17/07/2019
Da unser Beitrag für den Juli-Rundbrief der CDU Friedrichshain-Kreuzberg „aus redaktionellen Gründen“ abgelehnt worden ist und wir auf schriftliche Nachfrage auch nach einigen Wochen keine Erklärung vom Kreisvorstand erhalten haben, findet ihr nun hier unseren Beitrag:
"Mit Sorge beobachten wir von der Jungen Union Friedrichshain-Kreuzberg die Entwicklungen in unserem CDU Kreisverband. Auf dem vergangenen Parteitag wurde sich ganz klar gegen eine Beteiligung unserer JU im Kreisvorstand ausgesprochen. Unser JU-Kreisvorsitzender Kilian*, der bereits seit 2,5 Jahren in dieser Position ist, wurde im Vorfeld einstimmig im JU Vorstand für die Position des Sprechers unserer Vereinigung zur Bestätigung auf dem Kreisparteitag gewählt. Mit 22-14 Stimmen gegen ihn wurde von den Delegierten ein klares und nicht nachvollziehbares Zeichen gegen unsere Vereinigung gesetzt.
Der Kreisvorsitzende* lehnte auch nach einem eindringlichen Gespräch ab, unseren zweiten Vorschlag, den Kriminalkommissaranwärter und Beisitzer im CDU Ortsvorstand Boxhagener Platz Max*, zur Wahl zu stellen ab.
Mit dieser Entscheidung und auch der Vorgabe in der Delegiertenbesprechung des OV Kreuzbergs unseren Vorsitzenden durchfallen zu lassen, hat sich der neue Kreisvorstand ganz klar gegen ein Miteinander mit der Jungen Union entschieden. Dieses Zeichen, auch für neue Mitglieder, betrübt uns.
Wir appellieren an alle Mitglieder der CDU Friedrichshain-Kreuzberg sich nicht Geschichten über unsere Mitglieder aufdrücken zu lassen und die Stimme der jungen Generation zu ignorieren, sondern sich auf politische Diskussionen, hitzige Debatten und freundschaftliche Gespräche einzulassen.
Im wohl schwierigsten Bezirk der Stadt für unsere Partei, wo wir in den vergangenen Jahren immer unter 10% der Stimmen geholt haben, wird es Zeit, dass die Entscheidungsträger uns als JU einbeziehen und ihre Scheuklappen abnehmen, um gemeinsam politische Arbeit voranzutreiben. Eine Parteimitgliedschaft sollte kein Selbstzweck sein. Es sollte nicht darum gehen, wie man seinen Dunstkreis in die höchsten Ämter hebt, sondern darum, wie wir Wahlen gewinnen können, den rot-rot-grünen Senat ablösen und endlich in unserem Bezirk als wählbare Alternative wahrgenommen werden!
Denn eine Volkspartei kann weder ohne die Erfahrung der Alten, noch ohne den Kampfeswillen der Jungen erfolgreich sein."
* an diesen Stellen haben wir die Nachnamen von Personen rausgenommen, welche in der Originalversion für den Rundbrief enthalten waren.
Junge Union Deutschlands JU Berlin CDU CDU Berlin CDU Friedrichshain-Kreuzberg CDU Friedrichshain - OV Boxhagener Platz CDU Friedrichshain - OV Frankfurter Tor CDU Kreuzberg