26/08/2026
Die Frage nach einer sinnstiftenden Arbeit hat sich Peter Steffen schon vor mehr als 30 Jahren beantwortet: Fürsorge für ältere Menschen war dem gelernten Altenpfleger von Anfang an eine „Herzensangelegenheit“. „Die Diakonie, das ist mein Zuhause“, steht für den 61-Jährigen aus Löhne-Gohfeld fest, der mit dem Eduard-Kuhlo-Heim in seinem Ortsteil, wie er sagt, „den besten Arbeitgeber gefunden hat, den man sich wünschen kann“. Hier kennt er sie alle, die Mitarbeitenden und die Bewohnenden. „Bei uns herrscht Vielfalt pur“, sagt Peter Steffen lachend, der für jeden ein freundliches Wort hat. Heute arbeitet er als Betreuungskraft. Er liest und bastelt mit den Senioren, er begleitet Spaziergänge. Und verschenkt sein offenes Ohr. „Zuhören ist unendlich wertvoll – und eigentlich etwas, was man nicht bezahlen kann“, ist er überzeugt. Hoffnung geben, das bedeutet für ihn: Zuversicht schenken, aufmuntern. Und lächeln – denn so kennen und lieben die Senioren ihn, „ihren“ Peter.