15/09/2026
📚 DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Berlin zum INSM-Bildungsmonitor 2026: Berlin muss die Ursachen seiner Bildungsprobleme endlich angehen
📉 Im heute vorgestellten INSM-Bildungsmonitor 2026 landet Berlin in zentralen Zukunftsfeldern erneut auf den hinteren Plätzen im Bundesländervergleich. Besonders kritisch sind die Ergebnisse bei der beruflichen Bildung (16. Platz), der Bildungsarmut (15. Platz) und der Schulqualität (14. Platz). Dazu erklärt Florian Tanyildiz, Landesvorsitzender der Familienunternehmer in Berlin: „Die Ergebnisse des Bildungsmonitors verdeutlichen, dass Berlin die Ursachen seiner Bildungsprobleme endlich konsequent angehen muss. Wenn zu viele Schülerinnen und Schüler die Mindeststandards in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen verfehlen und die Schulabbrecherquote über dem Bundesdurchschnitt liegt, dann gefährdet das die Chancen junger Menschen und den Fachkräftenachwuchs unserer Wirtschaft.
🏫 Die mangelnde Ausbildungsreife unserer Schulabgänger spiegelt sich deutlich in den Ergebnissen des Bildungsmonitors wider. Wir müssen früher ansetzen und die Ursachen bereits im Schulsystem beheben, anstatt die Unternehmen mit der Ausbildungsplatzumlage zur Kasse zu bitten. Die Politik wälzt wieder einmal ihre eigene Verantwortung auf die Betriebe ab und schafft zugleich neue Bürokratiemonster. Statt die Unternehmen mit einer Ausbildungsplatzumlage zusätzlich zu belasten, sollte sich die Politik auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Das sind im Bereich Bildung gute Schulen, bessere Bildungsqualität und ein erfolgreicher Übergang ins Berufsleben. Die steigende Zahl neuer Ausbildungsverträge zeigt, dass die Betriebe ihrer Verantwortung nachkommen. Jetzt muss auch das Land die Voraussetzungen schaffen, dass mehr junge Menschen ihren Bildungsweg erfolgreich abschließen.
🎓 Der INSM-Bildungsmonitor 2026 zeigt, dass Berlin mehr Bildungsqualität statt zusätzlicher Belastungen für die Unternehmen braucht. So lassen sich Fachkräfte sichern und Aufstiegschancen verbessern.“