Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen in Charlottenburg-Wilmersdorf

Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen in Charlottenburg-Wilmersdorf Hier werden die offiziellen Nachrichten der Abteilung Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf dargestellt.

13/09/2026

5 Jahre Spielplatz am Mommsenstadion

Das fünfjährige Jubiläum des Nach-Spielplatzes am Mommsenstadion wird am Freitag, 18. September 2026, ab 16 Uhr mit einem Kinderfest an der Waldschulallee 34–42 (14055 Berlin) gefeiert. Der Bezirksstadtrat für Grünflächen und Umwelt, Oliver Schruoffeneger, eröffnet das Fest.

Der Spielplatz entstand auf einer vom Grünflächenamt Charlottenburg-Wilmersdorf bereitgestellten Fläche vor dem Mommsenstadion. Eltern und Großeltern aus den Siedlungen Eichkamp und Heerstraße hatten sich gemeinsam für das Projekt eingesetzt und die Gestaltung in enger Abstimmung mit dem Grünflächenamt entwickelt. Der Standort ist für beide Siedlungen sowie für benachbarte Schulen und Kitas gut erreichbar und hat sich zu einem beliebten Treffpunkt gemausert.

Eine große Einweihungsfeier war im Jahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Umso mehr freuen sich die Beteiligten nun darauf, gemeinsam fünf Jahre Spiel, Begegnung und Engagement zu feiern.

Der Spielplatz verdankt seinen Namen der Grafikerin, die auch die Eingangsschilder gestaltet hat. In Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt wurden zahlreiche fruchttragende Sträucher gepflanzt, als Beitrag zum Diversitätsprogramm des Bezirks. Auf dem Spielplatz können Kinder nicht nur spielen, sondern auch erleben, wie aus den wachsenden Apfelbeeren Gelee gewonnen wird und wie Bienen aus den umliegenden Siedlungen Honig aus den Pflanzen sammeln. So entdecken sie die Besonderheiten des Spielplatzes mit allen Sinnen.

12/09/2026

Führung: Klimaanpassung auf der Mierendorffinsel
Im Rahmen der deutschlandweiten Woche der Klimaanpassung (WdKA) bietet das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf am Donnerstag, 17. September 2026, von 16 bis 18.30 Uhr eine öffentliche Führung durch die südliche Mierendorffinsel an. Treffpunkt ist ab 15.45 Uhr Darwinstraße 1 Ecke Am Spreebord.

Bei dem Spaziergang geht es um die Frage, wie sich ein urbaner Kiez wie die Mierendorffinsel an den Klimawandel anpassen kann. Derzeit laufen 27 Baumaßnahmen oder stehen kurz vor dem Start. Sie betreffen den Wohnungsbau, Verkehr und Mobilität, die Ufersanierung und die Ertüchtigung der Infrastruktur, also Heizkraftwerk und Bahnausbau. Unter dem Titel „Mierendorffinsel im (Klima-)Wandel“ erläutern Expertinnen und Experten des Bezirksamtes, wie städtebauliche Maßnahmen die Auswirkungen des Klimawandels abmildern können.

Die Route führt dabei unter anderem zum AERA Bürogebäude mit Besuch des Dachgartens, entlang der Sömmeringstraße und Kaiserin-Augusta-Allee bis zu den „Kiezinseln“ Mindener Straße und Brahestraße.

Von hier können die Teilnehmenden den naheliegenden S- und U-Bahnhof Jungfernheide oder den U-Bahnhof Mierendorffplatz für ihre Rückfahrt nutzen.

Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Spaziergang ist barrierefrei.

06/09/2026

Wilmersdorf: Zweite Baumaßname zur Schulwegsicherung der Grundschule am Rüdesheimer Platz startet

An der Kreuzung Rüdesheimer Straße und Lorcher Straße beginnt am Montag, 7. September 2026, die zweite bauliche Maßnahme zur Schulwegsicherung der Grundschule am Rüdesheimer Platz (14197 Berlin-Wilmersdorf). Die Arbeiten sollen bis Mitte November 2026 abgeschlossen sein.

Geplant ist, die Gehwege an drei Stellen vorziehen, um die Fahrbahn zu verengen. Die Überquerung der Rüdesheimer Straße wird barrierearm als „Doppelquerung“ gestaltet: mit einem niedrigen Bordstein für Rollstühle und Kinderwagen sowie einem höheren für die Orientierung blinder und sehbehinderter Menschen. Die Überquerung der Lorcher Straße wird aufgrund begrenzter Platzverhältnisse als gemeinsamer Übergang mit durchgehend drei Zentimeter hohem Bordstein ausgeführt. Markierungen sorgen dafür, dass der Einmündungsbereich frei bleibt.

Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten:

Im ersten Abschnitt wird der Einmündungsbereich der Lorcher Straße für den Autoverkehr vollständig gesperrt, eine Wendemöglichkeit wird eingerichtet. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Gehwege durchgehend nutzen. Die Durchfahrt für den Autoverkehr entlang der Rüdesheimer Straße bleibt bestehen.

Im zweiten Bauabschnitt werden Teile der nördlichen Fahrbahn und des Gehwegs der Rüdesheimer Straße gesperrt. Es entstehen keine weiteren Einschränkungen für den Verkehr. An der Engstelle wird um gegenseitige Rücksichtnahme gebeten.

Die Baumaßnahmen sind mit der Straßenverkehrsbehörde hinsichtlich der Verkehrsführung abgestimmt und entsprechend angeordnet. Das Tiefbauamt Charlottenburg-Wilmersdorf und die bauausführende Firma bemühen sich, die Arbeiten zügig durchzuführen. Sie bitten alle Verkehrsteilnehmenden und Anwohnenden um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen im Interesse der Schulwegsicherheit und der nachhaltigen Mobilität.

06/09/2026

Konzert am 12.9. - Musik über Freiheit und Demokratie

Mit dem Liederabend „Europa singt – Musik über Freiheit und Demokratie“ startet am Samstag, 12. September 2026, um 18.30 Uhr eine neue Konzertreihe der Musikschule City West in Kooperation mit dem Europabeauftragten des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf in der Aula des Schiller-Gymnasiums (Schillerstraße 125-127, 10625 Berlin).

Künstlerinnen und Künstler präsentieren Werke, die von politischer und nationaler Freiheit, Selbstbestimmung und dem Aufbegehren gegen Unterdrückung erzählen. Das Programm reicht von Ludwig van Beethoven, dessen Musik wie kaum eine andere mit einem humanistischen europäischen Gedanken von Freiheit verbunden ist, über Frédéric Chopins polnischen Freiheitsgesang und Mykola Lysenkos „Gebet für die Ukraine“ bis hin zu Pauline Viardots „Liberté“ und Ethel Smyths „The March of the Women“ über den Kampf der Frauen um gesellschaftliche und politische Selbstbestimmung. Ergänzt wird das Programm durch bekannte Freiheitslieder wie Hanns Eislers „Kinderhymne“, das französische „Lied der Partisanen“, „Bella Ciao“ und John Lennons „Imagine“. Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht.

Über die Interpretinnen
Die kanadische Sopranistin Michèle Cusson ist Mitglied des Chores der Staatsoper Unter den Linden. Die Pianistin Luisa Sereina Splett aus Winterthur arbeitet als Konzertpianistin, Musikvermittlerin und Initiatorin eigener Konzertformate. Beide verbindet eine langjährige musikalische Freundschaft. Für diesen besonderen Liederabend stehen sie wieder gemeinsam auf der Bühne.

Über die Konzertreihe
Die Konzertreihe „Europa klingt“ umfasst sechs Konzerte. Von September bis Dezember 2026 können Besucherinnen und Besucher die musikalische Vielfalt Europas an öffentlichen Orten im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf entdecken:

„Von Nord- nach Südeuropa“
Donnerstag, 24. September 2026, 19 Uhr, Kirchsaal Ev. Daniel-Gemeinde
„Von West- nach Osteuropa“
Dienstag, 13. Oktober 2026, 19 Uhr, Konzertsaal Platanenallee 16
„Europa tanzt“
Samstag, 14. November 2026, 18 Uhr, Ursula-Mamlok-Saal, Rathaus Schmargendorf
„Europa liebt“
Samstag, 28. November 2026, 18 Uhr, Ursula-Mamlok-Saal, Rathaus Schmargendorf
„Winterreise durch Europa – Weihnachtskonzert“
Freitag, 18. Dezember 2026, 16 Uhr, Heinrich-Schulz-Bibliothek

Das vollständige Programm ist online auf der Webseite der Musikschule City West abrufbar.

Beratungsangebot für zivillgesellschaftliche Baumscheibenbegrünung gestartetKlimaschutz beginnt nicht nur bei großen Maß...
05/09/2026

Beratungsangebot für zivillgesellschaftliche Baumscheibenbegrünung gestartet

Klimaschutz beginnt nicht nur bei großen Maßnahmen, sondern auch im Kleinen: Mit dem Projekt „Berliner Baumbeet mit Pinkelstein“ schützt der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf Straßenbäume und stärkt kleine Grünflächen. Bürgerinnen und Bürger können das Konzept leicht umsetzen und Baumbeete anlegen.

Das Prinzip ist einfach: Eine niedrige Totholzhecke (Benjeshecke), befestigt mit Erdheringen, kombiniert mit größeren Steinen in den Ecken. Diese „Pinkelsteine“ lenken Hunde gezielt an bestimmte Stellen und halten den Bereich um den Baumstamm frei. Dadurch können Wildstauden wachsen, der Boden bleibt geschützt und die Bäume werden entlastet. Auf wenigen Quadratmetern entstehen widerstandsfähige, artenreiche Mini-Grünflächen. Sie verbessern das Mikroklima, fördern die Biodiversität und helfen, Straßenräume an zunehmende Hitze und Trockenheit anzupassen.

Die Initiative Fritschestraße und der Fachbereich Grün des Straßen- und Grünflächenamts entwickelten das Modell in den letzten drei Jahren. Sie testeten und verbesserten es an mehr als 40 Standorten im Bezirk. 2025 wurde das Projekt für den European Award for Ecological Gardening der European Garden Association/Natur im Garten International nominiert. Auch andere europäische Städte zeigen Interesse an dem Ansatz.

Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger:
„Das Projekt ist ein gutes Beispiel, wie die Klimaanpassung in Kooperation zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung gemeinsam vorangetrieben werden kann. Das neue Berliner Klimaanpassungsgesetz sieht vor, dass ab dem 1. Dezember 2027 alle Berlinerinnen und Berliner ein Baumbeet anlegen und pflegen dürfen. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf bereitet schon jetzt Strukturen vor, um die künftige gesetzliche Möglichkeit zur Baumbeetpflege bestmöglich zu begleiten.“

In Kooperation mit der Initiative Fritschestraße und Natur im Garten Deutschland e.V. bietet das Bezirksamt:

Telefonische Beratung unter Tel. 030-362 88 909: Mo., Di., Do. und Fr. von 9 bis 12 Uhr, Mi. von 13 bis 16 Uhr
Kostenlose Materialanlieferung: Totholz, Findlinge und Erdheringe
Gemeinsames Gärtnern inklusive offizieller Plakettenvergabe

Weitere Informationen sind online abrufbar unter einfach-beeten.de

04/09/2026

Bäume am Spreeboard müssen erhalten bleiben

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat am 21. August 2026 in einem Beschluss festgestellt, dass es keine juristische Möglichkeit gibt, die geplanten Baumfällungen Am Spreebord durch die BEW zu verhindern. Daher fordert Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger nun politisches Handeln.

Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger:
„Das landeseigenen Unternehmen BEW muss sich an den politischen Zielsetzungen des Landes Berlin orientieren, zu denen spätestens seit der Verabschiedung des Berliner Klimaanpassungsgesetzes auch der Schutz des Baumbestandes gehört. Die gemeinsame Ortsbegehung mit Staatssekretär Kraus vor einigen Wochen zeigte, dass es Alternativen gibt, die den Baumbestand sichern könnten. Es wäre ein starker Widerspruch, wenn das Land Berlin überlegt, wie in den nächsten Jahren alleine im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf etwa 40.000 Bäume gepflanzt werden können und gleichzeitig ein landeseigener Betrieb Bäume für temporäre Umkleideräume einer Baustellenbelegschaft abholzt. Die Politik muss jetzt handeln.“

28/08/2026

Senatsfinanzverwaltung blockiert Maßnahmen aus dem Sondervermögen Bund

Mit dem Sondervermögen Bund sollen in Berlin dringend notwendige Investitionen in Infrastruktur ermöglicht werden. Die Senatsverwaltung für Finanzen hat vier wichtige Maßnahmen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf abgelehnt, bevor diese dem Hauptausschuss zur Entscheidung vorgelegt wurden. Der Bezirk kritisiert den Eingriff der Senatsfinanzverwaltung und warnt vor monatelanger Verzögerung wichtiger Investitionen.

1. Schwammschulhöfe
Fünf Schulhöfe sollten saniert und zu Schwammschulhöfen umgebaut werden. Regenwasser sollte bei Starkregen nicht mehr in die Kanalisation abgeleitet, sondern auf dem Gelände zurückgehalten und versickert werden. Das Projekt war von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) ursprünglich für eine Förderung aus europäischen Mitteln vorgesehen. Aufgrund fehlender Landes-Kofinanzierung wurde es letztlich jedoch nicht berücksichtigt. Die notwendige Kofinanzierung sollte nun aus den Mitteln des Sondervermögens abgesichert werden. Insgesamt könnten rund 12 Millionen Euro in die Verbesserung der Bildungsinfrastruktur investiert werden, davon rund 40 Prozent aus EU-Mitteln.

2. Regenwassermanagement im Preußenpark
Das Regenwasser der landeseigenen Gebäude an der Württembergischen Straße soll nicht mehr in die Kanalisation eingeleitet sondern über eine Zisterne gesammelt und zur Bewässerung des Preußenparks genutzt werden. Derzeit wird hierfür Trinkwasser verwendet. Das Vorhaben ist ökologisch sinnvoll und rechnet sich langfristig auch finanziell: Sowohl Kosten für die Einleitung des Regenwassers in die Kanalisation als auch Trinkwasserkosten können eingespart werden.

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) haben im Juni 2025 bereits eine Grundsatzvereinbarung für eine grundstücksübergreifende Lösung zur Regenwasserbewirtschaftung unterzeichnet. [https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1572304.php]

Auch dieses Projekt war von der SenMVKU ursprünglich für eine Förderung aus europäischen Mitteln vorgesehen, scheiterte jedoch an der fehlenden Landes-Kofinanzierung. Die Landes-Kofinanzierung sollte nun aus den Mitteln des Sondervermögens abgesichert werden. Insgesamt könnten rund 10 Millionen Euro zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur investiert werden, wovon 40 Prozent von der EU kämen. Eigenmittel der BIM und des Bezirks sind jeweils in den dortigen Haushalten verankert.

3. Aufwertung des Yva Bogens
Der Yva Bogen direkt am Bahnhof Zoologischer Garten sollte neugestaltet und zu einem attraktiven Eingangsbereich das Quartier zwischen Bahnhof und Ernst-Reuter-Platz aufgewertet werden. Die Planung wurde bereits aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) der Senatsverwaltung für Wirtschaft finanziert. Aufgrund der dort vorgenommenen Kürzungen konnte jedoch keine Umsetzungsfinanzierung mehr über GRW realisiert werden. Die Umsetzung sollte nun aus dem Sondervermögen finanziert werden. Gerade an einem derart zentralen Ort ist der derzeitige Zustand aus Sicht des Bezirks nicht länger hinnehmbar.

4. Umbau der Barstraße
Die Barstraße soll zu einem dauerhaften klimaangepassten Markt und Aufenthaltsbereich umgestaltet werden. Ziel ist es, einen zentralen und attraktiven Ort für verschiedene Verkaufsveranstaltungen im Freien zu schaffen. Die Finanzierung des eigentlichen Umbaus übernimmt der Bezirk. Aus dem Sondervermögen sollten lediglich die zusätzlichen Kosten für die notwendige Verlegung der BVG-Haltestelle finanziert werden.

Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger:
„Die Streichung dieser Maßnahmen aus der dem Hauptausschuss vorgelegten Liste greift massiv in die Entscheidungskompetenz des Bezirks ein. Das Parlament erhält nicht die Möglichkeit, über die Notwendigkeit einzelner Vorhaben politisch zu urteilen. Stattdessen entscheidet die Finanzverwaltung vorab, welche Projekte überhaupt zur Beratung und Entscheidung gelangen. Dabei geht es um zentrale Investitionen in die Infrastruktur, die auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit reagieren: Sie passen Schulen und öffentliche Räume an das Klima an, halten Regenwasser vor Ort, sparen Trinkwasser und steigern die Aufenthaltsqualität. Der Sommer hat erneut gezeigt, wie wichtig ein vorausschauender Umgang mit Wasser und Infrastruktur ist. Hitze und Trockenheit belasten die Wasserressourcen, häufiger Starkregen überfordert die Kanalisation.

Auch der Zustand des öffentlichen Raums erfordert Investitionen. Wie sehr Stadt und Menschen unter einem vernachlässigten Erscheinungsbild leiden, zeigt sich täglich – und spiegelt sich in zahllosen Beschwerden wider. Umso unverständlicher ist es, dass gerade solche Maßnahmen gestrichen werden, bevor das Parlament über ihre Notwendigkeit und Priorität entscheiden konnte.

Der Hauptausschuss tagt in dieser Wahlperiode letztmalig am 2. September. Maßnahmen, die dort nicht freigegeben werden, sind faktisch für die nächsten acht bis neun Monate nicht mehr umsetzbar. Die Aufträge können auch nicht dazu beitragen, das Wirtschaftsleben zu beleben. Senator Stefan Evers hat nur noch wenige Tage Zeit, die Fehlentscheidung seiner Verwaltung aufzuheben.“

Schafe im Ruhwaldpark Der Ruhwaldpark hat neue „Rasenmäher“: 35 rauwollige Pommersche Landschafe grasen seit Ende Juli a...
25/08/2026

Schafe im Ruhwaldpark
Der Ruhwaldpark hat neue „Rasenmäher“: 35 rauwollige Pommersche Landschafe grasen seit Ende Juli auf den Grünflächen. Diese alte, robuste Schafrasse ist traditionell in Norddeutschland beheimatet und hilft dabei, den Park umweltschonend zu pflegen.

Das Beweiden mit Schafen bietet mehrere Vorteile. Es fördert die Artenvielfalt, ermöglicht eine nachhaltige Grünpflege und trägt zum Erhalt regionaltypischer Landschaften bei. Diese Methode wurde bereits erfolgreich im Stadion Wilmersdorf getestet und wird seit letztem Jahr auch im Ruhwaldpark angewandt.

BSR Kieztag am Nikolsburger Platz Der nächste BSR-Kieztag im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf findet am Donnerstag, 27....
24/08/2026

BSR Kieztag am Nikolsburger Platz
Der nächste BSR-Kieztag im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf findet am Donnerstag, 27. August 2026, von 13 bis 18 Uhr am Nikolsburger Platz (10717 Berlin) statt. Anwohnende können ihren Sperrmüll abgeben und Gebrauchtes an andere Personen im Kiez weitergeben. Die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) veranstaltet die BSR-Kieztage in Kooperation mit der BSR. Vor Ort wird die Aktion vom Pangea Haus e. V. betreut.

Die BSR nimmt Möbel, Teppiche, Matratzen, Elektrogeräte und Alttextilien entgegen. Bauabfälle, Gussbadewannen, Autoreifen, Batterien und flüssige Schadstoffe sind ausgeschlossen. Parallel dazu findet ein Tauschmarkt statt, auf dem gut erhaltene Gegenstände getauscht oder verschenkt werden können.

Für Infos und Austausch stehen außerdem folgende Akteur:innen aus dem Kiez bereit:

Pangea Haus e. V.
Koordinierungsstelle NUK+N mit Informationen zu Natur- und Umweltschutzthemen
SBNE mit ihrem Trennmobil – einem Angebot zur Umsetzung nachhaltiger Events im öffentlichen Raum, das kostenfrei unter [email protected] angefragt werden kann.

Die nächste BSR-Kieztag folgt am Dienstag, 15. September 2026, an der Hofackerzeile (Wendehammer) in Charlottenburg-Nord.

Weitere Informationen stehen auf der Webseite der BSR zur Verfügung. Die Müllentsorgung darf ausschließlich im genannten Zeitraum in direkter Übergabe an die BSR erfolgen. Andere Abladungen von Sperrmüll gelten als illegale Müllablagerung.

Ein großer Wurf für den Basketball in Charlottenburg-Wilmersdorf: Die Orlando Magic haben die Neugestaltung des Basketba...
23/08/2026

Ein großer Wurf für den Basketball in Charlottenburg-Wilmersdorf: Die Orlando Magic haben die Neugestaltung des Basketballplatzes am Lietzenseepark ermöglicht. Nun wird der neue Court offiziell am Dienstag, 25. August 2026, ab 17 Uhr eröffnet – mit Gästen des US-amerikanischen Basketballverein.

Im Rahmen der Orlando Magic Deutschland Sommer Tour 2026 werden zur Eröffnung Vertreter der Orlandos sowie das Maskottchen STUFF erwartet. Auch die Berlin Dreams DBV Charlottenburg e. V., Sponsoren und Partner werden vor Ort sein. Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger spricht ein Grußwort. Ein DJ sorgt für die musikalische Begleitung. Basketballfans und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Feierlich eröffnet werden die neu gestalteten Courts mit einem symbolischen Banddurchschnitt und dem ersten Wurf. Von 17.30 bis 18.30 Uhr findet ein Basketball-Training für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren statt, die nach den Trainingskonzepten der NBA Basketball School von erfahrenen Trainern durchgeführt wird. Eine Anmeldung ist noch über die Webseite der Orlando Magic möglich. https://orlandomagic.classcard.app/en/event/1588875

Auf den beiden Basketballplätzen an der Wundtstraße haben umfangreiche Arbeiten zur farblichen Neugestaltung der Spielflächen stattgefunden. Das neue Design orientiert sich an den Farben der Orlando Magic sowie der Berlin Dreams DBV Charlottenburg.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit zwischen den Orlando Magic – dem NBA-Team, bei dem das deutsche Ausnahmetalent Franz Wagner spielt –, den Berlin Dreams DBV Charlottenburg e. V. und dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Neugestaltung der Spielflächen wurde von den Orlando Magic finanziert. Die smb Seilspielgeräte GmbH Berlin stellte die neuen Basketballkörbe zur Verfügung.

Adresse

Otto-Suhr-Allee 100
Berlin
10585

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