Bibliothek PH FHNW Solothurn

Bibliothek PH FHNW Solothurn Die Bibliothek steht nicht nur Studierenden, sondern allen Interessierten offen. Alle Dienstleistungen sind kostenlos.

Die Bibliothek bietet ein vielfältiges Angebot an Medien und Anregungen für den Unterricht sowie Fachliteratur zu Fragen von Schule und Bildung. Auch Schülerinnen und Schüler finden hier Schulmaterial für ergänzendes Lernen. Die Bibliothek wurde 1972 als Mediothek des ehemaligen Lehrerseminars gegründet. Heute sind wir Teil der Fachhochschule Nordwestschweiz und arbeitet eng mit anderen PH-Bibliot

heken zusammen. Über den NEBIS Verbund können Medien aus über 80 Schweizer Bibliotheken bestellt werden. In unserem Bestand findet sich:
- Fachliteratur: Pädagogik, Psychologie, allgemeine Didaktik, Fachdidaktik und Methodik
- Stufengerechte Lehrmittel und praxisorientierte Unterrichtshilfen zu allen Schulfächern (Werkstätte, CDs, Tonkassetten, CD-ROMs, DVDs, Lernspiele, Themenkisten, Wandbilder usw.)
- Lehrpläne verschiedener Kantone
- Religionspädagogik
- Didaktisches Material zur Leseförderung
- Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Bilderbücher, Kinder- und Jugendliteratur
- Fachzeitschriften und Tageszeitungen
- Ausstellung Lehrmittelangebot des Lehrmittelverlages Kanton Solothurn
- Ansichtsbestand der Zentrale für Klassenlektüre

Buch des Monats April 2026Die Geschichte beginnt am 187. Tag. Für den namenlosen Protagonisten und Erzähler ein sehr wic...
05/05/2026

Buch des Monats April 2026

Die Geschichte beginnt am 187. Tag. Für den namenlosen Protagonisten und Erzähler ein sehr wichtiger Tag, auf den er lange hingearbeitet hat, genau genommen seit 186 Tagen. Er will an diesem Tag zum ersten Mal das Haus verlassen und es bis zum Bäcker schaffen. Allein die Vorstellung, die Türklinke herunterzudrücken, löst in ihm eine kaum greifbare Angst aus, die zu Panikattacken und Angstzuständen führt. Seine Eltern, seine Therapeutin und eine Freundin aus dem Netz mit ähnlichen Symptomen begleiten und unterstützen ihn. Aber am meisten ist er natürlich selbst gefordert. Das Schreiben hilft ihm, ein einigermassen strukturierter Tagesablauf und regelmässige Atemübungen auch.

Seine Verwirrung, seine Niedergeschlagenheit und die schier unüberwindbaren Ängste werden in der Sprache deutlich. Manchmal ist der Erzählton locker, dann kommen die Sätze fliessend und ruhig. Wenn Angst aufkommt, schreibt der Erzähler in Wortfetzen, abgehackt und in Bruchstücken. Diese sprachlich ungewohnten Ausdrucksweisen helfen mit, dass sich Lesende so gut in die Hauptfigur einfühlen können. Seine Panikattacken, die man sich real kaum vorstellen kann, werden erlebbar und nachfühlbar. Selten hat ein Text solche Zustände dermassen treffend und begreifbar beschrieben. Ein sehr wichtiges Buch, das Empathie auslöst und viel zum gegenseitigen Verstehen beitragen kann. Dieser Roman sollte in keiner Schulbibliothek fehlen. Die Lektüre lohnt sich für Jugendliche und Erwachsene gleichermassen. 112 Seiten.
Ludovic Lecomte: Hundertsiebenundachtzig Tage. Aus dem Französischen von Nadine Püschel. mixtvision 2026. ISBN: 9783958542549
Rezension: Maria Riss, Zentrum Lesen

Buch des Monats Mai 2026Yunis hasst sein neues Zuhause, dieses alte Haus mitten in Berlin, wo er niemanden kennt. Aus di...
05/05/2026

Buch des Monats Mai 2026
Yunis hasst sein neues Zuhause, dieses alte Haus mitten in Berlin, wo er niemanden kennt. Aus diesem Grund ist er fast ein bisschen dankbar, dass er Lotte aufspürt. Die flotte Lotte ist etwa gleich alt wie er, kam allerdings im Jahr 1897 ums Leben und spukt seither im neuen Zuhause von Yunis umher. Lotte will unbedingt in ihre Zeit zurückkehren, um herauszufinden, wer damals eine goldene Brosche in ihren Korb legte, weswegen sie von ihrer Herrschaft des Diebstahls bezichtigt wurde. Vor lauter Verzweiflung rannte sie darauf vor ein Auto und starb. Mit viel List und Mut gelingt es Yunis und Lotte, in diese Zeit zurückzureisen. Lotte war das Dienstmädchen einer reichen Berliner Familie im Haus, in dem jetzt Yunis wohnt. Lotte beginnt sofort wieder mit ihrer Arbeit und Yunis wird von den feinen Leuten gleich als Laufbursche eingestellt. Wie die beiden herausfinden, wer die Brosche in Lottes Korb schmuggelte und wie Yunis wieder in seine Welt zurückgelangt, liest sich so spannend, interessant und humorvoll, dass das Ende der Geschichte an dieser Stelle noch nicht verraten werden soll.
Wiebke Nieland hat geschickt Elemente aus Krimis mit solchen von Gespenstergeschichten verwoben. Besonders interessant und auch lehrreich sind die vielen historischen Fakten, das Kennenlernen der Lebensumstände von damals, wo zum Beispiel fliessend Wasser ein ungeheurer Luxus für wenige war. Es ist nicht Yunis, der mit den Erkenntnissen unserer Welt triumphiert, es ist eher Lotte, die nicht nur Yunis, sondern auch Lesende immer wieder zum Staunen bringt. Sie kann Kurrentschrift lesen, sie arbeitet unglaublich hart, verfügt aber trotz allem über viel Humor und ist Yunis meist eine Nasenlänge voraus. Viele alte Fotografien aus jener Zeit, ein Alphabet in Kurrentschrift und ein Glossar ergänzen die Lektüre. Das Buch eignet sich nicht nur wegen des spannenden Plots hervorragend zum Vorlesen, es sind auch die Gliederung in kurze Kapitel und die beiden liebenswerten Hauptfiguren, die wohl die meisten Kinder begeistern werden. 144 Seiten. Wiebke Nieland: Gespensterzentrale. Das Rätsel der Zeitreise. Tulipan 2026. ISBN: 9783864296888
Rezension: Maria Riss, Zentrum Lesen

14/04/2026

Hast du unsere Ausstellung schon gesehen?👀☔️🌞

Sunny, die kleine Sonne, freut sich über alle Bibliotheksbesucher, die Interesse an der Sonnenflecken-Themenkiste zeigen...
10/04/2026

Sunny, die kleine Sonne, freut sich über alle Bibliotheksbesucher, die Interesse an der Sonnenflecken-Themenkiste zeigen. 🌞
Herzstück der Themenkiste ist ein einfach zu bedienendes Teleskop, der Sonnenspotter, mit dem die Sonne beobachtet werden kann.

PS: Sunny kommt aus unserem 3D-Drucker. Dieser Drucker steht auch dir gratis zur Verfügung.

Unsere aktuelle Ausstellung! 🌌 Komm vorbei und stöbere durch unsere Auswahl 😊Errätst du das Thema? 👀🌞☔️🌊🌡🏖🌩💧
08/04/2026

Unsere aktuelle Ausstellung! 🌌
Komm vorbei und stöbere durch unsere Auswahl 😊

Errätst du das Thema? 👀
🌞☔️🌊🌡🏖🌩💧

Bei uns findest du rund 40 Themenkisten. Eine davon ist die Sonnenflecken-Kiste. ☀️Das Thema Sonne hat einen festen Plat...
23/03/2026

Bei uns findest du rund 40 Themenkisten. Eine davon ist die Sonnenflecken-Kiste. ☀️
Das Thema Sonne hat einen festen Platz im Sachunterricht auf der Primarstufe. Die Arbeit mit der Themenkiste "Sonnenflecken" fördert das Interesse an Naturwissenschaft und Technik von Dritt- bis Sechstklässlern handlungsorientiert und lebensnah. Herzstück der Themenkiste ist ein einfach zu bedienendes Teleskop, der "Sonnenspotter", mit dem die Sonne beobachtet werden kann. Rund um das Gerät werden die Schülerinnen und Schüler vertraut gemacht mit naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen (z.B. Hypothesenbildung, Beobachten) und wichtigen Inhalten aus den Bereichen Optik (z.B. Licht und Schatten, Spiegel und Linsen) sowie Astronomie (z.B. Sonnenflecken und deren Bedeutung für die Erde).

Für Kreatives, Sinnvolles und Sinnloses - Druck doch was du willst!Mit unserem neuen 3D-Drucker nehmen auch deine fantas...
26/02/2026

Für Kreatives, Sinnvolles und Sinnloses - Druck doch was du willst!
Mit unserem neuen 3D-Drucker nehmen auch deine fantasievollsten Ideen handfeste Form an.

Interessiert? Melde dich bei unserem Bibliotheksteam 👍

Neu in der Bibliothek: 3D-DruckerModell: Bambu Lab H2D, AMS ComboAb morgen steht dieser 3D-Drucker vor Ort zu eurer Verf...
26/02/2026

Neu in der Bibliothek: 3D-Drucker
Modell: Bambu Lab H2D, AMS Combo

Ab morgen steht dieser 3D-Drucker vor Ort zu eurer Verfügung. 👍

Empfohlene Software:
Mobile App: Bambu Handy
Desktop Software: Bambu Studio

Gerne geben wir dir an unserer Ausleihtheke weitere Auskunft.

Buch des Monats Februar 2026Martin Schäuble: HeldentageNilo kann sein Smartphone keine Sekunde weglegen. Er ist ein Zock...
06/02/2026

Buch des Monats Februar 2026
Martin Schäuble: Heldentage
Nilo kann sein Smartphone keine Sekunde weglegen. Er ist ein Zocker, starrt Tag und Nacht auf sein Handy und zieht sich immer mehr zurück. Natürlich ermahnt ihn seine Mutter immer wieder und droht ihm das Handy wegzusperren. Eines Abends eskaliert ein solcher Streit und Nilo bedroht in seiner grossen Wut seine Mutter mit einem Küchenmesser. Am Tag danach bringt sie ihn in eine spezielle Abteilung der Psychiatrischen Klinik. Dort lernt Nilo Faris kennen, einen Jungen mit denselben Problemen. Kurz darauf beobachten die beiden wie Mayla, ein Mädchen aus der geschlossenen Station, sich nachts davonschleicht. Nilo und Faris klettern aus dem Fenster und folgen diesem faszinierenden Mädchen mit den vielen Piercings und den blauen Haaren. Bald tun sich die drei zusammen. Mayla weiss, wie man abhaut – sie hat das schon öfters getan – und die beiden Jungs sind willkommene Begleiteter und Beschützer für sie. Was dann folgt, ist eine planlose, verrückte Reise, die alle zusammenschweisst. Sie meistern gemeinsam Strapazen, wie Hitze und Durst, sie fliehen vor Rowdies und überlisten einen Bahnschaffner. Sie geniessen ihre Freiheit und die wunderschönen Momente am selbstentfachten Feuer im Wald. Immer stärker vertrauen sie einander, immer mehr Geheimnisse geben sie sich gegenseitig preis. Am Ende der Geschichte kehren sie freiwillig zurück, sie haben nicht nur viel Spannendes erlebt, sie sind trotz ihrer Unterschiedlichkeit Freunde geworden.
Martin Schäuble schreibt die Geschichte dieser Flucht in einer einfachen Sprache, leicht lesbar und doch treffend und glaubhaft. An vielen Stellen berührend, dann wieder voller Humor und Situationskomik. Die Flucht ist für alle drei gleichzeitig auch eine Suche nach einem realen Leben und vor allem nach sich selbst. Die Botschaft ist klar, wird aber locker und ohne moralischen Zeigefinger an die Lesenden vermittelt, weil die spannende, gute Geschichte klar im Vordergrund steht. Für Jugendliche. 272 Seiten.
Martin Schäuble: Heldentage. Fischer Sauerländer 2025. ISBN: 9783737343602
Rezension: Maria Riss, Zentrum Lesen

Die Geschichte spielt 1952 in einem Dorf in Südengland. Hauptperson ist die 13jährige Birdie. Sie wurde als Neugeborenes...
14/01/2026

Die Geschichte spielt 1952 in einem Dorf in Südengland. Hauptperson ist die 13jährige Birdie. Sie wurde als Neugeborenes ausgesetzt und lebte bis anhin in einem Waisenhaus. Aber jetzt melden sich Verwandte, die Birdie bei sich aufnehmen wollen. Was ihr Onkel und ihre Tante nicht wissen ist, dass Birdie schwarz ist. Das Entsetzen im Gesicht ihrer Tante, die Kinder, die ihr «Vogelscheuche» hinterherrufen, die Lehrerin, die Birdie, obwohl früher Klassenbeste, in der Rechenstunde ein Puzzle auf den Tisch legt. Das schwarze Mädchen wird sicher nicht in der Lage sein, ihrem Unterricht zu folgen. Im Dorf gibt es ein Bergwerk das schliessen wird. Als eine Schar Jungen Birdie verfolgt, rennt sie zur alten Zeche und versteckt sich in einer Eisenwanne, die kurz darauf in einen Schacht hinabgelassen wird. Nach dem Schreck kommt die Überraschung: Tief unter der Erde trifft Birdie ein Grubenpony, das jahrelang im Stollen Kohlenwagen zog. Dieses Tier ist genauso verlassen und einsam wie sie. Sie wird es befreien, es ans Tageslicht führen und mit ihm aus dieser schrecklichen Umgebung fliehen. Schliesslich helfen Freunde einander, halten zusammen, egal, was passiert. Birdie schafft es mit ihrer Empathie und ihrem Mut nicht nur das Pony zu retten, es gelingt ihr auch, dass ihre Tante, ja das ganze Dorf, stolz auf sie ist. Birdie verschafft sich mit ihrem Handeln und ihrer Willenskraft Respekt und eine Heimat.
Rassismus und Ausgrenzung hat die dunkelhäutige, englische Autorin in ihrer Kindheit selbst erlebt. Viele ihrer Erfahrungen fliessen in diese Geschichte ein. Wohl deshalb wirkt das Buch so stimmig, die Figuren so glaubhaft und deren Dialoge so lebendig. So müssen gute Jugendbücher, die aus vergangenen Zeiten erzählen, geschrieben sein: Spannend, mit fundierten Fakten hinterlegt, einfühlsam und voller Anknüpfungspunkte zum realen Leben heutiger Leserinnen und Leser. Das Buch ist in kurze, überschaubare Kapitel gegliedert und Lesenden ab 12 und Erwachsenen wärmstens empfohlen, auch zum Vorlesen. 400 S. J.P. Rose: Birdie Eine Freundschaftsgeschichte. Aus dem Englischen von Sandra Knuffinke und Jessica Komina. Insel 2025. ISBN: 9783458645344
Rezension: Maria Riss, Zentrum Lesen

Lasst euch von unserer Ausstellung in Weihnachtsstimmung versetzen! 🎄🎁Entdeckt weihnachtliche Inspirationen und lasst eu...
05/12/2025

Lasst euch von unserer Ausstellung in Weihnachtsstimmung versetzen! 🎄🎁
Entdeckt weihnachtliche Inspirationen und lasst euch verzaubern.✨🤶✨

Adresse

Obere Sternengasse 7
Solothurn
4502

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 17:30
Dienstag 08:30 - 17:30
Mittwoch 08:30 - 17:30
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