25/06/2016
Hi**er und der Kapitalismus
Hi**er wird oft als Phänomen verkauft, der böse Mann, der aufgrund seines Redetalents, alle Deutsche überzeugt hat und so an die Macht gekommen ist. Die Idee einer Diktatur mit einem Führer an der Spitze. Dieser Anführer hatte die Aufgabe gehabt, die Kapitalisten vor der Enteignung durch die Kommunisten zu schützen, die kommunistische Revolution in Deutschland zum Stillstand zu bringen und alle Intellektuellen und Denker des Kommunismus zu ermorden. Hierfür müssen wir ein paar Jahre zurück zu der von Lenin angezettelten kommunistischen Revolution, welche voll im Gange war. Die kommunistische Rote Armee hatte die von den Kapitalisten finanzierte Weiße Armee geschlagen und den Zaren und alle Großindustrielle enteignet. Die Revolution war so stark, dass sie viele Arbeiterbewegungen auch in Westeuropa stark beeinflusst hatten. Der Deutsche Kaiser Friedrich Wilhelm hatte während des 1. Weltkrieges Lenin 5 Millionen Reichsmark gegeben und Lenin dabei geholfen aus der Schweiz nach Russland zu kommen. Dass er damit sein eigenes Grab schaufelte, war dem Kaiser nicht klar.
Als die Kommunisten in Deutschland immer stärker wurden und die Vertreter immer mehr nach Macht griffen, befürchteten die Industriellen die Entmachtung und Enteignung. Ein gewisser Edward Stadler hatte die Idee: Die Demokratie abzuschaffen und eine Diktatur mit einem einzigen Führer an der Spitze. Dieser hatte die Aufgabe eine Terrorherrschaft einzuführen und alle antikapitalistischen Kräfte zu töten. Danach kommen die sogenannten Guten, um die Menschheit vor dem Bösen zu retten. Edward Stadler hielt einen Vortrag am 10.01.1919 von der 50 mächtigsten Industriellen seiner Zeit. Dazu gehörten: Die Deutsche Bank, Hugo Stinnes, Ernst von Borsig, Albert Vögler, Siemens, Otto Heinrich (Siemens Schuckert Werke), Felix Deutsch (AEG), Arthur Salomonsohn. Zusammen haben sie einen Fond initiiert der 500 Millionen Reichsmark beinhaltete. Das Geld würde verwendet, um alle zu unterstützen die gegen den Kommunismus sind.
Dazu gehörten: Die Antibolschewisten Liga, die Vereinigung zur Bekämpfung des Bolschewisten, die Bürgerratsbewegung, Werbebüros und die Freikorps, Studentenarbeitsstellen, Selbstschutzformationen, die Kassen der aktiven Truppen und die SPD.
FORTSETZUNG FOLGT