14/03/2026
Ein Einsatz geht in die Verlängerung
Über den gesamten Freitag wurde die Einsatzstelle auf dem Kraftwerksgelände Altbach/Deizisau überwacht und die Werte waren stabil.
Bis dann plötzlich auf den Abend hin ein Anstieg der Temperatur sowie eine Zunahme der Rauchentwicklung festzustellen war.
Nach Rücksprache mit der Führung der Feuerwehr Altbach wurde um 21:12 Uhr ein neuer Einsatz geöffnet!
Vor Ort haben zuerst zwei Trupps unter Atemschutz Messungen durchgeführt. Da nicht klar war, wie sich die Lage entwickeln wird, wurde zunächst der AB-Atemschutz der Feuerwehr Esslingen am Neckar an die Einsatzstelle nachalarmiert. Um bei Bedarf schnell und Manpower zu haben, wurde die Freiwillige Feuerwehr Deizisau dazu geholt, ebenso wie die Führungskomponente der Freiwillige Feuerwehr Plochingen. Ein Fahrzeug der Feuerwehr Deizisau stellte während der gesamten Einsatzdauer ein Löschfahrzeug für Altbach und Deizisau bereit um bei einem möglichen Paralleleinsatz schnell Hilfe leisten zu können.
Um Aussagekräftige Messungen zu erhalten wurde auch wieder der Messzug der Freiwillige Feuerwehr Ostfildern zur Einsatzstelle alarmiert.
Für Entrauchungsmaßnahmen wurde weitere Kräfte aus Esslingen hinzugezogen.
Long Story short:
Der Kohlebunker wurde bis auf 30% leer gefahren und das Kraftwerk so schrittweise runtergefahren. Parallel wurden Maßnahmen zur Entrauchung getroffen und ein Rohr zur Flutung des Kohlebunkers installiert. Währenddessen wurden Temperatur und Umgebungsluft regelmäßig gemessen.
Die getroffenen Maßnahmen führten zum Erfolg sodass nach und die eingesetzten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden konnten!
Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz! Für die eingesetzten Feuerwehren bedeutet das, dass alle Geräte, Fahrzeuge und eingesetzten Materialien geprüft, gereinigt und wieder Einsatzbereit gemacht werden müssen.
Wir bedanken uns zum zweiten Mal bei allen eingesetzten Kräften, bei den Kraftwerksmitarbeitern angefangen, über die Einsatzkräfte der Nachbarwehren bis hin zum EvD und Kdt der Netze BW sowie dem stv. Kreisbrandmeister für die sehr gute Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg.