07/05/2026
Wohlfeile Sonntagsreden: Was taugen diese, wenn das eigene Handeln ihnen widerspricht? Diese Frage stellt die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) den deutschen Bischöfen. Wenige Tage vor dem Katholikentag in Würzburg legt der Elternverband den Finger in zwei offene Wunden: Die Bischöfe ziehen sich zunehmend aus der Bildung zurück und offenbaren einen miserablen Umgang mit dem Ehrenamt.
Dieses Fazit formuliert die KED auf Basis der eigenen Erfahrungen mit dem Verband der Diözesen Deutschlands (VDD). Dessen Entscheidungen werden von Bischöfen gefällt. Dazu zählte im Juli 2025 die unerwartete Ankündigung, der Katholischen Elternschaft binnen eines Jahres sämtliche Zuschüsse zu streichen. Allerdings wurde in Aussicht gestellt, dass es Übergangsgelder für gut begründete langfristige Projekte gibt.
Im Vertrauen auf diese Zusage investierten die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder der KED hunderte Arbeitsstunden. Im April 2026, nach langem Hinhalten, kam die finale Absage: Auch für die ausgearbeitete Transformation gibt es keinen einzigen Euro. Die Enttäuschung der Betroffenen ist riesig. „So geht man nicht mit Menschen um, die sich freiwillig in der Kirche engagieren,“ kritisiert Bundesvorsitzende Anne Embser.
Die KED sieht die Bischöfe auf dem Weg zu einem vorgestrigen Verständnis von Ehrenamt. Noch mehr als der mangelhafte Umgang mit ehrenamtlich engagierten Menschen erzürnt die Katholische Elternschaft Deutschlands der Rückzug der Bischöfe aus der Bildung. Mehr zu all dem in der kompletten Mitteilung auf unserer Website:
https://www.katholische-elternschaft.de/aktuelles/aktuelles/detailseite/die-katholische-elternschaft-deutschlands-kritisiert-rueckzug-der-bischoefe-aus-bildung-und-ihren-umgang-mit-ehrenamtlich-engagierten-in-verbaenden