Aidshilfe Bochum

Aidshilfe Bochum Das Ziel der Aidshilfe Bochum ist die Kommunikation der Themen HIV und Aids in der Gesellschaft sowie die Solidarität mit Menschen, die mit HIV leben.

Heutzutage sind HIV und Aids auch weiterhin wichtige Themen innerhalb unserer Gesellschaft die stark tabuisiert werden, aus diesen Gründen setzen wir uns für HIV und Aids Patient:innen. Ziel ist eine strukturelle HIV Prävention, die erreichen wir durch Information, Aufklärung, Psychosozialer Beratung und Begleitung, Case Management und einer strukturierten Öffentlichkeits- und Antidiskriminierungsarbeit.

40 Jahre – 40 Aspekte: Teil VII Gute HIV-Arbeit braucht mehr als Erfahrung –sie braucht Wissen, Forschung und kritische ...
30/04/2026

40 Jahre – 40 Aspekte: Teil VII
Gute HIV-Arbeit braucht mehr als Erfahrung –
sie braucht Wissen, Forschung und kritische Reflexion.
Die Aidshilfe Bochum e.V. bringt sich deshalb seit vielen Jahren aktiv ein:
- mit Fachartikeln
- in Forschungsprojekten
- auf Kongressen mit Postern und Papern und in aktuellen Debatten

Ein besonderer Meilenstein:
Im WIR – Zentrum für sexuelle Gesundheit und Medizin ist aus einem Projekt zur Entwicklung Sexualkultur in Organisationen ein Handbuch entstanden:

„Sexualität – Sexuelle Gesundheit – Sexualkultur“
ab heute (30.04.2026) im Handel erhältlich

Mitherausgegeben von Arne Kayser – auch mit Einblicken aus der Praxis im WIR-Zentrum:
„Sexualkultur entsteht nicht auf dem Papier –
sie wird jeden Tag neu ausgehandelt.“ – Arne Kayser

Auch wenn nur eine eher kleinere Aidshilfe sind ist, eines unserer Ansprüche: Wissenschaft und Praxis zusammenbringen – für eine Versorgung, die wirklich ankommt.

Jetzt erhältlich im Buchhandel:
https://beltz.de/fachmedien/erziehungswissenschaft/handbuch-sexualitaet-sexuelle-gesundheit-sexualkultur/BEL448778

Sichtbar - Worte für das LebenLesung von Esther Münch mit Illustrationen von Michaela Roloff30.04.202617:00 Uhr Einlass1...
14/04/2026

Sichtbar - Worte für das Leben
Lesung von Esther Münch mit Illustrationen von Michaela Roloff

30.04.2026
17:00 Uhr Einlass
18:00 Uhr Beginn

„Jede und jeder von uns erfüllt etliche Rollen, seien es die in Berufen, in unseren Familien und in Beziehungen zu unterschiedlichen Menschen. Und dann gibt es uns als Individuen, wenn wir allein mit uns sind, ungeschminkt, ungeschönt und ungeschützt. Darüber sprechen wir nur selten und oft nur, wenn es nötig ist. –

Die meisten Menschen kennen mich in meiner Rolle als Waltraud Ehlert, der umtriebigen, gutgelaunten Reinigungskraft. Doch gibt es auch eine sehr melancholische Seite, von der ich in meinem Buch berichte. Deshalb lade ich Sie herzlich ein zu einem tiefsinnigen Abend über Depressionen und wie die Kunst uns retten kann.“

40 Jahre – 40 Aspekte: Teil VIImmer in Bewegung:  Vier Standorte in 40 JahrenDie Geschichte der Aidshilfe Bochum e.V. is...
13/04/2026

40 Jahre – 40 Aspekte: Teil VI

Immer in Bewegung: Vier Standorte in 40 Jahren
Die Geschichte der Aidshilfe Bochum e.V. ist auch eine Geschichte von Räumen – und von Widerständen.
Angefangen hat alles 1986 in einem kleinen „Hinterzimmer“ beim Paritätischen. Zu klein für die wachsende Arbeit – und für die Realität der Aidskrise.
Doch neue Räume zu finden war alles andere als einfach:
1987 verhinderten Anwohner*innen den Umzug in die Kronenstraße.
Angst, Stigma und Ausgrenzung schlugen voll zu.

Schließlich zog die Aidshilfe in eine Souterrainwohnung in der Bergstraße 112 – erst einmal gemeinsam mit der Rosa Strippe.
Doch auch dort zeigte sich, wie tief Vorurteile saßen:
Besucher*innen sollten begleitet werden, damit niemand von Drogenbrauchenden im Hausflur herumlungern konnten
Diese Geschichte erzählt nicht nur von Orten.
Sie erzählt von einer Zeit, in der HIV mit Angst und Abwertung verbunden war – und von einer Aidshilfe, die trotzdem geblieben ist.
Bis 2005 blieb die Bergstraße ein zentraler Ort der Unterstützung.
Dann der Schritt in die Harmoniestrasse in die Innenstadt – sichtbarer, offener, mittendrin.

Und schließlich 2015:
das WIR – Zentrum für sexuelle Gesundheit und Medizin – ein Ort für moderne, vernetzte Versorgung und gelebte Vielfalt.
Vier Standorte. 40 Jahre.
Und immer der gleiche Auftrag: Räume schaffen – für Solidarität, Beratung und Leben.

Unterstützt dieses neue Angebot eine unserer ehrenamtIichen Mitarbeiterinen.Hi, ich bin Jordana, angehende Lösungsfokuss...
13/04/2026

Unterstützt dieses neue Angebot eine unserer ehrenamtIichen Mitarbeiterinen.

Hi, ich bin Jordana, angehende Lösungsfokussierte Beraterin 🙋🏼‍♀️ Ich möchte dir hier mein Beratungsangebot für FLINTA* vorstellen. Du erreichst mich per Mail unter [email protected] 📩 Ich freue mich über deine Nachricht! Teile diesen Post gerne mit interessierten Menschen 🫶🏻

😡😡😡
02/04/2026

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Viele wissen, dass die USA ihre HIV-Gelder kürzen, aber kaum jemand redet darüber, dass Deutschland leise mitzieht.

Dabei stehen hinter diesen Kürzungen keine abstrakten Zahlen, sondern echte Menschen und ihre Gesundheit.

Ja, Prävention kostet Geld. Es ist aber immer im Nachhinein teurer, wenn wir bei dieser sparen!

🌲✨ Mythos Wald – wir sind dabei!Am 12. April 2026 besuchen wir gemeinsam die beeindruckende Ausstellung „Mythos Wald“ im...
01/04/2026

🌲✨ Mythos Wald – wir sind dabei!
Am 12. April 2026 besuchen wir gemeinsam die beeindruckende Ausstellung „Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen.
Natur, Atmosphäre und Raum für Austausch – in guter Gesellschaft 💬🌿
📍 Treffen: 12 Uhr am Kassenhäuschen
📅 12.04.2026
📧 Anmeldung: [email protected]
Lust auf Kultur & Community?
Dann komm mit uns nach Oberhausen!

40 Jahre  40 Aspekte: Teil VFrauen mit HIV stärken – auch für die Aidshilfe Bochum unverzichtbarNeu bei der Aidshilfe Bo...
18/03/2026

40 Jahre 40 Aspekte: Teil V

Frauen mit HIV stärken – auch für die Aidshilfe Bochum unverzichtbar
Neu bei der Aidshilfe Bochum e.V.:
Alexandra Frings – und mit ihr eine starke Stimme für Frauen* mit HIV.
Frauen* mit HIV sind noch immer zu oft unsichtbar –
in Versorgung, Forschung und Öffentlichkeit.
Die Folgen: spätere Diagnosen, mehr Stigma, weniger passende Angebote.
Doch HIV ist nicht nur eine medizinische Frage.
Es geht um Macht, Ungleichheit und gesellschaftliche Realitäten:
Care-Arbeit, ökonomische Abhängigkeit, Gewalt, Migration.
Genau hier setzt XXelle an: empowernd, solidarisch und feministisch

Alexandra Frings bringt es auf den Punkt:
„Frauen mit HIV brauchen Räume, in denen sie gesehen, gehört und gestärkt werden – nicht trotz, sondern wegen ihrer Lebensrealitäten.“

Für XXelle heißt das:
- Strukturen verändern
- Stimmen sichtbar machen
- Selbstbestimmung stärken
- Solidarität leben

Denn: Gesundheit ist und bleibt politisch, denn Gesundheit ist ein Menschenrecht.



Ps.: Begrüßt Alex als neue Mitarbeiterin mit einem herzlichen Kommentar.

40 Jahre 40 Aspekte: Teil IVHaltung, Solidarität und EhrenamtAidshilfe ist politisch.Und sie ist ohne Ehrenamt nicht den...
11/02/2026

40 Jahre 40 Aspekte: Teil IV

Haltung, Solidarität und Ehrenamt
Aidshilfe ist politisch.

Und sie ist ohne Ehrenamt nicht denkbar. Ehrenamtliches Engagement ist soziales Kapital.

Seit 40 Jahren tragen ehrenamtlich Engagierte die Aidshilfe Bochum – in Zeiten von Angst, Stigmatisierung und Ausgrenzung ebenso wie heute, wo Prävention, Versorgung und Community-Arbeit unter finanziellem und politischem Druck stehen. Ehrenamt bedeutet hier nicht „Hilfe nebenbei“, sondern Verantwortung übernehmen, Strukturen mitgestalten für Rechte kämpfen und für Themen einstehen. Menschen streiten für die Themen ihre Communities. Das Credo „Selbstvertretung vor Stellvertretung“ darf nie eine Floskel sein.

Mit dem „merk|würdig“-Preis der Aidshilfe NRW werden Menschen ausgezeichnet, deren Engagement die Aidshilfe Bochum und die HIV-Arbeit nachhaltig geprägt hat:

Manfred Müller – für sein jahrzehntelanges politisches Engagement, seine klare Stimme für Selbstvertretung und die Rechte von Menschen mit HIV.

Marvin Deversi – für empowernde Präventions- und Bildungsarbeit und gelebte Solidarität in Schule, Szene und Öffentlichkeit.

Christoph Hassel – für eine moderne, sexpositive Präventionsarbeit und starke Impulse unter anderem zur PrEP in der Aidshilfe.

Ihr Engagement ist merk-würdig, weil es unbequem war, sichtbar blieb, nachhaltig wirkte und Veränderung eingefordert hat.
40 Jahre Aidshilfe Bochum zeigen: Gesundheit ist politisch. Solidarität ist politisch. Ehrenamt auch.
Danke an alle, an der Seite der Aidshilfe stehen und mit uns gemeinsam laut und sichtbar bleiben.

40 Jahre 40 Aspekte: Teil IIIVerhältnisprävention heißt: Strukturen  zu sensibilisieren und auch zu verändern. Psychisch...
05/02/2026

40 Jahre 40 Aspekte: Teil III

Verhältnisprävention heißt: Strukturen zu sensibilisieren und auch zu verändern.
Psychische Gesundheit und HIV lassen sich nicht getrennt denken.
Doch noch immer stoßen Menschen mit HIV in der psychotherapeutischen Versorgung auf Unsicherheit wie Wissenslücken bezogen auf ihre je individuellen Lebenswirklichkeiten und -konzepte. Gerade Psychotherapeut*innen sollten aber einen respektvollen und achtsamen Rahmen schaffen.

An diesem Grundgedanken setzt der Fachtag „HIV und Sexualität“ an, den die Aidshilfe Bochum seit 15 Jahren mitorganisiert.
Er schafft Raum für Wissensvermittlung, Haltungsarbeit und fachlichen Austausch – mit dem Ziel, die psychotherapeutische Versorgung nachhaltig zu verbessern.
Für die Aidshilfe Bochum ist das eine zentrale Aufgabe:
- Diskriminierung abbauen
- Fachkräfte stärken
- Versorgungssysteme verändern
- Sexualität und Psyche zusammen denken

Der Fachtag ist fachlich und politisch relevant, weil er:

- psychosoziale, medizinische und sexualpädagogische und -therapeutische Perspektiven zusammenbringt,
- Raum für wichtige Haltungsfragen schafft,
- Tabus innerhalb von Professionen offen anspricht,
- und die HIV-Arbeit klar lustbejahend und menschenrechtsorientiert positioniert.

Denn gute Versorgung ist keine Einzelfalllösung, Strukturelle HIV-Prävention richtet sich nicht nur am (individuellen) Verhalten aus, sondern umfasst gleichbedeutend die Verhältnisprävention.

40 Jahre 40 Aspekte: Teil IISeit 2010 ist Arne Kayser im Landesvorstand der Aidshilfe NRW aktiv. Seit 2012 fungiert er d...
29/01/2026

40 Jahre 40 Aspekte: Teil II

Seit 2010 ist Arne Kayser im Landesvorstand der Aidshilfe NRW aktiv. Seit 2012 fungiert er dort als Landesvorsitzender bis zum heutigen Tag. Das ist eine ungewöhnlich lange Zeit des Ehrenamtes auf dieser Position.
Als Geschäftsführer der Aidshilfe Bochum bringt er lokale Expertise, Erfahrungen aus Beratung & Prävention und Community-Perspektiven auf Landesebene ein.
Für uns bedeutet das:
• Mitgestaltung von landesweiten Sturktuen und Strategien
• neue Impulse für lokale Projekte & Versorgung von unseren Schlüsselgruppen
• starke Interessenvertretung für Menschen mit HIV, queere Menschen und weitere Zielgruppen

Arne zeigt: Lokales Engagement kann landesweit Wirkung entfalten. Die Aidshilfe Bochum ist auch hier ein Teil ein großartigen Qualitätsnetzwerks. Dafür sind wir sehr dankbar.

Adresse

Große BeckStr. 12
Bochum
44787

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 21:00
Dienstag 09:00 - 21:00
Mittwoch 09:00 - 21:00
Donnerstag 09:00 - 21:00
Freitag 09:00 - 21:00
Sonntag 12:00 - 14:00

Telefon

+4923451919

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