Aidshilfe Bochum

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Aidshilfe Bochum Das Ziel der Aidshilfe Bochum ist die Kommunikation der Themen HIV und Aids in der Gesellschaft sowie die Solidarität mit Menschen, die mit HIV leben.

Heutzutage sind HIV und Aids auch weiterhin wichtige Themen innerhalb unserer Gesellschaft die stark tabuisiert werden, aus diesen Gründen setzen wir uns für HIV und Aids Patient:innen. Ziel ist eine strukturelle HIV Prävention, die erreichen wir durch Information, Aufklärung, Psychosozialer Beratung und Begleitung, Case Management und einer strukturierten Öffentlichkeits- und Antidiskriminierungsarbeit.

40 Jahre – 40 Aspekte Teil XXIVB**M - Orgien finanziert von Steuergeldern2003 musste sich die Aidshilfe Bochum mit einer...
27/10/2026

40 Jahre – 40 Aspekte Teil XXIV

B**M - Orgien finanziert von Steuergeldern

2003 musste sich die Aidshilfe Bochum mit einer anonymen Beschwerde auseinandersetzen. Der vermeintliche Vorwurf: Während der Treffen von Smart SMart Rhein-Ruhr e.V. würden in den Räumen der Aidshilfe B**M-Orgien auf Kosten von Steuergeldern gefeiert. Die Angelegenheit ging damals tatsächlich bis zum Regierungspräsidium. Es wurde also etwas versucht zu skandalisieren, wo es nichts zu skandalisieren gab.

Am 17. November 2003 nahm das Gesundheitsamt Bochum schriftlich Stellung. Nach einem gemeinsamen Gespräch mit Vertreter*innen der SMart-Gruppe und der Aidshilfe kam es zu einer klaren Einschätzung: Zwischen den Zielen der Aidshilfe und denen von SMart bestehe kein inhaltlicher Konflikt. Auch gegen die weitere Nutzung der Räumlichkeiten durch die Gruppe gab es keine Einwände.

Hinter dieser Auseinandersetzung steckt eine größere gesellschaftliche Frage: Wie denken wir über S*xualität, die von verbreiteten Normen abweicht? Welche Praktiken werden akzeptiert, welche lösen Empörung aus – und wer muss sich dafür rechtfertigen, wie er oder sie S*xualität lebt? S*xualität ist vielfältig. Dennoch werden bestimmte Vorlieben und Praktiken schnell mit Vorurteilen, moralischen Bewertungen oder pauschalen Verdächtigungen belegt. Gerade deshalb braucht es Räume, in denen Menschen sich austauschen, informieren und begegnen können, ohne von vornherein abgewertet zu werden.

Das Schreiben des Gesundheitsamtes von 2003 ist ein historisches Dokument dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen Aidshilfe und Smart Rhein-Ruhr e.V. sachlich bewertet werden konnte – trotz der öffentlichen und institutionellen Reibungspunkte.

40 Jahre Aidshilfe Bochum – wir schaffen Räume für se****le Vielfalt, Begegnung und Prävention. Auch dort, wo gesellschaftliche Normen und Vorurteile Menschen unter Rechtfertigungsdruck setzen. Dieser Druck ist nicht zu rechtfertigen

*xuelleVielfalt *xuelleSelbstbestimmung **M *xuelleGesundheit

40 Jahre – 40 Aspekte Teil XXIIIQ***re Kultur können wir!Die Aidshilfe Bochum liebt Kultur, die neue Perspektiven eröffn...
22/10/2026

40 Jahre – 40 Aspekte Teil XXIII

Q***re Kultur können wir!

Die Aidshilfe Bochum liebt Kultur, die neue Perspektiven eröffnet, Menschen zusammenbringt und auch denen eine Bühne gibt, die sonst oft zu wenig gehört werden. Die Q***r Poetry Gala im FLUID ist dafür ein gutes Beispiel. Sie begleitet unser FLUID-Zentrum seit dessen Eröffnung.

Moderiert vom Erfinder der Gala und FLUID-Mitarbeiter und hot male, Sven Hensel, bringt die Gala regelmäßig queere Poet*innen auf die Bühne. Hier gibt es keinen Wettbewerb und es wir keine Gewinner*in gekürt. Im Mittelpunkt stehen die Texte, die Geschichten, die unterschiedlichen Perspektiven und die Poet*innen. Für viele ist es sogar der erste Auftritt vor Publikum.

Das FLUID bietet dafür einen Raum, in dem Menschen sich ausprobieren, ihre Erfahrungen teilen und ihre Sicht auf die Welt in Worte fassen können. Mal politisch, mal persönlich, mal humorvoll – und manchmal ziemlich erotisch. Denn besonders beliebt ist das speciale d´Erotique, bei dem sich alles um Begehren, Lust, Körper und S*xualität dreht.

Warum wir solche Formate lieben? Weil queere Kultur mehr ist als Unterhaltung. Sie macht Lebensrealitäten sichtbar, schafft Begegnungen und eröffnet Freiräume für Gedanken, Gefühle und Geschichten, die ihren Platz in unseren Herzen verdienen.

40 Jahre Aidshilfe Bochum – wir können nicht nur Beratung und Prävention. Wir schaffen Kulturräume. Und wir lieben sie!

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40 Jahre – 40 Aspekte Teil XXIIAidshilfe Bochum internationalWas waren das im Jahr 2008 für eindrückliche, wertvolle, ab...
19/10/2026

40 Jahre – 40 Aspekte Teil XXII

Aidshilfe Bochum international

Was waren das im Jahr 2008 für eindrückliche, wertvolle, aber durchaus auch erschreckende Erfahrungen durch unser internationales Engagement in der Ukraine?

Es kamen seinerzeit viele alarmierende Zahlen aus dem Land, was nur ca. zwei Flugstunden von uns entfernt liegt. Jeder 40. Mensch lebte dort schätzungsweise mit einer HIV-Infektion. Menschen wurden nur behandelt, wenn sie sich bereits im Aids-Stadium befanden, ein maroder Staat, viel Korruption auch unter NGOen und und und… Das waren alles keine guten Voraussetzungen für eine solidarische Antwort auf die Herausforderungen rund um HIV/Aids, wie wir sie aus der bundesrepublikanischen Geschichte kannten. Diese Antworten wurden durch die Aidshilfebewegung erstritten.

Aber es gab auch Mut machende Beispiele für die Ukraine: Durch Initiative der Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. sollte im Bochumer Haus in Donezk ein Pflegedienst für Menschen mit HIV und Aids aufgebaut werden. Die Gynäkologin, Astrid Platzmann Scholten, der Pflegewissenschaftler, Andy Schütz, und unsere Geschäftsführer, Arne Kayser, schulten die angehenden Fachkräfte jeweils eine Woche in der Ukraine und eine Woche in Bochum. Ein weiteres Engagement in Odessa folgte, wo die drei benannten Expert*innen ein Ausbildungsmodul zur Errichtung einer Clearingstelle für die HIV-Versorgung in der Hafenstadt am schwarzen Meer anboten. Diese wurde dann sehr erfolgreich vom dortigen Bayerschen Haus aufgebaut.

Aufgrund diese eindrücklichen Erfahrungen fühlen wir uns mit der Ukraine und den Menschen dort eng verbunden, gerade auch jetzt in Zeiten dieses schrecklichen Krieges.

Was es aber mit einer 17-stündigen hitzigen Zugfahrt von Donezk nach Odessa und dem Codewort „Ukrainisches Bier“ auf sich hat, das bleibt ein gut gehütetes Geheimnis der Aidshilfe-Historie.

40 Jahre – 40 Aspekte  Teil XXIFrauen mit HIV & ihre S*xualität: Selbstbestimmt heißt selbst bestimmenS*xualität ist ein...
16/10/2026

40 Jahre – 40 Aspekte Teil XXI

Frauen mit HIV & ihre S*xualität: Selbstbestimmt heißt selbst bestimmen

S*xualität ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens. Sie kann Lust, Nähe, Intimität, Verbundenheit und Lebensfreude bedeuten.

Für Frauen mit HIV können zusätzliche Fragen und Herausforderungen hinzukommen: Wie verändert eine HIV-Diagnose den Blick auf den eigenen Körper und die eigene S*xualität? Welche Rolle spielen Scham, gesellschaftliche Zuschreibungen, Stigmatisierung oder die Angst vor Zurückweisung? Und wie gelingt es, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und selbstbewusst zu vertreten?

In der S*xualberatung geht es nicht nur um Schwierigkeiten oder Herausforderungen. Es geht auch darum, Lust (wieder) zu entdecken, das eigene Körpergefühl zu stärken, Beziehungen nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten und se****le Selbstbestimmung zu leben.

Ein wichtiger Bestandteil ist dabei Empowerment: Frauen darin zu bestärken, ihre S*xualität selbstbestimmt und nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten – unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen, vorherrschenden Bildern oder der HIV-Diagnose.

Denn se****le Gesundheit bedeutet mehr als medizinische Versorgung und Prävention. Sie umfasst auch Lust, Wohlbefinden, Intimität und das Recht, über den eigenen Körper und die eigene S*xualität selbst zu bestimmen. Bei uns ist unsere zertifizierte S*xualberaterin, Alex Frings, für diese tolle Arbeit zuständig

HIV ist kein Hindernis für eine erfüllende und selbstbestimmte S*xualität.

*xualberatung HIV S*xuelleGesundheit S*xuelleSelbstbestimmung LustUndKörper Empowerment HIVPositiv GegenStigmatisierung

40 Jahre – 40 Aspekte  Teil XXEin Teddy mit solidarischer BotschaftEr gehört für viele zum Welt-AIDS-Tag dazu: der AIDS-...
12/10/2026

40 Jahre – 40 Aspekte Teil XX

Ein Teddy mit solidarischer Botschaft

Er gehört für viele zum Welt-AIDS-Tag dazu: der AIDS-Teddy von Clemens Spieltiere. Jedes Jahr erscheint er in einem neuen Design. Für manche ist er ein Sammlerstück, vor allem aber steht er für Solidarität mit Menschen mit HIV.

Auch bei der Aidshilfe Bochum hat der Teddy Tradition. Seit vielen Jahren gehört sein Verkauf zu unseren Aktionen rund um den Welt-AIDS-Tag. Dabei geht es nicht allein ums Spendensammeln. Der Teddy bietet auch einen Anlass, über HIV zu sprechen, Vorurteile abzubauen und Solidarität sichtbar zu machen.

Ein fester Termin in unserem Kalender ist dabei der Sonntagsbrunch im Varieté et cetera oder unsere Präsenz auf dem Bochum Weihnachtsmarkt. Dort verkaufen wir die Teddys und kommen mit Menschen ins Gespräch. Und mittendrin: Irmtraud Venker-Hönisch, unsere beste Teddyverkäuferin ever! Mit ihrem Einsatz trägt und trug sie dazu bei, dass die Teddys viele neue Besitzer*innen finden und unsere Arbeit unterstützt wird. Hunderte Bärchen hat sie bereits verkauft – privat oder auf offiziellen Aktionen der Aidshilfe.

Der AIDS-Teddy kostet in diesem Jahr 8 Euro. Mit dem Kauf unterstützt ihr die Arbeit der Aidshilfe Bochum und setzt ein Zeichen für Solidarität mit Menschen mit HIV. Der Teddy ist ab sofort bei uns erhältlich.

Der Teddy ist klein und niedlich aber seine Botschaft ist klar: Menschen mit HIV gehören selbstverständlich dazu – ohne Ausgrenzung und ohne Vorurteile.

40 Jahre Aidshilfe Bochum – Solidarität hat viele Gesichter. Und manchmal auch eine besonders erfolgreiche Teddyverkäuferin.

40 Jahre – 40 Aspekte | Teil XIXVon Beginn an da: Die TelefonberatungEine wichtige Akteurin bei der Gründung der Aidshil...
09/10/2026

40 Jahre – 40 Aspekte | Teil XIX

Von Beginn an da: Die Telefonberatung

Eine wichtige Akteurin bei der Gründung der Aidshilfe Bochum war die Telefonberatung an der Ruhr-Universität Bochum.

In den 1980er-Jahren war HIV/AIDS mit vielen offenen Fragen, Unsicherheiten und gesellschaftlicher Stigmatisierung verbunden. Die Telefonberatung bot Menschen die Möglichkeit, sich zu informieren, Fragen zu stellen und über persönliche Sorgen zu sprechen – niedrigschwellig und anonym. Doch die Vielzahl der Anfragen führte schnell zu einer Überlastung. Die Angst und Verunsicherung in der Bevölkerung waren damals groß. Die Aidshilfe sollte diese Lücke schließen und als spezialisierte Anlaufstelle Unterstützung anbieten.

Damit wurde ein Bedarf sichtbar, der weit über medizinische Informationen hinausging: Menschen brauchten verlässliche Auskünfte, Beratung und Unterstützung im Umgang mit HIV und AIDS.

Die Telefonberatung steht für einen wichtigen Ansatz, der die Aidshilfe-Arbeit bis heute prägt: Menschen informieren, beraten und unterstützen, ohne sie zu verurteilen.

Die Kommunikationswege haben sich in den vergangenen 40 Jahren verändert. Der Bedarf an verständlicher Information, persönlicher Beratung und einem offenen Ohr ist geblieben. All das trägt dazu bei, dass Menschen informierte Entscheidungen treffen und etwaige Infektionsmöglichkeiten besser einschätzen zu können.

Die Telefonberatung haben wir von Anfang an auch in fachlichen Kooperationen mit anderen Aidshilfen organisiert, um die Qualität der Beratung zu sichern. Wir waren Teil einer Ruhrgebietsvernetzung und sind seit vielen Jahren in die deutschlandweite Telefonberatung eingebunden, die von der Deutschen Aidshilfe koordiniert wird.

Wir bieten jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr dieses Beratungsangebot an. Jährlich nutzen es etwa 400 Anrufende.

40 Jahre Aidshilfe Bochum – eine Geschichte, die auch mit einem Telefon und der solidarischen Bereitschaft begann, der Aidskrise etwas entgegenzusetzen.

40 Jahre – 40 Aspekte  Teil XVIIIWer erinnert sich noch?Unser irokesentragender Amor mit Pfeil und Kondom (gezeichnet vo...
30/09/2026

40 Jahre – 40 Aspekte Teil XVIII

Wer erinnert sich noch?

Unser irokesentragender Amor mit Pfeil und Kondom (gezeichnet vom damaligen Vorstandsmitglied Jörg Syllwasschy) war über viele Jahre ein unverwechselbares Gesicht der Aidshilfe Bochum. Ein bisschen verspielt, ein bisschen frech und ziemlich eindeutig in seiner Botschaft: ein lustbejahender Umgang mit der eigenen S*xualität ist möglich und Schutz vor HIV mit einem Kondom kann dafür hilfreich sein. Doch irgendwann war seine Zeit vorbei. Die Aidshilfe bekam 2004 ein neues Logo – und auch unser Amor musste Platz machen. Ein Vorstandsmitglied verabschiedete die Figur damals ironisch und zugleich liebevoll als „fettärschige Putte“. Ein vielleicht ziemlich treffender Nachruf auf eine kleine Figur, die über Jahre zur visuellen Identität der Aidshilfe gehört hatte.

Mit dem neuen Logo veränderte sich nicht nur das Erscheinungsbild der Aidshilfe. Auch die Arbeit entwickelte sich weiter. Aus der stark auf HIV und Kondome konzentrierten Prävention wurde zunehmend eine umfassende Arbeit zu se****ler Gesundheit. Heute gehören neben Ko****en auch PrEP, Schutz durch Therapie, Testangebote und Risikoreduktionsberatung zu unserem Präventionsverständnis.

Die Logos haben sich verändert. Die Figuren sind verschwunden. Die Themen sind vielfältiger geworden.

Geblieben ist aber die Grundidee: Über S*xualität sprechen. Informierte Entscheidungen zu ermöglichen. Menschen erreichen. Und dabei ruhig auch einmal über sich selbst lachen können.

Und wer weiß: Vielleicht ist unser „fettärschiger Putten“-Amor ja auch nach seinem Abschied noch irgendwo im Aidshilfe-Archiv unterwegs und schickt uns allen gute Energien.

40 Jahre Aidshilfe Bochum – 40 Jahre Veränderung. Auch unser Logo hat Geschichte geschrieben.

*xuelleGesundheit

Die Aidshilfe Bochum hatte gestern wieder ihre MV abgehalten. Hierbei standen Vorstandswahlen auf dem Programm. Es wurde...
15/09/2026

Die Aidshilfe Bochum hatte gestern wieder ihre MV abgehalten. Hierbei standen Vorstandswahlen auf dem Programm. Es wurde dabei ein Zeichen für Kontinuität gesetzt. Der alte Vorstand wurde in seinem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt. Wir gratulieren Indra, Lasse, Joachim, Markus und Andreas.

40 Jahre – 40 Aspekte  Teil XVIIHerzenslust Bochum… denn Männer haben S*x mit Männern.So simpel und so selbstverständlic...
11/09/2026

40 Jahre – 40 Aspekte Teil XVII

Herzenslust Bochum… denn Männer haben S*x mit Männern.

So simpel und so selbstverständlich kann die Begründung der Präventionsarbeit unter dem Label Herzenslust ausfallen. Herzenslust Bochum steht seit vielen Jahren für Präventionsarbeit, die Männer, die S*x mit Männern haben, dort erreicht, wo S*xualität tatsächlich stattfindet: in ihren Lebenswelten, in der Community und in der Szene.

Dabei geht es um HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen – aber eben nicht nur. Herzenslust steht für Prävention, die S*xualität nicht problematisiert, sondern ernst nimmt. Sie informiert, berät und schafft Möglichkeiten, sich mit der eigenen S*xualität, Gesundheit und se****len Selbstbestimmung auseinanderzusetzen. Das Arbeitsprofil ist deshalb breit: aufsuchende Prävention, persönliche Gespräche, Informations-, Beratungs- und Testangebote, Veranstaltungen und Aktionen in der Community. Wir wissen, dass Prävention nur dann gut gelingt, wenn sie nicht nur auf das Verhalten fokussiert, sondern auch die Verhältnisprävention einbezieht. So sind auch Aspekte des Communitybuildings eine wichtige Ausrichtung von Herzenslust Bochum

Dazu gehört auch die Vermittlung von Wissen über Safer S*x, Testmöglichkeiten, PrEP und andere Schutzmöglichkeiten Schutz vor HIV und anderen STI. Es geht darum Menschen in die Lage zu versetzen, informierte Entscheidungen zu treffen - ganz gleich für was oder gegen was sie sich entscheiden. Herzenslust bedeutet dabei: Prävention auf Augenhöhe. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mitten in der Lebenswelt der Menschen. Denn erfolgreiche Prävention funktioniert nicht gegen S*xualität, sondern mit ihr. Und sie funktioniert besonders gut, wenn Menschen nicht erst in eine Beratungsstelle kommen müssen, sondern wir sie dort ansprechbar, wo sie sich bewegen, treffen und eventuell auch S*xualität leben.

Herzenslust Bochum: niedrigschwellig, lebensnah, schwul und ganz nah dran am Menschen. Und genau für diese Arbeit steht derzeit unser Herzenslustkoordinator Michael Harrington. Vor ihm haben viele andere diese Arbeit in den letzten 20 Jahren getan. Wir danken hier auch Arne, Thomas, André, Marvin, Marcel, Kevin und Harry.

*xuelleGesundheit *x

Adresse

Große BeckStr. 12
Bochum
44787

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 21:00
Dienstag 09:00 - 21:00
Mittwoch 09:00 - 21:00
Donnerstag 09:00 - 21:00
Freitag 09:00 - 21:00
Sonntag 12:00 - 14:00

Telefon

+4923451919

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