14/07/2026
Wer Armut wirksam bekämpfen will, muss den Menschen zuhören, die sie erleben.
Für unser Kapitel im heute veröffentlichten Armuts- und Reichtumsberichts des Landes Nordrhein-Westfalen haben wir das getan: Zwölf armutserfahrene Menschen schildern, welche Barrieren sie im Alltag erleben und wie sich diese überwinden lassen.
„Nicht über Menschen in Armut zu sprechen, sondern mit ihnen. Das ist für uns kein Zusatz, sondern Voraussetzung guter Politik“, sagt Kirsten Schwenke, Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege NRW. „Die eingebrachten Erfahrungen enthalten nicht nur Problembeschreibungen, sondern auch konstruktive Lösungen. Diese tragen wir in die politische Debatte.“
Das sind die Forderungen:
💶 existenzsichernde Regelsätze
🎓 gerechtere Bildungschancen
🏠 bezahlbarer und lebenswerter Wohnraum
💬 einfache Zugänge zu Leistungen und verlässliche Beratung
💻 Digitalisierung darf keine zusätzlichen Hürden schaffen
🤝 analoge Zugänge und persönliche Unterstützung sichern