13/03/2026
🏥 Die Sicherheit der Beschäftigten im Gesundheitswesen hat höchste Priorität
„Es ist bestürzend, dass die Hemmschwellen immer weiter sinken und die Menschen, die eigentlich da sind um anderen zu helfen, beschimpft, bedroht und zum Teil sogar gewalttätig angegriffen werden. Das ist eine Tendenz in der Gesellschaft, die wir zutiefst verurteilen und der wir entgegenwirken müssen.“ - Das sagte Berlins Gesundheitssenatorin Dr. gestern im Interview mit der RBB-Abendschau.
Beschäftigte im Gesundheitswesen leisten Hilfe, sie verdienen Respekt und Sicherheit.
Viele Krankenhäuser setzen bereits auf Präventionsmaßnahmen wie zum Beispiel:
👉 Schulungen zum Deeskalationsmanagement
👉 Trainings zum Umgang mit aggressiven Situationen
👉 Sicherheitskonzepte insbesondere in Notaufnahmen
👉 enge Zusammenarbeit mit Polizei und Rettungsdiensten
Doch neben Prävention brauchen wir auch einen klaren rechtlichen Schutz. Das Land Niedersachsen hat dazu eine Initiative in den Bundesrat eingebracht, um Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches und pflegerisches Personal besser vor Angriffen zu schützen. Berlin unterstützt diese Initiative!🤝
Parallel dazu arbeitet das Bundesjustizministerium an Änderungen im Strafrecht, mit denen Übergriffe auf Angehörige von Heilberufen und deren Mitarbeitende strafrechtlich mit Übergriffen auf Einsatzkräfte gleichgestellt werden sollen.
❗Grundsätzlich gilt: Wir brauchen für den Schutz der Beschäftigten im Gesundheitswesen ein Zusammenspiel aus Prävention, klaren Sicherheitskonzepten und einem wirksamen strafrechtlichen Schutz.