MVZ - Mittelschullehrpersonenverband ZH

MVZ - Mittelschullehrpersonenverband ZH Der MVZ setzt sich auf allen möglichen Ebenen für attraktive Arbeitsbedingungen an Zürcher Mittelschulen ein – sowohl jetzt, als auch in Zukunft.

Der Mittelschullehrpersonenverband ZH, kurz MVZ, ist der einzige nichtstaatliche und deshalb unabhängige Verband, der die Mittelschullehrpersonen des Kantons Zürich gegenüber dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt und dem Regierungsrat vertritt. Wir sind überzeugt, dass nur so das hohe Bildungsniveau unserer Mittelschülerinnen und Mittelschüler auf die Dauer gesichert ist. Dank einem weitgefächert

en Netzwerk gelingt es dem MVZ sich auf kantonaler und nationaler Ebene entschlossen für bildungspolitische und finanzpolitische Anliegen der Zürcher Mittelschulen sowie für attraktive Anstellungs- und Arbeitsbedingungen der Zürcher Mittelschullehrpersonen einzusetzen. Dank der breiten Unterstützung von über 1'400 Mitgliedern erhalten wir für unsere Anliegen angemessenes Gehör und werden als Diskussions- und Verhandlungspartner ernstgenommen und bei wichtigen Entscheiden einbezogen. Dank unserer Unabhängigkeit sind wir auch in der Lage gewerkschaftliche Forderungen zu stellen und zusammen mit unseren Partnervereinen Löhne und Arbeitsbedingungen offen zu thematisieren.

Baustellen sind ärgerlich – sie erschweren den Alltag, machen Lärm, nötigen uns zu Umwegen und verursachen Verspätungen....
21/02/2026

Baustellen sind ärgerlich – sie erschweren den Alltag, machen Lärm, nötigen uns zu Umwegen und verursachen Verspätungen. Sie sind nicht immer genug umsichtig geplant, kosten viel Geld und Nerven, haben Verzögerung und wenn alles fertig gebaut ist, treten die ersten Baumängel zu Tage… Martin Werlen wirft einen anderen Blick auf Baustellen. Trotz der täglichen Beschwernissen versucht Werlen Baustellen auch positiv zu sehen, nämlich von dem Resultat her, dass sie schliesslich bringen werden; gleichzeitig macht er darauf aufmerksam, dass Baustellen – konkret und im übertragenen Sinn – zu unserem Leben gehören: Wir können uns darüber ärgern, wir können sie aber auch als Ermutigung nehmen, zum Besseren unterwegs zu sein.
Weil die Schülerzahlen wachsen und weil einige Kantonsschulgebäude renovationsbedürftig sind, gibt es an den Zürcher Mittelschulen zurzeit einige Baustellen. Das Gymnasium ist zurzeit aber auch im übertragenen Sinn eine Baustelle: Mit dem Projekt «WegZH» soll das Gymnasium auf das neue Maturitätsanerkennungsreglement und den neuen Rahmenlehrplan hin umgebaut werden. Der Umbau ist notwendig: Das alte Maturitätsanerkennungsreglement von 1995 (!) ist längstens noch bis Juli 2032 gültig. Das neue will sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen.
Im Ganzen Reform- und Umbauprozess kann die Perspektive, Baustellen als Ermutigung zu sehen, provokativ sein. Als lebensweisheitlicher Ratschlag für eine gesunde Psychohygiene kann sie uns aber auch Rückenwind geben, wenn wir versuchen, die vielen Baustellen an den Kantonsschulen und insbesondere die Baustelle Gymnasium im Rahmen von WegZH immer wieder auch von dem Ziel her zu sehen, das wir gemeinsam erreichen wollen: Ein modernes Gymnasium als zukunftsfähigen Ausbildungsgang mit attraktiven neuen Schwerpunktfächer – eine Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Massgeblich dafür wird in erster Linie der Unterricht sein, die Strukturen sind sekundär. WegZH ist in jedem Fall die Chance unseren Unterricht im Hinblick auf aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen weiterzuentwickeln – und diese Chance sollten wir nutzen.

🔨 «Eine Baustelle kann man nicht allein bewältigen»

Drei Jahre lang war die Propstei St. Gerold eine Baustelle. Für den Benediktiner Martin Werlen wurde diese Zeit zum Sinnbild für Kirche und Leben. Statt die Bauarbeiten als Störung auszublenden, integrierte er sie bewusst in seine Seminare – und machte Entwicklung sichtbar und erlebbar.

Im Interview erklärt Werlen, weshalb das Bild der «Baustelle» treffender ist als jenes vom «Haus voll Glorie». Eine Baustelle fordert heraus, genau hinzuschauen, Probleme zu benennen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ob Missbrauchskrise, Reformstau oder die Stellung der Frau in der Kirche – entscheidend sei, Baustellen als solche wahrzunehmen, ohne vorschnell einfache Antworten zu liefern.

«Lärm und Schmutz sind kein Wert an sich», sagt Werlen, «aber im Hinblick darauf, dass daraus etwas Besseres wird, nehmen wir das in Kauf.» Entwicklung entsteht dort, wo Menschen Verantwortung teilen und als Team unterwegs sind.

👉 Jetzt lesen: www.pfarrblattbern.ch/artikel/eine-baustelle-kann-man-nicht-allein-bewaeltigen

Der Kantonsrat hat mit 108 zu 64 Stimmen die Motion betreffend «Verschiebung des Einstiegs in den Französischunterricht ...
02/09/2025

Der Kantonsrat hat mit 108 zu 64 Stimmen die Motion betreffend «Verschiebung des Einstiegs in den Französischunterricht auf die 1. Klasse der Sekundarstufe I» von Mitte, SVP, GLP und EVP überwiesen (KR-Nr. 41/2025). Das Geschäft geht an den Regierungsrat zur Ausarbeitung einer Vorlage mit Bericht und Antrag innert zweier Jahre. Mit der Motion wird gefordert, die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, damit Französischerst ab der 1. Sekundarschule und nicht schon ab der 5. Klasse der Primarschule unterrichtet wird.
Für den MVZ - Mittelschullehrpersonenverband ZH ist entscheidend, dass die Schülerinnen und Schüler beim Eintritt ins Gymnasium genügend gute Französisch-Kenntnisse mitbringen, damit das Gymansium darauf aufbauend die Französisch-Kenntnisse soweit vertiefen kann, dass man auch im französischen Sprachraum ein Studium beginnen kann - das ist allgemeine Studierfähigkeit.

Der Französischunterricht soll von der Primar- in die Sekundarschule verschoben werden.

Bildung braucht einen kühlen Kopf:
15/08/2025

Bildung braucht einen kühlen Kopf:

Die Hitze schlägt den Kindern auf die Konzentration und älteren Menschen auf die Gesundheit. Doch eine Klimaanlage einzubauen, ist ein bürokratischer Akt.

Gamen und Chatten wird verboten: Die neue Regel gilt als Versuch. Nach dem Herbstsemester will die Mittelschule die Mass...
02/08/2025

Gamen und Chatten wird verboten: Die neue Regel gilt als Versuch. Nach dem Herbstsemester will die Mittelschule die Massnahme evaluieren:

Am Realgymnasium Rämibühl dürfen die Jugendlichen der unteren Klassen ihre mobilen Geräte nur noch zu Unterrichtszwecken benutzen. Gamen und Chatten sind verboten. Die neue Regel folgt einem nationalen Trend.

Smartphone-Verbote an Gymnasien. Immer mehr Schulen regeln den Gebrauch von Smartphones.
08/07/2025

Smartphone-Verbote an Gymnasien. Immer mehr Schulen regeln den Gebrauch von Smartphones.

Digitale Geräte schränken die Konzentration ein und beeinträchtigen die Kommunikation unter den Kindern. In den vergangenen Wochen haben gleich mehrere Gemeinden angekündigt, an Schulen härter durchzugreifen.

Militär und Polizei machen der Erwachsenenbildung Platz. Ab 2029 drücken Lernende in der alten Kaserne die Schulbank.
08/07/2025

Militär und Polizei machen der Erwachsenenbildung Platz. Ab 2029 drücken Lernende in der alten Kaserne die Schulbank.

Militär und Polizei machen der Erwachsenenbildung Platz. Ab 2029 drücken Lernende hier die Schulbank.

Langzeitgymnasium abschaffen – das wäre ein Affront gegenüber den Besten. Der Zürcher Kantonsrat hat die Motion zur Absc...
24/06/2025

Langzeitgymnasium abschaffen – das wäre ein Affront gegenüber den Besten. Der Zürcher Kantonsrat hat die Motion zur Abschaffung nach diversen Voten, in denen auch diverse "Experten" zitiert wurden deutlich abgelehnt. Die über 2'000 klugen, fleissigen und wissbegierigen Schülerinnen und Schüler, die jährlich das Langgymnasium beginnen, werden es ihnen danken.

Die Alternative Liste verlangte im Rat das Ende der Schulform – doch selbst Linke sind dagegen.

Präsidentinnen- und Präsidententreffen des  VSG-SSPES-SSISS am Freien Gymnasium Zürich.
23/05/2025

Präsidentinnen- und Präsidententreffen des VSG-SSPES-SSISS am Freien Gymnasium Zürich.

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