DIE LINKE.queer

DIE LINKE.queer Die Bundesarbeitsgemeinschaft Die LInke q***r ist ein Zusammenschluss im Umfeld und Wir lehnen Heterosexualität als gesellschaftliche Norm ab.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft DIE LINKE.q***r ist ein Zusammenschluss im Umfeld und innerhalb der Partei DIE LINKE. Wir sind überwiegend Lesben, Schwule, Transsexuelle, Transgender, Bisexuelle und Intersexuelle. Solange eine heterosexuelle Zweigeschlechtlichkeit stillschweigend ein Maßstab politischer Entscheidungen, juristischer Rahmensetzungen und kultureller Debatten bleibt, werden sexuelle und

geschlechtliche Ausgrenzung reproduziert. Unser Ziel ist die Überwindung des Gegensatzes von "normal" und "anders". Wir kämpfen für die Akzeptanz der unterschiedlichen Lebensweisen und der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in der Gesellschaft. Wir treten Diskriminierungen von Gruppen und Menschen - auch in der schwul-lesbischen Szene - entgegen. Wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit und individuelle Freiheit ein, denn für uns als Sozialistinnen und Sozialisten sind Freiheit und Gleichheit zwei Seiten derselben Medaille. Wir bezeichnen uns als Q***r.

Zu der Wahlniederlage von Viktor Orbán in Ungarn erklären Daniel Bache und Maja Tegeler, Bundessprecher*innen von Die Li...
12/04/2026

Zu der Wahlniederlage von Viktor Orbán in Ungarn erklären Daniel Bache und Maja Tegeler, Bundessprecher*innen von Die Linke q***r:

Kein Alptraum währt für immer

Das Ende von Orbáns Herrschaft zeigt einmal mehr, dass die extreme Rechte geschlagen werden kann. Das ist auch ein Signal an die AfD. Kein Alptraum währt für immer.

Der mögliche Regierungswechsel in Ungarn darf allerdings nicht dazu führen, dass die q***ren Communities in Ungarn in Vergessenheit geraten. Oppositionsführer Péter Magyar ist ein Abtrünniger von Orbáns Fidesz-Partei, der es zuletzt verstand die Wechselstimmung für sich zu nutzen. Seine Zurückhaltung während der verbotenen Budapest Pride vergangenes Jahr etwa war ohrenbetäubend.

Dem von Magyar angekündigten "Systemwechsel" müssen Taten folgen. Die q***rfeindliche Politik Orbáns muss vollends revidiert werden. Die Linke q***r fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der neuen ungarischen Regierung mit Nachdruck für für Maja T. einzusetzen.

Urteil des EuGH ist ein Fortschritt – kirchliches Arbeitsunrecht endlich abschaffenZum heutigen Urteil des Europäischen ...
17/03/2026

Urteil des EuGH ist ein Fortschritt – kirchliches Arbeitsunrecht endlich abschaffen

Zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs, wonach kirchliche Einrichtungen ihre Beschäftigten nicht allein wegen eines Kirchenaustritts kündigen dürfen. Erklären die Bundessprecher:innen von Die Linke q***r, Daniel Bache, Frank Laubenburg und Maja Tegeler:
Das Urteil des EuGH ist zu begrüßen. Es stärkt den Schutz vor Diskriminierung und ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gleichbehandlung.

Gleichzeitig zeigt das Urteil ein grundlegendes Problem: Noch immer müssen Beschäftigte ihre elementaren Rechte gegenüber kirchlichen Arbeitgebern vor Gericht erstreiten. Dass dies überhaupt notwendig ist, ist ein unhaltbarer Zustand.

Kirchliches Arbeitsrecht schafft Sonderzonen, in denen grundlegende arbeits- und antidiskriminierungsrechtliche Standards nicht selbstverständlich gelten. Das ist insbesondere dort nicht akzeptabel, wo kirchliche Einrichtungen öffentliche Aufgaben übernehmen und mit Steuermitteln finanziert werden.

Die Linke q***r fordert deshalb die Abschaffung des kirchlichen Sonderarbeitsrechts auf Bundesebene. Wo öffentliche Mittel fließen, müssen für alle Beschäftigten die gleichen Rechte gelten – unabhängig von Religion oder persönlicher Lebensführung.

13/03/2026

LGBTIQ*-Aktivist*innen fordern staatliche Unterstützung für q***re Infrastruktur. Die Linke schlägt dafür eine Digitalsteuer vor. Gespräch mit Linkenpolitiker Maik Brückner

12/02/2026

Transfeindliche Aussagen des Deutschen Fotomuseums sind inakzeptabel – Kunstinstitutionen müssen Vielfalt schützen statt diskriminieren

Zu den aktuellen transfeindlichen Aussagen des Deutschen Fotomuseums erklären Frank Laubenburg und Maja Tegeler, Bundessprecher:innen von Die Linke q***r:
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Die Linke q***r verurteilt mit Nachdruck transfeindliche Aussagen auf der Website des Deutschen Fotomuseums.
Dort heißt es unter anderem: „Seit kurzem können auch Männer mit Vollbart per Sprechakt und dann urkundlich beglaubigt als Frauen in Erscheinung treten, um Boxkämpfe zu gewinnen oder sich in Frauengefängnisse einweisen zu lassen. Doch am 16. April 2025 entschied das höchste britische Gericht endlich, daß Frauen keine Ideenkonstrukte sind, sondern biologische Tatsachen.“
Diese Formulierungen reproduzieren stereotype, falsche und entmenschlichende Narrative. Trans*, nicht-binäre und intergeschlechtliche Menschen werden pauschal als ‚Vortäuscher*innen‘ oder als Bedrohung dargestellt. Solche Aussagen tragen zur gesellschaftlichen Ausgrenzung bei und gefährden die Sicherheit der Betroffenen.
Kunst- und Kulturinstitutionen tragen eine besondere Verantwortung. Sie prägen gesellschaftliche Diskurse und öffentliche Wahrnehmung. Diskriminierende und wissenschaftlich nicht haltbare Aussagen unter dem Deckmantel aktueller Debatten über Geschlechtsidentität sind nicht akzeptabel.
Die Linke q***r fordert das Deutsche Fotomuseum auf, die entsprechenden Passagen unverzüglich zu entfernen, sich öffentlich zu entschuldigen und künftig externe Expertise aus der LGBTIQ*-Community einzubeziehen.
Die Rechte, die Würde und die Sichtbarkeit von trans*, nicht-binären und intergeschlechtlichen Menschen sind nicht verhandelbar. Eine offene und solidarische Gesellschaft lebt vom Schutz von Minderheiten – nicht von ihrer Diffamierung.

01/02/2026

Die Linke q***r zum Tod von Rita Süßmuth

Zum Tode Rita Süßmuths erklären die Bundessprecher:innen von Die Linke q***r, Daniel Bache, Frank Laubenburg und Maja Tegeler:

Die Linke q***r verneigt sich vor dem Lebenswerk von Rita Süßmuth und wird ihren Mut, Minderheiten sichtbar zu machen und zu schützen, in Erinnerung behalten.

In der Aidskrise der 1980er Jahre war Solidarität mit schwulen Männern und anderen von HIV und AIDS besonders Betroffenen nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

Als konservative Politikerin war Rita Süßmuth nicht nur in diesem Zusammenhang eine positive Ausnahme.

23/01/2026

Das Merz-Kabinett beerdigt den Aktionsplan „Q***r leben“.

Jetzt ist es offiziell – schwarz auf weiß: Der nationale Aktionsplan ist mit dem Ende der letzten Legislaturperiode ausgelaufen. Neuauflage? Fehlanzeige!

Öffentlich gibt Friedrich Merz verschwurbelte Bekenntnisse zum „Schutz q***rer Menschen“ ab. In der Realität lässt sein Kabinett das einzige Bundesprogramm zur Förderung q***rer Projekte sang- und klanglos sterben – als wären Hass, Gewalt und Diskriminierung weniger geworden.

Diese Regierung interessiert sich einen feuchten Dreck für unsere Communities. Sie gibt sich alle Mühe, uns das bei jeder Gelegenheit unter die Nase zu reiben. Im Hintergrund werden mühsam erkämpfte Strukturen abgewickelt. Beteiligungsprozesse, Empfehlungen, die Arbeit q***rer Träger? Offenbar für die Mülltonne.

Aber wir lassen uns das nicht gefallen und bleiben laut! .primo und .moebius haben eine Petition gestartet, um den Aktionsplan „Q***r leben“ zurückzuholen.

📢 Jetzt handeln:
1️⃣ Petition unterschreiben
2️⃣ Beitrag teilen
3️⃣Druck machen
Gemeinsam holen wir den Aktionsplan zurück! 🌈

Link in Bio.

16/11/2025

Der q***re Aktivist Shay G. O'Reilly engagiert sich bei den Democrats Abroad. Wir sprachen mit ihm über Zohran Mamdani, den neuen sozialistischen Bürgermeister der Stonewall-Metropole, Klassenungerechtigkeit und staatliche Supermärkte. (Politik - International)

08/11/2025

"Q***res Leben stärken – Christopher-Street-Days schützen" lautet der Titel eines Antrags der Fraktion Die Linke, der am kommenden Mittwoch um 19:40 Uhr erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht. (Politik - Deutschland)

"Eigentlich müssten wir doch froh sein, dass nun endlich Bewegung in eine Sache gekommen ist, die schon seit Jahrzehnten...
10/10/2025

"Eigentlich müssten wir doch froh sein, dass nun endlich Bewegung in eine Sache gekommen ist, die schon seit Jahrzehnten auf der Agenda des q***ren Aktivismus steht. 2011 gab es zwar eine absolute Mehrheit im Bundestag für eine solche Änderung, doch fehlte die für Verfassungsänderungen erforderliche Zweidrittelmehrheit. Zehn Jahre später ging es in die nächste Runde und es wurde ein gemeinsamer Gesetzentwurf von FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen vorgelegt, der jedoch nach der 1. Lesung zurückgezogen wurde und auf Nimmerwiedersehen verschwand. So gesehen hatte Maik Brückner von den Linken völlig recht, dass man im Jahre 2025 kaum von einem 'Schnellschuss' in Sachen Änderung des Artikel 3 sprechen könne, wie dies in Redebeiträgen anklang."

Für einen Schutz q***rer Menschen im Grundgesetz gibt es im aktuellen Bundestag, das zeigte die Debatte am Donnerstag, offenbar nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit. Durch CDU und CSU muss endlich ein Ruck gehen! (Meinung - Standpunkt)

Am morgigen Samstag, den 20. September, werden in Berlin wieder tausende christliche Fundamentalist*innen und Sektierer*...
19/09/2025

Am morgigen Samstag, den 20. September, werden in Berlin wieder tausende christliche Fundamentalist*innen und Sektierer*innen zum „Marsch für das Leben“ erwartet. Mit dabei sind neben katholischen Bischöfen, etwa aus Regensburg oder Berlin, u.a. auch Partei-Größen der AfD. Abtreibungsgegner*innen und Q***rfeind*innen geben sich dabei die Klinke in die Hand. Der Angriff auf die körperliche Selbstbestimmung endet nicht beim Recht auf Abtreibung, er richtet sich auch gegen q***re Menschen, gegen ihre Sexualität und geschlechtliche Identität. Die organisatorischen, personellen und ideologischen Überschneidungen von Antifeminismus und Q***rfeindlichkeit sind offenkundig und unübersehbar. Dagegen gilt es zusammenzustehen. Die Linke q***r ruft dazu auf, die Proteste gegen den „Marsch für das Leben“ mit kreativen Aktionen zu unterstützen. Kanzel-Culture stoppen!

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Treffpunkt Die Linke Berlin: 12 Uhr, nördlicher Ausgang der U-Bahn-Station Bundestag.

Adresse

Kleine Alexanderstraße 28
Berlin
10178

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