18/03/2026
Offenes Statement von WSA
Peter Grab zum CSU-Angriff: „Glashaus-Politik und Wahlkampf-Dreckschleudern – die CSU Augsburg verliert jedes Maß“
Mit wachsender Befremdung beobachten wir, wie Oberbürgermeisterin Eva Weber und ihr Bezirksgeschäftsführer Marcel Escher mit zweifelhaften Screenshots versuchen, WSA moralisch zu diskreditieren. Wer eine Wahlempfehlung für einen demokratischen Kandidaten in ein „antisemitisches Umfeld“ stellt, betreibt kein politisches Mandat, sondern ein schmutziges Wahlkampfmanöver, das einer Oberbürgermeisterin der Friedensstadt unwürdig ist. Wer die Moral zur politischen Waffe macht, muss sich an seinen eigenen Maßstäben messen lassen!
Die Doppelmoral der CSU und den Grünen:
Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet die CSU den moralischen Zeigefinger hebt. Während die Union im EU-Parlament selbst massiv unter Druck steht, weil sie sich in zweifelhafte Allianzen mit dem rechten Rand verstrickt, versucht man hier in Augsburg, WSA mit Dreck zu bewerfen. Bevor Frau Weber anderen „problematische Narrative“ vorwirft, sollte sie vor der eigenen Tür kehren und erklären, warum ihre Partei auf europäischer Ebene die Brandmauer nach rechts immer wieder einreißt. Wo bleibt hier Ihre moralische Integrität, Frau Weber?
Frau Wild fordert lautstark Distanzierungen von der WSA. Wir fragen zurück: Wo bleibt die lautstarke Distanzierung von Frau Wild (und Frau Weber) gegenüber den aktuellen Vorgängen im EU-Parlament? Dort sieht sich die EVP (mit CSU/CDU) massiven Vorwürfen einer Zusammenarbeit mit dem rechten Rand ausgesetzt.
Wenn Frau Wild Moral so hochhebt, müsste sie konsequenterweise die Koalition mit der CSU in Augsburg sofort infrage stellen. Wer die vermeintliche Nähe von WSA zu rechten Narrativen kritisiert, aber gleichzeitig auf europäischer Ebene die schwindende Brandmauer der eigenen Partner ignoriert, betreibt reine Klientel-Politik unter dem Deckmantel der Scheinheiligkeit.
Meinungsfreiheit ist kein Überwachungsauftrag:
WSA ist eine freie Wählervereinigung und kein Überwachungsapparat. Wir schützen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit – ein Pfeiler unserer Demokratie! Wir sind weder rechtlich befugt noch willens, die privaten Social-Media-Kanäle jedes Mitglieds rund um die Uhr zu kontrollieren oder zu zensieren. Wir kontrollieren nicht die privaten Social-Media-Accounts jedes einzelnen Kandidaten, Mitglieds oder Sympathisanten – in diesem Land gilt das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, das wir als Demokraten schützen müssen, auch wenn uns einzelne Äußerungen nicht gefallen.
Klarstellung:
Gleichwohl distanzieren wir uns als WSA in aller Deutlichkeit von jedem Post, der tatsächlich antisemitische oder menschenverachtende Tendenzen aufweist. Solche Inhalte spiegeln nicht die Werte unseres Vereins wider. Aber: Wir sind weder die Gedankenpolizei noch können wir rechtlich Dritten vorschreiben, was sie in ihrer Freizeit posten.
Fazit:
Eine Wahlempfehlung für einen demokratischen Kandidaten bedeutet keine inhaltliche Fusion. Dass Frau Weber zu solchen Mitteln greifen muss, zeigt nur eines: Die Nerven im Rathaus liegen blank. Wer keine Argumente mehr hat, greift zur moralischen Keule.
Dass die CSU und die Grünen jedoch versuchen, eine Kollektivverurteilung über einen ganzen Verein und sogar über den SPD-Kandidaten Florian Freund zu verhängen, ist eine gefährliche Form der Sippenhaft. Dieser Versuch, einen demokratischen Mitbewerber durch die bloße Annahme einer Wahlempfehlung moralisch zu vernichten, ist der Friedensstadt Augsburg unwürdig.
Das Framing eines "antisemitischen Umfelds" ist ein durchschaubares Wahlkampfmanöver, um von der eigenen politischen Erklärungsnot abzulenken. Frau Weber und Frau Wild sollten aufhören, die Geschichte und das Leid von Opfern für ihre kurzfristigen Umfragewerte zu instrumentalisieren. Wir fordern eine Rückkehr zur Sachpolitik statt dieser durchschaubaren Schlammschlacht.
Wir lassen uns nicht einschüchtern. Augsburg verdient Aufklärung statt Verleumdung.
Peter Grab
Vorsitzender WSA – Wir sind Augsburg
und
Helmut Wiedemann
Spitzenkandidat WSA – Wir sind Augsburg