09/07/2026
Die CDA tritt für ein starkes und solidarisches Rentensystem ein, das Lebensleistung anerkennt und vor Altersarmut schützt. Die gesetzliche Rentenversicherung muss aus Sicht der CDA ein auskömmliches Rentenniveau gewährleisten, sodass langjährig Versicherte im Alter nicht auf Grundsicherung angewiesen sind.
Wer ein Arbeitsleben lang Beiträge geleistet hat – sei es durch Erwerbsarbeit, Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen – verdient im Ruhestand eine Rente oberhalb des Existenzminimums. Um dies zu erreichen, fordert die CDA eine breite Basis in der Rentenversicherung: Langfristig sollen alle Erwerbstätigen (auch Solo-Selbständige, Freiberufler etc.) verpflichtend einbezogen werden.
Zusätzlich setzt sie auf betriebliche Altersvorsorge: Eine verpflichtende Betriebsrente für alle Beschäftigten soll die gesetzliche Rente ergänzen. Arbeitgeber und Staat sollen hier unterstützend beitragen (z.B. Zuschüsse, steuerliche Förderung). Ferner plädiert die CDA für mehr Flexibilität beim Renteneintritt. Ein flexibler Korridor soll es ermöglichen, je nach persönlicher Lebenslage früher oder später in Rente zu gehen, ohne Abschläge, aber mit Wahlfreiheit.
Die starre Altersgrenze soll der Lebenswirklichkeit angepasst werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Erwerbsminderungsrente: Krankheit darf nicht arm machen – die CDA verlangt deutlich bessere Absicherung bei Erwerbsunfähigkeit. Insgesamt zielt die Rentenpolitik der CDA auf Generationengerechtigkeit: eine stabile Finanzierung, gerechte Lastenverteilung und Renten, die ein würdevolles Leben im Alter erlauben.