Entfremdung

Entfremdung Schweig nicht!

Former NJ middle school teacher allegedly used her classroom - and her car - to have s*x with one of her students
27/03/2026

Former NJ middle school teacher allegedly used her classroom - and her car - to have s*x with one of her students

The victim claimed that he had multiple s*xual encounters with Fisler, including some inside her vehicle and the very classroom where she taught.

Schweigen wirkt oft wie Neutralität. In Kinderschutzkontexten kann es jedoch zur Mittäterschaft durch Unterlassen werden...
13/02/2026

Schweigen wirkt oft wie Neutralität. In Kinderschutzkontexten kann es jedoch zur Mittäterschaft durch Unterlassen werden – moralisch, professionell und teils auch rechtlich. Diese Folge analysiert, warum Erwachsene und Institutionen wegsehen, wie „organisationales Schweigen“ entsteht und welche Verantwortung Fachkräfte und Behörden tragen, wenn gewichtige Hinweise auf Kindeswohlgefährdung vorliegen.

⚠️ Hinweis: In dieser Folge geht es um Kindeswohlgefährdung, psychische Gewalt, institutionelle Versäumnisse und rechtliche Verantwortung. Das Thema kann belastend sein.

Diese Episode basiert auf dem Textdokument „Phänomen Schweigen als Form der Mittäterschaft bei Kinderschutzverletzungen“. Im Mittelpunkt steht eine unbequeme These: Schweigen ist nicht automatisch „neutral“. Gerade dort, wo Schutzpflichten bestehen, kann Untätigkeit eine Form von Mitschuld erzeugen – mindestens moralisch und professionell, je nach Konstellation auch rechtlich relevant.

Die Folge verbindet drei Ebenen:

1) Psychologie des Wegschauens

- Bystander-Effekt: „Jemand anderes wird schon handeln.“
- Organisationales Schweigen: Angst vor Konflikten, Reputationsschutz, Routine, Zuständigkeitsflucht.
- Institutioneller Verrat: Wenn Betroffene erleben, dass Systeme, die schützen sollen, faktisch wegsehen oder abwehren.

2) Kinderschutzpraxis und typische Versäumnisse

- Warnsignale werden relativiert, fragmentiert dokumentiert oder in „Konflikt der Eltern“ umgedeutet.
- Psychische Gewalt und Kontaktmanipulation werden unterschätzt, weil sie selten sichtbare Spuren hinterlassen.
- Besonders kritisch: langanhaltende Isolation, Loyalitätsdruck und systematische Beeinflussung eines Kindes (häufig im Diskurs als Eltern-Kind-Entfremdung bezeichnet) – als subtile Form emotionalen Missbrauchs.

3) Deutscher Rechtsrahmen (Überblick)

- Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung: § 8a SGB VIII (Risikoeinschätzung, Handlungspflichten bei gewichtigen Anhaltspunkten).
- Misshandlung von Schutzbefohlenen: § 225 StGB (schwere Misshandlung/Vernachlässigung).
- Garantenstellung und Unterlassen: Warum Schutzpflichten in bestimmten Rollen (z. B. Institutionen/Fachkräfte) eine besondere Verantwortung begründen – und welche Haftungsfragen bei Behördenversagen diskutiert werden.

Ziel dieser Folge ist nicht Anklage um der Anklage willen, sondern Klarheit: Welche Mechanismen blockieren Hilfe – und wie lässt sich eine Schweigekultur durch professionelle Standards, bessere Ausbildung, wirksame Dokumentation und Whistleblower-Schutz durchbrechen?

Kurator & Herausgeber: Boris Chykulay
Audio-Dialoge: mit NotebookLM auf Basis der Originalquelle generiert

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Topographie der Entfremdung · Episode

Neue Folge: Warum Betroffene s*xualisierter Gewalt an Kindern vor Gericht oft ein zweites Mal verlieren – durch Verzöger...
12/02/2026

Neue Folge: Warum Betroffene s*xualisierter Gewalt an Kindern vor Gericht oft ein zweites Mal verlieren – durch Verzögerungen, fehlende Opfersensibilität, Trauma-Missverständnisse und Systemüberlastung. Reformideen liegen vor.

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Topographie der Entfremdung · Episode

⚠️ Hinweis: In dieser Folge geht es um s*xuellen Kindesmissbrauch. Das Thema kann emotional belastend sein.Sexueller Kin...
21/01/2026

⚠️ Hinweis: In dieser Folge geht es um s*xuellen Kindesmissbrauch. Das Thema kann emotional belastend sein.

Sexueller Kindesmissbrauch wird in der öffentlichen Debatte oft fast ausschließlich mit männlichen Tätern verbunden. Wissenschaftliche Arbeiten zeigen jedoch: Auch Frauen können Täterinnen sein – und gerade deshalb bleibt dieses Thema häufig unsichtbar. Bestimmte Geschlechterstereotype (z. B. die Vorstellung der „grundsätzlich schützenden Mutter“) können dazu führen, dass weibliche Täterschaft übersehen, verharmlost oder gar nicht erst in Betracht gezogen wird. Das erschwert Erkennen, Offenlegung (Disclosure) und den Zugang zu Hilfe.

In dieser Episode bespreche ich das weitgehend tabuisierte Thema „Sexueller Kindesmissbrauch durch Frauen“ – mit besonderem Fokus auf die Rolle von Müttern:

• Mütter als Einzeltäterinnen – und warum solche Fälle gesellschaftlich besonders schwer wahrgenommen werden

• Mütter als Mitwissende/Bystander – wenn Missbrauch im Umfeld bekannt ist, aber nicht gestoppt wird

• Folgen für Betroffene – ähnlich schwerwiegend, teils mit spezifischen Belastungsprofilen und zusätzlicher Stigmatisierung

• Interventionen – was „Sensibilisierung“ konkret bedeutet: in Beratung, Jugendhilfe, Medizin, Psychotherapie, Schule und Justiz

Ziel dieser Folge ist eine nüchterne, fachlich orientierte Einordnung: Kinderschutz braucht eine klare, geschlechterunabhängige Perspektive. Täter*innen können jedes Geschlecht haben – und Hilfe muss für alle Betroffenen erreichbar sein.

Quelle:

J. Gerke (Universität Ulm) – Sexueller Kindesmissbrauch durch Frauen: Häufigkeiten, Folgen und Interventionen

https://oparu.uni-ulm.de/items/0476ab50-6056-4eaf-b8e5-a718b7250138

Kurator & Herausgeber: Boris Chykulay

Audio-Dialoge: mit NotebookLM auf Basis der Originalquelle generiert

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Topographie der Entfremdung · Episode

„Uuugh – Falsches Spiel“ ist ein Serious Game, das dir hilft, Täterstrategien im Kontext (s*xualisierter) Gewalt spieler...
05/11/2025

„Uuugh – Falsches Spiel“ ist ein Serious Game, das dir hilft, Täterstrategien im Kontext (s*xualisierter) Gewalt spielerisch zu verstehen und im echten Leben zu durchschauen.

Würdest du erkennen, wenn jemand dich manipuliert?
Vor allem mit dem Ziel (s*xualisierte) Gewalt auszuüben?

In Uuugh – Falsches Spiel wirst du zur Hauptfigur – aber auf eine ganz andere Art, als du es vielleicht kennst: Du übernimmst die Rolle des Täters.

Täterbild: Wolfskopf mit Sabber

Was auf den ersten Blick ungewöhnlich klingt, hat einen wichtigen Grund: Du lernst dabei, wie Täter im Kontext (s*xualisierter) Gewalt vorgehen, wie sie Menschen manipulieren, isolieren und in Abhängigkeit bringen – und genau das hilft dir, solche Strategien im echten Leben schneller zu durchschauen.
Du lernst wie Täter gezielt Manipulation, emotionale Erpressung und Isolation einsetzen und kannst folgende Fragen klären:

Wie gehen Täter vor?
Woran kann ich Täterstrategien erkennen?
Was kann ich tun, um mich und andere zu schützen?

Das Spiel ist einfach zugänglich und kostenlos. Jetzt ausprobieren:

Uuugh – Falsches Spiel ist ein Serious Game, das dir hilft Täterstrategien im Kontext (s*xualisierter) Gewalt spielerisch zu verstehen und im echten Leben zu durchschauen.

Lucky Boy (The Lab Detective)In north London in the late-1980s, a 14-year-old boy was s*xually abused by a 27-year-old f...
01/09/2025

Lucky Boy (The Lab Detective)
In north London in the late-1980s, a 14-year-old boy was s*xually abused by a 27-year-old female teacher. It's the heartbreaking story of a man, now in his 50s, who was profoundly damaged by the woman he saw as his first love.
https://bit.ly/4n7ZeyX

Wenn Institutionen versagen, leiden Kinder – Lehren aus dem Missbrauchsfall StaufenDer Fall Staufen erschütterte Deutsch...
03/08/2025

Wenn Institutionen versagen, leiden Kinder – Lehren aus dem Missbrauchsfall Staufen

Der Fall Staufen erschütterte Deutschland: Ein Junge wurde über Jahre hinweg von seiner eigenen Mutter und deren Lebensgefährten s*xuell missbraucht und im Darknet an Täter verkauft – unter den Augen von Jugendamt, Familiengericht und Polizei. Es war nicht nur ein individueller Albtraum, sondern ein systemisches Versagen staatlicher Schutzmechanismen. Wie konnte es so weit kommen?

Dieser Fall wurde zum Synonym für institutionelle Blindheit und träge Bürokratie im deutschen Kinderschutzsystem. Um aus dem tragischen Geschehen konkrete Konsequenzen zu ziehen, berief das Land Baden-Württemberg eine unabhängige Kommission ein. Der nun vorgelegte Abschlussbericht der Kommission Kinderschutz, an dem unter anderem Prof. Dr. Sabine Walper vom Deutschen Jugendinstitut mitgewirkt hat, enthält über 100 Empfehlungen – und ein zentrales Eingeständnis: So wie bisher darf es nicht weitergehen.

Denn wenn Fachkräfte in Jugendämtern nicht gehört, richterliche Anhörungen ohne kindgerechte Bedingungen geführt und Warnsignale ignoriert werden, ist das nicht nur ein administratives Problem – es ist eine Bedrohung für das Leben und die Würde von Kindern. Der Fall Staufen muss Mahnung und Auftrag zugleich sein: für eine kindzentrierte, mutige und koordinierte Kinderschutzpraxis in ganz Deutschland.

Die Kommission Kinderschutz, in der Forschungsdirektorin Sabine Walper mitwirkt, legt Empfehlungen vor

"My mother emotionally and psychologically abused me in a way that I fully, 100 per cent, believed that I hated my dad, ...
21/07/2025

"My mother emotionally and psychologically abused me in a way that I fully, 100 per cent, believed that I hated my dad, that I didn’t want to see him, that I didn’t want to have anything to do with him. She would make me physically ill to a schedule so that I would miss visitation." Josh Timmons – aged 25

The work to mislead the public about the reality of the harm that children suffer when they are in a coercive relationship with a frightening caregiver has been intense. Using the same inter-person…

20/06/2025
Every year around 67,000 adolescents die by su***de worldwide. Although most completed su***des are male, most attempted...
11/06/2025

Every year around 67,000 adolescents die by su***de worldwide. Although most completed su***des are male, most attempted su***des are female. Not surprisingly, depression is linked to both attempted and completed su***de. However there is evidence that physical activity decreases depression, a risk factor for suicidal behaviour, possibly due to the exercise increasing self-esteem and serotonin levels.

A study published last year, measured the impact of physical activity on su***de attempts in 48 countries. It was described by the authors as possibly “the most globally representative study on this topic to date”. It included nearly 137,000 male and female adolescents, all of whom were schoolchildren aged 12–15 years old.

We should avoid the temptation to apply a ‘one-size-fits-all’ approach to mental health either to boys and girls or across different cultures.

Adresse

Bruno-Bürgel-Weg 9-11
Berlin
12439

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