21/04/2026
++ AfD-Fraktion Stormarn vor Ort: Grünes Denken wirkt weiter, auch im Kreis Stormarn ++
Am 15.04.2026 fand der Workshop „Wohnraumversorgung Potenziale im Bestand“ statt. Für die AfD-Fraktion Stormarn nahmen unsere Abgeordneten Hans Frank und René Velarde teil und verschafften sich vor Ort einen Eindruck.
Die Veranstaltung offenbarte einmal mehr, wie stark politische Leitlinien aus dem grünen Wirtschaftsministerium bis in die kommunale Ebene hineinwirken. Vor diesem Hintergrund hatte der Fraktionsvorsitzende der AfD Stormarn bewusst auf eine Teilnahme verzichtet, da bereits im Vorfeld absehbar war, dass es sich um eine wenig zielführende und vor allem ideologisch geprägte Veranstaltung handeln würde.
Diese Einschätzung bestätigte sich. Die Beteiligung war äußerst gering, und selbst von den wenigen anwesenden Teilnehmern verließen einige die Veranstaltung vorzeitig, ein deutliches Signal für die geringe Relevanz und den überschaubaren Erkenntnisgewinn.
Bereits im August 2023 hatten die Grünen eine bundesweite Debatte über die vermeintlich „ungerechte“ Verteilung von Wohnraum angestoßen. Die Grünen-Politikerin Christina-Johanne Schröder erklärte damals öffentlich, dass manche Menschen mehr Wohnraum hätten, als sie benötigten, während andere zu wenig hätten. Als Konsequenz wurde unter anderem vorgeschlagen, dass ältere Menschen ihre Eigenheime zugunsten anderer aufgeben sollten.
Was damals breite Empörung auslöste und öffentlich weitgehend zurückgewiesen wurde, zeigt sich nun in veränderter Form auf kommunaler Ebene wieder. Über Förderprogramme und Organisationen wie die Grüne Liga e.V. werden diese Ansätze gezielt in Kreise und Gemeinden getragen.
Der Workshop machte deutlich, in welche Richtung diese Entwicklung gehen soll. Kommunen sollen verstärkt als „Kümmerer“ auftreten, Wohnraumpotenziale erfassen und möglichst auch selbst als Vermittler agieren. Im Fokus stehen dabei insbesondere Flüchtlinge und sozial benachteiligte Gruppen. Ergänzt werden soll dies durch Instrumente wie Mietbürgschaften und weitere Eingriffe in den Wohnungsmarkt.
Konkrete, praxistaugliche Lösungen wurden den rund 20 Teilnehmern aus Verwaltung, Gemeinden und Politik hingegen nicht präsentiert. Stattdessen entstand der Eindruck einer staatlich geförderten Einflussnahme zur Verbreitung politischer Leitbilder.
Unstrittig ist, dass auch im Kreis Stormarn bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden muss. Die Ursachen der aktuellen Situation sind jedoch bekannt. Eine anhaltend hohe Nachfrage trifft auf überbordende Bürokratie und immer strengere gesetzliche Vorgaben. Zusätzliche Auflagen, etwa bei Stellplatzregelungen, erschweren Investitionen weiter.
Bereits 2018 hat der Kreis Stormarn mit dem „Stormarner Bündnis für bezahlbares Wohnen“ Handlungsbedarf erkannt. Über Absichtserklärungen hinaus sind jedoch bis heute kaum greifbare Ergebnisse sichtbar.
Für uns ist klar: Notwendig sind echte Reformen im Baurecht, mehr kommunale Entscheidungsfreiheit und eine Stärkung der privaten Bauwirtschaft, statt weiterer staatlicher Eingriffe, Bevormundung und ideologisch geprägter Experimente zulasten der Bürger.