05/06/2026
Der aus Heidenheim stammende Künstler Horst Pommerenke, knüpft mit seiner Arbeit „Kunstmaschine“ aus dem Jahr 2008, an Positionen der Konzeptkunst sowie der kinetischen Kunst an, in denen die Frage der Autorschaft von Kunstwerken neu definiert wird.
Es sind vier handelsübliche Ventilatoren auf einen Zeichenstift gerichtet, der von der Decke hängt. An dem Stift ist ein kleines Segel angebracht, das den Luftstrom in unvorhersehbare Bewegungen übersetzt, die sodann vom Stift auf das Blatt Papier übertragen werden.
In der Installation von Pommerenke ist der Zufall das schöpferische Prinzip, die Ausführung der Kunst wird einer technischen Anordnung überlassen, der Künstler ist also lediglich Konzept- und Ideengeber. Durch die Abwesenheit des Künstlers wird die Rolle des Betrachters aufgewertet, er entscheidet, wann die Zeichnung fertig ist; erst in seinen Augen wird das Werk zur Kunst.