Im Rhythmus der Erde: Bauernleben & Natur

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🇨🇭 Landwirtschaft in der Schweiz – nach KantonenWieviele Bauerbetriebe gibt es in jedem Kanton?Hier die Zahlen:Bern ~9’8...
30/03/2026

🇨🇭 Landwirtschaft in der Schweiz – nach Kantonen

Wieviele Bauerbetriebe gibt es in jedem Kanton?

Hier die Zahlen:

Bern ~9’800
Luzern ~4’300
St. Gallen ~3’200
Aargau ~3’000
Waadt (Vaud) ~3’000

Zürich ~2’800
Freiburg ~2’500
Thurgau ~2’200
Graubünden ~2’000
Wallis ~1’900

Solothurn ~1’300
Schwyz ~1’000
Tessin ~1’000
Basel-Landschaft ~900
Neuenburg ~800

Appenzell Ausserrhoden ~800
Schaffhausen ~700
Jura ~700
Uri ~500
Appenzell Innerrhoden ~500

Zug ~400
Glarus ~400
Obwalden ~400
Genf ~400
Nidwalden ~300

Basel-Stadt

30/03/2026
29/03/2026

Peder Mørk Mønsted
(*10. Dezember 1859 in Grenaa – † 20. Juni 1941 in Fredensborg)
war ein dänischer Landschaftsmaler.

Er wurde bekannt für seine lichtdurchfluteten, detailreichen Darstellungen von Natur, Wasser und winterlichen Landschaften.
Seine Werke zeichnen sich durch eine beinahe fotorealistische Genauigkeit aus –
und gelten heute als bedeutende Beispiele der europäischen Landschaftsmalerei um 1900.

Hier seine Werke zum bäuerlichen Leben:

– Am Bauernhof (1920)
– Bauerngarten (1910)
– Weidende Ziege in einem Garten, Tyllinge (1921)
– Berghütte am Bach (1912)
– Sommer auf dem Lande (1909)
– Bäuerin mit Gänsen auf dem abendlichen Heimweg (1921)
– Winter im Engadin (1921)
– Geflügel im Regen auf einem Bauernhof bei Tystrup (1918)

Peder Mørk Mønsted(*10. Dezember 1859 in Grenaa – † 20. Juni 1941 in Fredensborg)war ein dänischer Landschaftsmaler.Er w...
29/03/2026

Peder Mørk Mønsted
(*10. Dezember 1859 in Grenaa – † 20. Juni 1941 in Fredensborg)
war ein dänischer Landschaftsmaler.

Er wurde bekannt für seine lichtdurchfluteten, detailreichen Darstellungen von Natur, Wasser und winterlichen Landschaften.
Seine Werke zeichnen sich durch eine beinahe fotorealistische Genauigkeit aus –
und gelten heute als bedeutende Beispiele der europäischen Landschaftsmalerei um 1900.

Hier seine Werke zum bäuerlichen Leben:

– Am Bauernhof (1920)
– Bauerngarten (1910)
– Weidende Ziege in einem Garten, Tyllinge (1921)
– Berghütte am Bach (1912)
– Sommer auf dem Lande (1909)
– Bäuerin mit Gänsen auf dem abendlichen Heimweg (1921)
– Winter im Engadin (1921)
– Geflügel im Regen auf einem Bauernhof bei Tystrup (1918)

Echtes Wissen vs "modernes" (oder unnützes?) WissenWir erkennen Marken in Sekunden.Doch die Pflanzen vor unserer Haustür...
29/03/2026

Echtes Wissen vs "modernes" (oder unnützes?) Wissen

Wir erkennen Marken in Sekunden.
Doch die Pflanzen vor unserer Haustür
bleiben oft namenlos.
Ein stiller Wandel –
den man kaum bemerkt.

Eines wächst auf Bildschirmen.
Das andere in der Erde.
Die Frage ist nicht, was wir wissen –
sondern, woran wir uns erinnern.

Wie viele dieser Pflanzen könnt ihr benennen?
Und wann habt ihr das letzte Mal
bewusst hingeschaut?

Bergbauern in der SchweizIn der Schweiz gibt es rund 3’500 bis 3’600 Bergbauernbetriebe.Bei insgesamt knapp 50’000 landw...
29/03/2026

Bergbauern in der Schweiz

In der Schweiz gibt es rund 3’500 bis 3’600 Bergbauernbetriebe.

Bei insgesamt knapp 50’000 landwirtschaftlichen Betrieben entspricht das etwa 7 %.
Ein vergleichsweise kleiner Anteil –
und doch mit großer Bedeutung.

Denn Bergbauern bewirtschaften rund 30–35 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche.
Ein grosser Teil davon besteht aus Wiesen, Weiden und Alpflächen –
Grundlage für die Milch- und Fleischproduktion.

Die Bedingungen sind anspruchsvoll:
steile Hänge, kurze Vegetationszeiten und oft abgelegene Flächen.
Die Betriebe sind daher meist kleiner strukturiert –
häufig zwischen 10 und 18 Hektaren,
oft verteilt auf mehrere Parzellen.
Im Vergleich dazu liegt die durchschnittliche Hofgröße im Flachland bei rund 22 Hektaren –
das entspricht etwa 22 Fussballfeldern.

Viele Bergbauern sind zudem über 50 Jahre alt –
ein Wissen, das über Generationen gewachsen ist.

Trotz aller Herausforderungen tragen sie wesentlich dazu bei, die Kulturlandschaft der Schweiz zu erhalten.

27/03/2026

Schweizer Bauernmalerei aus dem 19. Jahrhundert

Kulturerbe Schweiz – BauernmalereiDie Schweizer Bauernmalerei, besonders im Appenzellerland und im Toggenburg, ist eine ...
27/03/2026

Kulturerbe Schweiz – Bauernmalerei

Die Schweizer Bauernmalerei, besonders im Appenzellerland und im Toggenburg, ist eine volkstümliche Kunstform mit Schwerpunkt auf Senntumsmalerei (Alpaufzüge) und Möbelmalerei. Seit dem 19. Jahrhundert zeigt sie das ländliche Leben, Sennen in Tracht und ihre Viehherden und gilt als bedeutende Form naiver Kunst innerhalb des Schweizer Kulturerbes.

Die Senntumsmalerei ist vor allem im Appenzellerland verbreitet und umfasst Szenen des Alltags wie Sennentafeln, Melkeimerbödeli und Alpfahrten, die stolz Viehbesitz und Alpenlandschaft präsentieren.

Ihre Wurzeln reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, mit frühen Wandmalereien; die Blütezeit setzte im 19. Jahrhundert ein.

Früher wurde häufig auf Holz oder „Pappdeckel“ (Pappe) gemalt, heute überwiegend auf Pavatex oder Holz.

Die Heuernte war früher eine der anstrengendsten Arbeiten im bäuerlichen Jahr.Sie war geprägt von harter körperlicher Ar...
27/03/2026

Die Heuernte war früher eine der anstrengendsten Arbeiten im bäuerlichen Jahr.
Sie war geprägt von harter körperlicher Arbeit – und dem ständigen Blick auf das Wetter.

Da es kaum Maschinen gab, war oft die ganze Familie im Einsatz:
von den Kindern bis zu den Älteren – über mehrere Tage hinweg.

Die Männer mähten am frühen Morgen das Gras.

Das gemähte Gras musste mehrmals täglich mit Holzrechen oder Gabeln gewendet werden, damit es gleichmässig trocknete.
Diese Aufgabe übernahmen meist Frauen und Kinder.

Das trockene Heu wurde anschliessend mit Heugabeln auf hölzerne Leiterwagen geladen, die von Ochsen oder Pferden gezogen wurden.
Um möglichst viel zu transportieren, wurde das Fuder oben festgebunden.

Auf dem Hof wurde das Heu von Hand auf den Heuboden (Barre) gegabelt und dort festgetreten –
um genügend Vorrat für den Winter zu schaffen.

Je nach Lage begann die Heuernte zu unterschiedlichen Zeiten:
Im Tal und Flachland meist im Juni bis Juli,
in den Berggebieten oft erst im Juli bis August.

Was ist der größte Unterschied zwischen Bauern in den Bergen und im Tal?In den Bergen ist das verfügbare Land besonders ...
26/03/2026

Was ist der größte Unterschied zwischen Bauern in den Bergen und im Tal?

In den Bergen ist das verfügbare Land besonders in Frühling, Sommer und Herbst oft erstaunlich reich:
saftige Wiesen und vielfältige Kräuter prägen die Landschaft – und geben der Milch ihren besonderen Charakter.

Doch das Land ist knapp.
Die Hänge sind steil, die Sommer kurz,
die Arbeit anspruchsvoll und der Ertrag begrenzt.

Im Tal dagegen sind die Flächen weiter,
die Böden tiefer,
die Erträge verlässlicher
und der Rhythmus etwas milder.

Bergbauern arbeiten unter deutlich schwierigeren Bedingungen.
Darum werden sie in der Schweiz gezielt unterstützt

Stattliches Emmentaler Bauernhaus aus Holz, Trub, Kanton Bern, 1900.
26/03/2026

Stattliches Emmentaler Bauernhaus aus Holz, Trub, Kanton Bern, 1900.

Gemauerter Ofen als "Zentralheizung" des alten Bauernauses in Saanen, Berner Oberland, 1918.
26/03/2026

Gemauerter Ofen als "Zentralheizung" des alten Bauernauses in Saanen, Berner Oberland, 1918.

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Dorfplatz
Stans
6370

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