Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte Uni Bonn

Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte Uni Bonn https://www.fnzrlg.uni-bonn.de/impressum Die Geschichte der Frühen Neuzeit ist eine Abteilung des Instituts für Geschichtswissenschaft der Uni Bonn

„Entschädigung als Leitfaktor von Friedens- und Versöhnungsprozessen“ stand im Zentrum des ersten gemeinsamen Workshops ...
15/06/2026

„Entschädigung als Leitfaktor von Friedens- und Versöhnungsprozessen“ stand im Zentrum des ersten gemeinsamen Workshops des ZHF und des Zentrums für Versöhnungsforschung. In fünf Referaten, die insgesamt vier Kontinente und den Zeitraum von der Antike bis zur Gegenwart umspannten, wurden im ZHF spannende Facetten der Thematik präsentiert. Die Veranstaltung, die im Rahmen der „Heritage Week 2026“ stattfand, verdeutlichte eindringlich, dass die Themen „Frieden“ und „Versöhnung“ in sehr inspirierender Weise interdisziplinär und epochal übergreifend diskutiert werden können. Wir danken dem Versöhnungszentrum, der „Heritage Week 2026“ und der TRA 5 „Present Pasts“ sehr herzlich für die Kooperation und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Chic von gestern und Charme von heute: Die Abteilung FNZRLG des Instituts für Geschichtswissenschaft hat am 5. Juni Köni...
08/06/2026

Chic von gestern und Charme von heute: Die Abteilung FNZRLG des Instituts für Geschichtswissenschaft hat am 5. Juni Königswinter und das dortige Siebengebirgsmuseum besucht. Der Tag begann mit einem Rundgang durch den Stadtkern mit besonderem Blick für die dortigen Villen und ehemaligen Hotels. Sie stammen zumeist aus der Hochzeit der tourismusstarken Rheinromantik am Fuss des Drachenfels - Spuren, die heute noch das Stadtbild definieren, wenn auch manch ein altes Hotel heute im Leerstand stillsteht. Auch über solche Wandlungen der Tourismuskultur, die topographische Beschaffenheit und kulturelle Prägung der Landschaft am Rhein informiert die vielseitige Ausstellung des Siebengebirgsmuseum, durch das uns dessen Leiterin, Frau Dr. Lange, geführt hat.

Wir danken für die Gastfreundschaft in KöWi und empfehlen jederzeit die kurze Reise aus Bonn dorthin: ”Willst du immer weiter schweifen? / Sieh, das Gute liegt so nah...“.

Transkribus Einstiegskurs: Wer soll das denn lesen können?-> Wann? 22. Juni 2026-> Wo? Im Zentrum für Historische Friede...
08/06/2026

Transkribus Einstiegskurs: Wer soll das denn lesen können?
-> Wann? 22. Juni 2026
-> Wo? Im Zentrum für Historische Friedensforschung, Brühler Straße 7, 2. OG
-> Wie viel Uhr? 14-16 Uhr c.t.
-> Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

-> Worum geht es? Transkribus ist eine KI-gestützte Texterkennungsplattform. Sie bietet gerade uns Historiker*innen wertvolle Möglichkeiten, um handschriftliche Quellen auch in größerem Umfang zu entziffern. Besonders im Hinblick auf Bachelor- und Masterarbeiten kann es sehr nützlich sein, hier Grundskills zu erwerben.
-> Was erwartet Sie? Wir werden uns gemeinsam Transkribus anschauen und die wichtigsten Funktionen kennenlernen. Wie wird aus einer alten Handschrift ein Transkribus-Projekt? Wie bereite ich die Handschrift für die Entschlüsselung vor? Wie finde ich die richtigen KI-Modelle? Welche Hilfsmittel gibt es noch zur Entschlüsselung des Inhalts?
-> Im Anschluss bekommen Sie die Gelegenheit, mithilfe von ausgewählten Handschriftenquellen zum Westfälischen Frieden aus dem ZHF-Bestand erste Schritte bei der Entschlüsselung frühneuzeitlicher Handschriften zu gehen.
-> Was brauchen Sie: Bitte bringen Sie Ihre Laptops/Tablets mit, um Transkribus nutzen zu können.
-> Gerne schon vorab: Legen Sie sich einen kostenlosen Account bei Transkribus an: https://readcoop.eu/de/transkribus/

Klingt interessant! Muss ich schon Erfahrungen mit handschriftlichen Quellen oder Transkribus haben, um mitzumachen? Das ist nicht nötig, der Kurs richtet sich an interessierte Einsteiger genauso wie an Studierende, die schonmal von Transkribus gehört oder Handschriften gelesen haben.

Von Sachsen aus in alle Welt? Vielleicht doch erstmal „nur“ unterwegs in Mitteldeutschland – aber deswegen nicht weniger...
04/06/2026

Von Sachsen aus in alle Welt?
Vielleicht doch erstmal „nur“ unterwegs in Mitteldeutschland – aber deswegen nicht weniger spannend!

Der mitteldeutsche, sächsische Raum war mit der via regia sowie weiteren großen Fernverbindungsstraßen eine ergiebige Produktionsstätte vormoderner Reiseberichte. Diese Quellen verraten uns nicht nur viel über Reisewege und Reisende, sondern auch über Wahrnehmungen von Fremdheit, politische und soziale Verhältnisse und vieles mehr.

Auf Grundlage einer umfassenden Bibliografie Winfried Müllers erschließt das Projekt „Reiseberichte digital“ des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden rund 250 gedruckte Reiseberichte aus Spätmittelalter und Früher Neuzeit aus und um die Region Mitteldeutschland. Über 1.500 Reisestationen sind dort erfasst und auf mehreren Karten verzeichnet, die Texte lassen sich mittels Ortsangaben und Datum suchen. Neben Metadaten und Stationen der Reisen werden Digitalisate, falls vorhanden, direkt verlinkt.

Hier geht es zur Datenbank: https://reise.isgv.de/

Text: M. Klinkenberg

Der interdisziplinäre Workshop "Entschädigung als Leitfaktor von Friedens- und Versöhnungsprozessen" (8.6., 9-13 Uhr, ZH...
29/05/2026

Der interdisziplinäre Workshop "Entschädigung als Leitfaktor von Friedens- und Versöhnungsprozessen" (8.6., 9-13 Uhr, ZHF) widmet sich im Rahmen der Heritage Week interepochal der Frage von Entschädigungsleistungen als Bestandteil von Versöhnungsprozessen. In dem halbtägigen Programm referieren Wissenschaftler*innen aus Kultur-, Geschichtswissenschaft und Amerikanistik zu verschiedenen Fällen von Entschädigungsentscheidungen in Friedens- und Versöhnungsprozessen von antiken römischen Verträgen, frühneuzeitlichen Friedensstiftungen, in kolonialen Kontexten oder im Umgang mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Der Workshop findet in Kooperation des Zentrums für Historische Friedensforschung und des Zentrums für Versöhnungsforschung statt und ist Bestandteil der Heritage-Week an der Uni Bonn.

Programm und Infos unter https://www.igw.uni-bonn.de/fnzrlg/de/info/veranstaltungen/entschaedigung-leitfaktor-von-friedens-und-versoehnungsprozessen

Nach dem Abi erstmal Work and Travel in Australien machen? 🗺️Margareth Cavendish, Duchess of Newcastle, hätte wohl davon...
28/05/2026

Nach dem Abi erstmal Work and Travel in Australien machen? 🗺️Margareth Cavendish, Duchess of Newcastle, hätte wohl davon abgeraten: „[..] for our Young men in this Age get nothing by their Travels, but Vanity and Vice”.

Nicht nur bei jungen Männern nahm die Reisetätigkeit in der Frühen Neuzeit unter anderem aufgrund von Entwicklungen im Verkehrs- und Postwesen erheblich zu. Für Pilgerfahrten bis zu Bildungsreisen und zu vielen anderen Zwecken machten sich die Menschen auf den Weg. Aber: Reisen musste gelernt sein! Zumindest waren viele Zeitgenossen dieser Meinung und so entwickelte sich das Genre sogenannter „ars apodemica“, also Reiseratgeber und Reisetheorien, in denen diverse Stimmen ihren Senf dazu gaben, wie (und ob) man richtig reiste.

Nicht nur dezidierte Reiseratgeber, sondern auch andere Textgattungen lassen sich auf der Website „The Art of Travel 1500-1850“ nach frühneuzeitlichen Ratschlägen zum Reisen durchsuchen. Anhand vieler verschiedener Suchkategorien (Personen, Titel, Datum, Sprache, Geschlecht der Verfasser*innen, Thema, Textsorte und Publikationsort) können Interessierte verschiedenartige Quellen entdecken, zu denen die Metadaten und Links zu Digitalisaten zur Verfügung gestellt werden.

Hier geht es zur Datenbank: https://artoftravel.universityofgalway.ie/
Text: M. Klinkenberg

🚖🚌💂Einmal ohne Doppelbus und Taxi quer durch London – diese Möglichkeit verspricht die „Map of Early Modern London“ (kur...
21/05/2026

🚖🚌💂Einmal ohne Doppelbus und Taxi quer durch London – diese Möglichkeit verspricht die „Map of Early Modern London“ (kurz: MoEML). Das digitale Projekt erlaubt es nicht nur, die Stadt im 16. Jahrhundert mithilfe einer Karte aus der Vogelperspektive zu entdecken. Auf der Grundlage einer Holzschnittkarte aus den 1560er Jahren sind wichtige Orte – von Gefängnissen, Marktplätzen bis hin zu Krankenhäusern – verzeichnet und identifizierbar. Mithilfe einer Suchleiste lassen sich die Orte nach Kategorien filtern. So landet man unter „prisons“ nicht nur beim berühmtberüchtigten Tower of London, sondern bei 17 weiteren Gefängnissen, die der Dichter John Taylor in seinem Flugblatt „The Praise and Vertue of a Jayle and Jaylers“ beschreibt.

Auf den Spuren Shakespeares werden Personen, Themen und Begriffe rund um London in einer Enzyklopädie gesammelt und mit den Orten in Beziehung gesetzt; Interessierte können durch passende zeitgenössische Primärtexte stöbern und bspw. eine versionierte Ausgabe von John Stows „Survey of London“ lesen. Dank direkt einsehbarer Quellentexte mit Bezug zur Londoner Stadtgeschichte um 1600 lohnt es sich also auch, die Karte bei der Quellenrecherche zu nutzen.

Ermöglicht wird das alles durch fünf Datenbanken von MoEML: einer „Placeography“ der Orte (z. B. Theatern, Kirchen und Stadtbezirken), einer „Personography“ von Londonern der Frühen Neuzeit, einer „Orgography“ von damaligen Organisationen der englischen Hauptstadt (z. B. Zünften), einer Bibliografie von Primär- und Sekundärquellen, sowie einem Glossar mit für das frühneuzeitliche London relevanten Begriffen.

Hier geht es zur Datenbank: https://mapoflondon.uvic.ca/index.htm

Herzliche Einladung an die Studierenden - eine seltene Gelegenheit, Bonner "Leerstellen" mit Wissen und Erinnerungskultu...
14/05/2026

Herzliche Einladung an die Studierenden - eine seltene Gelegenheit, Bonner "Leerstellen" mit Wissen und Erinnerungskultur zu füllen!
Fachschaft Geschichte Universität Bonn

Auch in diesem Jahr bietet der Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande wieder kostenfreie Führungen für Studierende an!

Am 15. Juni um 17:00 Uhr führen uns Frau Prof. Dr. Katja Makhotina und Frau Hera Shokohi zu ausgewählten Orten der NS-Gewalt im Bonner Raum, die bisher kaum in der städtischen Erinnerungskultur präsent sind.
Das 2019 von der Abteilung für Osteuropäische Geschichte () initiierte Lehr- und Forschungsprojekt „Bonner Leerstellen. Unbekannte Orte der NS-Gewalt in Bonn“ widmet sich diesen Orten und hat die bewegte Geschichte einiger dieser Orte aufgearbeitet.
Das Projekt setzt sich mit Erinnerungsorten in und um Bonn auseinander und fragt nach deren Verankerung im kollektiven Gedächtnis. Ziel ist es, diese „Leerstellen“ in der (lokalen) Erinnerungskultur sichtbarer zu machen.

Die Führung wird von der Projektleitung begleitet und bietet Einblicke in die Gewalt- und Aufarbeitungsgeschichte.
Im Fokus der Führung stehen die Schicksale von sowjetischen und osteuropäischen Zwangsarbeiter*innen und Jüdinnen*Juden.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage: https://vglr.hypotheses.org/4236

14/05/2026

Am Montag, den 4. Mai, fand um 19:00 Uhr der traditionelle Frühlingsvortrag des Vereins für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande in den Veranstaltungsräumen der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn statt. Kooperationspartner waren die Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte sowie die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn .
Professor Michael Rohrschneider und Veronica Albrink (ULB) richteten zu Beginn Grußworte an die anwesenden Gäste.
Im Zentrum des Abends stand der instruktive Vortrag von Dr. Norbert Schloßmacher, langjähriger Leiter des Bonner Stadtarchivs, über den in Bonn wirkenden Historiker und Publizisten Ernst Moritz Arndt.

Im ersten Teil des Vortrags stand das bewegte Leben Arndts von der Kindheit bis zu seinem Tod im Vordergrund, während der zweite Teil sein Nachleben und seine Rezeption beleuchtete, die bereits zu seinen Lebzeiten einsetzte.
Arndt zählt zu den umstrittensten Persönlichkeiten seiner Zeit, dem unter anderem Nationalismus und Antisemitismus vorgeworfen werden. Schloßmacher gelang es, das Leben und Wirken des Historikers in seiner Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit darzustellen. Eine umfassende Biografie zu Arndt stelle, so Schloßmacher, weiterhin ein Desiderat der aktuellen Forschung dar.
Auf den Vortrag folgte eine anregende Diskussion. Im Anschluss bot sich den Gästen bei Getränken und einem kleinen Imbiss die Gelegenheit zum weiteren Austausch untereinander sowie mit dem Referenten und den anwesenden Vorstandsmitgliedern des Vereins.

Eine gelungene Veranstaltung! Unser Dank gilt all unseren Kooperationspartnern, insbesondere ULB Bonn für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die tatkräftige Unterstützung.

Die Fachschaft Geschichte Universität Bonn lädt am 18.5. wieder zu einem Histokino in die Konviktstraße ein. Der Film be...
09/05/2026

Die Fachschaft Geschichte Universität Bonn lädt am 18.5. wieder zu einem Histokino in die Konviktstraße ein. Der Film behandelt den Herrschaftsantritt und die frühen Herausforderungen einer englischen Königin im 16. Jahrhundert, die sich gegen allerlei (historische und unhistorische) Intrigen behaupten muss. Wer eine opulente Ausstattung zu schätzen weiß und an historischen Kostümen Freude hat, wird auf seine Kosten kommen. Der durchaus erfolgreiche und auch von der Kritik wohlwollend aufgenommene Film war für sieben Oscars nominiert, gewann aber aufgrund starker Konkurrenz (u.a. Shakespeare in Love) allein den für das beste Make-up.

Herr Bechtold wird den Film ab 19 Uhr vorstellen. Die Filmvorführung beginnt um 20 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Adresse

Am Hofgarten 22
Bonn
53113

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 19:30
Dienstag 09:00 - 19:30
Mittwoch 09:00 - 19:30
Donnerstag 09:00 - 19:30
Freitag 09:00 - 16:00

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