01/04/2026
🚨 Übungsdienstag auf dem Dorf 🚨
Wie jeden Monat, am letzten Dienstagabend, übten wir wieder gemeinsam den Löschangriff.
Da zur Weihnachtsfeier im Januar scherzhaft diskutiert wurde, dass man an die ausgebenden Kosten denken müsse, schlug Bauer Schmidt vor seine 2 sturen Esel zur Verfügung zu stellen. Gesagt getan, gestern war es dann so weit. Einen Sack Möhren hatten wir besorgt. Die Empfehlung vom Bauern, da seine 2 sehr launisch sind (dies hätten sie sich von der Bäuerin abgeschaut). Er konnte leider nicht dabei sein, da Kuh Berta kalbte.
Weit hatten es die 2 Eseldamen nicht zum Feuerwehrhaus. Die Zeit wurde gestoppt um im Ernstfall zu wissen wie lange wir brauchten. Die ein oder andere Minute könnten wir das nächste mal noch gut machen wenn Kamerad Jürgen nicht wieder den Stallschlüssel im Feuerwehrhaus vergessen würde.
Die Technik mit dem Geschirr muss zwar noch öfters geübt werden aber fürs erste Mal war es ganz okay. Gut angezurrt ging es dann los Richtung Ortsausgang. Die Zwei trabten dahin... recht langsam. Aber als das Martinshorn ertönte und das Blaulicht funkelte ging es im Galopp weiter.
Angekommen am "Einsatzort" machten es sich die zwei Damen erstmal gemütlich und grasten auf der Wiese. Eine Stunde später machten wir uns auf den Heimweg, dachten wir zumindest.
Die Zwei ließen sich zwar anspannen aber liefen keinen Schritt! Auch nicht mit der Geheimwaffe Martinshorn. Da waren ja noch die Möhren, ja aber wo sind diese denn? Der Sack stand noch im Feuerwehrhaus, toll! Nach einem Telefonat mit Bauer Schmidt, der erfolgreich ein Kälbchen auf die Welt geholt hatte, war klar die 2 werden mit dem Viehanhänger abgeholt. Mit Manneskraft und viel Rückenwind schoben alle Kameraden den Anhänger ins Feuerwehrhaus.
Bei einem kühlen Bier und der ein oder anderen Möhre war klar... Eselantriebskraft erst wieder wenn es keinen Kraftstoff mehr gibt!
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