Städtepartnerschaftsverein
Ein wenig zur Geschichte...
Die Stadt Bad Pyrmont als internationaler Kurort mit langer Tradition unterhält eine der ältesten Partnerschaften zwischen einer deutschen und einer italienischen Stadt. Im Zuge der Wiedervereinigung 1989 reagierte man zudem sehr schnell und kam bereits wenige Monate nach der Grenzöffnung mit Bad Freienwalde in Brandenburg zu einer Partnersc
haft. Die Stadt Bad Pyrmont hat die Aufgaben der Städtepartnerschaft an einen privaten, gemeinnützigen Trägerverein übertragen, der sich organisatorisch und inhaltlich um die Verbindung zu den Partner kümmert. Anzio/ Italien seit 1958
Seit 1958 besteht die Partnerschaft zwischen der italienischen Stadt Anzio und des deutschen Kurortes Bad Pyrmont. Tragendes offizielles Element der Partnerschaft mit dem Badeort am Tyrhennischen Meer, 60 km südlich von Rom, ist ein alljährlicher Austausch von Jugendlichen während der Sommer- und/ oder Herbstferien. Ungefähr 14 Tage sind die Jungen und Mädchen zwischen 14 und 18 Jahre in Bad Pyrmont und anschließend in Anzio. Dazu gibt es unregelmäßige Besucher von Schülergruppen. Gerade der Aufbau zahlreicher privater Kontakte kennzeichnet die Partnerschaft, deren 50jähriges Bestehen 2008 mit zwei Festwochen in Anzio groß gefeiert wurde. Der Partnerschaftsverein fördert die Kontakte finanziell und mit der Organisation von Veranstaltungen. Jedoch werden nicht nur der Kontakt und die Partnerschaft als zentrale Punkte des Austausches, sondern auch die Kultur also solchen angesehen. Bis 2008 war Marianne Weiland erfolgreich für die Sektion verantwortlich. Als Jens Luker, Lehrer am Humboldt-Gymnasium, in die Kurstadt kam, übernahm er die große Verantwortung und meistert seit dato die Organisation fabelhaft. Ein weiterer Aspekt der Partnerschaft ist die Kommunikation zwischen den Deutschen und Italienern. Es sind zwei deutlich unterschiedliche "Parteien". Die Pyrmonter sind eher klar strukturiert und äußerst organisierfreudig, die Anziaten dagegen recht spontan und selten aus der Ruhe zu bringen.