TBS1 Imker AG

TBS1 Imker AG Tagebuch der 2019 eingerichteten Imker AG an der TBS1.

Tagebuch  #36Seit dem letzten Eintrag ist viel passiert. Die Bienen sind immer noch in meinem Garten, aber das Schuldach...
19/06/2023

Tagebuch #36

Seit dem letzten Eintrag ist viel passiert. Die Bienen sind immer noch in meinem Garten, aber das Schuldach ist nun repariert und sie werden in den Sommerferien wieder dorthin gebracht.

Eine Ernte gibt es noch nicht. Die Völker sind etwas schwach aus dem Winter gekommen und waren zur Frühtracht noch nicht soweit. In den letzten 14 Tagen ist aber schon wieder mehr eingetragen worden, so dass - sofern das Wetter mitspielt - mit einer guten Sommertracht zu rechnen ist.

Über den Imkerverein Bochum-Mitte (https://www.imkerverein-bochum-mitte.de) wurden im Rahmes des Faulbrut-Monitorings Proben von unseren Völkern entnommen. Glücklicherweise waren unsere Völker frei von Faulbrutsporen bzw. unterhalb der Nachweisgrenze :-)

Tagebuch  #35:Heute war von 12:00 bis 15:00 Uhr Schauschleudern! Vorgestern habe ich die Bienenfluchten eingesetzt und h...
24/05/2022

Tagebuch #35:

Heute war von 12:00 bis 15:00 Uhr Schauschleudern! Vorgestern habe ich die Bienenfluchten eingesetzt und heute Morgen sieben 0,5 DNM Honigraumzargen abgenommen.

https://www.instagram.com/reel/Cd8iBKQp-Wt/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

Lehrerinnen und Lehrer und Schülergruppen konnten unter der sachkundigen Anleitung von Frau Brückner selber Waben entdeckeln und Honig schleudern.

Parallel dazu fanden eine Buchausstellung und eine Honigverkostung statt. Unter einem Mikroskop konnten selbsterstellte Pollenpräparate bewundert werden, die kenntnissreich von Frau Müller erklärt wurden. Anhand von Postern wurde etwas über die Bienenbiologie und den Lebenszyklus einer Biene erklärt.

Herr Adams plauderte über das Imkerleben und warb eifrig um Spenden für die Imker AG.

Am Ende waren wir uns alle einig: Das mus nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden!

Tagebuch  #34:die Imker-AG veranstaltet am 24.05. ab 12:00 Uhr in der Küche im Erdgeschoss der Moritz-Fiege-Straße ein S...
16/05/2022

Tagebuch #34:

die Imker-AG veranstaltet am 24.05. ab 12:00 Uhr in der Küche im Erdgeschoss der Moritz-Fiege-Straße ein Schauschleudern. Die Honigwaben unserer TBS1-Völker werden dabei geerntet und Sie können dabei sein; Sie können sogar selbst Honigwaben entdeckeln und weiterverarbeiten.

Das kompetente Team der Imker-AG steht Ihnen auch für allerlei Fragen zur Verfügung; von der Bienenhaltung bis zur Honigverarbeitung, von der Pollenanalyse bis zu den Aktivitäten der Imker-AG – alle Themen können angesprochen werden.

Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Tagebuch  #33:Dieses Frühjahr ist das genaue Gegenteil vom letzten Jahr. Wir haben es gerade mal Anfang Mai und es sind ...
09/05/2022

Tagebuch #33:

Dieses Frühjahr ist das genaue Gegenteil vom letzten Jahr. Wir haben es gerade mal Anfang Mai und es sind schon 3x0,5DNM Honigräume gefüllt. Gestern habe ich noch einen leeren Honigraum aufgesetzt, damit überhaupt noch Platz bleibt und die Bienen nicht das Brutnest verhonigen. Wir werden wohl in den nächsten 14 Tagen schleudern müssen. Vorher will ich aber den Wassergehalt noch überprüfen. Wenn so schnell so viel Nektar eingetragen wird, kann es sein, dass die Bienen den Honig nicht genug trocknen und wir einen Wassergehalt von über 18% bekommen.

Parallel dazu werden die Völker auf 1,5DNM umgewohnt. Dies erleichtert die einzargige Betriebsweise enorm. Imker und Bienen haben nun immer genug Platz und es werden auch weniger Bienen bei Arbeiten am Volk gerollt oder gequetscht.

Eine Schwarmstimmung konnte ich bisher nicht feststellen, vermutlich weil durch das Umwohnen immer genügend Platz vorhanden war. Auch macht es sich bezahlt, dass wir Bienen mit einer entsprechenden Genetik haben; soll heißen, die Bienen sind auf Schwarmträgheit gezüchtet.

Das „Sorgenkind“ hat sich nun etwas entwickelt und fängt an, den Honigraum zu belegen. Frühjahreshonig wird es wohl von ihm nicht mehr geben, aber vielleicht noch Sommerhonig.

Aus jeweils zwei Brutwaben der beiden starken Völker habe ich einen Ableger gebildet. Der Ableger wurde mit einer sanftmütigen Königin aus meiner letztjährigen Zucht bestückt. Auch wurde eine Futterwabe dazu gehängt, damit die Bienen sich etwas mehr um die Nachzucht kümmern können und weniger Nektar sammeln müssen. Nun muss nächste Woche noch kontrolliert werden, ob die neue Königin angenommen wurde. Man sollte so 10 Tage nach dem Einweiseln nicht in die Völker schauen. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Königin – die ja immerhin eine Fremde für die Arbeiterbienen ist – aus Panik abgestochen wird. Erst wenn sie ein sattes Brutnest aufgebaut hat, kann man sicher sein, dass die Annahme geklappt hat.

10/04/2022

Tagebuch #32: Unsere Bienen sind umgezogen.

Das Dach der Schule wird in diesem Sommer saniert. Zwar steht der genaue Termin noch nicht fest, aber wenn die Völker erstmal groß geworden sind und voller Honig so richtig schwer geworden sind, will ich die nicht durch die Gegend schleppen. Daher haben wir - also Herr Neuendorf, meine älteste Tochter und ich - die Bienen an einen anderen Stand gebracht.

Dieser muss mindestens 3km vom alten Stand entfernt sein, damit die Bienen nicht wieder zurückfliegen. Am alten Stand würden sie dann kein Bienenvolk mehr vorfinden und vermutlich über Nacht an Kälte sterben. Ist der Abstand weit genug, fliegen die sich wieder neu ein - machen also eine Art Reboot des Orientierungssinns.

Bei der schönen Sonne heute sind sie dann auch schon kräftig geflogen.

22/03/2022

Tagebuch #31
Gestern habe ich bei 19°C eine Frühjahrsdurchsicht gemacht. Alle drei Völker haben sich prächtig entwickelt. Es ist Brut in allen Stadien vorhanden.

Was habe ich bei den drei Völker getan:
T01: Zwischen den Futtervorräten (DNM 0,5) und dem Brutraum (DNM 1,0) habe ich ein Absperrgitter eingelegt. Natürlich nachdem ich überprüft habe, dass die Königin unten ist. Dadurch kann in dieser Zarge die Brut auslaufen und diese Zarge wird dann automatisch zu einer Honigraumzargen.

T02: Hier habe ich mit Futterteig nachgefüttert, da dieses fast keine Vorräte mehr hatte. Gerade jetzt im Frühjahr verhungern die meisten Völker, weil nun das Winterfutter in Wärme und Brut umgesetzt wird. Wenn dann wegen Wetter oder warum auch immer nicht genug Nektar reinkommt, passiert es recht schnell. Das Verhungern geht dann in wenigen Stunden! Im Brutraum (DNM 1,5) habe ich die leeren Futterwaben hinter das Schied gehängt und die restlichen Vorräte nahe ans Brutnest. Auch habe ich hier endlich die Königin gefunden und konnte sie markieren. Mit einer Art WhiteBoard-Marker wurde die Königin mit der letztjährigen Farbe - also weiß - gezeichnet.

T03: Das gleiche wie bei T01.

Der Zustand der Völker macht mich sehr hoffnungsvoll. Die Volksstärken stimmen. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, dürften diese drei Völker eine gute Ernte einbringen.

16/02/2022

Tagebuch #30
Wow🤔 Der letzte Eintrag ist vom August 2021. Aber, es ist seit dem auch nicht viel passiert. Die Völker wurden eingefüttert und winterfest gemacht.
Wegen des angekündigten Sturms habe ich die Völker mit Spanngurten fixiert und dabei einen kurzen Blick hinein geworfen - natürlich ohne die auseinander zu reißen 🧐
Alle sehen gut aus 🥳 Sie sind ausreichend stark, es sind keine verkrüppelten oder sonstig auffälligen Bienen zu sehen und es ist noch genügend Futter vorhanden. Zwei sehr starke Völker sollte ich aber besser in 14 Tagen nochmal überprüfen; wenn das Brutgeschäft losgeht, kommen die schnell ins Hungern, da dann die Vorräte schnell in Brut und Wärme umgesetzt werden.

Eine schlechte Nachricht gibt es allerdings auch: Die Imkeranzüge sind alle so verschimmelt, dass die nicht mehr zu retten sein werden. Ich werde es mal mit Intensivwäsche versuchen, mache mir aber - aus Erfahrung - nicht viel Hoffnung.

Insgesamt aber, ein gute Statusmeldung.

Tagebuch  #29Im Rahmen der Ausbildung zum CTA wurden in unseren Laboren die drei Honig untersucht. Hier die Ergebnisse (...
13/09/2021

Tagebuch #29

Im Rahmen der Ausbildung zum CTA wurden in unseren Laboren die drei Honig untersucht. Hier die Ergebnisse (von links nach rechts):

- TBS1-Honig: pH-Wert=4,67 / Leitfähigkeit=590µS/cm / Wassergehalt=17%

- Adams-Imkerei, Oberdahlhausen: pH-Wert=4,08 / Leitfähigkeit=477µS/cm / Wassergehalt=18,2%

- Adams-Imkerei, Hochauerland pH-Wert=4,24 / Leitfähigkeit=594µS/cm / Wassergehalt=16,6%

Der Wassergehalt entspricht bei allen drei Honigen der Deutschen Honigverordnung. Der Honig aus Oberdahlhausen hat aber einen Wassergehalt, der für die Richtlinien des Deutscher Imkerbunds zu hoch ist. Er kann also nicht in der D.I.B.-Gläsern, wohl aber in Neutralgläsern verkauft werden.

Das bedeutet nicht, dass der Honig "schlecht" ist, er sollte aber nach dem Öffnen etwas schneller verzehrt werden. Honig enzieht nämlich der Umgebungsluft Wasser und irgendwann - das trifft für jeden Honig zu - ist der Wassergehalt so hoch, dass die immer im Honig vorkommenden Hefen aktiv werden und der Honig anfängt zu gären. Je weniger Wasser vorab im Honig ist, desto später beginnt dieser Vorgang.

Tagebuch  #28Ein Honigvergleich: Ich habe hier drei Gläser Honig zum Vergleich mal nebeneinnander gestellt. Von links na...
13/09/2021

Tagebuch #28
Ein Honigvergleich: Ich habe hier drei Gläser Honig zum Vergleich mal nebeneinnander gestellt.

Von links nach rechts:
- TBS1-Honig, Standort Ostring 25:
Dominanter Lindengeschmack mit fruchtig-herber Note
- Adams-Imkerei, Standort Bochum-Oberdahlhausen:
Dominater Lindengeschmeck mit starker Süße.
- Adams-Imkerei, Standort Hochsauerland:
Keine geschmackliche Dominanz. Angenehmer Aromenmix mit dezenter Süße.

Die Farben werden im Verkauf verblasst sein, da alle drei Honige feinsteif kristallieren.

13/09/2021

Tagebuch #27
Heute haben wir den Honig geerntet. Hoffentlich war dies die letzte Veranstaltung, die wir wegen der Pandemie ohne Schülerinnen und Schüler durchgeführt haben. Herr Neuendorf und Herr Adams haben gestern eine Bienenflucht eingelegt und heute die Honigzargen abgenommen.
Insgesamt haben wir bei drei Völkern 43kg Honig geerntet. Das ist viel mehr, als wir nach dem Frühjahr erwarten konnten. Nun muss der Honig noch klären und für die Abfüllung vorbereitet werden.
PS: Leider sind die Bilder "verschwunden".
Daher nur eine Textnachricht.

Tagebuch  #26Nach langer Pause mal wieder ein kleines Lebenszeichen der Schulimkerei. Leider konnte wegen der Coronakris...
02/06/2021

Tagebuch #26
Nach langer Pause mal wieder ein kleines Lebenszeichen der Schulimkerei. Leider konnte wegen der Coronakrise nicht gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern an den Bienen gearbeitet werden. Sicherlich wollt Ihr aber wissen, was sich seit dem letzten Eintag so alles getan hat:

Der Spätsommer brachte schlechte Nachrichten. Die Völker wurden immer schwächer und ich konnte keine eindeutige Ursache finden. Vielleicht war ihnen zu heiß oder sie konnten kein Wasser finden oder Varroa hat wieder zugeschlagen oder eine Mischung aus allem. Meine starke Vermutung ist aber, dass Varroa sich stark vermehrt hat und die Völker durch den Parasitenbefall zu stark geschwächt wurden. Wegen der Hitze scheute ich mich zu lange, die notwendig Ameisensäurebehandlung durchzuführen. Eine Totale Brutentnahme kam dann vermutlich zu spät. So hat nur ein Volk den Winter überlebt und auch dieses mit recht wenig Bienen.

Im Frühjahr haben wir dann zwei neue Völker von dem Bochumer Züchter und Vorsitzenden des Imkervereins Bochum-Mitte (https://www.imkerverein-bochum-mitte.de/) Andreas Le Claire bestellt. Diese beide stehen jetzt schon oben auf dem Dach. Sie zeichnen sich durch große Sanfmut und Wabenstetigkeit aus. Wir werden aus diesen Völker Ableger bilden, um das gute Verhalten für die nächste Generation Bienen zu erhalten.

Frühjahrshonig war in diesem Jahr ein Totalausfall. Alle drei Völker mussten nachgefüttert werden, da durch das kalte Wetter die Blüten nicht beflogen werden konnten. Besonders die Kastanien vor dem Haus verblühten ungenutzt - schade. So bleibt uns nur die Hoffnung auf den Sommerhonig, der hier ein Lindenhonig ist.

Frau Müller - Lehrerinnen im Chemiebereich - baut die Honiganalyse unserer CTA-Schülerinnen und -Schüler um den Bereich der Polenanalyse aus. Literatur ist schon bestellt und mit Hilfe der vorhandenen Mikroskope kann die Polenanalyse durchgeführt werden. Natürlich muss dazu aber erstmal das Know-how aufgebaut werden.

Ich hoffe sehr, dass wir nach den Sommerferien wieder mit Schülerinnen und Schüler am Start sind und dann auch wieder von vielfältigen Aktivitäten berichten können.

Tagebuch  #25: Stockwaage wieder onlineDank unermüdlichem Einsatz unserer Elektro-Abteilung ist die Stockwaage wieder ak...
13/08/2020

Tagebuch #25: Stockwaage wieder online

Dank unermüdlichem Einsatz unserer Elektro-Abteilung ist die Stockwaage wieder aktiv und die Messwerte können online eingesehen werden.

Vielen lieben Dank für die tolle Unterstützung.

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Bochum
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