Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit In Schöneweide befindet sich das einzige noch erhaltene ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager Deutschlands.

Informiert mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen seit 2006 am historischen Ort eines der letzten ehemaligen Zwangsarbeitslager über das System NS-Zwangsrbeit. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte es zu den mehr als 3.000 über das Stadtgebiet verteilten Sammelunterkünften für Zwangsarbeiter. Im Sommer 2006 wurde auf einem Teil des heute denkmalgeschützten historischen Geländes das Doku

mentationszentrum NS-Zwangsarbeit eröffnet. Seit Ende August 2010 ist mit "Baracke 13" eine gut erhaltene Unterkunftsbaracke im Rahmen von Führungen zugänglich. The last well-preserved former Nazi forced labor camp in Germany is located in Schöneweide. In the Second World War it served as one of the more than 3000 collective accommodations dispersed throughout the city for forced labourers. The Documentation Center on Nazi Forced Labor opened in the summer of 2006 on a part of historical grounds that once belonged to the camp and which are today protected as a monument. Since August 2010 the well preserved "Barrack 13" is open to the public during guided tours.

10/06/2026

🚉 MemoRails unterwegs: Veranstaltungen in dieser Woche in Cottbus, Birkenwerder und Böhlen!

Erinnerung sichtbar machen – direkt an den Orten, an denen Geschichte stattgefunden hat. Im Rahmen von „MemoRails - Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert“ laden wir zu drei Veranstaltungen in Brandenburg und Sachsen ein:

📍 11. Juni | Cottbus | 17:00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung. Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“
Am Bahnhofsvorplatz wird eine Ausstellung eröffnet, die die Rolle des Bahnhofs Cottbus als Ort von Deportationen, Gefangenentransporten und Zwangsarbeit während der NS-Zeit sichtbar macht. Der historische Ort steht exemplarisch für die Verfolgungs- und Terrormaßnahmen des nationalsozialistischen Regimes.

📍 12. Juni | Birkenwerder | 12:30 Uhr
Enthüllung des MemoRails-Gedenkzeichens am S-Bahnhof Birkenwerder
Gemeinsam mit Schüler:innen der Pestalozzi-Grundschule wird das neue Gedenkzeichen eingeweiht. Entstanden ist es im Projekt „Von Birkenwerder nach Fürstenberg – Flucht, Zwang und Verfolgung an der Nordbahn. Kinder forschen, Kinder erinnern.“ Begleitend werden Projektergebnisse, Erklärfilme und eine kleine Ausstellung präsentiert.

📍 12. Juni | Böhlen | 15:00 Uhr
Enthüllung des MemoRails-Gedenkzeichens am Bahnhof Böhlen
Auch in Böhlen wird ein neues Gedenkzeichen eingeweiht, das lokale NS-Geschichte sichtbar macht und an die Menschen erinnert, die von Verfolgung, Ausgrenzung und Zwangsarbeit betroffen waren. Weitere Informationen folgen vor Ort.

10/06/2026

They have been hidden away in archives for over 80 years – letters written by Ukrainian forced laborers who were deported to Germany during the Second World War. Many of them never reached their families. The initiative “NeprOSTi lysty” – “Difficult Letters” – is bringing these documen...

09/06/2026

Stukenbrock – und dann?
Mach mit bei der Projektwoche in der Gedenkstätte Stalag 326 & in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald.

Was geschah mit den Kindern und Jugendlichen nach ihrer Ankunft im Stalag 326 in Stukenbrock?
Im Rahmen des Projektes MemoryMaker gehen wir dieser Frage nach und beschäftigen uns mit dem Schicksal sowjetischer Minderjähriger, die während des Zweiten Weltkriegs als vermeintliche Kriegsgefangene nach Stukenbrock, in das Stalag 326 (VI K) Senne, verschleppt wurden. Viele von ihnen wurden nach der Registrierung zwar formal als Zivilisten eingestuft und entlassen – doch eine Rückkehr in ihre Heimat blieb meist verwehrt. Stattdessen wurden sie zur Zwangsarbeit in Betrieben oder auf Höfen gezwungen. Einige wurden sogar in Konzentrationslager überstellt, häufig in das Konzentrationslager Buchenwald in Weimar.

Während der Projektwoche besuchen wir historische Orte in Stukenbrock und Weimar, um Geschichte an diesen Orten zu erleben. Wir beschäftigen uns mit historischen Quellen, um mehr über die Geschichten der Kinder und Jugendlichen zu erfahren.

Darüber hinaus bietet die Projektwoche Raum für eigene Ideen und persönliche Ausdrucksformen.
Ob Video, Audio, Texte, Zeichnungen oder andere Beiträge – du kannst dich mit den Geschichten der Kinder und Jugendlichen auseinandersetzen und überlegen, wie diese heute vermittelt und erinnert werden können. Gleichzeitig können auch eigene Eindrücke, Gedanken und Gefühle verarbeitet werden.

Wann?
20. bis 24. Juli 2026

Für wen?
Jugendliche und junge Erwachsene
von 14 bis 21 Jahren

Wo?
Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne
KZ-Gedenkstätte Buchenwald

Teilnahmegebühr: 75 €
Dieser Beitrag beinhaltet Verpflegung sowie 2 Übernachtungen in Weimar.

Weitere Infos und Anmeldung (bis 26. Juni 2026) unter:
https://www.projektmemorymaker.de/projektwoche-buchenwald/

Der SR berichtet über Zwangsarbeit im Saarland am Beispiel Theley.
08/06/2026

Der SR berichtet über Zwangsarbeit im Saarland am Beispiel Theley.

Die drei Top-Themen der Sendung im Überblick: Bundespräsident Steinmeier zu Besuch im Saarland, Abgedeckte Dächer in Lautzkirchen nach mutmaßlichem Tornado, Gescheiterte Hilfen der Regierung bei steigenden Energiekosten?

Unsere letzte Vortragsveranstaltung zu neuen Forschungen zu berliner Zwangsarbeitslagern mit Vorträgen der Archäologin F...
04/06/2026

Unsere letzte Vortragsveranstaltung zu neuen Forschungen zu berliner Zwangsarbeitslagern mit Vorträgen der Archäologin Friederike Brückner und dem Historiker Fabian Dietrich steht zum Nachsehen bereit:

Über das alltägliche Leben in Berliner Zwangsarbeitslagern ist weni...

In Ashausen hat man das alte Kriegerdenkmal durch einen Gedenkort für „Versöhnung und Trauer“ ersetzt und erfährt gleich...
04/06/2026

In Ashausen hat man das alte Kriegerdenkmal durch einen Gedenkort für „Versöhnung und Trauer“ ersetzt und erfährt gleich noch mehr über die Geschichte im Ort - auch über das Zwangsarbeitslager am Bahnhof.

Nach sieben Jahren intensiver Planung hat die Dorfgemeinschaft in Ashausen ihr altes Kriegerdenkmal in einen modernen Gedenkort verwandelt.

.drafz berichtet für den WDR über die Forschung von Franciska Lennartz zu Zwangsarbeiter:innen in Viersen. Ihr Buch "Fre...
04/06/2026

.drafz berichtet für den WDR über die Forschung von Franciska Lennartz zu Zwangsarbeiter:innen in Viersen. Ihr Buch "Fremd- und Zwangsarbeit in Viersen von 1939 bis 1945" gibt es natürlich auch in unserer Bibliothek.

Ungewöhnlicher Fund im Kreisarchiv Viersen: Eine Historikerin entdeckt 230 Karteikarten mit Namen und Fotos von Zwangsarbeitern

03/06/2026

Adresse

Britzer Str. 5
Berlin
12439

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+493063902880

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen