Grüne Ratsfraktion Bochum

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🌻🌻🌻GRÜNE wollen barrierefreie Bahnhöfe im Ehrenfeld und in Bochum-West🌻🌻🌻Im Bochumer Hauptbahnhof führen Aufzüge auf die...
14/04/2021

🌻🌻🌻GRÜNE wollen barrierefreie Bahnhöfe im Ehrenfeld und in Bochum-West🌻🌻🌻

Im Bochumer Hauptbahnhof führen Aufzüge auf die Gleise, so können auch Menschen, die keine Treppen steigen können, zu ihren Zügen kommen. An anderen Haltestellen der Deutschen Bahn in Bochum-Mitte sieht dies leider nicht so aus. Das wollen die Grünen in der Bezirksvertretung Mitte ändern.

Seit Ende Februar liegt der Stationsbericht 2020 des VRR vor. In Bochum wird darin besonders den Bahnhöfen Bochum-Ehrenfeld und Bochum-West ein sehr hoher beziehungsweise ein erhöhter Handlungsbedarf in Sachen Barrierefreiheit angelastet.

„Die Bahnhöfe Bochum-Ehrenfeld und Bochum-West weisen bezüglich ihrer Barrierefreiheit ein nicht tolerierbares Defizit auf“, beschreibt Karsten Finke, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte, die Sachlage. „Zusammen mit unserer Koalitionspartnerin SPD regen wir deshalb in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte an, dass sich die Stadtverwaltung und die Deutsche Bahn mit dem Thema auseinandersetzen.“

Um die beiden Bahnhöfe barrierefrei zugänglich zu machen, benötigen sie jeweils einen Aufzug. Rampen wären aus Platzgründen eher nicht darstellbar.

„Wir wissen, dass die DB S+S für die Zugangsbereiche und somit auch für die Barrierefreiheit der Bahnhöfe zuständig ist“, so Karsten Finke weiter. „Für beide Bahnhöfe besteht erhöhter Handlungsbedarf. Wir drängen deshalb darauf, dass sich Stadt und Bahn zusammensetzen, um die Erreichbarkeit der Bahnhöfe für alle Menschen sicherzustellen.“

🌻🌻🌻 Grüne wollen den Appolonia-Pfaus-Park aufwerten 🌻🌻🌻Der Appolonia-Pfaus-Park ist für viele Menschen eine grüne Oase i...
08/04/2021

🌻🌻🌻 Grüne wollen den Appolonia-Pfaus-Park aufwerten 🌻🌻🌻

Der Appolonia-Pfaus-Park ist für viele Menschen eine grüne Oase inmittender Bochumer Innenstadt. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie dient der Park vielen Bochumer*innen als Erholungsort.Raphael Dittert ist direkt gewähltes Ratsmitglied für die nördliche Innenstadt und will gemeinsam mitden Grünen in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte den Appolonia-Pfaus-Park ökologisch aufwerten und dessen Aufenthaltsqualität deutlichverbessern. Als erster Schritt soll nun eine Blühwiese entstehen. „Es kann mittlerweile niemand mehr abstreiten, dass dieser Park nicht genutzt wird. Der Appolonia-Pfaus-Park ist gerade in der dichtbebauten Hitzeinsel Innenstadt für viele Bochumer*innen eine grüne Oase.Für mich ist daher klar, dass sie mit Sitzgelegenheiten und Bewegungsmöglichkeiten aufgewertet werden muss, um so den Bochumer Bürger*innen einen Ort der Erholung,Ruheund Begegnungenzu bieten“, sagt Raphael Dittert.Anna di Bari, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin in Mitte, fügt dem hinzu:„Es freut mich besonders, dass wir für den Park nochmal zusätzliche Mittel bereitstellen konnten. So stellten wir bereits im vergangenen Jahr Mittel sowohl für mehr Sitzgelegenheiten, wie auch für Liegebänke, bereit und werden in der nächsten Sitzung eine Blühwiese auf den Weg bringen, die den Park nicht nur optisch aufwertet, sondern auch eine Trennung zwischen Park und den anliegenden Straßen darstellt.“

🌻🌻🌻Weltkulturerbe Ruhrgebiet? - Ausschnitt aus der Rede von Barbara Jessel🌻🌻🌻Wir wertschätzen das grundsätzliche Ziel mi...
26/03/2021

🌻🌻🌻Weltkulturerbe Ruhrgebiet? - Ausschnitt aus der Rede von Barbara Jessel🌻🌻🌻

Wir wertschätzen das grundsätzliche Ziel mittels UNESCO-Welterbe eine Stärkung der
Anziehungskraft des Ruhrgebiets erzeugen zu wollen. Die Nachvollziehbarkeit des Wandels, der
Transformationsprozess der Stätten des industriellen Kulturerbes, als kreativer Raum für neue
wissensbasierte Wirtschaftsentwicklung, Freizeitgestaltung oder kulturelle Veranstaltungen sind
ein inspirierender Leitgedanke eines Weltkulturerbe-Prozesses. Er korrespondiert in charmanter
Weise mit dem Motto der Bochum Strategie Wissen, Wandel, Wir-Gefühl.
Wir bedauern daher sehr im Verlauf des bisherigen Prozesses:

+ die fehlende Transparenz und Werbung für das Anliegen in der Bürgerschaft der
Ruhrregion, sowie deren fehlende Beteiligung.

+ die zu späte Einbindung der politischen Gremien auf kommunaler Ebene, wie aber auch
zuvor des RVR. Den Mitgliedern des Ruhrparlamentes standen bis letzter Woche von
Seiten der Regionaldirektorin keine Unterlagen zur Verfügung.

+ die unglückliche Terminierung des Interessenbekundungsverfahren seitens des
Heimatministeriums zwischen Sommerpause und Kommunalwahl.

Eine inhaltliche Auseinandersetzung zur grundsätzlichen Frage der Bedeutung und Sinnhaftigkeit
des Titels konnte so leider nicht stattfinden.
Eine abschließende Bewertung der Chancen und Risiken eines Titels „Weltkulturerbe“ für die
Region ist unter diesen Voraussetzungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.
Auf der eine Seite stehen Attraktivität und Tourismus - auf der anderen Seite Fragen der
Städtebauförderung, etwaige Nutzungseinschränkungen sowie Abstimmung mit Eigentümern.
Daher werden wir als Bochumer Grüne Fraktion die Bewerbung der Stiftung heute nicht
unterstützen. Wir erwarten, dass im weiteren Verlauf des Bewerbungsverfahrens Fehler korrigiert
werden und werden dies im RVR, wie auch kommunal kritisch begleiten. Politik, Bürger*innen,
zivilgesellschaftliche Akteure und Wissenschaft müssen frühzeitig zusammengebracht werden, um
dem Projekt die notwendige Legitimation zu beschaffen.

🌻🌻🌻Wir befürworten die Pläne des Kita-Gipfels🌻🌻🌻 Am 26. Februar wurden auf dem 1. Bochumer Kita-Gipfel Ideen für einen Z...
26/03/2021

🌻🌻🌻Wir befürworten die Pläne des Kita-Gipfels🌻🌻🌻

Am 26. Februar wurden auf dem 1. Bochumer Kita-Gipfel Ideen für einen Zukunftsvertrag vorgestellt, um in den nächsten Jahren den Erhalt und den Ausbau von Betreuungsplätzen zu sichern. Die Grünen begrüßen die Pläne und den Willen der Verwaltung mehr als 5 Millionen Euro in die Zukunft der Bochumer Kita-Landschaft zu investieren und somit einen möglichen Abbau von Kita-Plätzen zu verhindern.

„Wir haben hier in Bochum eine starke und vielfältige Trägerlandschaft. Mit der Senkung der Eigenanteile der Kita-Träger wird genau dieses solide Fundament nochmal kräftig untermauert“, sagt Mustafa Calikoglu, jugendpolitischer Sprecher der Grünen im Rat. „Auch wenn von der finanziellen Seite das meiste geregelt wurde, wird es dennoch eine große Herausforderungen sein, die über 300 benötigten Fachkräfte bis 2030 gesamtstädtisch zu akquirieren. Das Thema wurde beim Kita-Gipfel bereits thematisiert und eine Arbeitsgruppe aus Trägern hat sich gebildet, um Ideen zur Lösung des Problems zu erarbeiten“, ergänzt der Lokalpolitiker.

„Das Ziel der Koalition, bis 2025 Betreuungsplätze für 50% der Unter-Dreijährigen zu schaffen, ist mit diesen Plänen ein großes Stück näher gerückt. Dennoch ist es ärgerlich mit anzusehen, wie die Stadt Bochum selber die Initiative ergreifen und die finanziellen Ressourcen in die Hand nehmen musste, um die misslungene KiBiz-Reform der schwarz-gelben Landesregierung auszubügeln. Es ist nur zu hoffen, dass die nächste Landesregierung das Problem der Finanzierungslücke gelöst bekommt“ sagt Daniel Gorin, stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie.

„Außerdem sollen noch weitere finanzielle Unterstützungen an die Träger fließen: Es gibt nämlich eine einmalige Zahlung von 1000€ pro neu geschaffenen Platz und einen weiteren Zuschuss, wenn Kitas nicht mehr als 19 Schließtage im Jahr haben. Dies ist nicht nur eine gute Steigerung der Motivation für einen schnelleren Ausbau der Kita-Plätze, sondern ermöglicht es den Eltern auch, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren“, erläutert Mustafa Calikoglu.

🌻🌻🌻Kein weiteres Geld für STEAG – Treuhandmodell soll Schaden begrenzen🌻🌻🌻 Zu dem anstehenden Ratsbeschluss zur STEAG am...
24/03/2021

🌻🌻🌻Kein weiteres Geld für STEAG – Treuhandmodell soll Schaden begrenzen🌻🌻🌻

Zu dem anstehenden Ratsbeschluss zur STEAG am morgigen Donnerstag erklärt Sebastian Pewny, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat:
„Der Treuhandvertrag mit der RAG-Stiftung ist der letzte Versuch, den Schaden zu begrenzen, welcher durch das STEAG-Investment für die an der KSBG beteiligten Städte entstanden ist. Das ursprüngliche Ziel, einen der großen Energieversorger eine energiepolitisch sinnvolle ökologische Ausrichtung zu geben, betrachten auch wir seit längerem als gescheitert. Das lag nicht zuletzt an der energiepolitischen Uneinigkeit der beteiligten Städte, aber auch an den konfusen Rahmenbedingungen, die die Bundespolitik für die Energiewende gesetzt hat.
Vielleicht gelingt es der RAG-Stiftung die STEAG zu sanieren und einen sozialverträglichen Umbau zu gestalten. Ganz klar lehnen wir Grünen es jedoch ab, weiteres Geld in die STEAG bzw. die KSBG zu investieren. Das Investment war ein Fehler und da dürfen wir nicht noch eins draufsetzen. Auch der jetzt wirtschaftlich erzwungene Umbau der STEAG wird nur in begrenztem Umfang ökologische Kriterien berücksichtigen. Die STEAG wird ebenfalls nicht auf das kommunal nicht zu kontrollierende Auslandsgeschäft verzichten können. Deswegen ist für uns klar: Am Ende dieses Treuhandprozesses wird Bochum sich von seinen STEAG-Anteilen trennen.“

🌻🌻🌻Bochumer Ferienpass 2021 wird digital und kostenlos🌻🌻🌻SPD und Grüne wollen, dass die Stadt den Ferienpass dieses Jahr...
22/03/2021

🌻🌻🌻Bochumer Ferienpass 2021 wird digital und kostenlos🌻🌻🌻

SPD und Grüne wollen, dass die Stadt den Ferienpass dieses Jahr kostenlos und in digitaler Form zur Verfügung zu stellt. Deshalb hat die Koalition einen Dringlichkeitsantrag zur Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie am 24. Februar eingereicht. Über den Antrag wird der Rat am Donnerstag im Rat abschließend entscheiden.
„Der Verlauf der Pandemie zeigt deutlich, dass das Ferienpassprogramm im Sommer 2021 ein digitales Angebot der Stadt Bochum erfordert. Denn auch für diesen Sommer lässt sich mit dem jetzigen Coronavirus-Geschehen keine genaue Vorhersage treffen, wie und in welchem Umfang die Ferienpassprogramme stattfinden werden“, erklärt Mustafa Calikoglu, jugendpolitischer Sprecher der Grünen im Rat.
„Deshalb wird der Ferienpass, wie schon das Jahr zuvor, auf der Website www. bochum. de/ ferienpass digital abrufbar sein. Dies ermöglicht ein einfaches Hinzufügen und Aktualisieren von Angeboten in kurzer Zeit oder das Aufzeigen von wichtigen Änderungen“, ergänzt Daniel Gorin, stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie.
„Mit einiger Wahrscheinlichkeit werden in diesem Sommer die Frei- und Hallenbäder nur eingeschränkt nutzbar sein. Das verringert natürlich die Attraktivität des Ferienpasses, denn der damit verbundene kostenlose Eintritt in die Bochumer Bäder, war einer der entscheidenden Gründe einen Ferienpass zu besitzen. Aber auch um die Belastung der Eltern in dieser schwierigen Zeit zu verringern, sollten wir auch in diesem Sommer den Ferienpass nicht verkaufen sondern kostenlos ausgeben“, sagt Mustafa Calikoglu.

🌻🌻🌻Kultur-Rettungsschirm um 40.000 Euro aufgestockt🌻🌻🌻 „Corona bremst die Kultur aus. Auch in Bochum. Klassische Angebot...
20/03/2021

🌻🌻🌻Kultur-Rettungsschirm um 40.000 Euro aufgestockt🌻🌻🌻

„Corona bremst die Kultur aus. Auch in Bochum. Klassische Angebote finden gar nicht oder kaum noch statt. Und mit den teilweise sehr kreativen Online-Angeboten lässt sich schwerlich Geld verdienen. Deswegen brauchen Bochums Kulturschaffende weiterhin eine Hilfe, die über die von Land und Bund hinausgeht“, erklärt Deborah Steffens, kulturpolitische Sprecherin der SPD im Rat. Daniel Gorin, kulturpolitischer Sprecher der Grünen ergänzt: „Aus diesem Grund haben wir uns bereits im Januar über Fraktionsgrenzen hinweg für einen zweiten Bochumer Kulturschirm eingesetzt. Der soll nun aufgestockt werden. Gerade jetzt, in der Unsicherheit zwischen Lockerungen und steigenden Inzidenzzahlen, brauchen Kulturschaffende Sicherheiten.“ Dazu haben SPD und Grüne gemeinsam mit den anderen demokratischen Fraktionen einen Dringlichkeitsantrag zur Sitzung des Kulturausschusses am 17. März eingereicht, welcher dann auch einstimmig verabschiedet wurde. Barbara Jessel, Vorsitzende des Kulturausschusses, freut sich über den fraktionsübergreifenden Willen die vielfältige Freie Szene zu unterstützen.

„Bochums Kulturszene leidet extrem unter dem Lockdown. Aus diesem Grund haben wir bereits im Früjhahr den ersten Kulturschirm mit 120.000 Euro auf den Weg gebracht. Im Januar folgte dann der zweite mit ebenfalls 120.000 Euro“, sagt Daniel Gorin. „Diesen zweiten Rettungsschirm wollen wir nun um 40.000 Euro erweitern, wenn es der Etat des Kulturbüros zulässt“, sagt Gorin. „Eigentlich müssten sich die 40.000 Euro finanzieren lassen. Viele Maßnahmen, die das Kulturbüro finanziert hätte, fallen Pandemie-bedingt aus, so dass dieses Geld in die Erweiterung des Kulturschirms fließen könnte“, erklärt Deborah Steffens.

„Nach wie vor ist uns eine unbürokratische und niedrigschwellige Abwicklung des Kulturschirmes möglich“, erklärt Deborah Steffens. „Die Kulturschaffenden benötigen stellenweise äußerst dringen Geld und sollen nicht durch unnötige Bürokratie ausgebremst werden“, so die Sprecherin. „Außerdem freuen wir uns, weiterhin neue Projekte und Konzepte der Kulturschaffenden mit dem Geld des Rettungsschirms fördern zu können“, sagt Daniel Gorin.

🌻🌻🌻SPD und Grüne fordern Schließungder Schulen🌻🌻🌻Angesichts der rasant steigenden Neuinfektionsrate fordern die Spitzen ...
19/03/2021

🌻🌻🌻SPD und Grüne fordern Schließung
der Schulen🌻🌻🌻

Angesichts der rasant steigenden Neuinfektionsrate fordern die Spitzen der Bochumer Rathauskoalition von SPD und Grünen die Landesregierung auf, die Schulen umgehend zu schließen.



„Bei einer Inzidenz von um die 100 Neuerkrankten pro Woche in Bochum und einer deutlich steigenden Tendenz ist der weitere Schulbetrieb nicht mehr zu verantworten, wenn gleichzeitig weder die Testkapazitäten noch die Impfkapazitäten vorhanden sind, um das Risiko überschaubar zu halten. Die Landesregierung darf nicht so lange warten, bis auch der landesweite Durchschnitt über 100 liegt, sondern muss den betroffenen Kommunen gestatten, verantwortungsvoll zu handeln,“ fordert Sebastian Pewny, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat. Es sei ein Unding, so Pewny, dass die Landesregierung dies Städten wie Dortmund zuletzt verboten habe.



Burkart Jentsch, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat, bekräftigt diese Forderung: „Die Verunsicherung in den Familien, aber auch deren objektives Risiko, ist zuletzt täglich gestiegen. Es ist verantwortungslos abzuwarten, bis ein ohnehin aus der Luft gegriffener statistischer Wert landesweit erreicht ist und die Infektionen noch weiter in die Familien getragen werden. Wir hoffen auf ein klares Signal der Städte in NRW und erwarten, dass die Landesregierung endlich die Notbremse zieht.“

🌻🌻🌻Beispiel Bergstraße zeigt: StVO muss reformiert werden - Fahrradstraßen einrichten🌻🌻🌻„Vor Ort dringend gewünscht, rec...
12/03/2021

🌻🌻🌻Beispiel Bergstraße zeigt: StVO muss reformiert werden - Fahrradstraßen einrichten🌻🌻🌻

„Vor Ort dringend gewünscht, rechtlich aber nicht möglich,“ so muss die Stadt Bochum wieder auf eine Anregung von Anwohner*innen zur Errichtung von Tempo 30 auf der Bergstraße antworten. Die Grünen im Rat der Stadt Bochum ärgern sich darüber, dass wieder aus rein rechtlichen Gründen dem Wunsch von Anwohner*innen nach Verkehrsentschleunigung nicht gefolgt werden kann. Dies mache erneut deutlich, wie notwendig eine Reform im Straßenverkehrsrecht sei.

„Es kann einfach nicht wahr sein, dass heute noch Verkehrssicherheit, Klimaschutz, Lärmschutz und somit auch die Wohn- und Lebensqualität von Anwohner*innen zum Wohle eines fließenden motorisierten Verkehrs geopfert werden müssen. Die Kommunen brauchen endlich mehr Flexibilität für die Ausweisung von Tempo 30. Die neue StVO-Novelle hätte hier mit einer vereinfachten Erprobungsklausel sowie den angekündigten Öffnungen des Straßenverkehrsrechts endlich mehr Möglichkeiten angeboten. Jedoch blieb es aus Berlin bei Ankündigungen und die Novelle wurde von Bundesverkehrsminister Scheuer durch einen Formfehler komplett vergurkt,“ sagt Raphael Dittert, Ratsmitglied für die Innenstadt-Nord und Vorsitzender des Ausschusses für Mobilität und Infrastruktur.

Martina Foltys-Banning, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Rat, betont den Mehrwert von Tempo 30 für Radfahrende: „Auf der Bergstraße ist durch die Anbindung zum Stadtpark und Grumme richtig viel Fahrradverkehr. Tempo 30 würde den Komfort und die Verkehrssicherheit wesentlich steigern, da aufgrund des Straßenquerschnittes Radwege nicht möglich sind. Jedoch wird das Rad bei der Straßenverkehrsordnung nicht mitgedacht und wird wieder gegen den fließenden Verkehr ausgespielt. Jedoch wollen wir es hierbei nicht belassen und schlagen zur Verbesserung der Situation für den Radverkehr vor, die Uhlandstraße sowie die Lessingstraße zu Fahrradstraßen umzuwandeln, um so eine attraktive Fahrradmagistrale von der Stadt zu den Grummer Teichen zu schaffen.“

🌻🌻🌻SPD und Grüne wollen Ausbau beschleunigen 🌻🌻🌻„Die Mobilitätswende ist ein komplexes Thema, dass wir mit Blick auf die...
09/03/2021

🌻🌻🌻SPD und Grüne wollen Ausbau beschleunigen 🌻🌻🌻

„Die Mobilitätswende ist ein komplexes Thema, dass wir mit Blick auf die Umwelt und die Lebensqualität der Bochumerinnen und Bochumer schneller vorantreiben müssen“, erklärt Reiner Rogall, Mitglied der SPD im Rat und im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur. „Ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Mobilitätswende sind die sogenannten Mobilstationen. Um deren Ausbau voranzutreiben, haben wir für den kommenden Mobilitätsausschuss einen Antrag gestellt“, erklärt Martina Foltys-Banning, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen.

„Wir wünschen uns, dass die Verwaltung uns mindestens 30 sinnvolle Standorte für Mobilstationen nennt“, erklärt Reiner Rogall. „Die müssen keineswegs gleich groß oder identisch ausgestattet sein. Es geht darum, dass verschiedene Verkehrsarten sinnvoll miteinander verknüpft werden und mehr und mehr Menschen nicht länger auf ein eigenes Auto angewiesen sind“, sagt Reiner Rogall. „So wären Fahrräder, E-Bikes, Lastenräder oder E-Autos eine sinnvolle Ausstattung, kombiniert mit Online-Plattformen, um die verschiedenen Angebote reservieren und bezahlen zu können“, sagt der Verkehrs-Experte der SPD.

Martina Foltys-Banning konkretisiert die Forderungen weiter: „Die Stadt soll pro Stadtbezirk einen Standort nennen, der besonders geeignet für eine Mobilstation ist, etwa Bahnhaltepunkte, zentrale Umsteigepunkte oder Flächen vor großen Einkaufszentren. Außerdem wünschen wir uns Konzepte für Mobilstationen am Bochumer Hauptbahnhof und am Bahnhof Wattenscheid“, sagt die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen. „Gerade am Hauptbahnhof wäre ein ,Vollsortiment‘ sinnvoll und lässt sich bei der geplanten Umgestaltung des Buddenbergplatzes verwirklichen.“

🌻🌻🌻Bochum soll „essbar“ werden🌻🌻🌻Bereits im Jahr 2016 gab es in der Bezirksvertretung Bochum Mitte eine Anfrage zum Them...
04/03/2021

🌻🌻🌻Bochum soll „essbar“ werden🌻🌻🌻

Bereits im Jahr 2016 gab es in der Bezirksvertretung Bochum Mitte eine Anfrage zum Thema „Essbare Stadt“. Dieser Begriff steht für eine vielfältige Bewegung rund um Lebensmittel und Lebensmittelproduktion im urbanen Raum. Dabei werden Themen wie Gesunde Ernährung, Inklusion und Umweltbildung kombiniert.
Andere Städte zeigen international und deutschlandweit bereits, wie weit man gehen kann. In Andernach dient etwa der städtische Schlossgarten als Ausstellungsort für Biodiversität mitten im Zentrum: Über 100 verschiedene Tomatensorten wurden hier angebaut und beschildert und dürfen von den Bürger*innen geerntet werden.
Seit 2016 stand das Thema in Bochum nicht mehr auf der Tagesordnung der kommunalen Gremien. Die aktuelle Mitteilung der Verwaltung dazu und die Offenheit, bereits bestehende Bochumer Angebote auszubauen, begrüßen die Grünen daher sehr.
Ronja Reyes, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Rat, betont: „Wir freuen uns, wie umfangreich das Umwelt- und Grünflächenamt auf diese Thematik eingegangen ist und die Stadt ihre Bereitschaft signalisiert, Projekte in diesem Bereich zu unterstützen und zu begleiten. Es gibt viele Beispiele aus anderen Städten, die zeigen, wie so etwas funktionieren kann. Diese Idee auf Bochum zuzuschneiden ist eine spannende Aufgabe.“
Ansätze gibt es bereits: an vielen Stellen in Bochum hat die Stadt Obstbäume und Sträucher gepflanzt und veröffentlicht diese auf https://www.mundraub.org. Sie stellt sie damit den Bürger*innen zur Ernte zur Verfügung. Bei allen Planungen von Park- und Grünanlagen wird das Anpflanzen von Obst mittlerweile mitgedacht.
Besonders gefragt ist im Prozess eine enge Zusammenarbeit von verschiedenen Akteur*innen. In vielen Vereinen und Initiativen ist die Beschäftigung mit Nachhaltigkeit und Modellen für eine nachhaltige Stadtentwicklung längst angekommen.
Anna di Bari, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin in Bochum Mitte, appelliert daher: „Wenn wir dieses Thema jetzt gemeinsam angehen, könnte Bochum damit Vorreiterin für die ganze Metropolregion werden. Wir freuen uns daher besonders, wenn Bürger*innen, Kleingartenvereine, Initiativen oder Projekte auf Politik und Verwaltung zugehen und ihre Ideen einbringen und Bochum essbar machen.“
Die komplette Mitteilung der Verwaltung findet sich hier: https://session.bochum.de/bi/getfile.asp?id=467434&type=do

🌻🌻🌻Spannende Entwicklung an der Kreuzstraße/Neustraße – Möglichst viele Bäume erhalten!🌻🌻🌻Erneut ist Bewegung in die Ges...
04/03/2021

🌻🌻🌻Spannende Entwicklung an der Kreuzstraße/Neustraße – Möglichst viele Bäume erhalten!🌻🌻🌻

Erneut ist Bewegung in die Geschichte der teils umstrittenen Entwicklung des Innenstadt-Areals an der Kreuzstraße/Neustraße gekommen. In der Sitzung des Ausschusses für Planung und Grundstücke am Dienstag hatte Baudezernent Dr. Bradtke mitgeteilt, dass es in Kürze zu einer Direktvergabe der Grundstücke durch die Wirtschaftsförderung an Firmen der Kreativwirtschaft aus Bochum kommen könnte. Dadurch könnte deren Abwanderung vermieden und Arbeitsplätze in Bochum gehalten werden.

Barbara Jessel, Fraktionsvorsitzende der Grünen, erklärt dazu: „Auch wenn wir hier insgesamt ein Bestgebotsverfahren und eine Veräußerung nach Erbbaurecht bevorzugt hätten, sind wir hier jetzt auf einem viel besseren Weg als das noch vor wenigen Wochen absehbar war.“

Martina Foltys-Banning, Mitglied im Planungsausschuss, ergänzt: „Wir finden es richtig, dass die Gefahrenstelle der Gebäuderuine jetzt beseitigt wird. Gleichzeitig haben wir es hier mit einem Grundstück im dicht bebauten Innenbereich zu tun, das momentan noch durch zahlreiche Laubbäume für gutes Klima und Verschattung sorgt. Und was immer da jetzt auch kommen mag, es sollten so viele vitale Bäume wie möglich erhalten werden.“ Beide sind sich einig, dass im Rahmen der Baugenehmigungen auf die Erstellung von Gründächern und wenig sonstige Versiegelung abgezielt werden soll, so dass auch weiterhin Verdunstungskälte und gute Atemluft gebildet wird.

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Die Grünen Im Rat, Rathaus/Zimmer 258
Bochum
44866

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