Vertrauensleute Phoenix Bad Pyrmont

Vertrauensleute Phoenix Bad Pyrmont WICHTIG!! Diese Seite wird NICHT von einem Unternehmen betrieben. Verantwortlich für diese Seite sind NUR die Vertrauensleute der Gewerkschaft.

“Wozu Vertrauensleute? Wir haben doch einen Betriebsrat.”


Diese Frage stellen viele. Vertrauensleute haben eine andere Aufgabe als der Betriebsrat. Der Betriebsrat ist die gesetzliche Interessenvertretung aller Beschäftigten im Betrieb. Er ist Verhandlungspartner der Geschäftsleitung zum Beispiel bei Betriebsvereinbarungen. Dabei können ihn die Vertrauensleute gut unterstützen. Denn sie sind die

Interessenvertreter und Sprecher der IG Metall-Mitglieder in den Abteilungen. Sie wissen durch den täglichen Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen am besten, wo der Schuh drückt. Vertrauensleute sind aber auch das kritische Potenzial der Gewerkschaft. Sie verstehen sich nicht nur als diejenigen, die die Beschlüsse der Gewerkschaften in die Betriebe tragen – sie verstehen sich als Menschen der Basis. Sie wollen vom Betriebsrat und von den hauptamtlichen Gewerkschaftern gehört werden. Vertrauensleute und Betriebsrat unterstützen und ergänzen sich. Vertrauensleute tragen dazu bei, dass die Beschäftigten die IG Metall als offen, lebendig, engagiert und durchsetzungsfähig erleben. Und Durchsetzungsfähigkeit braucht es, wenn es um Standortkonkurrenz und Beschäftigungssicherung oder Entgelt- und Arbeitszeitfragen geht. Hier sind Vertrauensleute gefordert, zusammen mit dem Betriebsrat die Beschäftigten zu schützen und Politik für sie zu gestalten. Vertrauensleute sind der direkte Draht zum Betriebsrat und zur IG Metall. Vertrauensleute…

•beraten IG Metall-Mitglieder, erläutern Ziele und Aufgaben der IG Metall
•informieren die IG Metall-Mitglieder über Gesetze, Tarifverträge, Verordnungen und Vereinbarungen. Sie sorgen dafür, diese Rechte zu sichern und durchzusetzen
•vertreten gemeinsam mit den Mitgliedern deren Interessen am Arbeitsplatz und im Betrieb
•informieren die Kolleginnen und Kollegen über die Beschlüsse der IG Metall und sorgen dafür, dass sie umgesetzt werden
•fördern in ihren Abteilungen die Meinungs- und Willensbildung der IG Metall-Mitglieder. Deren Meinungen, Anregungen und Forderungen werden im Betrieb und an die IG Metall weitergeleitet
•verteilen Informationsmaterial der Gewerkschaft und nutzen diese Gelegenheit zur Diskussion im Betrieb
•sind das Bindeglied zwischen Betriebsrat und Belegschaft
•werben für den Beitritt in die IG Metall
•nehmen an gewerkschaftlichen Veranstaltungen teil und qualifizieren sich in Seminaren der IG Metall
•beteiligen sich daran, Tarifbewegungen vorzubereiten und – wenn nötig – einen Arbeitskampf zu führen. Der Vertrauenskörper
•vertritt die Interessen der IG Metall-Mitglieder im Betrieb
•informiert und diskutiert über die Ziele der Gewerkschaft mit den Beschäftigten
•hält Kontakt mit den Mitgliedern der IG Metall
•fördert die Meinungsbildung der Mitglieder und leitet die Ergebnisse an die Verwaltungsstelle weiter
•entscheidet über den Vorschlag der IG Metall für die Betriebsratswahl, der Jugend- und Auszubildendenvertretung, und der Schwerbehinderten-Vertrauensleute
•bereitet die Vertrauensleutewahlen vor und sorgt dafür, dass es in allen Bereichen des Betriebs Vertrauensleute gibt
•unterstützt die IG Metall bei den Aufsichtsratswahlen
•vertritt in der Betriebsversammlung die Auffassung der IG Metall-Mitglieder
•unterstützt die Ortsvorstand (die gewählte Leitung der Verwaltungsstelle), zum Beispiel bei Tarifbewegungen
•kümmert sich um die Mitgliederwerbung
•sorgt für die Qualifizierung der Vertrauensleute. Der Vertrauenskörper besteht aus
•Vertrauensleuten
•Betriebsratsmitgliedern, die in der IG Metall sind
•Jugend- und Auszubildenden-VertreterInnen (JAV)
•Vertrauensleuten der Schwerbehinderten
•Delegierten
•aktiven Referenten

VL nah dran

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ihr habt Fragen oder möchtest Euch aktiv im VL bei VDM engagieren? Wir stehen Euch mit Rat und Tat

Sprecht uns im Betrieb an oder schickt uns eine Nachricht

12/05/2026

Viele der aktuellen Debatten über Arbeitszeit, Sozialstaat und Rente vergessen, warum es die bestehenden Regeln gibt: Sie sollen Beschäftigte schützen. Der 8‑Stunden‑Tag bewahrt vor Überlastung und gesundheitlichen Risiken. Und die Behauptung, es werde zu wenig gearbeitet, stimmt so nicht: Viele leisten regelmäßig Überstunden, während andere wegen Auftragsmangels in Kurzarbeit sind.

Längere Arbeitstage machen uns außerdem nicht produktiver. Im Gegenteil: Konzentration und Leistungsfähigkeit lassen nach, Fehler und Unfälle nehmen zu. Gleichzeitig wird trotz hoher Abgaben über Kürzungen bei Rente, Pflege und Gesundheit diskutiert. Das setzt viele Menschen zusätzlich unter Druck. Wer Schutz abbaut, gefährdet soziale Sicherheit – das ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt.

04/05/2026

🌌

In einer nicht weit entfernen Galaxie, wächst der Druck. Zu viel Arbeit, zu wenig Respekt, zu wenig Mitbestimmung.

Doch niemand muss allein gegen das Imperium antreten. Wenn viele sich zusammenschließen, wird aus einzelnen Stimmen eine starke Rebellion.

Werde Teil des Widerstands! Für faire Arbeit. Für mehr Gerechtigkeit. Für echte Solidarität. Gemeinsam gegen das Imperium!

👉 IG Metall beitreten du musst! www.igmetall.de/mitglied-werde

30/04/2026

✊ Hände weg vom 8-Stunden-Tag: Damit Mama und Papa abends auch Zuhause sein können!

Der 8-Stunden-Tag ist keine Verhandlungsmasse. Er ist eine erkämpfte Schutzlinie gegen Ausbeutung. Wer jetzt von „Flexibilität“ redet, meint oft: längere Tage, mehr Druck, weniger Erholung. Monsterschichten bis zu 13 Stunden dürfen nicht normal werden.

Überlange Arbeitszeiten machen krank. Sie zerstören Vereinbarkeit und erhöhen das Unfallrisiko. Deshalb sagen wir klar: Hände weg vom 8-Stunden-Tag!

Auch am Messestand von Phoenix
29/04/2026

Auch am Messestand von Phoenix

15/04/2026

Krankheit entsteht durch Stress, Überlastung und schlechte Arbeitsbedingungen. Ein Karenztag bekämpft nichts davon – er verschärft die Probleme.
Unsere Haltung ist klar: Keine Karenztage. Volle Lohnfortzahlung.

13/03/2026

Ärztliche Termine während der Arbeitszeit müssen medizinisch notwendig sein. Dann müssen Arbeitgebende dich nicht nur von der Arbeit freistellen, sondern auch das Entgelt weiterzahlen – auch für die Zeit des Weges zur Praxis.

Aber aufgepasst: Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder Arbeitsverträge können andere Regelungen enthalten. Weitere Infos im Link in den Kommentaren.

13/02/2026

✊ Tarifabschluss wirkt – und das spüren die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ganz konkret. 600 Euro Einmalzahlung gab es bereits. Die Ausbildungsvergütungen sind seit Januar 2025 um 140 Euro monatlich gestiegen. Und im April 2025 folgte die erste tabellenwirksame Erhöhung um 2 Prozent.

💶 Jetzt der nächste Schritt: Ab Februar steigt das Tarifliche Zusatzgeld B auf 26,5 Prozent des Eckentgelts – ein kräftiges Plus von 8 Prozentpunkten. Das bedeutet: mehr Geld zur richtigen Zeit.

📈 Und es geht weiter! Im April 2026 erhöhen sich die Entgelttabellen dauerhaft um weitere 3,1 Prozent. Ehe dann umgangssprachlich Urlaubsgeld, T-ZUG (A) und das Transformationsgeld kommen. Tarifpolitik wirkt nicht auf einmal – sondern verlässlich in Etappen. Genau das gibt Sicherheit in unsicheren Zeiten.

🔥 All das wurde gemeinsam erkämpft. Über 600.000 Warnstreikende haben den Druck gemacht, der diese Schritte möglich gemacht hat. Das ist die Kraft der Solidarität.

12/02/2026

„Endlich: Jetzt auch in Sachsen 3 Tage Bildungszeit. Wir bleiben dran, denn wir wollen natürlich weiterhin die 5!“, so Ralf Reinstädtler, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall. In Sachsen können Beschäftigte ab 2027 3 Tage bezahlt freigestellt werden. Dafür haben wir mit euch gemeinsam Druck gemacht! 💪
Mehr Infos, findet ihr über den Link in den Kommentaren.

03/02/2026

Zahnbehandlungen selber zahlen, "Rente mit 63" abschaffen, Unfälle auf dem Arbeitsweg aus der Unfallversicherung streichen - das ist nur ein Teil der Vorschläge, die der Lobby- und Berufsverband "Wirtschaftsrat der CDU" eingebracht hat.
Wir finden: Sozialabbau ist kein Zukunftsmodell! Er trifft die Falschen und sorgt in unsicheren Zeiten für zusätzliche Unsicherheit. Was wir für Wirtschaft und Sozialstaat fordern, findet ihr über die Links in den Kommentaren.

29/01/2026

Statt den Beschäftigten pauschal Faulheit zu unterstellen, braucht es echte Initiativen, um unsere Wirtschaft zu stärken! 💪🏻
Wir brauchen jetzt eine gemeinsame Zukunftsstrategie: Politik, Arbeitgebende und Gewerkschaften müssen zusammen eine Initiative starten, die Beschäftigungssicherung, Wettbewerbsfähigkeit, Klimaschutz und Wohlstand verbindet. Mehr dazu findet ihr in den Kommentaren.

19/01/2026

😡 Und das war sicherlich kein Versehen!

Beim Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau lobte Bundeskanzler Merz die Leistung der Beschäftigten – nur um wenige Sätze später das Arbeitszeitgesetz infrage zu stellen. Das ist kein Versehen, das ist eine politische Ansage. Und zwar eine brandgefährliche. Wenig später poltert er noch gegen kranke Beschäftigte.

💬 Das Arbeitszeitgesetz schützt uns alle: vor Überarbeitung, vor gesundheitlicher Erschöpfung, vor dem totalen Verlust von Freizeit, Erholung und Planbarkeit. Wer dieses Schutzgesetz kippen will, handelt nicht im Interesse der Menschen – sondern opfert ihre Gesundheit auf dem Altar vermeintlicher Wettbewerbsfähigkeit.

📉 Und das ist brandgefährlich. Denn es entsteht ein Teufelskreis:
➡️ Beschäftigte arbeiten immer mehr.
➡️ Dadurch steigen Krankheiten, psychische Belastungen und Erschöpfung.
➡️ Gleichzeitig werden Forderungen laut, im Krankheitsfall weniger Lohn zu zahlen – Stichwort Karenztage.
➡️ Das heißt: Wer krank wird, steht finanziell schlechter da.
➡️ Die Folge: Viele Menschen schleppen sich krank zur Arbeit – oder nehmen zusätzliche Jobs auf, um Einbußen auszugleichen.
➡️ Und geraten dadurch noch tiefer in Überlastung – mit noch mehr Krankheit. Ein Teufelskreis aus Mehrarbeit, Krankheit, Druck und Existenzangst.

📈 Dabei gibt es längst flexible Lösungen – durch Tarifverträge! Wo starke Gewerkschaften wie die IG Metall am Tisch sitzen, entstehen moderne Arbeitszeitmodelle. Diese Flexibilität funktioniert, weil sie mit den Beschäftigten verhandelt wird – und nicht gegen sie. Wer wirklich Fortschritt will, setzt auf Tarifbindung statt Gesetzesabbau.

Wir sagen deshalb klar: Hände weg vom Arbeitszeitgesetz! Es ist kein bürokratischer Klotz – sondern ein Schutzschild für Millionen Menschen in diesem Land. Es sorgt für Pausen, Ruhezeiten und klare Grenzen. Und es ist bitter nötig – gerade in einer Arbeitswelt, die immer schneller wird.

✊ Gute Arbeit braucht Schutz, Mitbestimmung und Respekt! Nicht Misstrauen, Druck und politische Angriffe von oben. Deutschland braucht keine Rückschritte – sondern Lösungen, die entlasten, gerecht sind und die Leistung der Beschäftigten anerkennen.

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Bad Pyrmont
31812

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