Linke Liste Bochum

Linke Liste Bochum Linke Liste an der Ruhr-Uni Bochum | Alle sind herzlich zu unseren Treffen eingeladen!

Vor fünf Jahren am 19.02.2020 wurden neun Menschen von einem polizeibekannten Faschisten in Hanau aus dem Leben gerissen...
11/02/2025

Vor fünf Jahren am 19.02.2020 wurden neun Menschen von einem polizeibekannten Faschisten in Hanau aus dem Leben gerissen. Bis heute gibt es weder Aufklärung, noch Gerechtigkeit für die Angehörigen. Ganz im Gegenteil, die rassistische Politik, die den Nährboden für solche Anschläge legt, schreitet immer weiter voran. Die Anschläge in Solingen und Halle, der NSU und viele Weitere zeigen uns, dass es sich nie um Einzelfälle gehandelt hat. Rechtes und faschistisches Gedankengut hat sich schon lange in der Mitte der Gesellschaft verankert.

In seinem Vortrag „Hanau 2020. Neun Leben, eine Tat - Rechtsterrorismus und die Kämpfe um Erinnerung“ wird Yassir Jakani über seine Forschung zu Rechtsterrorismus in Deutschland sprechen. Ausgehend davon wird er den weiteren Fokus des Vortrags auf die Betroffenenperspektiven & Aushandlungsprozesse zum Anschlag in Hanau legen.

Kommt am 26.02 ab 18:30 in GD 03/158 (Ruhr-Universität Bochum)
Wir freuen uns auf euch!

Liebe Genoss*innen, liebe Wähler*innen, liebe Freund*innen in Bochum,schweren Herzens müssen wir uns dazu entscheiden, b...
24/11/2024

Liebe Genoss*innen, liebe Wähler*innen, liebe Freund*innen in Bochum,

schweren Herzens müssen wir uns dazu entscheiden, bei der nächsten Wahl zum Studierendenparlament nicht mehr anzutreten. Uns ist bewusst, dass damit die Stimme an der Ruhr-Universität für linke Positionen, Antikapitalismus, Antifaschismus und ein gutes, sozial verträgliches Studium für alle verloren geht. Diese Entscheidung wollen wir Euch im Folgenden erklären.

Ein erster Grund dafür ist die angespannte personelle Situation. Seit längerer Zeit fehlen uns engagierte Mitglieder. Unser "Kernpersonal" wird im Frühjahr das Studium beenden und es fehlt schlichtweg die Perspektive für eine Nachfolge. Es ist uns leider nicht gelungen, neue Menschen für unsere Arbeit zu gewinnen. Unser Zulauf hat unter diversen Zuständen in der Hochschulpolitik gelitten, für die wir teilweise uns selbst, teilweise die politischen Verhältnisse, teilweise aber auch den seit Jahren regierenden AStA verantwortlich machen.

Das führt zum zweiten Punkt: Wir arbeiten seit nun vier Jahren ohne finanzielle Einnahmen. Einen Großteil der notwendigen Ausgaben für Wahlkampf und Veranstaltungen haben wir privat und durch Spenden aufgebracht. Das ist auf Dauer für eine Gruppe von Studierenden nicht tragbar und hat zu weniger Sichtbarkeit und Aktivität geführt. Damit hängt auch zusammen, dass wir uns bis 2020 immer durch das Sommerfest finanziert haben. Dieses existiert seit Corona in dieser Form nicht mehr; der AStA hat es seitdem versäumt, einen Ersatz zu schaffen, an dem alle Mitglieder der RUB gleichberechtigt mitwirken können.
Da wir parteiunabhängig sind, kriegen wir auch von dieser Seite keine Mittel und können ein Einfach-Weiter-So nicht finanzieren.
Die kapitalistischen Verhältnisse machen leider auch vor der Hochschulpolitik keinen Halt und es ist schwer, als unabhängige linke Gruppe zu überleben, wenn Kapital in den Händen derer liegt, die gegen linke Positionen und linkes Agieren sind.

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