Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ⛓️ ehem., zentrales Untersuchungsgefängnis der Stasi
📍 Aufarbeitung & Erforschung des Unrechts der DDR/SBZ
🕑 täglich 10-18 Uhr
(465)

Das ehemalige zentrale Stasi-Untersuchungsgefängnis in Berlin-Hohenschönhausen. Die Gedenkstätte widmet sich der Aufarbeitung des Unrechts in der SBZ/DDR.

[DE] Welche Verbindungen hatten Exil-N***s und Mitarbeiter der Stasi zu syrischen Geheimdiensten? Welche Rolle spielten ...
18/06/2026

[DE] Welche Verbindungen hatten Exil-N***s und Mitarbeiter der Stasi zu syrischen Geheimdiensten? Welche Rolle spielten sie im Aufbau des syrischen Unterdrückungssystems? Und welche Motive hatten die syrischen Geheimdienste für eine Zusammenarbeit?

Diesen und weiteren Fragen gingen gestern Abend Dr. Noura Chalati und Thora Pindus bei der Begleitveranstaltung „Deutsche Verbindungen zu syrischen Geheimdiensten – von geflohenen N***s und Stasi-Beziehungen“ zur Sonderausstellung SEDNAYA in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen nach.

Wir danken den beiden herzlich für die aufschlussreichen Einblicke in ihre Forschungsarbeiten! Dank geht auch an die Dolmetscher:innen sowie das interessierte Publikum, das sich von den sommerlich hohen Temperaturen nicht abhalten ließ, die abschließende Podiumsdiskussion mit spannenden Fragen zu bereichern.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit medico international,UMAM Documentation & Research أمم للتوثيق والأبحاث, Syria Prisons Museum - متحف سجون سوريا, Leibniz-Zentrum Moderner Orient und der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen statt.

____________________________________

[EN]: What relations did exiled N***s and Stasi agents have with Syrian Intelligence Services? What role did they play in establishing Syria's repressive apparatus? And what motivated Syrian Intelligence Services to seek these collaborations?

Dr. Noura Chalati and Thora Pindus explored these and other questions at last night's event, "German Relations with Syrian Intelligence Services — from Harboring Fleeing N***s to Connections with the Stasi" held alongside the special exhibition SEDNAYA at the Berlin-Hohenschönhausen Memorial.

Our warmest thanks go to both of them for the illuminating insights into their research—and to the interpreters and our engaged audience, who, undeterred by the summer heat, enriched the closing panel discussion with thought-provoking questions.

The event took place in cooperation with medico international, UMAM Documentation & Research أمم للتوثيق والأبحاث, Syria Prisons Museum - متحف سجون سوريا, Leibniz-Zentrum Moderner Orient, and the Berlin-Hohenschönhausen Memorial.

Heute gedenken wir der vielen mutigen Menschen, die Mitte Juni 1953 auf den Straßen der DDR für bessere Lebens- und Arbe...
17/06/2026

Heute gedenken wir der vielen mutigen Menschen, die Mitte Juni 1953 auf den Straßen der DDR für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, freie Wahlen, die Absetzung der SED-Regierung und die Wiedervereinigung Deutschlands demonstrierten.

Bei der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste kamen mindestens 55 Menschen ums Leben, Tausende wurden verhaftet. Die meisten von ihnen kamen nach kurzer Zeit wieder frei. Andere wurden zu hohen Haftstrafen in DDR-Gefängnissen oder Arbeitslagern der Sowjetunion verurteilt. An sieben Menschen wurde ein Todesurteil vollstreckt.

In Erinnerung an die Opfer des Volksaufstands legten Helge Heidemeyer, Direktor der Gedenkstätte, Dieter Dombrowski, Vorsitzender der Union der Opfer Kommunistischer Gewaltherrschaft, und Gu Ruey-sheng, Leiter der Taipeh Vertretung in Berlin, am Nachmittag im Rosenhof bei einer öffentlichen Gedenkfeier Kränze nieder.

Heute vor 73 Jahren protestierten rund eine Million Menschen in der DDR gegen das SED-Regime und für freie Wahlen – daru...
17/06/2026

Heute vor 73 Jahren protestierten rund eine Million Menschen in der DDR gegen das SED-Regime und für freie Wahlen – darunter auch viele junge Menschen.

Welchen Erfahrungshintergrund hatten Jugendliche im Juni 1953? Was motivierte sie, sich am Protestgeschehen zu beteiligen? Und welche Folgen hatte ihre Teilnahme?

Das Lernmaterial „Jugend im politischen Protest. Der Volksaufstand des 17. Juni 1953“ rückt genau diese Fragen in den Mittelpunkt. Anhand acht biografischer Kartensets ist die Geschichte des 17. Juni 1953 aus der Perspektive jugendlicher Protestakteurinnen und Protestakteure zu erschließen. Die Fragen zum historischen Ereignis lassen sich am Ende auch auf heutige politische Massenproteste gegen autoritäre Herrschaft übertragen.

Das Lernmaterial ist für den Schulunterricht ab der 10. Klasse konzipiert und wurde in Kooperation mit Schülerinnen und Schülern sowie Referendarinnen und Referendaren entwickelt. Es lässt sich flexibel nach Lernstand und Niveau der Lerngruppe als Unterrichtseinheit oder Projektarbeit einsetzen.

Sie können das Lernmaterial ganz einfach über unsere Website bestellen: https://www.stiftung-hsh.de/mediathek/publikationen/bestellanfrage-lernmaterial

© Gestaltung und Illustration: FÖRM – foerm.net

  Vom 12.-16. Juni 2026 präsentiert die Fotogalerie Bethanien fotografische Raumerzählungen – von verborgenen, verlassen...
05/06/2026



Vom 12.-16. Juni 2026 präsentiert die Fotogalerie Bethanien fotografische Raumerzählungen – von verborgenen, verlassenen und umgewidmeten Orten.

Lutz Schramms Serie „Hohenschönhausen“ portraitiert ehemalige Inhaftierte des Stasi-Gefängnisses. In Soundcollagen präsentierte Dialoge zwischen den Protagonisten und dem Fotografen lassen Resonanzen aus erfahrenem Unrecht und unterschiedliche Perspektiven auf die vergangene Zeit entstehen. Der Blick auf die „totalitären Texturen“ einiger Räume der ehemaligen Haftanstalt eröffnet eine zusätzliche Dimension.

Stefan Angermüller beschäftigt sich mit der Kartographie von Orten und Objekten, die ihre ursprüngliche Bestimmung verloren haben – quer durch verschiedene Kultur- und Vegetationszonen.

Eric Hilf erkundet die Transitgänge eines Krankenhauses: In einer multimedialen Präsentation verbinden sich Erzählungen von mehr oder weniger alltäglicher Arbeit mit einem ungewohnten Blick in die Tiefen von Krankenhauskellern.

Alle Arbeiten entstanden in der Fotoklasse von Klaus W. Eisenlohr am Photocentrum der Gilberto Bosques VHS Friedrichshain-Kreuzberg.

📍Fotogalerie Bethanien
im Kunstquartier Bethanien,
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

📅 Mo. - Fr. 14-20 Uhr
Sa. + So. 14-19 Uhr

Die Fotografen sind während der Öffnungszeiten anwesend.

Fotos:
Totalitäre Texturen – Zelle, © 2016 Lutz Schramm
Hohenschönhausen – Gilbert Furian „…ich hab den Schlüssel“ © 2025 Lutz Schramm

Im Sommer 2026 jährt sich der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 zum 73. Mal. Bei der gewaltsamen Niederschlagung der Prote...
01/06/2026

Im Sommer 2026 jährt sich der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 zum 73. Mal. Bei der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste in der DDR wurden tausende Menschen verhaftet, mehr als 30 verloren ihr Leben.

Am 17. Juni 2026 um 15 Uhr laden wir zur Kranzniederlegung im Rosenhof der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ein. Dr. Helge Heidemeyer, Direktor der Gedenkstätte, wird gemeinsam mit Dieter Dombrowski, Vorsitzender der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG e.V.), an die Opfer des Volksaufstands erinnern.

Alle Interessierten sind herzlich bei der Gedenkveranstaltung willkommen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.

[DE] Einladung zum Vortragsabend!📅17. Juni, 18 Uhr 📍Gedenkstätte Berlin-HohenschönhausenGenslerstrae 66, 13055 BerlinDer...
29/05/2026

[DE] Einladung zum Vortragsabend!

📅17. Juni, 18 Uhr
📍Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstrae 66, 13055 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Deutsche Verbindungen mit den syrischen Geheimdiensten und dem Unterdrückungssystem reichen weit zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg entzogen sich NS-Offiziere aus Wehrmacht und SS der deutschen und internationalen Justiz und flohen auch nach Syrien. Dazu gehörte etwa Alois Brunner, der unter Adolf Eichmann mitverantwortlich war für die Deportation und Ermordung von sechs Millionen europäischen Jüdinnen und Juden und seit 1954 unter falschem Namen in Syrien lebte und später als Berater beim Aufbau der Geheimdienste fungierte.

Die SED-Führung in der DDR begann ab Mitte der 1960er-Jahre, die Beziehungen zu Syrien zu intensivieren. Die DDR unterstützte Syrien durch die Lieferung von Waffen und Spionagetechnik. Die Stasi bildete die "politische Polizei” aus. Diese Verbindungen werden häufig als prägend für die Struktur der syrischen Sicherheitsarchitektur beschrieben.

Bei der Begleitveranstaltung zur Ausstellung SEDNAYA sprechen Dr. Noura Chalati und Thora Pindus über ihre Forschung zu diesen Verbindungen. Dr. Elke Stadelmann-Wenz moderiert die Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit medico international, UMAM Documentation & Research أمم للتوثيق والأبحاث, Syria Prisons Museum - متحف سجون سوريا und dem Leibniz-Zentrum Moderner Orient statt. Die Konferenzsprache ist Deutsch und es gibt eine Simultanübersetzung ins Arabische.

Wir bitten um Anmeldung per Mail an [email protected] oder über das Kontaktformular auf unserer Webseite: https://www.stiftung-hsh.de/ihr-besuch/veranstaltungen/anmeldung
___________________________________________________

[EN]: Invitation to a Lecture Evening

📆June 17, 6:00 p.m.
📍Berlin-Hohenschönhausen Memorial
Genslerstraße 66, 13055 Berlin

Admission is free.

German connections with the Syrian secret services and the repressive regime go back a long way. After the Second World War, N**i officers from the Wehrmacht and the SS evaded German and international justice and fled to Syria. Among them was Alois Brunner, who, under Adolf Eichmann, was jointly responsible for the deportation and murder of six million European Jews and who lived in Syria under a false name from 1954 onward, later serving as an advisor to the Syrian secret services.

The SED leadership in the GDR began to intensify relations with Syria in the mid-1960s. The GDR supported Syria by supplying weapons and surveillance technology. The Stasi trained the “political police.” These connections are often described as formative for the structure of Syria’s security architecture.

At the accompanying event for the SEDNAYA exhibition, Dr. Noura Chalati and Thora Pindus will discuss their research on these connections. Dr. Elke Stadelmann-Wenz will moderate the event.

The event is taking place in cooperation with medico international, UMAM D&R, Prisons Museum, and the Leibniz Center for Modern Orient Studies. The conference language is German, and simultaneous translation into Arabic will be provided.

Please register by emailing [email protected] or via the contact form on our website: https://www.stiftung-hsh.de/ihr-besuch/veranstaltungen/anmeldung

Am Dienstag, den 2. Juni, öffnet die Gedenkstätte für Einzelbesucherinnen und -besucher ausnahmsweise erst um 11 Uhr. Di...
26/05/2026

Am Dienstag, den 2. Juni, öffnet die Gedenkstätte für Einzelbesucherinnen und -besucher ausnahmsweise erst um 11 Uhr.

Die regulären Führungen finden ab diesem Zeitpunkt wie gewohnt statt. Auch die Ausstellungen stehen Ihnen zur Besichtigung offen. Wir freuen uns Ihren Besuch!

„Absent Traces, active memory: rethinking remembrance at Belene and beyond“ – unter diesem Titel veranstalteten wir verg...
20/05/2026

„Absent Traces, active memory: rethinking remembrance at Belene and beyond“ – unter diesem Titel veranstalteten wir vergangenen Herbst gemeinsam mit der bulgarischen Nichtregierungsorganisation Sofia Platform eine internationale Tagung in Sofia und Belene. Anhand von Fallstudien aus Deutschland, Bulgarien und anderen europäischen Kontexten diskutierten die Teilnehmenden wie periphere und umkämpfte Orte als inklusive Erinnerungs-, Bildungs- und Tourismusorte neu gedacht werden können.
Im Zentrum stand dabei das ehemalige Zwangsarbeitslager in Belene.

Mehr erfahren Sie in unserem Tagungsbericht, den Sie jetzt auf H/Soz/Kult nachlesen können: https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-162083

Wie danken der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für die Förderung.

NetiquetteWir freuen uns über lebendige Dialoge zu den geposteten Inhalten und möchten, dass alle ihre Meinung frei äuße...
19/05/2026

Netiquette

Wir freuen uns über lebendige Dialoge zu den geposteten Inhalten und möchten, dass alle ihre Meinung frei äußern können. Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme sind Voraussetzungen für einen konstruktiven und alle Beteiligten wertschätzenden Austausch, daher möchten wir auf einige Regeln aufmerksam machen:

• Diskutieren Sie in einem höflichen und sachlichen Ton, mit dem Sie auch selbst angesprochen werden wollen. Beziehen Sie Ihre Kommentare auf das Thema des Beitrags/Posts.

• Wir akzeptieren keine Beiträge, die Einzelne oder Gruppen verleumden, schmähen oder in einer anderen Form beleidigen, diskreditieren oder diskriminieren. Vulgäre, gewaltverherrlichende, sexistische, pornografische, rassistische, hetzerische und jugendgefährdende Kommentare, sowie Bild- und Videobeiträge sind nicht gestattet. Ebenso werden Spam, Werbung, Urheberrechtsverletzungen oder die Verletzung von Rechten Dritter nicht geduldet.

• Wir dulden keine Veröffentlichung von widerlegbaren falschen Daten („Fake News“).

• Kommunizieren Sie nie persönliche Daten, Adressen oder Informationen, die Sie selbst betreffen, oder Personen im Dialog oder Dritten schaden könnten.

• Mit der Interaktion auf unseren Social-Media-Kanälen erkennen Sie unsere Regeln an. Verstoßen Beiträge gegen diese Regeln, behalten wir uns das Recht vor, diese zu verbergen oder zu löschen. Sollte es Nutzerinnen und Nutzer geben, die wiederholt gegen unsere Regeln verstoßen, behalten wir uns vor, diese temporär oder ganz von den Diskussionen auf unserer Seite auszuschließen.

Die vollständige Netiquette finden Sie auf unserer Webseite: https://www.stiftung-hsh.de/stiftung/presse/netiquette

Ihre Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Besuchen Sie das frühere Stasi-Gefängnis. Lernen Sie die Geschichte dieses Ortes kennen. Bei einem Rundgang in Leichter ...
17/05/2026

Besuchen Sie das frühere Stasi-Gefängnis.
Lernen Sie die Geschichte dieses Ortes kennen.
Bei einem Rundgang in Leichter Sprache.

📅 Sonntag, 24. Mai 2026
🕒 14:00 Uhr
📍 Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Genslerstraße 66, 13055 Berlin

Bei der Führung erfahren Sie:

Warum Menschen in diesem Gefängnis eingesperrt wurden.
Wie das Leben der Menschen im Gefängnis aussah.
Wie die Menschen im Gefängnis behandelt wurden.
Wir erklären alles einfach und verständlich. Sie können immer Fragen stellen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bitte melden Sie sich in unserem Online-Ticketshop an: https://ticket.stiftung-hsh.de/ #/product/event/16

Adresse

Genslerstraße 66
Berlin
13055

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+493098608230

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen senden:

Teilen