Bibliothek für Gestaltung Basel

Bibliothek für Gestaltung Basel Fachbibliothek mit Schwerpunkt Architektur, Gartenbau, Mode, Design, Kunst und Fotografie. Bibliothek

Hanro: Mode aus Liestal Einen kompakten, wie eindrucksvollen Überblick um die Liestaler Textilfabrik und der daraus herv...
12/06/2026

Hanro: Mode aus Liestal


Einen kompakten, wie eindrucksvollen Überblick um die Liestaler Textilfabrik und der daraus hervorgegangenen Textilsammlung liefert der 2024 erschienene Bildband . In Synergie mit der zeitgleich aufstrebenden Seidenbandproduktion, Farbindustrie und der industriellen Automatisierung um 1900 erlangte die in der Nordwestschweiz verankerte Textilindustrie als Zulieferer eleganter Kleidung aus Strickstoffen mit Spitzenqualität auf dem internationalen Markt Spitzenposition.

Seit 2016 befindet sich auf dem Hanro Areal in Liestal ein bedeutsames textilhistorisches Erbe mit einschlägigen Belegexemplaren, welche seit 1996 als didaktische Sammlung im Besitz der Schule für Gestaltung Basel ist und kuratorisch von Madeleine Girard betreut wird. Zudem werden Gruppenführungen auf Anfrage angeboten – ein lohnender Ausflug mit Sprung in die Vergangenheit!

https://www.sfgbasel.ch/textilsammlung


Bibliothek für Gestaltung Basel, Katinka Streibelt



Hanro Mode aus Liestal 1884-1991 Leonie Häsler, Madeleine Girard, Saskia Klaassen Nägeli ; herausgegeben von Archäologie und Museum Baselland Häsler, Leonie 1985- Hier und Jetzt Zürich 2024
Signatur: BfG_B_54 1047




Schule Für Gestaltung Basel

Bilder der Macht, ein verschleierter Blick– Hoda Afshar –Die iranische Künstlerin Hoda Afshar setzt sich in ihrem neuen ...
05/06/2026

Bilder der Macht, ein verschleierter Blick
– Hoda Afshar –
Die iranische Künstlerin Hoda Afshar setzt sich in ihrem neuen Buch mit einem kolonialen Fotoarchiv auseinander, das bis heute nachwirkt. Ausgangspunkt ist die Sammlung des französischen Psychiaters Gaëtan Gatian de Clérambault, der im frühen 20. Jahrhundert Tausende von Aufnahmen verschleierter Frauen in Marokko anfertigte. Afshar stiess auf diese Bilder bei ihrer Recherche im Pariser Musée du Quai Branly und begann, sie kritisch zu befragen.
Sie entdeckte, dass das Online-Archiv des Museums de Clérambaults Bilder beim Herunterladen automatisch beschnitt. Statt diese Veränderung zu korrigieren, machte Afshar genau daraus ihren Ausgangspunkt: Sie druckte die bereits fragmentierten Aufnahmen in der Dunkelkammer und bearbeitete sie weiter digital. Dabei ging es ihr nicht ums Rekonstruieren, sondern ums Hinterfragen. Ihre Eingriffe laden dazu ein, die Machtstrukturen zu erkennen, die im blossen Akt des Schauens stecken. Wie schauen wir auf andere Menschen und was sagt das über uns aus?
Als Frau, die nach der Islamischen Revolution in Iran aufgewachsen ist, weiss Hoda Afshar aus eigener Erfahrung, wie der Schleier zum politischen Symbol wurde, mal als Werkzeug der Unterdrückung, mal als Zeichen des Widerstands. Ihr Buch versammelt über 960 Silbergelatinedrucke, begleitet von Essays und einem Gespräch mit der Künstlerin.
„The Fold“ ist ein besonders Künstler*innenbuch, visuell ansprechend, inhaltlich tiefgründig und politisch relevant. Sehr empfehlenswert für alle, die sich für Fotografie, postkoloniale Perspektiven und feministische Kunstpraxis interessieren.

Biblische für Gestaltung Badel, Rosanna Ferahkal

The Fold : Performing the invisible / Hoda Afshar
Marseille : Loose Joints (2025)
Paris : Musée du Quai Branly - Jacques Chirac
BFG_K_25 2869

# hodaafshar


Neue Veranstaltungsreihe der Stiftung GartenbaubibliothekDer erste von drei Anlässen findet bereits am Sonntag, 7. Juni ...
02/06/2026

Neue Veranstaltungsreihe der Stiftung Gartenbaubibliothek

Der erste von drei Anlässen findet bereits am Sonntag, 7. Juni statt:

Gartenidyll. Ein Ort erzählt Geschichte.

Wir laden Sie herzlich ein, ein verwunschenes Gartenidyll am Rheinbord zu entdecken. Im Gespräch mit zwei fachkundigen LandschaftsarchitektInnen erhalten Sie Einblicke in ein verborgenes und einzigartiges Zeugnis frühromantischer Gartenkunst.

Susanne Winkler,
Landschaftsarchitektin, Gartendenkmalpflege Stadtgärtnerei Basel und
Martin Gubler
Landschaftsarchitekt

Sonntag, 07.06.2026

Bücherflohmi
10:00-14:00 Uhr am Quartierflohmi St. Alban/Breite: St. Alban-Tal 40A
Führungen
12:00, 14:00 Uhr
Treffpunkt Führungen
Zschokke Brunnen / Kunstmuseum
Dauer
ca. 45 min

Teilnahme kostenlos - bei jeder Witterung; bei Starkregen entfällt der Bücherflohmi!

Programm zu allen drei Anlässen:
https://www.gartenbaubibliothek.ch/

Einfach Stricken Lærke Bagger ist eine bekannte dänische Strickdesignerin und Autorin, die die Strickwelt revolutioniert...
29/05/2026

Einfach Stricken

Lærke Bagger ist eine bekannte dänische Strickdesignerin und Autorin, die die Strickwelt revolutioniert hat. Sie ist für ihren farbenfrohen und experimentellen Stil bekannt. Die meisten ihrer Unikate fertigt sie aus Wollresten, und ihre Arbeiten zeichnen sich durch leuchtende Farben und ungewöhnliche Texturen aus. Ihr Motto lautet „Einfach stricken!“ und sie plädiert für einen entspannten Ansatz ohne den Druck, perfekt sein zu müssen. Sie glaubt, dass Fehler zum kreativen Prozess dazugehören, und nutzt Stricken als Therapie und zum Stressabbau. Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Textildesignerin mit Schwerpunkt Handstricken an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Stricken erlangte während der Pandemie grosse Popularität und hat seitdem weltweit eine grosse Community von Strickbegeisterten zusammengebracht.
In ihrem neuen Buch, eine Art Autobiografie, teilt sie mit den Lesende die ergreifende Geschichte ihrer Beziehung zu ihrem Vater von seinem frühen Verlassen der Familie über ihre Versöhnung bis hin zu seinem Tod. Bei der Verarbeitung all dieser Erfahrungen war Stricken ihre Rettung und ihre Form der Selbstheilung.
Der Band enthält zwölf Grundanleitungen mit über 30 Variationen (wie zum Beispiel den Pullover für das Innere Kind) sowie ihre berühmten Barbie-Muster.

Ljilja Savic, Bibliothek für Gestaltung
Neues Stricken: Lærke Bagger
München, 2024
Signatur: BfG_L_54 176



REDUZIERTE ÖFFNUNGSZEIT 2. JUNIAm Dienstag, 2. Juni bleibt die Bibliothek aufgrund eines externen Anlasses vormittags ge...
27/05/2026

REDUZIERTE ÖFFNUNGSZEIT 2. JUNI

Am Dienstag, 2. Juni bleibt die Bibliothek aufgrund eines externen Anlasses vormittags geschlossen.
Geöffnet: 13 bis 18 Uhr

Schon mal von der gefürchteten Mutprobe der Hundert Kerzen, Hyakumonogatari Kaidankai, gehört? :Eine Gruppe (früher ware...
22/05/2026

Schon mal von der gefürchteten Mutprobe der Hundert Kerzen, Hyakumonogatari Kaidankai, gehört? :
Eine Gruppe (früher waren es Samurai) versammelt sich in der Sommernacht, tauscht Gruselgeschichten aus, löscht nach jeder Erzählung eine von hundert Kerzen, bis die Dunkelheit vollständig ist. Und mit ihr die Yokai eintreten.
Yokai (妖怪) sind die Gestalten, die Japan seit Jahrhunderten bewohnen: Gespenster, Dämonen, verwandelte Tiere, belebte Gegenstände, Wesen aus dem Zwischenreich. Sie sind weder rein böse noch rein gut. Manche warnen, manche verführen, manche erscheinen einfach und verschwinden wieder, ohne Erklärung. Entstanden in der langen Friedenszeit der Edo-Periode (1600–1868), wurden sie von Künstlern wie Hokusai oder Yosh*toshi in Holzschnitte gebannt: gleichzeitig erschreckend und verführerisch schön.
Neu in unserer Bibliothek: Yokai. The Ancient Prints of Japanese Monsters, herausgegeben von Paolo Linetti (Skira, 2023), versammelt 200 Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert: Drucke, Bücher, Waffen, Samurai-Rüstungen, 77 Netsuke aus Elfenbein und eine zehn Meter lange Schriftrolle über den Oni-Fürsten Shutendoji. Ein Buch, das man besser nicht alleine und nicht bei Kerzenlicht liest.
Erhältlich zur Ausleihe ab sofort.

Yokai : the ancient prints of Japanese monsters
Linetti, Paolo (Autor_in)
Milano, Italy : Skira
Signatur: BfG K 14 Ja 49
— #妖怪

12/05/2026

Die Bibliothek bleibt über Auffahrt, Do./Fr. 14. bis einschliesslich 15. Mai geschlossen.

Eine italienische Handschuh-EheBis grad eben habe ich noch nie von diesem Begriff gehört. Er bezeichnet eine Eheschliess...
08/05/2026

Eine italienische Handschuh-Ehe

Bis grad eben habe ich noch nie von diesem Begriff gehört. Er bezeichnet eine Eheschliessung mit einem Stellvertreter. Wie bitte? Das gibt es? In der Tat! Solche Ehen wurden bis in die 1970er Jahre vollzogen. Meistens, wenn der Ehegatte im Militär, im Ausland oder im Gefängnis weilte, wurde ein Freund der Familie gebeten, den Abwesenden zu vertreten. So auch in diesem hübschen Fotoband aus der Reihe «In almost every picture», zusammengetragen vom niederländischen Künstler Erik Kessels. Die Fotobuchreihe widmet sich historischer Amateurfotografie. In diesem Beispiel wird nun die Stellvertreterheirat der Braut Mina aus Bologna dokumentiert. 1961 weilt Minas Verlobter Dario als Tierarzt in Eritrea. Die selbstbewusste, aber sture Mina weigert sich unverheiratet zu ihrem Liebsten nach Eritrea zu fliegen und arrangiert die perfekte Hochzeitsfeier mit allem Pomp. Sie tauscht Eheringe und Gelübde und mit Darios bestem Freund Franco. Danach fliegt Mina samt sorgsam über den Arm gelegtem Brautkleid nach Eritrea und trifft ihren rechtmässigen Gatten. Viele Jahre später finden Minas Enkel die Fotos auf dem Dachboden und können kaum glauben, dass der Bräutigam auf den Bildern nicht ihr Grossvater ist. In Zeiten von Fakenews werde ich skeptisch bei solchen verrückten Geschichten. Ich war sehr verunsichert, ob diese Geschichte der Wahrheit entspricht, nach dem Motto «Si non e vero, e ben trovato»? Ma e vero! Eine köstliche Geschichte, findetCatherine Hara, Bibliothekarin

In almost every picture, [Band 19]
Amsterdam : KesselsKramer Publishing,[2024?]
Standort: BfG_K_25 2846




Stoff mit Haltung«Textile protest» zeigt verschiedenste Textilien, die genutzt wurden, um Widerstand in seinen vielen Fo...
18/04/2026

Stoff mit Haltung

«Textile protest» zeigt verschiedenste Textilien, die genutzt wurden, um Widerstand in seinen vielen Formen auszudrücken. Wie wurden Stoffe, im Laufe der Zeit genutzt, um politische Aussagen zu treffen?
Ob für soziale Gerechtigkeit oder Frieden, um sich gegen Unterdrückung zu stellen oder die Freiheit zu feiern, um Hoffnung und Gleichheit zu ehren oder Solidarität auszudrücken: Seit Jahrhunderten gestalten Menschen Protesttextilien als Ausdrucksmittel. Dieses Buch zeigt eine wertvolle Vielfalt an Transparenten, Bannern, Flaggen, T-Shirts, ja sogar Kunstinterventionen. Besonders spannend ist dabei die Idee, dass aus alltäglichen Materialien eine eigene Sprache entsteht. Scheinbar einfache Mittel werden zu eindrücklichen Trägern von politischen Botschaften.
Ein kurzer Blick auf die Autorin: Julia Triston ist selbst Textilkünstlerin und arbeitet mit alltäglichen Materialien, die sie in ihren feministischen Arbeiten neu deutet. Ihre eigene Praxis fliesst in das Buch ein und macht deutlich, dass «Textile protest» nicht nur beobachtet, sondern auch aus einer persönlichen, künstlerischen Haltung heraus erzählt ist.
Für mich ist dieses Buch sehr aktuell, in einer Zeit, in der ich es persönlich so wichtig empfinde, Zeichen zu setzen. «Textile protest» zeigt, dass wir viele sind: Jeder Stich, jede Naht kann ein Statement sein. Ein Zeichen dafür, dass wir uns positionieren, dass wir nicht schweigen, dass wir miteinander verbunden sind.
Rosanna Ferahkal, Bibliothek für Gestaltung Basel

Textile protest: Artists, activism and the historical power of cloth in protest
Julia Triston, London : Batsford [2025]
Standort: BFG_L_24 183




EINLADUNG ZUR BUCHVERNISSAGEZum Anlass der Veröffentlichung von Karl Gerstner: Der Traum vom Absoluten laden wir herzlic...
13/04/2026

EINLADUNG ZUR BUCHVERNISSAGE

Zum Anlass der Veröffentlichung von Karl Gerstner: Der Traum vom Absoluten laden wir herzlich zur Buchvernissage ein.
Die Dissertation von Jonas Deuter, Kurator und Grafikdesigner in Frankfurt a.M., widmet sich dem Werk und Denken des Basler Grafikers und Künstlers Karl Gerstner (1930-2017), einer der prägenden Figuren des Grafikdesigns. Im Zentrum der Studie steht Gerstners Idee eines methodischen Gestaltens, die anhand der Begriffe «Struktur» und «Programm» analysiert wird. Die Untersuchung ordnet sein Werk historisch ein und eröffnet eine neue, kritisch differenzierte Perspektive auf sein grafisches und künstlerisches Schaffen.
Jonas Deuter stellt das Buch und seine Forschung vor, Max Pietro Hoffmann spricht über die Gestaltung der Publikation und anschliessend gibt es Gelegenheit zu Fragen an die Beteiligten und Muriel Gerstner.

Adresse

Freilager-Platz 2
Munichstein
CH-4142

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 14:00

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