Bücherei St. Michael Bürstadt

Bücherei St. Michael Bürstadt Bei uns finden Sie Bücher für alle Altersstufen, DVDs, Hörbücher...
Die Ausleihe ist kostenlos.

Leseheldenfest in der Bücherei St. Michael BürstadtAm Samstag, den 20.06.2026 fand in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr ein...
23/06/2026

Leseheldenfest in der Bücherei St. Michael Bürstadt

Am Samstag, den 20.06.2026 fand in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr ein Kinderfest für Kindergarten- und Vorschulkinder statt. Trotz tropischer Temperaturen fanden sich zahlreiche Kinder und Eltern ein. Das diesjährige Thema war „Wir sind Helden“. Mit viel Phantasie hatte das Büchereiteam einzelne Stationen zum Thema aufgebaut. Zuerst aber bekam jedes Kind eine Laufkarte von Johanna Harbarth ausgehändigt, diese wurde immer nach Erledigung einer Station abgestempelt. Gleich im Foyer gab es die erste Station, bei der die Kinder ihr Geschick im Finden von Gegenständen in Wimmelbüchern unter Beweis stellen konnten. Iris Held hatte Wimmelbücher für verschiedene Altersgruppen zur Auswahl. Alle halbe Stunde startete das Vorlesen und alle Kinder wurden von Rosi Purdack in eine Phantasiewelt entführt. Dazu hatte sie passend zur WM ein Fußballbuch ausgesucht. Im großen Pfarrsaal war eine Station mit leeren Marmeladengläsern aufgebaut. Die Kinder mussten sich auf die Suche nach dem passenden Deckel machen. Älteren Kinder wurden dabei die Augen verbunden, um die Suche zu erschweren. Betreut wurden sie dabei von Helen Harbarth. Außerdem gab es noch die Station mit dem „Heißen Draht“, bei dem Kinder mit viel Geschick versuchen mussten, den Draht nicht zu berühren. Betreut wurde diese Station von Ida Ziegler. Ebenso konnten Kinder und Eltern ihr Geschick bei einem Balancespiel mit Kronkorken beweisen. Dazu gab es eine Unterweisung von Lars Harbarth. Auf der neu renovierten und jetzt überdachten Terrasse wurden die Kinder mir einer Ritterburg überrascht. Mit einem Katapult und Stoffbällen versuchten die Kinder diese Burg zum Einsturz zu bringen. Luzilla Ohl und Luzia Sattler betreuten diese Station zusammen mit Jakob Rohel. Auch in der Bücherei gab es eine Station. Marleen Harbarth hatte Masken und Kleider zur Hand, damit sich die Kinder als Superhelden verkleiden konnten. Danach konnten sie sich fotografieren lassen und jedes Kind bekam ein Erinnerungsfoto. Zwischendurch konnten sich alle im Pfarrsaal bei selbstgemachten Waffeln, Obst und Getränken stärken. Das Küchenteam Gertrud Ofenloch und Gabi Diehl kam mit dem Backen der Waffeln kaum nach. Waren nun alle Stationen erledigt, durfte sich jedes Kind noch ein kleines Präsent von dem Geschenketisch aussuchen und mit nachhause nehmen. Zeitgleich war die Bücherei zur Ausleihe von Medien geöffnet. Roswitha Gebhardt versorgte so alle Interessierten noch mit Lesestoff fürs Wochenende oder für die nahenden Ferien. Die Bücherei bleibt aber während der gesamten Sommerferien geöffnet. So ist unbegrenzter Lesespaß für alle kostenlos möglich.

Die Öffnungszeiten der Bücherei sind:

Sonntag: 10:00 -12:00 Uhr

Dienstag: 16:00 – 18:00 Uhr

Donnerstag: 16:00 – 19:00 Uhr

Freitag: 10:00 – 12:00 Uhr

Buchtipp  Juni 2026"Jetzt gerade ist alles gut" von Stephan SchäferStephan Schäfer lädt in seinem neuen Buch „Jetzt gera...
15/06/2026

Buchtipp Juni 2026
"Jetzt gerade ist alles gut" von Stephan Schäfer
Stephan Schäfer lädt in seinem neuen Buch „Jetzt gerade ist alles gut“ dazu ein, das eigene Leben mit anderen Augen zu betrachten – achtsamer, dankbarer und bewusster. Ausgangspunkt ist eine schwere Erkrankung der Hauptfigur, die den Blick radikal verändert. Was vorher selbstverständlich schien, tritt zurück; was bleibt, sind die grundlegenden Fragen: Was trägt wirklich? Was gibt dem Leben Sinn? Und was ist am Ende von Bedeutung?
Statt großer Erfolge oder spektakulärer Wendepunkte richtet Schäfer den Fokus auf die unscheinbaren, oft übersehenen Momente des Alltags. In der Nähe zu Familie und Freunden, in stillen Begegnungen, in der Natur oder in kleinen Routinen entdeckt der Erzähler jene Augenblicke, die Halt geben und das Leben reich machen. Gerade diese Konzentration auf das Einfache und Nahe macht das Buch so glaubwürdig und berührend.
Die Sprache ist ruhig, klar und von großer Ehrlichkeit geprägt. Schäfer schreibt ohne Pathos, ohne Belehrung, aber mit spürbarer Wärme und Tiefe. Seine Beobachtungen wirken nie konstruiert, sondern entstehen aus gelebter Erfahrung. Besonders eindrucksvoll ist, wie er die Zerbrechlichkeit des Lebens nicht als Bedrohung, sondern als Quelle von Sensibilität und Schönheit begreift. Das Bewusstsein für die eigene Endlichkeit schärft den Blick für das Jetzt.
„Jetzt gerade ist alles gut“ ist ein leises, aber kraftvolles Buch, das zum Innehalten einlädt. Es ermutigt dazu, den Moment anzunehmen und Dankbarkeit für das zu entwickeln, was gerade da ist. Ein stilles Plädoyer für Achtsamkeit und Lebensliebe – und ein Buch, das lange nachklingt.
Iris Held

Herzliche Einladung: 12.6. um 16:30 Uhr Vorlesen für Kinder - es ging ums Thema Heldenund nächsten Samstag, 20.6. ist zw...
11/06/2026

Herzliche Einladung: 12.6. um 16:30 Uhr Vorlesen für Kinder - es ging ums Thema Helden
und nächsten Samstag, 20.6. ist zwischen 10 und 12 Uhr wieder das große Leseheldenfest mit tollen Stationen:

Leseheldenfest in der Bücherei St. Michael Bürstadt – Spiel und Spaß für Lesehelden
Am Samstag, 20. Juni 2026, lädt das Büchereiteam zwischen 10 bis 12 Uhr alle Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter herzlich zum Leseheldenfest in die Bücherei und das Gemeindezentrum St. Michael ein.
Unter dem Motto „Spiel und Spaß für Lesehelden“ erwarten die Kinder viele spannende Mitmach-Stationen rund um Bücher, Geschichten und Helden. Ob Ritterburg, Wimmelbücher, Parcours, heißer Draht oder eine Fotostation als eigener Held – überall gibt es etwas zu entdecken und auszuprobieren.
Besondere Vorlesezeiten finden um 10.15 Uhr und 11.15 Uhr im Frauenraum statt. Für das leibliche Wohl ist während der gesamten Veranstaltung mit Essen und Getränken gesorgt.
An jeder Station können die Kinder einen Stempel sammeln. Wer seine Stempelkarte vollständig gefüllt hat, darf sich zum Abschluss ein kleines Geschenk aussuchen.
Das Team der Bücherei freut sich auf viele kleine und große Leseheldinnen und Lesehelden und einen fröhlichen Vormittag voller Geschichten, Abenteuer und Spaß! 📚⭐🦸‍♀️🦸‍♂️

Buchtipp für den Mai:„Sing, wilder Vogel, sing“ von Jacqueline O‘MahonyIch habe schon ein paar Bücher über Irland im 19....
11/05/2026

Buchtipp für den Mai:
„Sing, wilder Vogel, sing“ von Jacqueline O‘Mahony

Ich habe schon ein paar Bücher über Irland im 19. Jahrhundert und der großen Hungersnot gelesen, aber dieses Buch ist anders und tiefergreifend.
Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O’Mahony entfaltet seine besondere Kraft durch den Wechsel zwischen Irland und Amerika. Die Handlung spannt einen Bogen von der wilden, manchmal einengenden irischen Heimat, die keine Perspektive bietet und von Hunger und Entbehrung geprägt ist, bis in die Weite Amerikas, wo neue Möglichkeiten locken, aber auch neue Einsamkeit wartet. Dieser Ortswechsel steht sinnbildlich für die Suche nach Identität und Zugehörigkeit.
Zugegeben: Der Einstieg war für mich nicht ganz leicht, vor allem wegen der Erzählperspektive, die zunächst ungewohnt wirkt und ein wenig Konzentration erfordert. Doch sobald man im Rhythmus des Buches angekommen ist, entfaltet sich eine Geschichte, die fesselt und lange nachhallt.
Besonders eindrucksvoll ist die Figur der freiheitsliebenden Honora. Sie widersetzt sich den engen Erwartungen ihrer Zeit, folgt ihrem eigenen inneren Ruf und wird so zu einer starken, berührenden Frauenfigur. Ihr Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit prägt den Roman.
In Amerika kommt es zudem zu einer bedeutsamen Begegnung mit einem Indianer, die Honora – und auch die Leserinnen und Leser – innehalten lässt. In dieser stillen, respektvollen Begegnung öffnen sich neue Perspektiven auf Natur, Freiheit und das eigene Leben.
Mit einer ruhigen, bildhaften Sprache erzählt Jacqueline O’Mahony eine tiefgehende Familiengeschichte, in der Orte, Zeiten und Schicksale miteinander verwoben sind. Ein Roman über Freiheit, Herkunft und die Kraft, dem eigenen Herzen zu folgen – einfühlsam, vielschichtig und lange nachhallend. Ursula Schmitt

📚✨ Welttag des Buches in Bürstadt – Komm vorbei! ✨📚Am 23. April 2026 wird es in Bürstadt gemütlich, inspirierend und ein...
22/04/2026

📚✨ Welttag des Buches in Bürstadt – Komm vorbei! ✨📚

Am 23. April 2026 wird es in Bürstadt gemütlich, inspirierend und ein bisschen genussvoll: Die Bücherei St. Michael Bürstadt lädt herzlich ein zum Welttag des Buches!

🕓 16:00 – 20:00 Uhr
📍 St. Michael-Str. 3, Bürstadt

Freut euch auf einen Büchereibesuch unter dem Motto:
🍹 Cocktails und Bücher 📖

Kommt vorbei, bringt eure Freunde mit und entdeckt die neuesten Bücher! Egal ob Vielleser oder Gelegenheitsleser – hier ist für jeden etwas dabei. Lasst euch inspirieren, stöbert in spannenden Neuerscheinungen und genießt dabei einen leckeren Cocktail in gemütlicher Atmosphäre.

💬 Werde neuer Leser – entdecke die Welt der Bücher neu! Für Nicht-Leser haben wir auch Hörbücher, Filme und Tonies.

Das Team der Bücherei St. Michael freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher!

Herzliche Einladung!
14/04/2026

Herzliche Einladung!

Buchtipp April 2026 „Niemands Töchter“  von Judith Hoersch In „Niemands Töchter“ erzählt Judith Hoersch eindrucksvoll vo...
14/04/2026

Buchtipp April 2026 „Niemands Töchter“ von Judith Hoersch

In „Niemands Töchter“ erzählt Judith Hoersch eindrucksvoll von der Suche nach dem eigenen Platz im Leben – und davon, wie sehr Herkunft, Umfeld und Zeit prägen, besonders für Frauen. Der Roman lebt vom starken Kontrast seiner Schauplätze: dem ländlichen, oft engen Leben in der Eifel und dem scheinbar freien, politisch aufgeladenen Westberlin. Zwischen diesen beiden Welten entfaltet sich eine Geschichte, die zeigt, wie unterschiedlich Lebensmöglichkeiten erscheinen können – und wie ähnlich die inneren Konflikte bleiben.
Die Eifel steht für Herkunft, familiäre Bindungen und unausgesprochene Erwartungen. Hier ist das Leben überschaubar, geprägt von Tradition, Nähe und manchmal auch Enge. Westberlin dagegen erscheint als Gegenentwurf: laut, offen, voller Aufbruchsstimmung und politischer Bewegung. Doch Hoersch zeichnet beide Orte ohne romantische Verklärung. Auch in der Großstadt ist Freiheit nicht selbstverständlich, auch dort bleiben Rollenbilder, Zweifel und Unsicherheiten bestehen.
Im Mittelpunkt stehen Frauen, die versuchen, sich zwischen diesen Polen zu behaupten. Der Roman macht eindrücklich sichtbar, wie schwierig es ist, als Frau einen eigenen Weg zu finden – jenseits von Erwartungen an Anpassung, Fürsorge oder Selbstverwirklichung. Die Figuren ringen mit Entscheidungen, mit Schuldgefühlen und mit dem Wunsch, gesehen zu werden. Dabei geht es weniger um spektakuläre Brüche als um leise, oft schmerzhafte innere Prozesse.
Besonders stark ist die Bedeutung der Herkunftsfamilie herausgearbeitet. Beziehungen zu Eltern und Geschwistern wirken nach, selbst wenn räumliche Distanz entsteht. Das, was unausgesprochen bleibt, prägt ebenso wie das Gesagte. Hoersch zeigt, wie sehr familiäre Muster Halt geben können – und zugleich Fesseln sein können, von denen man sich nur mühsam löst.
Mein Fazit: Niemands Töchter ist ein kluger, berührender Roman über Herkunft und Aufbruch, über innere und äußere Freiheit und über die mühsame Suche nach einem eigenen Platz im Leben. Der Kontrast zwischen Eifel und Westberlin schärft den Blick für gesellschaftliche und persönliche Grenzen – und macht diesen Roman besonders eindrucksvoll. Iris Held

Adresse

St. Michael Str. 1
Bürstadt
68642

Öffnungszeiten

Dienstag 16:00 - 18:00
Donnerstag 16:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 12:00
Sonntag 10:00 - 12:00

Telefon

+4962061309409

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