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Nachdem wir gestern gemeinsam mit der Linksjugend 'solid Alzey unsere Solidarität mit dem selbstverwalteten Rojava erklä...
10/10/2019

Nachdem wir gestern gemeinsam mit der Linksjugend 'solid Alzey unsere Solidarität mit dem selbstverwalteten Rojava erklärten, fahren wir heute nach Mainz um gegen den Angriffskrieg der Türkei zu demonstrieren.
Weitere lokale Aktionen werden folgen!

+++ DRINGEND: Heute 18 Uhr Demonstration am Mainzer HBF gegen den Angriffskrieg der Türkei auf Rojava +++ Anreise aus Alzey mit dem Zug um 17:13 +++

Gestern begann die Invasion des NATO Partners Türkei auf die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien. Gedeckt wird diese nicht nur durch die USA, sondern auch aktiv unterstützt durch die Bundesregierung. Vor einer Woche erst besuchte Innenminister Seehofer die Türkei und versprach weitere Millionen für die sich in der Krise befindenden türkischen Wirtschaft und betonte das die Leistungen des Regimes in die „Welthistorie“ eingehen werden, dabei prahlte Erdogan seit längeren damit, in Rojava einzumarschieren. Doch das stört diese Regierung der Wirtschaftsmächtigen, abgesehen von holen Phrasen hin und wieder, nicht. Schließlich ist sie es, und ihre loyalen Lobbyisten der Rüstungsindustrie, die groß daran verdienen. Letztes Jahr gingen ein Drittel aller Waffenexporte Deutschlands an die Türkei (242,8 Millionen Euro), in den ersten vier Monaten dieses Jahres stieg diese Quote auf 60%. Und auch als Afrin mithilfe deutscher Panzer und Dschihadisten massakriert wurde, weiterhin Wahlen gefälscht wurden, Parlamentarier verhaftet und Kritiker gefoltert und ermordet wurden, blieben die Regierungen der Welt tatenlos.
Auf die Herrschenden kann sich die kurdische Gemeinschaft nicht verlassen, sondern nur auf ihre Kraft, unsere gemeinsame Kraft als Errichter und Ausgebeutete dieser Welt!
„Wir wissen, dass unsere Verbündeten keine Regierungen, Staaten und deren Armeen sind, sondern alle Frauen, die sich in allen Teilen der Welt erheben, um das Patriarchat zu stürzen. Unsere Verbündeten sind die Kräfte, die Tag für Tag eine andere Welt aufbauen und sich für ihre Verteidigung einsetzen“, schreibt die kurdische Frauenbewegung in Europa TJK-E in ihrem Aufruf zur aktuellen Mobilisierung.
Denn worum geht es in Rojava? Es geht um ein Volk, das als der IS kam vom syrischen Staat und der Weltgemeinschaft zum Sterben zurückgelassen wurde. Es geht um ein Volk, das nicht weiter hinnimmt nur auf Knien zu existieren, sondern das sein Schicksal und das aller Unterdrückten selbst in die Hand nimmt und auf dem Trümmerhaufen, den der Imperialismus in der Region hinterlassen hat, ein auf basisdemokratischer Selbstbestimmung verwirklichtes Zusammenleben aller Völker und Religionsgemeinschaften erschaffen will, das ökologischen, geschlechtergerechten und sozialistischen Grundsätzen entspricht.

Mit diesem Aufruf sind wir alle gemeint. Wir können uns davor nicht drücken. Und wir können es nicht delegieren. Und angesichts dessen, wie die Linke in diesem Land aufgestellt ist, sollten wir zumindest versuchen, über uns hinauszuwachsen, wenn der finale Angriff auf jenen Landstrich beginnt, den viele von uns in den vergangenen Jahren als Quelle der Hoffnung in düsteren Zeiten lieben gelernt haben. „Wenn Ihr keine großen Gefühle, großen Gedanken, großen Handlungen entwickelt, so werdet Ihr Gefangene des Feindes und zu seinen Instrumenten werden“, schreibt Öcalan. Wir müssen zumindest versuchen, diese Art der Gefangenschaft zu vermeiden. Auch wenn das nicht leicht oder bequem wird.

Die Kampagne der linksjugend ['solid] Mainz bringt es auf den Punkt! Mit dieser Politik, mit diesem Wirtschaftssystem, l...
11/07/2019

Die Kampagne der linksjugend ['solid] Mainz bringt es auf den Punkt! Mit dieser Politik, mit diesem Wirtschaftssystem, lässt sich die Klimakatastrophe nicht aufhalten, daher kämpft mit uns und beteiligt euch an den Aktionen✊🚩🚩

+🚩🚩+„Klimaschutz zu teuer? Wir machnen den Reichen Feuer!“ - Eine Aktionsreihe der linksjugend solid Mainz+🚩🚩+

Ob das Schmelzen der Pole, das Steigen der Meeresspiegel, extreme Dürren und Hitzewellen oder das Auftauen von Permafrostböden, jeder von uns wird von dem ein oder anderen Phänomen gehört haben und die meisten von uns kennen auch die Ursache des Ganzen: den Klimawandel. Die Folgen des Klimawandels wie etwa Überschwemmungen und Dürren führen zu Hungersnöten, Armut und Massenflucht. Die weiteren Auswirkungen versprechen heftiger zu werden.
Die Existenz des menschengemachten Klimawandels und dessen Folgen ist schon seit Jahrzehnten bekannt und wissenschaftlich belegt. Dennoch haben die herrschenden Politiker*innen seit Jahren nichts unternommen. Im Gegenteil: alle paar Jahre gibt es hin und wieder einen Klimagipfel, auf denen große Industrienationen sich gegenseitig versprechen, etwas gegen den sich anbahnenden Klimakollaps zu unternehmen, aber von vornherein steht dabei fest, dass diese Versprechen niemals eingehalten werden. Stattdessen macht man sich zu Handlangern der Großkonzerne und verprügelt Demonstrant*innen im Sinne der Profite von RWE und Co. oder stellt sich schützend vor die Manager der Autoindustrie.
Und so nahmen die Folgen des Klimawandels über die Jahre und Jahrzehnte immer drastischere Ausmaße an. Heute ist die Klimafrage zu der zentralen Frage unserer Zeit geworden. Viele junge Menschen haben Angst um ihre Zukunft und fragen sich, wie diese aussehen wird, wenn die Klimakrise nicht bald gelöst wird. Ganz zu Recht streiken deshalb auch weltweit Schüler*innen für ihre Zukunft und für einen konsequenten Klimaschutz. Gleichzeitig haben viele Arbeiter*innen Angst um ihre Zukunft und bangen um ihren Arbeitsplatz. Das ist verständlich, denn wenn die Großkonzerne versuchen Klimaschutz zu betreiben, dann auf Kosten ihrer Angestellten, z.B. indem Arbeitsplätze gekürzt werden. Das darf nicht sein. Der Klimaschutz sollte nicht auf Kosten der einfachen Bevölkerung gehen, sondern auf Kosten der Verursacher: der Konzernchefs und der Reichen. Wenn wir das Klima retten wollen, brauchen wir radikale Maßnahmen. Wir fordern einen sofortigen Kohleausstieg, wo nötig kostenlose Umschulungen für alle Arbeiter*innen in der Energiebranche, Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden bei vollem Lohn- und Personalausgleich und die Überführung der 150 größten Banken und Konzerne in Gemeineigentum unter demokratische Kontrolle und Verwaltung durch die arbeitende Bevölkerung.

Von Konsumkritik und Fahrverboten

Aber wie können wir als Gesellschaft die Folgen des Klimawandels noch auf ein für Mensch und Umwelt erträgliches Maß abmildern? Auf diese Fragen gibt es derzeit verschiedene Vorschläge diverser Gruppierungen. Sie reichen von Forderungen des Konsumverzichts, also etwa kein Fleisch zu essen oder nicht mit dem Auto zu fahren, über Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, bis hin zur oft beschworenen CO2 Steuer. Doch sollen diese Forderungen die Antwort auf die Krise sein? Würden die Umsetzung dieser Ideen überhaupt ausreichen, um die Menschheit zu retten? Die Antwort lautet leider nein. Sicherlich ist die Idee des Konsumverzichts nachvollziebar und sicherlich ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn man versucht umweltbewusst zu leben und zu konsumieren. Allerdings kann der alleinige massenhafte Boykott von Produkten, den Klimawandel nicht aufhalten. Insgesamt haben wir mit unserem Konsum nur einen Einfluss auf rund 10% der gesamten CO2 Emission. Auch Fahrverbote wären nur eine kleine Maßnahme und würden zudem die Mobilität der Lohnabhängigen, wie etwa Pendler*innen, massiv einschränken. Von einer Co2-Steuer ist im Grunde völlig abzuraten, da diese Steuer die Mehrheit der Bevölkerung nur noch mehr belasten würde, aber das Übel nicht an der Wurzel packen würde.

Die Wurzel des Übels

Um die Klimakrise zu lösen müssen wir das Problem bei der Wurzel packen, nämlich den Kapitalismus. Der Kapitalismus basiert auf der Gewinnmaximierung von Konzernen und einigen wenigen Reichen und der Konkurrenz von Unternehmen. Sobald Klimaschutz diese Gewinne schmälert oder einen Nachteil im Konkurrenzkampf bringt, wird versucht, diesen zu umgehen. Besitzer von großen Konzernen sind nun mal gezwungen im Kapitalismus, um zu überleben, Profit zu machen. Eine Abwendung der Klimakatastrophe bedeutet daher auch eine Überwindung des Kapitalismus. Statt einer profitorientierten Wirtschaft brauchen wir eine demokratisch geplante Wirtschaft, welche im Sinne der Natur und der Menschen produziert. Wir fordern daher die Errichtung einer sozialistischen Rätedemokratie, in dem alle Belange des gesellschaaftlichen Lebens demokratisch von allen Menschen entschieden werden.

Daher haben wir im Zeitraum vom 13.7. bis zum 3.8. eine Aktionsreihe unter dem Motto „Klimaschutz zu teuer? Wir machen den Reichen Feuer“ organisiert. Innerhalb dieses Zeitraums haben wir einige Aktionen geplant. Gemeinsam wollen wir uns austauschen und organisieren um den Widerstand gegen das herrschende System aufzubauen, um unser Klima und damit auch unsere Zukunft zu retten.

🕢 13.Juli , 13 Uhr
Infostand am Neubrunnenplatz

🕢 21. Juli, 15 Uhr
Lesekreis "Die Entfremdung des Menschen von der Natur"
https://www.facebook.com/events/2451262148437347/

🕢 30. Juli, 18 Uhr
Veranstaltung "Sozialismus ist eine Notwendigkeit - So stoppen wir die Klimakrise
Mit Christian Walter
DGB Haus, Kaiserstraße 26-30 Mainz
https://www.facebook.com/events/454729645313498/

🕢 3. August, 15 Uhr
Kundgebung "Rettet das Klima, nicht die Banken und Konzerne"
Gutenbergplatz Mainz
https://www.facebook.com/events/485278008885550/

+++Solidarität mit den LSG-Sky Food Mitarbeiter*innen! Kein Verkauf der LSG! +++ Die LSG-Sky Food in Alzey steht schon l...
07/07/2019

+++Solidarität mit den LSG-Sky Food Mitarbeiter*innen! Kein Verkauf der LSG! +++

Die LSG-Sky Food in Alzey steht schon lange in scharfer Kritik. Nun sehen sich die Kolleg*innen weiteren Angriffen ausgesetzt.
Um kurz zurück zu schauen, September 2018, ein Vorgesetzter warf ein Blech nach einer Mitarbeiterin und schlug sie.
"Der Vorgesetzte soll seit mehreren Jahren immer wieder durch sein aggressives, herabwürdigendes und tätliches Verhalten gegenüber Frauen auffällig geworden sein", heißt es in der Mitteilung der Gewerkschaft ver.di.
Als Antwort auf diesen Skandal wurde die Mitarbeiterin entlassen und der Vorgesetzte blieb unbehelligt.
Inzwischen gehören prekäre Arbeitsverhältnisse wie Leiharbeit, Minijobs und Arbeit auf Abruf mit 40-Stunden-Verträgen zum betrieblichen Alltag. Insider berichten über Schikanen durch Vorgesetzte und eine äußerst schlechte Stimmung in der Belegschaft. Nun droht eine verstärkte Verlagerung von Arbeitsplätzen in das benachbarte Ausland.
Denn die Lufthansa Service Gesellschaft soll nach vielen Jahren Millionengewinne, welche an den Mutterkonzern abgeführt wurden, verkauft werden. Beobachter argwöhnen, dass der Lufthansa-Vorstand mit der Androhung des Verkaufs die Belegschaften weichklopfen möchte. Bereits 2013 hatte ver.di unter diesem Druck in einem Absenkungstarifvertrag weniger Lohn und Urlaub sowie eine unbezahlte Arbeitszeitverlängerung zugestanden. Der damit verbundene Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen läuft Ende 2020 aus.
Unweit der deutschen Grenze in Tschechien wird nach Insiderangaben ein bestehender Betrieb stark erweitert, in dem zahlreiche Beschäftigte aus den Philippinen eingesetzt werden sollen. Sie würden bestenfalls den tschechischen Mindestlohn von rund drei Euro pro Stunde beziehen. Die fertigen Bordgerichte würden dann Tag und Nacht mit Lastkraftwagen über die gut 360 Kilometer lange Strecke zum Frankfurter Rhein-Main-Flughafen transportiert und dort auf dem schnellsten Wege zu den Flugzeugen gekarrt werden, was auch aus ökologischer Sicht höchst fragwürdig ist.
Wir stehen vollkommen hinter den Forderungen der Beschäftigten: Kein Verkauf der LSG! Erhalt aller Arbeitsplätze! Erhalt aller Sozialstandards! ✊
Haltet durch! Nur wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
DIE LINKE. Alzey-Worms
Linksjugend 'solid Alzey
Alevitische Gemeinde Alzey e.V. - Pir Sultan Abdal Cemhaus

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05/07/2019

Die neue Ausgabe unserer Zeitung ist draußen!
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Am Samstag waren wir auf der 26. Sommerschwüle - CSD Mainz 2019. Dort trafen wir auf viele junge Menschen der LGBTQI* Co...
02/07/2019

Am Samstag waren wir auf der 26. Sommerschwüle - CSD Mainz 2019. Dort trafen wir auf viele junge Menschen der LGBTQI* Community, welche aus der Pride viele Eindrücke und Kraft für ihren weiteren Werdegang schöpfen konnten. Allerdings auch viele Konzerne die den CSD schamlos als Werbung missbraucht haben. So war neben unserem Stand eine Firma welche das Abnehmen durch
Elektroschocks propagierte, soviel zur body positivity, dessen Angestellten auf Nachfrage gar nicht genau wussten, auf was für einer Veranstaltung sie sind.
Das verurteilen wir, es gibt keinen Regenbogen Kapitalismus, Konzerne geben sich in den letzten Jahren, gerade im Pride Monat, gerne einen progressiven Anstrich. Allerdings ist das keine politische Überzeugung, sondern eine Werbestrategie. Gut zu sehen an YouTube, mit dem Regenbogen Icon und ihrer Tour auf Prides in den USA, gleichzeitig demonetarisieren sie aber Trans Youtuber*innen oder schalten gezielt vor LGBTQI* Videos homophobe Werbung und "Therapien". Das sind nicht unsere Verbündeten im Kampf für eine befreite Gesellschaft!

Am Samstag trefft ihr uns auf der 26. Sommerschwüle - CSD Mainz 2019! Und nicht vergessen, heute Abend um 18 Uhr in der ...
28/06/2019

Am Samstag trefft ihr uns auf der 26. Sommerschwüle - CSD Mainz 2019!
Und nicht vergessen, heute Abend um 18 Uhr in der Alevitische Gemeinde Alzey e.V. - Pir Sultan Abdal Cemhaus, findet unsere offene Diskussion zum Thema Sozialismus statt. Wir freuen uns über jeden der vorbei kommt! ✊Linksjugend 'solid Alzey

10/06/2019

Aufruf zur Demo am 15. Juni um 13 Uhr:
WohnRaum für ALLE, Leerstand beschlagnahmen, SpekulantInnen enteignen!
Das Gebäude Bismarckring 23 im Wiesbadener Westend steht nun seit fast 10 Jahren leer, während es kaum noch bezahlbaren Wohnraum gibt. Nun wehren sich die Anwohner, um ihr Anliegen zu unterstützen werden wir gemeinsam um 11:13 aus Alzey anreisen. Falls Du mitfahren möchtest, schreib uns einfach an!

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