04/12/2016
Schulfragen bewegen, weil es um Kinder geht und uns alle betrifft.
In der Schullandschaft gibt es eine Vielzahl umstrittener Fragen: Lehrplan 21, Fremdsprachenunterricht, Integration usw. Und es gibt sehr viele engagierte Organisationen und Personen, die sich für die Schule einsetzen, die sich gegen Entwicklungen wehren oder sich für ein anderes Schulsystem engagieren. Oft geht es am wenigsten um die Hauptpersonen: Die Kinder.
Mit dem Slogan „Schule Vision 2022“ soll Bewegung in die verfahrene Schulsituation kommen.
Am 23. November 2016 trafen sich in Zürich 8 im Schulbereich Engagierte und ca. 50 Personen zu einer Analyse des heutigen Schulsystems und einem Blick in die Zukunft.
In der Diskussion zeigte sich, dass es allen Engagierten ein Anliegen ist, die Schullandschaft bestmöglich einzurichten. Praktiker und Eltern erleben und beurteilen die heutige Schulsituation allerdings sehr kritisch, während diejenigen, die in der Schule bestimmen, die Situation positiv sehen oder schönreden. Diese Diskrepanz muss uns beunruhigen. Im Gespräch wurde von Podiumsteilnehmenden und aus dem Publikum immer wieder die „Freie Schulwahl“ als einzige konkrete Zukunftsvision genannt. „Warum will man den Eltern dieses Recht nicht geben?“ lautete die Frage.