Das Technische Hilfswerk (THW) ist in seiner Struktur weltweit einmalig, denn 98 Prozent der Angehörigen engagieren sich ehrenamtlich im THW, rund zwei Prozent sind hauptamtlich Beschäftigte. Die Leitung des THW hat ihren Sitz in Bonn. An der Spitze stehen die Präsidentin des THW, Sabine Lackner, und der Vizepräsident, Dierk Hansen. Die THW-Leitung unterteilt sich in drei Abteilungen sowie diverse
Stabsstellen und Referate. Die hauptamtliche Struktur verteilt sich bundesweit in acht Landesverbände sowie 66 Regionalstellen. Zudem zählen drei Ausbildungszentren zum THW. Insgesamt arbeiten mehr als 2.200 hauptamtliche Mitarbeitende Hand in Hand gemeinsam mit – und vor allem für – das Ehrenamt. Den größten Anteil des THW bilden die bundesweit 88.000 ehrenamtlichen Angehörigen. Sie handeln im Auftrag der Bundesrepublik. In den bundesweit verteilten 669 Ortsverbänden findet ihr ehrenamtlicher Alltag statt. Ihre direkten Kontaktpunkte zum THW-Hauptamt sind die 66 Regionalstellen. Ehrenamt und Hauptamt wird oft gemeinsam gelebt. Die Ehrenamtlichen retten, organisieren, reparieren und leisten nach schweren Naturkatastrophen sowohl in ganz Deutschland als auch weltweit humanitäre Soforthilfe. Die Hauptamtlichen wiederum koordinieren, erstellen, konzipieren, entwickeln und setzen verschiedene Produkte, Dienstleistungen oder Richtlinien um. Das Ehren- und Hauptamt verbindet, dass sie gemeinsam als das THW seit 75 Jahren Menschen in Not durch technische Hilfe unterstützen. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, engagieren sich 16.000 junge Menschen in der THW-Jugend e.V., der Jugendverband des Technischen Hilfswerks.