09/03/2026
Großbrand in Bornum fordert zahlreiche Einsatzkräfte 🚒
Einsatz 10//2026
Stichwort: B 3Y- Brand groß mit Menschenleben in Gefahr
Ort: Bornum
Alarmierung: 21:03 Uhr
Ende: ca. 3 Uhr
Alarmierte Kräfte: Vollarm SG Oderwald, Schwerpunktfeuerwehr Wolfenbüttel Freiwillige Feuerwehr Schladen Technisches Hilfswerk (THW)
Am gestrigen Abend wurden wir gegen 21:05 Uhr mit dem Stichwort B2Y – Brand mit Menschenleben in Gefahr nach Bornum alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauch- und Flammenentwicklung sichtbar – ein Gebäude stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand.
Aufgrund der Lage wurde das Einsatzstichwort kurze Zeit später auf B3Y – Brand groß mit Menschenleben in Gefahrerhöht und Vollalarm für die gesamte Samtgemeinde Oderwald ausgelöst
Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz kamen im Einsatzverlauf zum Einsatz. Da ein Betreten des Gebäudes aufgrund der starken Brandausbreitung und Einsturzgefahr nicht mehr sicher möglich war, wurde ein massiver Außenangriff durchgeführt, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten musste eine lange Wegstrecke zur Wasserversorgung aufgebaut werden. Zu Beginn des Einsatzes wurde ein Pendelverkehr zwischen Börßum und Bornum eingerichtet, um ausreichend Löschwasser zur Einsatzstelle zu transportieren. Zusätzlich wurde unter anderem eine Wasserentnahmestelle an der Mülldeponie eingerichtet.
Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen wurden außerdem die Drehleiter aus Wolfenbüttel, Kräfte des THW Wolfenbüttel sowie die Drohnengruppe der Gemeinde Schladen-Werla alarmiert. Mithilfe der Drohne konnten Wärmequellen und Glutnester aus der Luft lokalisiert und gezielte Nachlöscharbeiten unterstützt werden.
Im weiteren Einsatzverlauf kam zudem ein Bergungszug des THW mit schwerem Gerät, darunter auch ein Bagger, zum Einsatz. Dieser unterstützte die Maßnahmen, indem Gebäudeteile geöffnet beziehungsweise zurückgebaut wurden, um versteckte Glutnester freizulegen und ablöschen zu können.
Nach mehreren Stunden intensiver Einsatzmaßnahmen konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Gegen 03:10 Uhr wurde der Einsatz für die eingesetzten Kräfte beendet und die Einsatzbereitschaft an den Standorten wiederhergestellt.