Bürgerinitiative RegioTram Ruhr

Bürgerinitiative RegioTram Ruhr Wir sind eine parteiunabhängige politische Bürgerinitiative, die den Schienenverkehr im Rhein-Ruhr Gebiet optimieren möchte.

Wer sich beteiligen möchte ist herzlich eingeladen! Die Bürgerinitiative RegioTram Ruhr entstand aus dem Antrieb heraus den Schienenverkehr im Ruhrgebiet zu verbessern. Gegründet wurde die Initiative von Juan Marco Polifka Avila, Mitglied der CDU in Bochum und Nikolas Lange, Mitglied bei der politischen Wählergemeinschaft DIE STADTGESTALTER in Bochum. Befreit von Parteiinteressen möchten wir Schie

nenverkehrsprojekte mit dem größtmöglichen Nutzen für Bürger voranbringen. Daher haben wir die Form der Bürgerinitiative gewählt. Da wir selbst tägliche ÖPNV Pendler sind und uns sehr für die Verbesserung der Linien stark machen, war die Gründung einer Initiative ein konsequenter Schritt, damit wir einen effektiveren Beitrag dazu leisten können um die Verkehrswende im Ruhrgebiet breit aufgestellt und vor allem zwischen den Städten beschleunigen zu können. Nur durch ein besseres Angebot wird uns die Verkehrswende gelingen, im Ruhrgebiet und seinem Umfeld ist dort noch viel Luft nach oben, insbesondere im interkommunalen Bereich, der in der Planung immer noch stiefmütterlich behandelt wird, in der Realität der Pendler aber eine große Rolle spielt. Wir freuen uns über jede Unterstützung von engagierten Bürgern, egal ob Laie oder Experte. Jeder, dem der ÖPNV mit dem Fokus Schienenverkehr am Herzen liegt, ist herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Je mehr Personen sich beteiligen, desto eher können wir gemeinsam etwas bewirken! :)

Hallo liebe Unterstützer unserer Regiotram-Initiative. Lange war es hier ruhig, da aktuell viele Gespräche zum Thema sta...
10/06/2022

Hallo liebe Unterstützer unserer Regiotram-Initiative. Lange war es hier ruhig, da aktuell viele Gespräche zum Thema stattfinden. Die Stadt Bochum plant aktuell ein neues Wohnquartier auf den ehemaligen Bahnanlagen in Günnigfeld. Der aktuelle städtebauliche Entwurf wäre der Todesstoß für die realistische Umsetzung einer Regiotram auf der rheinischen Bahn auf rund 10km Länge zwischen dem Essener und Bochumer Stadtzentrum, da die Trasse ohne ausreichende Freiräume auf gesamter Breite überbaut werden würde. Aktuell besteht bis zum 28.06.2022 die Möglichkeit, online Stellung zu der Planung zu nehmen und der Stadtverwaltung deutlich zu machen, dass die einzige große Chance zur Umsetzung einer Verkehrswende in den Stadtteilen Leithe und Günnigfeld, einer attraktiven Anbindung des Lohrheidestadions und eines schnellen städteübergreifenden Verkehrs im ÖPNV-Defizitgebiet zwischen dem Essener Osten, Wattenscheider Nordwesten und Gelsenkirchener Süden eine erheblich höhere Priorität hat, als einen Investor vollkommen glücklich zu machen. Nach den aktuellen Zahlen, die in der Vorlage 20220157 der Lokalpolitik präsentiert wurden, realisiert der Vorhabenträger 28 Wohneinheiten mehr als im Rahmenplan seitens der Stadt Bochum vorgegeben. Daher besteht durchaus Spielraum für Freiräume auf der Bahntrasse für eine Bahn, ohne die Wohnbauziele der Stadt zu gefährden.

Bitte unterstützt uns und setzt euch in der Stellungnahme für die Freihaltung von Flächen für eine spätere Realisierung einer Bahn im Bebauungsplan ein. Diese Flächen könnten temporär für nicht-permanente Lösungen genutzt werden, beispielsweise für einen großzügigen Spielplatz oder Pufferbegrünung. Die Stadt Augsburg hat bei der neuen Straßenbahnlinie 3 gezeigt, dass man, wenn man vorausschauend denkt, auch zu einem späteren Zeitpunkt eine Bahn realisieren kann, wenn man sich die Flächen sichert.

Hier geht es zur Online-Beteiligung und den Plänen für das Projekt:

https://www.o-sp.de/bochum/plan?L1=3&pid=69406&tid=160930

Alle hier gezeigten Dokumente dienen lediglich Informationszwecken. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei der jeweiligen Ansprechperson oder in der Planauslage. Um sich die Dokumente im PDF-Format ansehen und ausdrucken zu können, benötigen Sie einen PDF-Reader.

Ruhr.Today berichtet über die Einschätzung der Bochumer Wählergruppe Die STADTGESTALTER zur ÖPNV-Anbindung des Lohrheide...
28/03/2022

Ruhr.Today berichtet über die Einschätzung der Bochumer Wählergruppe Die STADTGESTALTER zur ÖPNV-Anbindung des Lohrheidestadions.

Wir schließen uns dieser Position umfassend an und haben bereits gepostet, wie unser Regiotram-Konzept das Lohrheidestadion in unter 15 Minuten Fahrzeit an die Hauptbahnhöfe Essen und Bochum anschließen würde. Wenn das Stadion ausgebaut wird, braucht es die Regiotram, um die fehlende Verkehrsinfrastruktur um eine leistungsfähige, direkte Anbindung mit hoher Transportkapazität und kurzen, attraktiven Fahrzeiten zu erweitern. In einem unserer ersten Posts haben wir die heutige ÖPNV-Anbindung in Wattenscheid dargestellt, die nicht attraktiv genug für den Alltag und nicht ausreichend für Großveranstaltungen ist. Selbst die Wattenscheider fahren heute lieber mit dem Auto zu lokalen Veranstaltungen, statt den Bus zu nehmen, der Abends und Sonntags nicht einmal in die Nähe des Stadions fährt. Der 10 minütige Fußweg von der Straßenbahnlinie 302 macht es gerade für kurze Anreisen unattraktiv den ÖPNV zu nutzen.

„Wir freuen uns über die umfangreiche Sanierung des Lohrheidestadions. Leider endet das Konzept aber bereits an den Stadiontoren. Wie die vielen Besucher schnell und stadtverträglich zu den Events kommen sollen, bleibt ungelöst“, kritisiert Nikolas Lange, der für die STADTGESTALTER im Mobili...

Hallo zusammen, gerne möchten wir euch auf den aktuellen Stand zum   des ehemaligen Bahnhofs Gelsenkirchen-Wattenscheid ...
22/06/2021

Hallo zusammen, gerne möchten wir euch auf den aktuellen Stand zum des ehemaligen Bahnhofs Gelsenkirchen-Wattenscheid bringen: Nachdem der Heimatbund Gelsenkirchen den Denkmalschutz beantragt hat, wird dieser Vorgang nun geprüft. Der damit geplante Abriss des Gebäudes im Herbst 2021/Frjahr 2022 ist damit erst einmal aufgeschoben. Zudem wurden mittlerweile Investoren auf das Gebäude aufmerksam, sodass eine Rettung des 154 Jahre alten historischen Gebäudes wahrscheinlicher wird :)

Wir freuen uns, dass Bündnis 90/Die Grünen Gelsenkirchen unser gemeinsames Anliegen mit dem Heimatbund Gelsenkirchen e. ...
06/06/2021

Wir freuen uns, dass Bündnis 90/Die Grünen Gelsenkirchen unser gemeinsames Anliegen mit dem Heimatbund Gelsenkirchen e. V., den Erhalt der historisch bedeutsamen Bahnhofsgebäude des Güterbahnhofs Gelsenkirchen/Wattenscheid zu prüfen, politisch unterstützt. Die Stadt Gelsenkirchen lässt aktuell von der Denkmalbehörde der Bezirksregierung Münster die Denkmalwürdigkeit überprüfen. Außerdem ist noch offen, ob die Gebäude im Rahmen der RS1 Begleitinfrastruktur mit öffentlichen Mitteln gefördert werden können. Mittlerweile zeigen auch private Investoren Interesse daran, das alte Bahnhofsgebäude von 1867 zu erhalten und mit neuem Leben zu füllen 🙂

Wir unterstützen den Antrag des Heimatbund Gelsenkirchen e. V., das historische Bahnhofsgebäude des Bahnhofs Gelsenkirchen-Wattenscheid in Ückendorf unter Denkmalschutz zu stellen!

Die Vergangenheit mit der Zukunft verbinden – das ist unser gemeinsamer Plan. Vor Ort haben wir uns mit Vertretern des Heimatbundes und der Presse ausgetauscht, wie das Gebäude wieder sinnvoll genutzt werden könnte. Eine Wiederbelebung könnte beispielsweise durch den Einzug von Gastronomie und Radbetrieb gelingen. Alle, die die anliegende Radtrasse nutzen, hätten somit einen tollen Anlaufpunkt und Pausenort mit dem Charme vergangener Tage.

Das Gebäude wurde etwa 1867 errichtet und ist vermutlich das älteste noch erhaltene Bahnhofsgebäude in der Region. Eine echte Rarität also, die wir unbedingt erhalten müssen. Momentan ist der Plan der Verwaltung, das Gebäude abreißen zu lassen.

Kurzes Update: in letzter Zeit kommt wenig Content, da wir uns hinter den Kulissen um einiges kümmern. Eine besondere Be...
24/05/2021

Kurzes Update: in letzter Zeit kommt wenig Content, da wir uns hinter den Kulissen um einiges kümmern. Eine besondere Bedeutung hat kurzfristig der Erhalt der noch vorhandenen Bahngebäude des ehem. Bahnhofs Gelsenkirchen/Wattenscheid, namentlich Güterschuppen und Empfangsgebäude. Letzteres stammt aus dem Jahre 1867 und soll nach Planungen der Stadt Gelsenkirchen.de im Herbst abgerissen werden. Die Stadt hält den das historisch bedeutsame Industriedenkmal des Geländes bisher nicht einmal in Teilen für erhaltenswert, obwohl die Bahnanlagen seit mindestens 1913 nahezu unverändert existieren. Der Bahnhof war die Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung durch Kohle und Stahl im Gelsenkirchener Süden und für fast ganz Wattenscheid. Die direkt angeschlossene Großzeche Holland (Ückendorf und Wattenscheid-Mitte/-Leithe) hatte einen großen Anteil daran. Heute ist das noch vorhandene Empfangsgebäude das älteste noch erhaltene der Wattenscheider Geschichte (damals gehörten große Teile Gelsenkirchen noch zu Wattenscheid) und vermutlich auch in Gelsenkirchen. Später gebaute Bahnhofsgebäude wie das in Wattenscheid haben längst das Zeitliche gesegnet und wurden vor Jahrzehnten schon durch Neubauten ersetzt, die teils schon wieder marode sind (Bf Wattenscheid). Dieses Schicksal ist dem Bahnhof Gelsenkirchen-Wattenscheid bisher erspart geblieben, auch dank massiver Bauweise mit Mauerwerk statt Holz wie damals oft üblich.

In der Zwischenzeit wurde der vordere Teil des Güterschuppens abgerissen, die große Halle bleibt allerdings erst einmal stehen.

Gemeinsam mit dem Heimatbund Gelsenkirchen e. V. setzen wir uns für den Denkmalschutz des historisch wichtigen Gebäudes ein.

Am 01.06.2021 um 15 Uhr im Wissenschaftspark Gelsenkirchen wird der Bahnhof in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd in Gelsenkirchen Thema sein, ebenso die geplante Bebauung auf dem Gelände. Wir werden vor Ort vertreten sein.
Nach der Sitzung werden wir euch alle Neuigkeiten mitteilen.

Wir suchen nach wie vor noch Unterstützer in unserem Team. Wer an der Sache interessiert ist, kann sich gern bei uns melden! :) je mehr wird sind desto mehr werden wir gehört.

Kapitel 05.3: Eventhalte auf der rheinischen BahnDie Regiotram hätte neben dem primär verfolgten Ziel des schnellen Allt...
31/01/2021

Kapitel 05.3: Eventhalte auf der rheinischen Bahn

Die Regiotram hätte neben dem primär verfolgten Ziel des schnellen Alltagsverkehrs auch die überaus praktische Eigenschaft für Events tauglich zu sein. Durch die direkte Nähe zum Westpark (~10m) und zum (~100m) ist diese Lösung geradewegs obligatorisch für eine leistungsfähige ÖPNV-Anbindung. Gerade das Lohrheidestadion ist heute sehr schlecht angebunden, abends und Sonntags fährt nicht einmal ein Bus das Stadion mehr direkt an. Das Stadion soll wieder höchsten Anforderungen gerecht werden, damit nach geänderten Auflagen auch wieder nationale und internationale in stattfinden können. Gleichzeitig wird die Tauglichkeit für andere wie Konzerte erstmalig hergestellt, wodurch man eine höhere Auslastung als heute anstreben sollte. Das "Konzept" zur An- und Abreise sieht weiterhin das Auto als primäres Verkehrsmittel vor, mit dem 17.000 Zuschauer nach Leithe strömen sollen. Schon heute gibt es selbst bei Fußballspielen mit wenigen tausend Zuschauern erhebliche Probleme mit dem Autoverkehr und den , sehr zulasten der Anwohner. Unserer Meinung wird eher halbherzig versucht, diese Fahrzeuge mit einigen Ausweichparkplätzen zu begegnen. Diese befinden sich unter anderem an der Zeche Holland, im Gertrudiscenter oder am Wattenscheider Bahnhof. Shuttlebusse sollen dann die Zuschauer über die bei Events chronisch zugestaute Lohrheidestraße zum Stadion bringen. Attraktiv ist das nicht, zumal sich die Frage stellt wie die Zuschauer in Zukunft mit dem ÖPNV anreisen. Der Bahnhof Wattenscheid wird durch den auf einen Halbstundentakt abgewertet und wird nicht mehr in der Lage sein die Zuschauermassen zu bedienen. Bleibt nur noch die Anbindung über den Gelsenkirchener Hauptbahnhof und die 25 Minuten lange Fahrt mit der 302 vom Bochumer Hbf.
Die Regiotram würde mindestens einen 15 Minuten Takt (mit unregelmäßigen Pulkfahrten noch dichter) in jede Richtung bieten und mit kurzen Fahrzeiten die ÖPNV Anreise ohne Verkehrsabhängigkeit attraktiver gestalten. Kurze Fußwege und eine einfach umzusetzende Fantrennung beim Fußball sind ebenfalls überzeugende Argumente. Die Leither würden von Verkehr, Lärm, Abgasen und Menschenmassen entlastet werden bei gleichzeitig besserer ÖPNV Anbindung. Mehr als 5500 der 17000 Personen könnte die Regiotram pro Stunde transportieren.

Auch der Westpark könnte schnell per Eventverkehr erreicht werden. Eine Anreise würde vor allem über einen Pendelzug vom Bochumer Hbf erfolgen. Damit entlastet man die Straßenbahnen der Linie 302, 305 und 310, außerdem werden die Fußwege zum Eventgelände des Westparks kürzer. Auch außerhalb der Events würde der nördliche Teil des Westparks, welcher schwerpunktmäßig von vielen Menschen in der Freizeit genutzt wird, erheblich besser angebunden. Etwa 10 Minuten Fußweg kann man sich so sparen.

Wir fordern die Lokalpolitik und inbesondere die Koalition SPD und Grüne auf, dass Sie sich für ein besseres Verkehrskonzept zur An- und Abreise zum und vom Lohrheidestadion einsetzen als es das heutige vorsieht welches man kaum Konzept nennen kann. Gerade wo die Grünen mit größter Vehemenz gegen die Nutzung der Bahntrasse als Bahntrasse sprechen und dort lieber Bebauung auf wenigen Metern Strecke realisieren wollen sollten sie Lösungen parat haben. Für uns ist das immer noch nicht nachvollziehbar, denn wir dachten, dass sich diese Partei für die Verkehrswende einsetzen will. Einzelne Neubauhäuser haben unserer Meinung nach keine höhere Priorität als knapp 10 Kilometer Trasse und 16km Linienverbindung, die durch diese Planung verloren gehen, obwohl eine Bahn parallel zum RS1 realistisch realisierbar ist.

Heute stellen wir euch ein alternatives Linienkonzept vor, welches günstiger umzusetzen und zuverlässiger durchführbar i...
27/01/2021

Heute stellen wir euch ein alternatives Linienkonzept vor, welches günstiger umzusetzen und zuverlässiger durchführbar ist.
Wir verzichten dafür unter anderem auf eine Flügelung.

Details findet ihr in den einzelnen Fotos.

Heute soll es um das Betriebskonzept der Linien RT1 und RT2 gehen. In dieser Version wird eine optimale   angestrebt, di...
22/01/2021

Heute soll es um das Betriebskonzept der Linien RT1 und RT2 gehen. In dieser Version wird eine optimale angestrebt, die Kosten werden in der ersten Überlegung an die zweite Stelle gestellt. Unserer Einschätzung nach ist ein 15-Minuten Takt auf der Trasse mit etwas Aufwand auf allen Streckenteilen prinzipiell möglich.

Folgende Takte sind beispielsweise denkbar:

HVZ Mo-Fr:

RT1: alle 15 Min/ RT2: alle 15 Minuten
RT1: 15/ RT2: 30 (jede zweite Fahrt auf dem RT1 verkehrt als Doppeltraktion zwischen den Hauptbahnhöfen).

Wochenende und Randzeiten:
RT1/RT2: 30/30
RT1/RT2: 30/60

Nachts:
23-1 Uhr:
RT1 alle 60 Minuten
RT2: -

1-4:30 Uhr:
Betriebsruhe
am Wochenende eine Bahn um 2 Uhr

Die Fahrzeiten sind aufwendig mit einer der gesamten Fahrstrecken ermittelt worden, damit das Konzept so realistisch wie möglich wird.

Heute zeigen wir euch auch zum ersten Mal detailliertere Skizzen zur möglichen baulichen Umsetzung mit Visualisierungen der Versorgungs- (Batterie/Oberleitung) und Systemwechsel (zwischen EBO: Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung und BOStrab: "Verordnung über den Bau und Betrieb von Straßenbahnen"). In einem zweiten Konzept werden wir eine Variante vorstellen, in der wir das Kosten-Nutzen Verhältnis optimiert haben.

Wie würdet ihr das Streckennetz betreiben? Schreibt eure Ideen gern in die Kommentare!

In Zukunft haben wir auch geplant Videokonferenzen mit Euch und weiteren Interessierten zu starten um die Konzepte weiter zu verbessern und somit ein möglichst realistisches Konzept zur Umsetzung vorzuschlagen :)

16/01/2021
16/01/2021

Projekt #1 Erneute Nutzung der rheinischen Bahn zwischen BO und E als ÖPNV-Trasse

04: Konzept der
Liniennetz und Fahrzeuge

Heute möchten wir den ersten Teil unseres detailliert erarbeiteten und realistischen Reaktivierungskonzeptes vorstellen.

Dazu fangen wir mit dem Linienverlauf und dem geplanten Fahrzeugeinsatz an.

Linienverlauf: Die Strecke verläuft größtenteils auf der rheinischen Bahn, im Linienkonzept RT2 (RT für , da das Konzept der Regiotram Kassel ähnelt und der Begriff ziemlich passend ist) vollständig darauf und bindet die Universität Duisburg-Essen direkt an, in der Variante RT1 werden bestehende Verbindungsstrecken zu den und genutzt. Wir haben mit der hier nutzbaren Trasse den Vorteil, dass große Teile der Infrastruktur bereits nutzbar sind, was die Kosten pro Streckenkilometer in der Wiederherstellung erheblich senkt. Konsequent weitergeführt wird das auch im Fahrzeugkonzept.

Wir sehen Zweisystemfahrzeuge als die perfekten Triebwagen auf der Strecke, da sie geringere Anforderungen an die Infrastruktur stellen. Durch den Einstieg auf Standardbahnsteighöhe (76cm) und die Versorgung mit Standardbahnstrom können die Fahrzeuge auch auf dem gesamten elektrifizierten Nebenbahnnetz (Vmax bis 120 km/h) flexibel eingesetzt werden. Außerdem müssen so weniger Bahnsteige gebaut werden. Die kann auf dem Essener Abschnitt ebenfalls neue Halte bedienen. Auf dem wiederaufzubauenden Abschnitt zwischen Essen-Kray Nord und Bochum Präsident Gbf gilt das Fahrzeug als Straßenbahn, wodurch geringere Anforderungen an die Infrastruktur gestellt werden. Dadurch sinken die Kosten weiter. Als Straßenbahn wird die Haltdichte optimal an die heutigen kleinteiligeren Erschließungen angepasst. Eine teure, störungsanfällige und in das Landschaftsbild eingreifende Oberleitung wird nicht benötigt, da die Fahrzeuge die Lücke zwischen den Bahnnetzen per Batterie zurücklegen. Diese ist in diesem Fall in allen Anforderungen dem Diesel überlegen.

Kehrt die Regiotram auf die zurück, wird der Speicher während der Fahrt nachgeladen. So gibt es keine zusätzlichen Standzeiten.

Die passenden Visualisierungen findet ihr in unserem heute hochgeladenen Album.

04: Konzept der ReaktivierungLiniennetz&Fahrzeuge
16/01/2021

04: Konzept der Reaktivierung
Liniennetz&Fahrzeuge

Projekt  #1 Rheinische Bahn03: Aktuelle Verkehrssituation (Beispiele)Wir haben uns einmal die Arbeit gemacht einige Verb...
11/01/2021

Projekt #1 Rheinische Bahn
03: Aktuelle Verkehrssituation (Beispiele)

Wir haben uns einmal die Arbeit gemacht einige Verbindungen in und durch Wattenscheid, die in der Nähe rheinischen Bahn starten und/oder enden, herauszusuchen. Eine Ausnahme stellt die Verbindung Linden-Rotthausen dar, die in einer Diskussion rund um das Thema erwähnt wurde. Bevor wir demnächst unser Konzept für die rheinischen Bahn im Detail vorstellen war es uns wichtig, einmal die Ist-Situation im Vergleich der Verkehrsmittel aufzuzeigen. Später wird dann die geschätze Fahrzeit unter Einbeziehung der rheinischen Bahn mit diesen Werten verglichen.

Es zeigt sich, dass der ÖPNV für eine Metropolregion teils katastrophal hohe Fahrzeitverlängerungen gegenüber dem Auto bedeutet und dementsprechend unattraktiv ist. Das Resultat sieht man auf unseren Straßen.

Gerne könnt ihr uns auch weitere Verbindungen im Bereich Wattenscheid/Gelsenkirchen/Essen/Bochum Hbf nennen, die wir dann vergleichen können.

Leithe und Günnigfeld hätten unserer Einschätzung nach unter anderem das Zeug dazu beliebte Wohnorte für Studierende zu werden. Die Mieten sind niedrig und die Lage im Ruhrgebiet sehr zentral. Die überaus schlechte Anbindung an die Hochschulen verhindert aber, dass Wattenscheid junge Menschen, die sehr bereitwillig den ÖPNV nutzen, sich dort ansiedeln.

Zur Methodik:
Die Fahrzeiten wurden zur Hauptverkehrszeit auf Google Maps verglichen. Für den ÖPNV wurden aufgrund der Fahrplanabhängigkeit die durchschnittlichen Werte erhoben, um ein realistisches Bild für Abfahrten egal wann innerhalb einer Stunde zu bieten. Die Schwankungsbreite ist bei jedem Einzelbeitrag angegeben.

Sollten wir irgendwo Fehler gemacht haben, weist uns gern darauf hin.

Adresse

Lohrheidestraße 82
Bochum
44866

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