Urteil vorgeworfen. Der Prozess und das Urteil fielen in eine Zeit der politischen Verfolgung von Anarchisten und Kommunisten in den USA. Der Urteilsspruch muss daher vor dem Hintergrund dieses historischen Kontextes gedeutet werden.

1977, 50 Jahre nach der Hinrichtung, rehabilitierte der Gouverneur von Massachusetts Michael Dukakis Sacco und Vanzetti und bezeichnete den Prozess als unfair.

Joan Baez
https://youtu.be/7oday_Fc-Gc

und Ennio Morricone
https://youtu.be/vp420cZZ0c4

setzten den beiden Anarchisten ein musikalisches Denkmal.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sacco_und_Vanzetti

"'Rechtlich abschließend geklärt' bedeutet in diesem Zusammenhang übrigens, dass man bis heute dank allerlei Fisimatente...
09/08/2021

"'Rechtlich abschließend geklärt' bedeutet in diesem Zusammenhang übrigens, dass man bis heute dank allerlei Fisimatenten schäbigster Sorte so gut wie keine Reparationen gezahlt hat und das auch künftig nicht tun will."

In der neuen Ausgabe des Campusmagazin Friedrichs Wilhelm - fw findet sich ein spannender Artikel über deutsche Reperationszahlungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die gesamte Aussgabe findet ihr hier:
https://fw.asta-bonn.de/

20 Jahre G8 Gipfel – 20 Jahre Schande von Genua Vom 18. - 22. Juni 2001 fand in der italienischen Hafenstadt Genua der 2...
20/07/2021

20 Jahre G8 Gipfel – 20 Jahre Schande von Genua

Vom 18. - 22. Juni 2001 fand in der italienischen Hafenstadt Genua der 27. G8-Gipfel statt. Wie schon bei dem EU-Gipfel in Göteborg einen Monat zuvor und dem Treffen der WTO in Seattle 1999 waren Proteste der sich damals im Aufbau befindenden „Anti-Globalisierungsbewegung“ angekündigt. Wie auch in Seattle und Göteborg war der Gipfel von gewalttätigen Ausschreitungen und Auseinandersetzungen zwischen Polizist*innen und Demonstrant*innen überschattet. Am 20. Juli, dem dritten Tag des Gipfels, erschoss ein Carabinieri den erst 23jährigen italienischen Studenten Carlos Giuliani. Der Polizist berief sich auf Notwehr und wurde freigesprochen. Dem Gericht zur Folge prallte die Kugel von einem fliegenden Stein ab und traf erst deswegen Giuliani. Foto- und Videomaterial nähren berechtige Zweifel an dieser Darstellung.

Während der Tod von Carlos Giuliani auch in Deutschland bekannt ist, sind die Ereignisse in der Bolzaneto-Kaserne zunehmend in Vergessenheit geraten. Dabei bleibt man mit Entsetzen zurück, wenn man die Bericht der Betroffenen liest. Es mutet unvorstellbar an, dass im Jahr 2001 in einem Gründungsland der EU bzw. ihrer Vorläufer die Menschenrechte von Gefangenen für drei Tage ausgesetzt waren und der Staat sich wie eine Militärdiktatur verhielt.

Die Gipfel-Demonstrant*innen, die in die als Gefängnis fungierende Bolzaneto-Kaserne verschleppt wurden, erlebten in den folgenden Tagen brutale Gewalt, Misshandlungen, menschenverachtende Demütigungen und neonazistische Polizisten. Oder wie ein italienischer Journalist schrieb: „Folter. Das Wort ist weder unangemessen noch überspannt.“
Dort ereignete sich tagelange und massenhafte Folter von politischen Gefangenen; mitten in Europa. Bei der Lektüre des Artikels des italienischen Journalisten Guiseppe d'Avanzo bleibt einem die Luft weg, weswegen wir ihn ausdrücklich mit einer Triggerwarnung versehen möchten. Es sind Berichte, die einen an faschistische Diktaturen erinnern.

Im Juli 2001 gingen Bilder um die Welt von Straßenschlachten beim G-8-Gipfel in Italien. Zu sehen und zu hören war von Schlägen, Tritten und Reizgas. Aber für das, was die Verhafteten dann erwartete, gibt es nur ein Wort – Folter.

Adresse

NasseStr. 11
Bonn
53113

Öffnungszeiten

13:00 - 14:00
17:00 - 18:00

Telefon

+49228736157

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Referat für politische Bildung - AStA Bonn erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen