16/03/2026
30 Jahre - 30 Geschichte, Part 2: Das Bahnhofsgebäude, das heute das Haus der Natur ist. Welche Bedeutung der Bahnhof für Beuron hat und hatte - und wie das Naturschutzzentrum und der Naturpark einzogen, erfahrt ihr heute im Beitrag unserer Jubiläumsreihe!
Der Bahnhof in Beuron wurde im Jahre 1890 eingeweiht, als auch die Bahnstrecke zwischen Sigmaringen und Tuttlingen eröffnet wurde. 🚉
Mit Beginn des 20. Jahrhunderts strömten immer mehr Pilger 🚶♂️➡️ wegen der Benediktinerabtei nach Beuron. In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof wurde deshalb der Klosterhof errichtet. Das imposante Gebäude kann heute noch bestaunt werden, steht jedoch seit 1978 leer. 🏚️
1933 bis 1945: Beuron wurde, in erster Linie wegen der Kennzeichnung des Klosters als Lazarett, von Angriffen während des Zweiten Weltkrieges weitgehend verschont. Viele Züge auf der Donautalbahn fanden Schutz in dem tiefen Felseinschnitt westlich des Bahnhofes, über den die Straßenbrücke führt. Diese wurde jedoch 1945 bei der Verfolgung eines Zuges von einem Jagdbomber zerstört. Zwei Menschen kamen bei dem Angriff ums Leben.
1994 wurde das Bahnhofsgebäude vom Land Baden-Württemberg erworben, zum Haus der Natur umgebaut und ist seit 1996 Sitz des Naturparkvereins und der Stiftung Naturschutzzentrum! 🏡
Die Räume im Haus wurden für den steigenden Besucherandrang langsam zu klein und so erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Seminargebäude, welches im November 2014 eingeweiht wurde. 🎉
Nach über 20 Jahren und unzähligen Besuchenden war es 2017 Zeit, die Dauerausstellung im Erdgeschoss von Grund auf zu erneuern. Die neue, interaktive und bunte Ausstellung mit dem Motto "Abenteuer Vielfalt" bietet seit dem Frühjahr 2018 Gästen die Möglichkeit, die Region zu entdecken.
2023 wurden dann auch die Büros im Haus saniert und so ein ansprechendes, modernes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden geschaffen.