Fotobibliothek

Fotobibliothek Gemeinsame Bibliothek von Fotomuseum Winterthur und Fotostiftung Schweiz. Öffentlicher Präsenzbestand von über 20'000 Titeln. Ort des physischen Buches.

Die Fotobibliothek stellt seit 2003 die Buchbestände des Fotomuseum Winterthur und der Fotostiftung Schweiz der Öffentlichkeit zur Verfügung. Rund 20’000 Titel sind im Freihandbereich als Präsenzbestand greifbar. Der Schwerpunkt liegt dabei auf monografischen Werken, ergänzt durch Publikationen zur Theorie und Geschichte der Fotografie, durch Sammelbände zu fotografischen Genres, durch Ausstellung

s- und Sammlungskataloge und durch eine breite Auswahl an historischen und aktuellen Zeitschriften. Die Fotobibliothek versteht sich als Ort des physischen Buches. Sie dient als bibliographisches Dokumentationszentrum der beiden Trägerinstitutionen mit ihren jeweiligen Ausstellungs- und Sammlungsschwerpunkten und bietet einen vielseitigen Einblick in das zeitgenössische Fotobuchschaffen.

Entdecken Sie eine erstaunliche Auswahl von Fotobüchern zum Thema The Right to Look in der Fotobibliothek, im Rahmen von...
04/08/2020

Entdecken Sie eine erstaunliche Auswahl von Fotobüchern zum Thema The Right to Look in der Fotobibliothek, im Rahmen von SITUATIONS/TheRighttoLook.

Öffnungszeiten Fotobibliothek: Di-Fr: 13:30-17:30 Uhr

Tina M. Campt, Image Matters, Archive. Photography, and the African Diaspora in Europe, London: Duke University Press, 2012.

FIRMENSCHRIFTDas Fotobuch im Dienst von Industrie und Gewerbenoch bis 02. Juni 2019 im Fotozentrum Winterthur.. Die aufw...
19/03/2019

FIRMENSCHRIFT
Das Fotobuch im Dienst von Industrie und Gewerbe

noch bis 02. Juni 2019 im Fotozentrum Winterthur
.. Die aufwendig gestalteten und ausgestatteten Firmenschriften können als wirtschafts- wie kulturhistorische Zeugnisse gelesen werden – und sind zudem als sammelwürdige Objekte der Foto(buch)geschichte zu begreifen. Anhand einer vergleichenden Analyse dieses Genres wird einerseits die Entwicklung und Nutzung neuer Produkte sichtbar, andererseits aber auch die Verbesserung der mechanischen Reproduktion fotografischer Vorlagen und die sich wandelnde fotografische Bildsprache. So wird nicht nur Firmen-, sondern auch Mediumsgeschichte erfahrbar.

Kuratiert von Matthias Gabi und Céline Brunko, Fotobibliothek

FIRMENSCHRIFTDas Fotobuch im Dienst von Industrie und GewerbeVernissage 22. Februar 2019 18:00 Uhr im Fotozentrum 23. Fe...
21/02/2019

FIRMENSCHRIFT
Das Fotobuch im Dienst von Industrie und Gewerbe
Vernissage 22. Februar 2019 18:00 Uhr im Fotozentrum

23. Februar bis 02. Juni 2019

Spätestens seit der Londoner Weltausstellung 1851 avancierte die Fotografie nicht nur zum Industrieprodukt, sondern wurde auch als industrielles Dokumentationsmittel genutzt. In den Folgejahrzehnten etablierte sich die fotografische Abbildung zunehmend als gängige Praxis unternehmerischer Selbstdarstellung. Nicht zuletzt in Firmenschriften, die meist zu besonderen Anlässen wie Jubiläen erstellt wurden und dem Unternehmen Würde und Dauerhaftigkeit verleihen sollten. Mit der fotografischen Illustration dieser Publikationen erhofften sich Betriebe, nicht nur das Firmen-Image zu modernisieren, sondern auch ihre Positionierung auf dem Markt zu stärken. In kleinen Auflagen, drucktechnisch und buchbinderisch hochwertig gefertigt, wurden die Firmenschriften im Eigenverlag produziert und oftmals als Geschenke verteilt. Die verwendeten fotografischen Motive variieren dabei zwischen ästhetisch aufgeladenen Abbildungen des vertriebenen Produkts bis hin zu Einblicken in die Produktionsstätten und den Arbeitsalltag der Mitarbeiter_innen.

Die seitens der Unternehmen beauftragten Fotografen_innen arbeiteten nach festen Vorgaben und konnten nur selten eigene Ideen in die Bildgestaltung einbringen. Mit der fortschreitenden Industrialisierung veränderten sich Themen und Aufgaben der Firmenschriften und zugleich eröffneten sich den Fotografen_innen und Grafiker_innen neue Freiräume: Ab den 1920er Jahren setzte sich die experimentelle Bildsprache des Neuen Sehens mit ihren gewagten Perspektiven und Ausschnitten sowie dem Gestaltungsmittel der Fotomontage durch. Parallel wurde aber auch der nüchterne, dokumentarische Stil der Neuen Sachlichkeit zelebriert. Die Fotograf_innen waren nicht mehr nur als Handwerker_innen für das Unternehmen tätig und wurden immer häufiger namentlich genannt. Je künstlerischer die Firmenschriften umgesetzt wurden, desto mehr dienten sie dazu, eine Corporate Identity im Sinne eines für das Unternehmen spezifisch zugeschnittenen Designs zu spiegeln. Im Kontext des Wirtschaftswunders ab den 1950er Jahren entstanden unzählige Firmenschriften, in denen die modernsten Konsumartikel und Produktionsabläufe – nun mitunter sogar in Farbe – inszeniert und zugleich das Traditionsbewusstsein der Firma hervorgehoben wurde. Spätestens in den 2000er Jahren begann sich die Repräsentation grosser Unternehmen jedoch zunehmend in anderen, neueren Medien zu kanalisieren.

Die aufwendig gestalteten und ausgestatteten Firmenschriften können als wirtschafts- wie kulturhistorische Zeugnisse gelesen werden – und sind zudem als sammelwürdige Objekte der Foto(buch)geschichte zu begreifen. Anhand einer vergleichenden Analyse dieses Genres wird einerseits die Entwicklung und Nutzung neuer Produkte sichtbar, andererseits aber auch die Verbesserung der mechanischen Reproduktion fotografischer Vorlagen und die sich wandelnde fotografische Bildsprache. So wird nicht nur Firmen-, sondern auch Mediumsgeschichte erfahrbar.

Kuratiert von Céline Brunko und Matthias Gabi, Fotobibliothek

10/08/2018
TRANSFORMATIONPublikationen von Sputnik Photos und Beat SchweizerFotobibliothek in der Passagebis 14. Oktober 2018
08/06/2018

TRANSFORMATION
Publikationen von Sputnik Photos und Beat Schweizer
Fotobibliothek in der Passage
bis 14. Oktober 2018

Die Fotostiftung Schweiz, 1971 als private "Stiftung für die Photographie" gegründet, setzt sich für die Erhaltung, Erforschung und Vermittlung von fotografischen Werken ein. Ihre Sammlung umfasst ca. 50'000 Ausstellungsprints, 250'000 Archivabzüge sowie über 1 Million Negative bzw. Dias. Der S...

HEUTE VERNISSAGEFotobibliothek in der Passage - TRANSFORMATIONPublikationen von Sputnik Photos und Beat Schweizer02. Jun...
01/06/2018

HEUTE VERNISSAGE
Fotobibliothek in der Passage - TRANSFORMATION
Publikationen von Sputnik Photos und Beat Schweizer
02. Juni bis 14. Oktober 2018

Es ist bereits über ein Vierteljahrhundert her, seit die Sowjetunion formal aufgehört hat zu existieren. Seit diesem historischen Ereignis befinden sich die postsowjetischen Länder in einem stetigen Wandel.

Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten Sputnik Photos und Beat Schweizer (CH, *1982) diesen Transformationsprozess anhand von historischen, politischen, ökonomischen und soziokulturellen Motiven. Entgegen einem meist von westlichen Vorurteilen durchsetzten Blick zeichnen sie aus der Innen- wie Aussenperspektive ein vielschichtiges und komplexes Bild der Auswirkungen auf den postkommunistischen Raum. Auch wenn sich beide Positionen im Feld der Dokumentarfotografie verorten, so stellen ihre Publikationen durch ihren bewussten Umgang mit Bild und Text, durch Experimentieren mit unterschiedlichen Materialitäten und Publikationsformen, sowie durch Nutzung von historischem, archivarischen und eigenem Bildmaterial komplexe und durchaus ambivalente Bezüge zur Thematik her. Der publizistische Aspekt als Frage nach der Form der Präsentation und Vermittlung von Bild und Text steht dabei im Zentrum ihrer Arbeiten und ermöglicht eine eigenständige Positionierung im Feld einer erweiterten und selbstreflexiven dokumentarischen Praxis.

Sputnik Photos ist ein Kollektiv aus Ost- und Zentraleuropa, das aus den Fotograf_innen Agnieszka Rayss, Andrej Balco, Jan Brykczynski, Andrei Liankevich, Michal Luczak, Rafal Milach und Adam Panczuk besteht und seit 2006 zusammenarbeitet. Das Kollektiv untersucht sozialpolitische Prozesse und soziokulturelle Phänomene, welche die Region seit dem Kollaps der Sowjetunion prägen. Ihre Praxis beschäftigt sich kritisch mit der Frage der Repräsentation von Realität und fordert eine eigene Haltung in der Dokumentarfotografie. Neben Veranstaltungen, Publikationen und Ausstellungen führen Sputnik Photos mit jungen Fotograf_innen Workshops durch, publizieren Bücher von Dritten und sind zudem auch einzeln als Fotograf_innen aktiv. Die Publikationen von Sputnik Photos bewegen sich zwischen klassischen Buchformaten, Zeitschriften oder lose ineinander gelegte Druckbögen, die auch einzeln als Bilder funktionieren.

Der Fotograf Beat Schweizer lebt und arbeitet in Bern und verfolgt nebst der Auftragsfotografie eigene dokumentarische Projekte. Seine Magazine, meist im Zeitungsformat und mit Texten von Urs Mannhart, bilden ein starkes Merkmal seiner künstlerischen Ausdrucksform. Der Schriftsteller Urs Mannhart (CH, *1975) erweitert die Bildsprache von Beat Schweizer mit seinen literarischen Reportagen über die jeweiligen Ländern und Orte zu einer beinahe fiktiven, fantastischen Geschichte. Nebst den bestehenden Arbeiten wird das neuste Projekt Michailovna hat angerufen in Form einer Buch-Maquette vorgestellt.

Die aktuelle Ausstellung in der Passage bringt die Positionen und unterschiedlichen Perspektiven von Sputnik Photos und Beat Schweizer in einen Dialog. Sichten von innen und aussen begegnen, konfrontieren und vermischen sich in ihrer publizistischen Form.

Fotobibliothek in der Passage

Das Buch hat seine Rolle als wichtigstes Informationsmedium verloren. Ab 1993 ist diese Funktion sukzessive auf das World Wide Web übergegangen. Auch für das Fotobuch ist diese Veränderung von grosser Bedeutung: Es muss seinen ursprünglichen Zweck, Bilder drucktechnisch vervielfältigt und als gebundenes Papier in Umlauf zu bringen, nicht mehr erfüllen; fotografische Bilder sind heute im Ringen um Aufmerksamkeit nicht mehr auf das Medium Buch angewiesen.

Das einzigartige Dispositiv des Fotobuches tritt in dem gewandelten Umfeld umso stärker in den Vordergrund. Die fliessenden Übergänge vom Album zum Buch, vom Buch zum Objekt und vom Bibliotheksexemplar zum Sammlungsstück charakterisieren das komplexe Gefüge, in dem sich Bücher mit fotografischen Bildern heute befinden. Das Spannungsfeld zwischen drucktechnischer Vervielfältigung und künstlerischer Ausdrucksform bildet dabei den Rahmen unterschiedlicher Interpretationen dieses Formats.

Die Fotobibliothek dient als bibliographisches Dokumentationszentrum des Fotomuseum Winterthur und der Fotostiftung Schweiz. Als Ort des physischen Buches beleuchtet sie in einer Reihe von Ausstellungen in der Passage ihre Bestände und stellt aktuelle Fragen rund um das Fotobuch zur Diskussion.

Letzte Tage!Kinderbücher mit Fotografie in der Passage Fotozentrum Winterthur
18/05/2018

Letzte Tage!
Kinderbücher mit Fotografie
in der Passage Fotozentrum Winterthur

Adresse

Grüzenstrasse 45
Winterthur
8400

Öffnungszeiten

Dienstag 13:30 - 17:30
Mittwoch 13:30 - 17:30
Donnerstag 13:30 - 17:30
Freitag 13:30 - 17:30

Telefon

+41522341041

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Fotobibliothek erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Fotobibliothek senden:

Teilen

Kategorie