Wirtschaftsforum der SPD e.V.

Wirtschaftsforum der SPD e.V. Unabhängiger Unternehmerverband, verbindet wirtschaftliche Kompetenz mit sozialem Fortschritt. Das Wirtschaftsforum der SPD e.V.

Das Wirtschaftsforum organisiert als Treffpunkt von Entscheiderinnen und Entscheidern den Dialog der Wirtschaft mit den Verantwortlichen der SPD in Regierungen und Parlamenten, sowie anderen gesellschaftlichen Gruppen. Im Wirtschaftsforum der SPD versammeln sich Unternehmerinnen und Unternehmer, Managerinnen und Manager, Selbständige sowie Freiberufler. Sie eint das Verständnis, dass der Erfolg e

iner nachhaltigen und innovativen Wirtschaft, insbesondere angesichts der Herausforderungen einer zunehmend komplexeren Internationalisierung, aus der Verbindung von wirtschaftlichem mit sozialem Fortschritt besteht. Sie übernehmen mit ihrem Engagement und ihrer Kompetenz gesellschaftliche Verantwortung und leisten damit ihren Beitrag für Erneuerung und Zusammenhalt in Deutschland. ist registrierter Interessenvertreter zur Registernummer R000328 des Lobbyregisters beim Deutschen Bundestag und unterliegt dem gesetzlichen Verhaltenskodex des LobbyRG.

🇪🇺⚖️ Vereinfachung, Verschlankung, Vereinheitlichung der digitalen Gesetzgebung – dies verspricht der „ “, den die Europ...
03/06/2026

🇪🇺⚖️ Vereinfachung, Verschlankung, Vereinheitlichung der digitalen Gesetzgebung – dies verspricht der „ “, den die Europäische Kommission Ende 2025 vorgestellt hat.

Der Digital-Omnibus nimmt eine gezielte Anpassung der Datenschutz-Grundverordnung vor. Auch für Cybersecurity-Vorfälle soll es ein einheitliches Berichtswesen geben. Ein Teil des Digital-Omnibus adressiert auch die Fragen von Cookie-Einstellungen in Browsern und deren Zustimmungspflicht (und übernimmt damit Aspekte der E-Privacy-Verordnung).

👉️ Über die Fragen von besserer Rechtssetzung und klarer (sich nicht widerstreitender) Rechtsnormen in der europäischen diskutierte das Wirtschaftsforum der SPD e.V. mit Renate Nikolay, stellvertretende Generaldirektorin DG CONNECT bei der Europäischen Kommission.

Renate Nikolay stellte klar, dass wir uns in neuen geopolitischen Zeiten befinden würden. Die Frage der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft sei virulent, der Digitalpolitik komme gleichzeitig aber auch verstärkt die Rolle zu, Desinformation zu bekämpfen, Grundrechte zu schützen und demokratische Diskurse zu ermöglichen. In Bezug auf Datenräume und Datenmärkte kündigte sie an, dass die bisherige Gesetzgebung hierzu (Data Act, Data Governance Act, Free Flow of Data etc.) zukünftig in einem konsolidierten Gesetzestext überführt würden.

Nora Heer, Vizepräsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, unterstreicht hierzu: „Digitalisierung ist nicht nur zentral für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen und die Geschäftsmodelle der Zukunft, die digitale Transformation umfasst auch Staat, Gesellschaft, soziale Räume und demokratische Diskurse. Daher ist es wichtig, Digitalpolitik immer holistisch zu denken.“

ℹ️ Neben den datenschutz- und datensicherheitsrelevanten Aspekten sind auch die digitalen Infrastrukturen zentral. Die Europäische Kommission hat heute mit dem ein umfangreiches und ambitioniertes Maßnahmenpaket vorgelegt, darunter den Cloud & AI Development Act sowie den Chips Act 2.0.

Boris von Chlebowski, Leiter des Fachforums Digitales, zur Bedeutung des Tech Sovereignty Packages: „Digitale Geschäftsmodelle leben von infrastrukturellen Voraussetzungen. Digitalpolitik ist somit immer mehr auch Infrastruktur- und Industriepolitik – und dies unter Voraussetzungen externer Abhängigkeiten und geopolitischer Spannungen. Wichtig ist, dass die Europäische Union eigene technologische Fähigkeiten und grundlegende infrastrukturelle Grundlagen entwickelt, dabei aber immer offenbleibt für Kooperation mit vertrauenswürdigen Partnern.“

28/05/2026

Kann das Junge Wirtschaftsforum dazu beitragen, mehr Wirtschaftskompetenz der SPD sichtbar zu machen?

‼️ In Umfragen wird der SPD oft nur eine geringe Kompetenz in der Wirtschaftdspolitik zugeschrieben. Warum dieser Eindruck täuscht und wieso das Junge Wirtschaftsforum helfen kann, ein anderes Bild zu schaffen, zeigt Jakob Blankenburg, Mitglied des Deutschen Bundestages, im Video! 👆

SPD-Fraktion im Bundestag

Der   zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sein   veröffentlicht. Für das laufende Jahr erwarten ...
28/05/2026

Der zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sein veröffentlicht. Für das laufende Jahr erwarten die Wirtschaftsweisen ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent. Für 2027 werde derzeit ein Wachstum von 0,8 Prozent erwartet.

Präsidentin Prof. Dr. Ines Zenke zum Frühjahrsgutachten 2026: „Das Gutachten des Sachverständigenrats legt erneut den Finger in die Wunde der Wachstumsschwäche. Einmal mehr heißt es nun: Fokus auf Investitionen, Innovationen und Reformen. Die Bundesregierung ist aufgerufen, mit Entschlossenheit die nötigen Kompromisse und Entscheidungen zu treffen, um die Konjunkturlokomotive wieder aufs Gleis zu setzen.

Es ist gut und richtig, dass der Sachverständigenrat auch unpopuläre Herausforderungen adressiert, etwa zur auskömmlichen Finanzierung und Leistungssicherung der Sozialversicherungen oder der Kapitaldeckung bei Altersvorsorge und der Pflegeversicherung. Auch die Empfehlung des Rates zur Abschaffung des Ehegattensplittings unterstützen wir ausdrücklich. Dabei ist klar: Alle Reformen werden nur umsetzbar sein, wenn sie in ein Gesamtpaket der gesellschaftlichen Balance gebracht werden und das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung adressieren.

Gleichzeitig gilt, dass allein durch Reformen der Sozialleistungen die strukturellen Hürden der deutschen Volkswirtschaft nicht überwunden werden. Die Bundesregierung bleibt Antworten schuldig, wie das Wachstumsmodell der Zukunft aussehen wird – und welche wirtschaftspolitischen Instrumente den Weg dahin ebnen. Gerade in der Phase geoökonomischer Volatilität brauchen wir mehr strategische Industriepolitik und ein neues Verständnis makroökonomischer Resilienz. Wir sind keinesfalls zum Niedergang verdammt.

Politik und Unternehmen sind jetzt in der Pflicht, die Stärken, die Deutschland über Jahrzehnte aufgebaut hat – Ingenieurskompetenz, Qualitätskultur, sozialpartnerschaftliche Tradition, mittelständische Innovationskraft – zu nutzen, um der Volkswirtschaft neuen Wachstumsschwung zu verleihen.“

Friedrich Paulsen wird Co-Leiter des Fachforums „  und  “ im Wirtschaftsforum der SPD e.V.Dr. Friedrich Paulsen, Leiter ...
26/05/2026

Friedrich Paulsen wird Co-Leiter des Fachforums „ und “ im Wirtschaftsforum der SPD e.V.

Dr. Friedrich Paulsen, Leiter Stabsstelle Politik und Regierungsbeziehungen beim DSGV - Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V., wird neuer Co-Leiter des Fachforums „Finanzen und Kapitalmarkt“ im Wirtschaftsforum der SPD e.V. Gemeinsam mit Vizepräsident Dr. Peter Güllmann wird er künftig die inhaltliche Arbeit des Fachforums sowie den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Finanzwirtschaft und Realwirtschaft begleiten.

Schatzmeisterin Prof. Dr. Susanne Knorre: „Mit Friedrich Paulsen gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten für Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik als neuen Fachforenleiter. Seine Erfahrung an der Schnittstelle von Politik, Finanzwirtschaft und Interessenvertretung wird wichtige Impulse für die Arbeit des Wirtschaftsforums setzen.“

Dr. Peter Güllmann ergänzt: „Mit Friedrich Paulsen gewinnen wir jemanden, der die politischen Prozesse ebenso kennt wie die Perspektiven der Finanzwirtschaft und diese Expertise gewinnbringend in die Arbeit des Fachforums einbringen wird. Ich freue mich daher sehr auf die künftige Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam wichtige Impulse für die finanz- und wirtschaftspolitische Debatte zu setzen.“

Friedrich Paulsen erklärt: „Deutschland braucht eine Finanz- und Wirtschaftspolitik, die Wachstum ermöglicht, Innovationen fördert und zugleich gesellschaftliche Teilhabe stärkt. Fragen von Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltiger Transformation und sozialer Balance dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das Wirtschaftsforum der SPD e.V. bietet eine wichtige Plattform, um diese Debatten sachorientiert und praxisnah zu führen. Ich freue mich darauf, diesen Austausch künftig mitzugestalten.“

Friedrich Paulsen ist seit 2016 für den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) tätig und leitet seit Juli 2024 die neu gegründete Stabstelle Politik & Regierungsbeziehungen. Zuvor war er unter anderem Büroleiter des Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup im Deutschen Bundestag, wo er insbesondere finanz- und haushaltspolitische Themen begleitete.

Deutschland steht vor enormen Herausforderungen.Steigende Investitionsbedarfe, geopolitische Unsicherheiten, Digitalisie...
22/05/2026

Deutschland steht vor enormen Herausforderungen.

Steigende Investitionsbedarfe, geopolitische Unsicherheiten, Digitalisierung, Dekarbonisierung und wachsender Konsolidierungsdruck auf die öffentlichen Haushalte. Klar ist: Öffentliche Mittel allein werden nicht ausreichen, um die notwendigen Zukunftsinvestitionen zu stemmen.

Beim gemeinsamen Branchenabend des Wirtschaftsforums der SPD e.V. mit dem Seeheimer Kreis in der SPD-Fraktion im Bundestag haben wir deshalb mit Vertreterinnen und Vertretern aus Finanz- und Versicherungswirtschaft darüber diskutiert, wie privates Kapital stärker für Investitionen in Deutschland mobilisiert werden kann – für Infrastruktur, Digitalisierung, Innovation und wirtschaftliche Resilienz.

👉 Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem die Frage, wie der europäische gestärkt werden kann, die Rolle institutioneller Investoren, die Reform der privaten Altersvorsorge sowie der Abbau regulatorischer Hürden. Ebenso wurde deutlich: Zukunftsinvestitionen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, mehr Planungssicherheit und den Mut zu strukturellen Reformen.

👉 Dr. Peter Güllmann, Vizepräsident des Wirtschaftsforums der SPD e.V., fasst zusammen:
"𝘋𝘦𝘶𝘵𝘴𝘤𝘩𝘭𝘢𝘯𝘥 𝘩𝘢𝘵 𝘬𝘦𝘪𝘯 𝘒𝘢𝘱𝘪𝘵𝘢𝘭𝘱𝘳𝘰𝘣𝘭𝘦𝘮, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘦𝘪𝘯 𝘔𝘰𝘣𝘪𝘭𝘪𝘴𝘪𝘦𝘳𝘶𝘯𝘨𝘴𝘱𝘳𝘰𝘣𝘭𝘦𝘮. 𝘌𝘯𝘵𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘥𝘦𝘯𝘥 𝘪𝘴𝘵, 𝘸𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘳 𝘱𝘳𝘪𝘷𝘢𝘵𝘦𝘴 𝘒𝘢𝘱𝘪𝘵𝘢𝘭 𝘴𝘵ä𝘳𝘬𝘦𝘳 𝘪𝘯 𝘱𝘳𝘰𝘥𝘶𝘬𝘵𝘪𝘷𝘦 𝘡𝘶𝘬𝘶𝘯𝘧𝘵𝘴𝘪𝘯𝘷𝘦𝘴𝘵𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘪𝘯 𝘋𝘦𝘶𝘵𝘴𝘤𝘩𝘭𝘢𝘯𝘥 𝘭𝘦𝘯𝘬𝘦𝘯. 𝘋𝘢𝘧ü𝘳 𝘣𝘳𝘢𝘶𝘤𝘩𝘵𝘦𝘴 𝘷𝘦𝘳𝘭ä𝘴𝘴𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦 𝘙𝘢𝘩𝘮𝘦𝘯𝘣𝘦𝘥𝘪𝘯𝘨𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯, 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘴𝘵ä𝘳𝘬𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘦𝘶𝘳𝘰𝘱ä𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘒𝘢𝘱𝘪𝘵𝘢𝘭𝘮𝘢𝘳𝘬𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘛𝘦𝘮𝘱𝘰 𝘣𝘦𝘪 𝘐𝘯𝘷𝘦𝘴𝘵𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘙𝘦𝘧𝘰𝘳𝘮𝘦𝘯.“

Die Diskussion hat gezeigt: Wettbewerbsfähigkeit, Transformation und wirtschaftliche Souveränität werden in den kommenden Jahren maßgeblich davon abhängen, wie erfolgreich wir Kapitalmarkt, Finanzpolitik und Investitionsanreize zusammendenken.

Besonders gefreut hat uns dabei, dass sämtliche Abgeordnete des Seeheimer Kreises im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages teilgenommen haben.

Herzlichen Dank an den Seeheimer Kreis sowie an alle Teilnehmenden für den offenen und konstruktiven Austausch!

✈️ Die Verabschiedung der Senkung der Luftverkehrssteuer durch den Deutschen Bundestag ist ein wichtiges Signal für die ...
22/05/2026

✈️ Die Verabschiedung der Senkung der Luftverkehrssteuer durch den Deutschen Bundestag ist ein wichtiges Signal für die Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland.

„Die Senkung der Luftverkehrssteuer ist ein klares Bekenntnis zum Luftfahrtstandort Deutschland“, ordnet Dr. , Vizepräsidentin des Wirtschaftsforums der SPD, die Entscheidung ein. 💡

Die steuerliche Entlastung stärkt die wirtschaftliche Basis der Unternehmen sowie der Infrastrukturbetreiber und schafft verlässlichere Rahmenbedingungen für Investitionen. Sie trägt dazu bei, Wertschöpfung, Arbeitsplätze und technologische Kompetenz langfristig in Deutschland zu sichern und den Standort im internationalen Vergleich wieder zu stärken. Die Senkung der Luftverkehrssteuer ist daher ein richtiger und überfälliger Schritt, um Wettbewerbsverzerrungen abzubauen und unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. 📈

📈 Wie Dr. Tanja Wielgoß hervorhebt: „Das Stichwort ist Konnektivität: Die Anbindung an die globale Wirtschaft durch den Luftverkehr ist für viele Unternehmen essenziell. Fluggesellschaften brauchen daher attraktive Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähiges Angebot aufrechtzuerhalten und Flugzeuge in Deutschland zu stationieren.“

👉 Klar ist zugleich: Die Steuersenkung kann nur ein erster Schritt sein. Die Herausforderungen für die Luft- und Raumfahrtindustrie sind komplex und erfordern mehr als Einzelmaßnahmen. Notwendig ist eine kohärente Luftfahrtstrategie, die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Standortstärkung zusammendenkt und Deutschland langfristig auf Kurs hält.

21/05/2026

💡 Was braucht unsere Wirtschaft jetzt, um wieder nach vorne zu kommen?

“Wir brauchen eigene Narrative” - so Nora Heer, Vizepräsidentin des SPD-Wirtschaftsforums. Denn Narrative liefern eine Zukunftsversion, auf die wir gemeinsam hinarbeiten und unsere regionalen Unternehmen in den Fokus rücken können.

👉 Den Auftakt dafür machten wir an unserem Parlamentarischen Abend im OCTOGON Berlin. Wir konnten viele unserer Mitgliedsunternehmen zusammenzubringen und konstruktiv über die relevanten Themen, Sorgen und Chancen unseres Landes diskutieren, unterstreicht Nora Heer.

Video-Credits: Antje Dombrowksy | Wirtschaftsforum der SPD e.V.

„Ökoliberal: Warum Nachhaltigkeit die Freiheit braucht“Ein spannender Abend beim 16. WiFo AfterWork des Wirtschaftsforum...
21/05/2026

„Ökoliberal: Warum Nachhaltigkeit die Freiheit braucht“

Ein spannender Abend beim 16. WiFo AfterWork des Wirtschaftsforums der SPD: Gemeinsam mit FAZ-Wirtschaftsredakteur Philipp Krohn haben wir über die Frage diskutiert, wie sich , wirtschaftliche und individuelle zusammenbringen lassen. Durch die Veranstaltung führte Vizepräsident Thomas Antonioli.

Vielen Dank an Philipp Krohn für den anregenden Impuls sowie den intensiven Austausch mit unseren Gästen aus Politik und Wirtschaft. Genau für solche Diskussionen ist unser AfterWork-Format da. Wir freuen uns schon auf die nächste Runde - am 2. Juni begrüßen wir rbb-Intendantin Ulrike Demmer!

🚧⚠️ SPD-Wirtschaftsforum zu Beschlusspapier des Parteivorstandes: Regulierung führt nicht zu neuen Wohnungen„Zielgericht...
19/05/2026

🚧⚠️ SPD-Wirtschaftsforum zu Beschlusspapier des Parteivorstandes: Regulierung führt nicht zu neuen Wohnungen

„Zielgerichteter Mieterschutz ist richtig und sinnvoll, harte und langfristige Mietdeckel sind es nicht“, so Michael Wiener, Vizepräsident des Wirtschaftsforums.

Gestern beschloss der SPD-Parteivorstand ein Papier zum Wohnen in Ballungsräumen. Aus Sicht des Wirtschaftsforums der SPD e.V. setzt das Papier nach richtigen Analysen die falschen Akzente:
Statt den gut ausgehandelten Koalitionsvertrag umzusetzen, kommen aus der SPD immer neue Vorschläge, die emotionalisieren, aber nicht zur Problemlösung beitragen.

Co-Fachforenleiter Andreas Breitner veranschaulicht: „Der Mietspiegel für Bestandsmieten zeigt laut Destatis zwischen 2014 und 2025 einen Anstieg bei Ø 1,6% jährlich, die allgemeine Inflation liegt bei Ø 2,3%. Die vom Vermieter zu tragenden Instandhaltungskosten von Wohngebäuden sind um Ø 6,5% pro Jahr gestiegen. Die Bauwerkskosten legten um knapp 8% pro Jahr zu – gestiegene Finanzierungs- und Personalkosten kommen obendrauf.“

Tim-Oliver-Müller, ebenfalls Co-Fachforenleiter, ergänzt: „Statt mehr Regulierung, muss jetzt konsequent der Koalitionsvertrag abgearbeitet werden. Der Gebäudetyp E braucht einen Neustart, damit er wirkt, Auflagen und überzogene Regulierung am Gebäude müssen reduziert werden. Um schnell mehr Wohnraum zu schaffen, müssen die im Koalitionsvertrag angekündigten steuerlichen Abschreibungen sowie vereinfachte Förderprogramme schnellstmöglich an den Start. Und: Die Kommunen müssen sich trauen, den Bau-Turbo auch anzuwenden.“

🔗👇 Unsere vollständige Pressemitteilung ist über den Link in den Kommentaren abrufbar!

Beim gestrigen   haben sich CDU/CSU und SPD auf einen Arbeitsprozess verständigt. Noch vor der Sommerpause sollen zentra...
13/05/2026

Beim gestrigen haben sich CDU/CSU und SPD auf einen Arbeitsprozess verständigt. Noch vor der Sommerpause sollen zentrale Reformen in den Bereichen Steuer, Arbeitsmarkt, Rente und Bürokratieabbau im Paket beschlossen werden.

Präsidentin Prof. Dr. Ines Zenke kommentiert: „Es ist richtig, statt Schnellschüssen gut überlegte und refinanzierte Entlastungen zu entwickeln. Eine Senkung der ist aus unserer Sicht eine gute Möglichkeit, die in den weiteren Gesprächen eine Rolle spielen sollte.

Nach den emotionalen Reaktionen auf Arbeitgeber- und Gewerkschaftstag wäre es an der Zeit, dass die Regierung die einlädt, sich aktiv an der Suche nach einem Reform- und Kompromisspaket zu beteiligen!“, so Zenke.

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