18/06/2026
Kürzen, sparen, verschärfen: In der Debatte um das Bürgergeld geht es oft um diese Fragen.
Das greift zu kurz. Wer vom Existenzminium lebt, muss jeden Euro mehrfach umdrehen, auf vieles verzichten. Wer über das Bürgergeld spricht, darf nicht nur auf Zahlen und Einsparungen schauen. Es geht um Menschen, um Lebenswege und um die Frage, wie wir sozialen Aufstieg ermöglichen.
Christlich-soziale Politik kürzt nicht reflexhaft bei den Schwächsten, sondern sorgt dafür, dass Menschen aus eigener Kraft vorankommen können.
Entscheidend dafür ist ein System, das Menschen tatsächlich in Arbeit bringt.
Ein zentraler Punkt dabei: die Transferentzugsraten. Wer arbeitet oder den Einstieg schafft, muss auch spürbar mehr haben. Wenn das nicht passiert, entstehen falsche Anreize.