Ja zum Kantonsproporz

Ja zum Kantonsproporz Schwyzer Abstimmungskomitee der BDP, CVP, EVP, FDP, Grünen, Grünliberalen und SP für den Gegenvorschlag "Kantonsproporz mit Sitzgarantie" vom 8. März 2015

53.5 % der Schwyzerinnen und Schwyzer sind für ein gerechtes Wahlsystem! Das Komitee "JA zum Kantonsproporz" dankt allen...
08/03/2015

53.5 % der Schwyzerinnen und Schwyzer sind für ein gerechtes Wahlsystem! Das Komitee "JA zum Kantonsproporz" dankt allen Schwyzerinnen und Schwyzer für die Unterstützung!

08/03/2015

Schwyz wählt in Zukunft im Kantonsproporz!

Herzlichen Dank für die Unterstützung. In Zukunft zählt jede Stimme!

Abstimmungswochenende: Letzte Möglichkeit abzustimmen!Liebe Proporz-Freunde! Wer noch nicht abgestimmt hat, kann das noc...
07/03/2015

Abstimmungswochenende: Letzte Möglichkeit abzustimmen!

Liebe Proporz-Freunde!
Wer noch nicht abgestimmt hat, kann das noch bis morgen, Sonntag, 8. März, tun. Die Wahl- und Abstimmungsurnen schliessen in den meisten Gemeinden morgen um 11 Uhr. Die Abstimmungsunterlagen können in die Urnenbriefkästen der Gemeinden eingeworfen werden. Es besteht auch die Möglichkeit morgen noch zwischen 10 und 11 Uhr an der Urne abstimmen zu gehen.

NEIN zum Majorz!
JA zum Kantonsproporz!
Stichfrage: Kantonsproporz!

Damit in Zukunft jede Stimme zählt!

Kantonsproporz und TaschenrechnerMit der Majorzinitiative sollen die kleinen Parteien wie die BDP, EVP, Grünen und Grünl...
03/03/2015

Kantonsproporz und Taschenrechner

Mit der Majorzinitiative sollen die kleinen Parteien wie die BDP, EVP, Grünen und Grünliberalen von der Mitwirkung im Schwyzer Kantonsrat ferngehalten werden. Damit wäre ein rechter Teil der Wählerinnen und Wähler im kantonalen Parlament nicht vertreten. Das vorgeschlagene Majorzverfahren soll, wie in England, mit nur einem Wahlgang auskommen. So ein Wahlverfahren wird nirgends in der ganzen Schweiz angewendet und wäre somit ein fragwürdiges Experiment, denn alle existierenden Schweizer Majorzverfahren sind aus gutem Grund mit zwei Wahlgängen ausgestaltet. Im Kanton Schwyz wählen wir unsere Gemeinde-, Bezirks-, Regierungs- und Ständeräte per Majorz mit zwei Wahlgängen, und seit 117 Jahren wählen wir unsere Kantonsräte und unsere Nationalräte nach dem Proporzverfahren in einem Wahlgang. Das soll mit dem „Kantonsproporz mit Sitzgarantie“ auch so bleiben. Die Befürworter der Majorzinitiative haben keine stichhaltigen Argumente, wieso wir unsere Kantonsräte mit diesem „englischen“ Majorzverfahren wählen wollen. Deshalb versuchen sie, den Wähler durch unhaltbare Behauptungen zu verunsichern. Ihre Hauptaussage ist „Majorz = einfach und Proporz = kompliziert“. Aber ich bin überzeugt, dass dieser Versuch nicht verfängt, denn einfach ist nicht gleichbedeutend mit richtig, und Gutes ist oft nicht einfach. Das vom Regierungsrat und Kantonsrat vorgeschlagene Proporzverfahren ist sicher komplexer als ein beschnittener Majorz. Es ist auch richtig, dass die Sitzverteilung mittels Computer ermittelt werden muss, aber das Ergebnis kann mit einem einfachen Taschenrechner nachgerechnet und somit von jedem Bürger überprüft werden. Aber die Majorzbefürworter trauen wohl auch ihrem eigenen Taschenrechner nicht, da seine Funktionsweise im Detail ja auch nicht so einfach ist. Machen sie deshalb ihre Berechnungen nur mit ihren zehn Fingern?

Der Gegenvorschlag des Kantonsrats „Kantonsproporz mit Sitzgarantie“ gewährleistet, dass der Schwyzer Kantonsrat ein wahrhaftes Abbild der Meinungsvielfalt in der Bevölkerung ist. Die Sitze werden den Parteien entsprechend ihrer Wählerstärke zugeteilt. Keine Partei erhält mehr Sitze, als ihr vom Wahlergebnis her zusteht. Damit haben auch die vier kleinen Parteien im Kanton Schwyz die Chance, angemessen im Parlament die Interessen Ihrer Wähler zu vertreten.

Deshalb stimme ich NEIN zur Majorzinitiative und JA zum Gegenvorschlag „Kantonsproporz mit Sitzgarantie“, und bei der Stichfrage kreuze ich den Kantonsproporz an.

Pietro Imhof, Siebnen
Vizepräsident der Grünliberalen Kanton Schwyz

03/03/2015

«Kantonsproporz»

Wieder einmal setzt die SVP auf die Holzhammer-Methode. Lieber wirft sie einen grossen Teil der Wählerstimmen in den Abfall statt ein System zu haben, das echte Demokratie wiederspiegelt. Dabei vernachlässigt sie völlig, dass der Stimmbürger nach wie vor konventionell abstimmen kann und nicht einmal einen neuartigen Stimmzettel betrachten muss und zweitens das Proporz-Wahlsystem die Stimmen im ganzen Kanton berücksichtigt, was auch Sinn macht, da es ja um den Kantonsrat geht und da mit Vorteil der Stimmenanteil der gesamten Kantonsbevölkerung wiedergegeben werden sollte. Völlig verschwiegen wird natürlich, was im Majorzsystem mit den Stimmen passiert, die nicht an den mit absolutem Mehr Gewählten gehen. Die landen nämlich direkt im Abfallkübel und zählen am Schluss nicht zur definitiven Zusammensetzung des Kantonsrats. Nun kann jede und jeder für sich selber entscheiden: Hätten Sie ihre Stimme lieber im Nachbarsdorf oder im Abfallkübel? Wer also will, dass seine Stimme in jedem Fall zählt, stimmt am 8. März Nein zur SVP-Initiative und Ja zum Kantonsproporz.

Sandra Achermann, Arth

Hast Du bereits abgestimmt?In sechs Tagen ist Abstimmungssonntag. Die Stimmberechtigten haben morgen (3. März) das letzt...
02/03/2015

Hast Du bereits abgestimmt?

In sechs Tagen ist Abstimmungssonntag. Die Stimmberechtigten haben morgen (3. März) das letzte Mal die Chance brieflich (per Post) für den Kantonsproporz zu stimmen. Wer danach seine Stimme für den Kantonsproporz abgeben möchte, bringt seine ausgefüllten Abstimmungsunterlagen am besten gleich selbst zur Gemeindekanzlei. So kann sichergestellt werden, dass Deine Stimme am 8. März auch sicher zählt!

Ermuntere Deine Familienmitglieder, Verwandten, Freunde und Arbeitskollegen auch abstimmen zu gehen. Damit jede Stimme zählt:
- NEIN zur ungerechten Majorz-Initiative
- JA zum Gegenvorschlag "Kantonsproporz mit Sitzgarantie"
- Stichfrage: Gegenvorschlag "Kantonsproporz mit Sitzgarantie"

Majorz Nein! Was macht unsere direkte Schweizer Demokratie einzigartig? Es ist der (zumeist) gelebte Grundsatz, möglichs...
02/03/2015

Majorz Nein!

Was macht unsere direkte Schweizer Demokratie einzigartig? Es ist der (zumeist) gelebte Grundsatz, möglichst die ganze Bevölkerung in die politischen Prozesse mit einzubeziehen und alle Bevölkerungsgruppen und deren Willen angemessen zu berücksichtigen. Dies garantiert uns bei der Wahl unserer Volksvertreter einzig und allein das Proporzwahlsystem. Würden unsere Kantonsräte im Majorz gewählt, würden grosse Parteien krass bevorzugt. Minderheiten wären überhaupt nicht mehr, oder sicher nicht entsprechend ihrem Wähleranteil im Kantonsrat vertreten. Fazit: Der Volkswille kann nur mit Proporz ge­nau im Parlament ab­ge­bil­det wer­den. Das müsste eigentlich jede „Volks-Partei“ wollen. Wenn ihnen der Volkswille wichtig ist: Majorz Nein!

Leo Camenzind, SP-Kantonsrat, Ingenbohl-Brunnen

02/03/2015

Majorz - der Wille des Volkes?

Mit dem Majorzwahlverfahren, das die SVP wünscht, soll in den Gemeinden jeweils die Person gewählt werden, die die meisten Stimmen erhält. Dadurch erhält die grösste Minderheit einen unver-hältnismässigen Auftrieb. Doch was passiert mit den Wahlzetteln, die den Namen anderer Kandidierenden tragen? Diese gehen durch dieses Wahlverfahren unwiderruflich verloren, da sie nicht zum Endresultat beitragen können. Einfacher gesagt, wenn Sie zu den 65 Prozent gehören, die nicht die grösste Minderheit wählen, verlieren Sie Ihre Stimme! Finden Sie das fair?
Diese Situation führt schliesslich dazu, dass das Parlament mehrheitlich aus PolitikerInnen besteht, die nicht für die Ideale der Mehrheit der Bevölkerung kämpft. Kurz, die grösste Minderheit führt eine Politik, die von mehr als der Hälfte der Bevölkerung nicht unterstützt wird und arbeitet somit gegen den Willen des Volkes. Aber ist die SVP nicht allgemein für ihre Aussage bekannt, dass der Volkswil-len um jeden Preis durchgesetzt werden muss? Also, lassen Sie uns den Willen der Bevölkerung in die Realität umsetzten und stimmen auch Sie JA zum gerechten Kantonsproporzverfahren, NEIN zur un-fairen und Demokratie verachtenden Majorzinitiative und setzten Sie bei der Stichfrage das Kreuz beim Kantonsproporz! Für eine echte Demokratie im Kanton Schwyz!

Michèle Steiner, Schwyz

Einfach oder kompliziert?Es braucht ein faires Wahlsystem, welches alle Stimmen in gleichberechtigter Weise berücksichti...
27/02/2015

Einfach oder kompliziert?

Es braucht ein faires Wahlsystem, welches alle Stimmen in gleichberechtigter Weise berücksichtigt. Es erstaunt mich, dass gerade die SVP, die sonst den Wählerwillen über alles stellt, auf den Majorz setzt. Das Majorzwahlverfahren verfängt bei Kantonsratswahlen nicht, denn das Parlament soll die Meinungsvielfalt in einem Kanton abbilden. Damit auch in Zukunft die Demokratie gelebt und gepflegt wird, braucht es eine möglichst hohe Stimmbeteiligung. Diese erreicht man nur, wenn das Volk auch motiviert ist, an die Urne zu gehen. Bei einem Majorzverfahren würden jedoch bis 49% der Stimmen nicht ernst genommen, was zu Stimmabstinenz führt. Das ist der falsche Weg.
Der Kantonsproporz mit Sitzgarantie nimmt nun aber jeden Stimmbürger ernst, weil seine Stimme für eine Partei zählt und nicht verloren geht. Die Parteienstärke im Kantonsparlament entspricht dann dem prozentualen Anteil der Wählenden. Das ist fair, geradezu einfach und über Jahrzehnte in verschiedensten Kantonen erprobt. Weil ich will, dass auch meine Stimme zählt, sage ich JA zum Gegenvorschlag „Kantonsproporz mit Sitzgarantie“ und kreuze diesen auch bei der Stichfrage an.

Verena Vanomsen, Freienbach
alt Kantonsrätin, SP

27/02/2015

Meinungsvielfalt zählt

Mit dem Slogan “einfach, verständlich und erprobt“ wirbt die SVP zur Zeit für ein Wahlsystem des Schwyzer Kantonsrats, welches sowohl in sich selbst als auch übergreifend das Verständnis der gelebten und verinnerlichten direkten Schweizer Demokratie ausblendet respektive ignoriert. Ihre Initiative – Majorz im Schwyzer Wahlsystem – zielt denn vorwiegend darauf ab, ihre bereits dominante Stellung mit einem minimalen Ressourceneinsatz künftig abzusichern. Kurz: Die grossen Parteien sagen wo es lang geht und die kleinen sollen zuschauen.
Alles andere als einfach und verständlich präsentiert sich dann jedoch ihre disseminierten Wahlunterlagen, welche zwar in der Kategorie „Informationsüberschuss“ punkten, jedoch einen eher verzweifelten als erprobten Eindruck hinterlassen.

Sowohl die Tradition wie auch die Bewährung des Modus Operandi liegen bewiesenermassen beim Proporzwahlsystem, welches im Kanton Schwyz seit 117 Jahren als Grundlage dient und auch in weiteren 22 Kantonen, mit den Gleichheits- und Minderheitenschutzforderungen der Bundesverfassung im Einklang, erfolgreich angewendet wird. In sich schlüssig, vertritt dieses Verfahren auch zugleich die Meinungsvielfalt, welche als zentraler Baustein, das Fundament unserer gerechten und wirkungsvollen Demokratie stützt.

Die sieben Kantonalparteien BDP, CVP, EVP, FDP, GLP, Grüne und SP zusammen mit dem Regierungsrat des Kantons Schwyz vertreten nun exakt diese Anliegen und fordern die Wählerinnen und Wähler auf, das „Ja“ zum „Kantonsproporz mit Sitzgarantie“ sowie den Gegenvorschlag (2.2) einstimmig anzunehmen und die Majorz-Initiative mit einem klaren „Nein“ zu verwerfen.

Aber was ist der Hintergrund dieser Stossrichtung resp. welche Vorteile ergeben sich daraus? Vor allem für kleinere Wahlkreise ist das vorgeschlagene Wahlsystem eine Bereicherung aber auch Modernisierung zugleich. Verpasst ein Kandidat die benötigte Stimmenzahl, so wird er zwar in „seinem“ Wahlkreis nicht berücksichtigt; die von den Wählern erhaltenen Stimmen, gehen jedoch nicht verloren. Diese werden auf Kantonsstufe zusammen mit den Ergebnissen seiner Parteikandidaten kumuliert und im Nachgang Stimmengerecht gesamtübergreifend wieder mit Sitzansprüchen kompensiert. Die Optik wird so nicht verfälscht oder getrübt jedoch wird das Bild nun farbig anstatt schwarz-weiss.

Das Vertrauen in die Wählerinnen und Wähler ist die Grundvoraussetzung für das kantonale Komitee „Ja zum Kantonsproporz“ den Entscheid über dieses zentrale Thema im Rahmen einer Volksabstimmung uneingeschränkt den Bürgerinnen und Bürgern des Kantons Schwyz zu übertragen. Denn die Vielfalt und Offenheit hat diesen Urkanton und dieses Land zu dem gemacht, was wir heute sind. Dies sollte auch in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen und deshalb auf dem Wahlzettel ein NEIN / JA / 2.2 erzielen.

Peter Schweighofer, Schindellegi
Vizepräsident BDP Kanton Schwyz

Nur der Kantonsproporz ist fairDer Kanton Schwyz wird (sollte) in weniger als einem Monat ein neues Wahlverfahren für de...
26/02/2015

Nur der Kantonsproporz ist fair

Der Kanton Schwyz wird (sollte) in weniger als einem Monat ein neues Wahlverfahren für den Kantonsrat haben. Dies als letzter Bestandteil der neuen Verfassung, die das Schwyzer Stimmvolk im Mai 2011 angenommen hat. Die Verfassung ist nach intensiven Vorarbeiten im Konsens mit allen Parteien, Interessen- und Bevölkerungsgruppen entstanden. Genauso hat nun die ganze Schwyzer Bevölkerung auch das Recht auf ein faires Kantonsratswahlverfahren. Und das bietet leider das Majorzverfahren in keiner Weise. Der einzige Vorteil des Majorz ist dessen Einfachheit. Der Kantonsproporz hingegen ist eine Verhältniswahl, welche die Sitze aller Parteien nach deren
Wählerstärke verteilt. Das ist fair und entspricht auch dem heutigen Zweck des Kantonsparlaments. Auch wenn mit dem Proporz weiterhin jede Schwyzer Gemeinde ihren Sitz auf sicher hat, so wählt man grundsätzlich nicht Gemeindevertreter, sondern 100 Personen, die im Namen der gesamten Bevölkerung die Geschicke des Kantons Schwyz leiten.
Dieses Wahlverfahren hat sich bereits in umliegenden Kantonen wie Zürich oder Nidwalden bewährt, und ich empfehle Ihnen, den Proporz zu wählen, weil so jede Stimme im Kanton zählt und Machtverhältnisse nicht zementiert werden.

Petra Gössi, Küssnacht
Nationalrätin und Parteipräsidentin FDP.Die Liberalen

26/02/2015

Noch mehr vom Gleichen?

Der Kantonsproporz ist die einzig richtige Lösung für gerechte, demokratische Beteiligung der ganzen Bevölkerung an der Gestaltung unserer Gesellschaft. Wir brauchen nicht noch mehr vom Gleichen. Wir brauchen die Meinungsvielfalt im Kantonsrat. Nur das bringt uns vorwärts. Unbedingt Ja zum Kantonsproporz!

Jakob Schuler, Seewen

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