FREIE LINKE - Schweiz

FREIE LINKE - Schweiz Es lebe die Freiheit und das Menschenrecht!

Bist du dabei?
26/11/2022

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Liebe Freunde und Mitstreiter von Karin!Wir sind alle sehr bestürzt und können es immer noch nicht richtig fassen, dass ...
21/11/2022

Liebe Freunde und Mitstreiter von Karin!

Wir sind alle sehr bestürzt und können es immer noch nicht richtig fassen, dass sie tatsächlich von uns gegangen ist und in Zukunft, zwar in unseren Herzen, aber nicht mehr physisch - sei es als enge Freundin, Bekannte oder sehr engagierte Demo-Mitstreiterin mit uns sein wird! ❤️‍🩹😢

Liebes Gründungsmitglied der Freien Linke Schweiz- wir werden dich sehr vermissen!

Leseempfehlung: Programmentwurf für die Freie Linke Zukunft Jan MüllerDie Freie Linke Zukunft hat sich entschieden eine ...
31/05/2022

Leseempfehlung:

Programmentwurf für die Freie Linke Zukunft Jan Müller

Die Freie Linke Zukunft hat sich entschieden eine öffentliche Programmdebatte hier in der MagMa zu führen. Wir hoffen auf rege Diskussionen und offene Fragen und schonungslose Kritik in der Kommentarspalte unter den Artikeln. Längere zusammenhängende Anmerkungen können auch als eigenständige Beiträge erscheinen.

Unser Ziel ist der Sozialismus. Was verstehen wir darunter? Die wichtigsten Merkmale des Sozialismus sind das Gemeineigentum an Produktionsmitteln, die Planwirtschaft und die Rätedemokratie. Hierdurch werden die Voraussetzungen geschaffen für ein Leben aller Menschen in sozialer Sicherheit und die Schaffung eines Überflusses an Konsumgütern.

Im gegenwärtigen Kapitalismus sind die Produktionsmittel wie die großen Industriebetriebe, aber auch Grund und Boden so stark konzentriert wie nie zuvor. Sie gehören nur noch ganz wenigen Schattenbanken wie Blackrock und den dahinterstehenden Kapitalisten wie Bill Gates oder Elon Musk. Es reicht schon, diese wenigen Schattenbanken zu verstaatlichen. Damit würde ein großer Teil zum Beispiel der deutschen Industrie in Gemeineigentum überführt werden.
Laut den Kapitalideologen würde Konkurrenz zu Wohlstand und technischem Fortschritt für alle führen. Umgekehrt führe staatliches Eigentum und Planwirtschaft zu ökonomischer Ineffizienz, Stagnation und Fehlallokation von Ressourcen.

Tatsächlich führt der vielgepriesene Kapitalismus zu den Folgen, die der Planwirtschaft zugeschrieben wurden. Eine demokratische Planwirtschaft hingegen würde ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum ohne die Gebrechen der ständigen Über- und Unterproduktion und damit ohne Wirtschaftskrisen ermöglichen, den technischen Fortschritt wiederbeleben und die Arbeitslosigkeit beseitigen. Dies ist inzwischen noch viel einfacher als zu Zeiten des ersten Sozialismusversuchs. Mit der modernen Computertechnologie lassen sich zum Beispiel dynamische Naturalwertverflechtungsbilanzen für jedes Produkt einer Volkswirtschaft berechnen. Daran waren die Plankommissionen der realsozialistischen Länder mangels Rechenkapazität noch gescheitert.

Lest den ganzen Programmenturf in der MagMa und diskutiert mit über die Kommentarfunktion:

Die Freie Linke Zukunft hat sich entschieden eine öffentliche Programmdebatte hier in der MagMa zu führen. Wir hoffen auf rege Diskussionen und offene Fragen

https://jungle.world/artikel/2022/21/punkte-fuer-das-karmakontoLeseempfehlung: Die italienische »Smart City« Bologna wil...
31/05/2022

https://jungle.world/artikel/2022/21/punkte-fuer-das-karmakonto

Leseempfehlung:

Die italienische »Smart City« Bologna will ein digitales Tugendpunktesystem einführen

Punkte für das Karmakonto
Die italienische Stadt Bologna will ein digitales Sozialkreditsystem einführen, bei dem Bürgerinnen und Bürger »Tugendpunkte« sammeln können. Das Bonussystem könnte soziale Diskriminierung verstärken.

Catrin Dingler: Die italienische »Smart City« Bologna will ein digitales Tugendpunktesystem einführen

27/05/2022

NETZWERK LINKER WIDERSTAND

GEGEN AUSNAHMEZUSTAND UND AUSBEUTUNG

Das Netzwerk
Das Netzwerk Linker Widerstand ist eine Plattform für verschiedene maßnahmenkritische Zusammenschlüsse aus dem linken Spektrum. Die Plattform bietet ihnen – ob Vereine, Gruppen, Parteien oder Bewegungen – eine Präsentationsmöglichkeit nach außen sowie die Gelegenheit, sich mit anderen Linken auszutauschen und zu vernetzen.

Die Webseite netzwerk-linker-widerstand.ru betreibt zugleich die Publikation MagMa – Magazin der Masse. Neben Texten von Gastautoren und der internen Redaktion stellt das Magazin auch eine Publikationsplattform für die verschiedenen assoziierten Gruppen dar.

Gemeinsamer Nenner aller Assoziierten stellt der Widerstand gegen die unter dem Vorwand »Corona-Pandemie« durchgeführten gesellschaftlichen Transformationen dar, die mit dem Notstandsregime seit März 2020 eine enorme Intensität gewannen.

Hierzu gehört die Schleifung der in langwierigen Kämpfen der Arbeiterbewegung errungenen Grund- und Freiheitsrechte wie das Versammlungsrecht, das Recht auf freie Meinungsäußerung, die Unversehrtheit des Körpers, Selbstbestimmung und andere, aber vor allem auch die in Ansätzen bereits zu erahnende Formierung verschärfter Ausbeutungs- und Abhängigkeitsformen, die die der Lohnsklaverei beinahe milde erscheinen lassen.

Der Plattformcharakter erlaubt ansonsten den verschiedenen Gruppierungen ihre spezifischen Differenzen und Eigenheiten zu behalten, will aber zugleich den solidarischen und respektvollen kritischen Austausch fördern.

Dieser pluralistische Ansatz ist Voraussetzung für das Etablieren einer solchen, um ein gemeinsames Ziel angeordneten Plattform. Gerade weil die Linke im deutschsprachigen und europäischen Raum in endlose Zirkel und Strömungen verstreut ist. Dies hat zur Folge, dass auch die Anti-Lockdown-Linke davon vorbelastet ist und zunächst vom Ist-Zustand loszugehen hat. Pluralismus soll allerdings weder Beliebigkeit noch einem linke Grundwerte zur Disposition stellenden Opportunismus Tür und Tor öffnen.

Das Netzwerk Linker Widerstand will aber kein reiner Selbstzweck sein, sondern durch die Plattform ein Forum schaffen, das den politischen Austausch fördert und kultiviert, um erst einmal die Bedingungen zu schaffen das Zirkelwesen der deutschsprachigen Linken (man lese: der Anti-Lockdown-Linken) vielleicht dereinst in eine höhere Organisationsform zu überführen.

Dafür aber muss ein Schritt dem anderen folgen. Die Schaffung dieses Netzwerks will der erste sein, indem er die verschiedenen maßnahmenkritischen linken Gruppen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg unter ein DACHL bringen will.

Zusatzbemerkungen:

Als selbstverständlich erachten wir die Ablehnung des Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Chauvinismus und des Faschismus. Wir lehnen allerdings auch die überaus kontraproduktive und schädliche verharmlosende Instrumentalisierung dieser geistigen Seuchen der Menschheit durch kapitalistische Ideologen und Staatsorgane ab. Auch erachten wir pauschale und unbegründete Antisemitismus‑, Rassismus- oder Sexismusvorwürfe nicht als legitime Form der innerlinken Auseinandersetzung. Diese kann nur die demokratische, rationale, solidarische und um gegenseitiges Verständnis bemühte ehrliche wie schonungslose Debatte sein.

Weil gegenwärtig in der EU kritische Veröffentlichungen regelmäßig zensiert werden und weitere noch schärfere Zensurgesetze in Planung sind, liegt die Webseite auf Servern in Russland und wir haben uns für eine russische Domain entschieden. Dies bedeutet selbstverständlich weder eine pauschale Zustimmung noch Ablehnung des aktuellen russischen Politgeschehens.

Bisher sind Teil des Netzwerks Linker Widerstand:

Alternative Linkslibertäre Tendenz, Freie Linke Österreich, Freie Linke West Aktion, Frai Lénk Zukunft Lëtzebuerg, Freie Linke Zukunft
Kontakt: [email protected]

Redaktion: [email protected]

Telegram: Netzwerk Linker Widerstand

https://netzwerk-linker-widerstand.ru/das-netzwerk/

Das Netzwerk Linker Widerstand ist eine Plattform für verschiedene maßnahmenkritische Zusammenschlüsse aus dem linken Spektrum. Die Plattform bietet ihnen –

Leseempfehlung: EU plant «Chatkontrolle» – warum das (auch) für die Schweiz brandgefährlich istAktivisten und IT-Sicherh...
27/05/2022

Leseempfehlung:

EU plant «Chatkontrolle» – warum das (auch) für die Schweiz brandgefährlich ist

Aktivisten und IT-Sicherheitsexperten laufen wegen der Pläne der EU-Kommission Sturm. Der oberste Schweizer Datenschützer spricht von «schwersten Grundrechtseingriffen». Und eine Politikerin hakt beim Bundesrat nach. https://www.watson.ch/digital/analyse/517393392-eu-plant-chatkontrolle-das-sollten-auch-schweizer-user-wissen

Statement zum EU-Verschlüsselungsverbot/Chatdurchleuchtungspflicht
…Doch was ist das "eigentliche Ziel" der EU-Kommission überhaupt? Als vermeintlich gute Absicht hinter diesem Vorhaben führt die Kommission den Kampf gegen Kindesmissbrauch an, den sie damit doch nur unterstützen wolle. Unter Internetaktivist*innen ist dieser Vorwand als eine altbekannte Rechtfertigungsstrategie bekannt, die zu den "vier Reitern der Infokalpyse" zählt und die von Innenminister*innen und anderen Überwachungsstaatsarchitekt*innen gerne angeführt wird (die anderen drei "Reiter" sind klassischerweise Terror, Drogenhandel und organisierte Kriminalität)…
…Dass eine einmal eingeführte Praxis wie diese zukünftig erweitert werden wird (z.B mit Scans nach "Urheberrechts"-Verletzungen, politischen Inhalten und was das autoritäre Herz noch so alles begehrt) würde eher der Regel als der Ausnahme bisheriger Überwachungspraktiken und Kontrolltechnologien entsprechen. Von den Gewöhnungseffekten und Rechtfertigungsnarrativen für weitere autoritäre Vorhaben ganz zu schweigen (Wer kennt sie nicht, Klassiker wie "Wir werden eh schon überwacht, da macht das keinen Unterschied" und "Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten"?)…
…Als Antiautoritäre stellen wir uns diesen Entwicklungen und Allen, die sie voranbringen wollen, entschlossen entgegen! Die angekündigten Proteste gegen die EU-Chatkontrolle werden wir unterstützen!
Auf die Straße!…https://barrikade.info/article/5180

Auftaktveranstaltung & Webseite „Chatkontrolle STOPPEN!“
Heute haben wir bei bestem Wetter vor der Vertretung der EU-Kommission die Kampagne „Chatkontrolle STOPPEN!“ vorgestellt. In Kooperation mit dem Chaos Computer Club und Digitalcourage beobachten wir den Gesetzgebungsprozess zum Kampf gegen Kindesmissbrauch kritisch. Wir befürchten eine massenhafte und anlasslose Kontrolle der digitalen Kommunikation, die auf eine Massenüberwachung hinauslaufen würde und damit fundamentale Grundrechte bedroht.
https://digitalegesellschaft.de/2022/05/auftaktveranstaltung-webseite-chatkontrolle-stoppen/

Leseempfehlung: Chatkontrolle in der Schweiz geplant – digitales Briefgeheimnis in Gefahrhttps://www.piratenpartei.ch/20...
27/05/2022

Leseempfehlung:

Chatkontrolle in der Schweiz geplant – digitales Briefgeheimnis in Gefahr
https://www.piratenpartei.ch/2022/05/19/chatkontrolle-in-der-schweiz-geplant-digitales-briefgeheimnis-in-gefahr/

Stellungnahme zum Bundesgesetz über die Mobilitätsdateninfrastruktur
https://www.digitale-gesellschaft.ch/2022/05/03/stellungnahme-zum-bundesgesetz-ueber-die-mobilitaetsdateninfrastruktur-vernehmlassung/

Schweiz: Täglich über 300 Datenschutzverletzungen pro Person
https://www.infosperber.ch/wirtschaft/werbung-und-pr/schweiz-taeglich-ueber-300-datenschutzverletzungen-pro-person/

Bundesrat will die Überwachung mit der Einführung der 5G-Technologie stark ausbauen
https://www.digitale-gesellschaft.ch/2022/05/23/bundesrat-will-die-ueberwachung-mit-der-einfuehrung-der-5g-technologie-stark-ausbauen-stellungnahme/

WAS IST GESICHTSERKENNUNG? UND WARUM IST SIE GEFÄHRLICH FÜR DIE MENSCHENRECHTE?
https://www.amnesty.ch/de/themen/ueberwachung/gesichtserkennung/dok/2021/grundrechte-schuetzen-gesichtserkennung-stoppen-1 #

Wir haben das Recht, uns frei und unerkannt im öffentlichen Raum zu bewegen. Doch automatische Gesichtserkennung macht es möglich, dass man uns auf der Strasse jederzeit persönlich identifiziert. Dies möchten wir mit einer Petition verhindern.

27/05/2022

Leseempfehlung:

Profite pflegen keine Menschen - eine Zuschrift

Gruppe Autonomie und Solidarität

Nach Veröffentlichung unseres zweiten Textes ‚Die soziale Frage und die neue Form von „Solidarität“‚ erreichte uns die Zuschrift einer Leserin. Sie hatte angeboten, über ihre eigenen Erfahrungen als Krankenpflegerin auf Intensivstationen während der vergangenen Jahre zu schreiben und uns dann ihren Text zugesandt. Wir möchten diesen Text als eine Art Gastbeitrag veröffentlichen, der unsere Kritik an dem Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen in der Pandemie und dem fragwürdigen Verständnis von „Solidarität“ und „Gesundheitsschutz“, um eine andere Perspektive ergänzt. Diese ist nicht zwangsläufig in allen Punkten unsere eigene, wir finden aber, dass sie gelesen werden sollte:

barrikade.info - barrikade.info ist eine öffentliche Informations-Plattform

Zur Info:Wir haben es geschafft! Unter anderem dank deiner Hilfe haben wir über 10'000 Unterschriften für ein Verbot von...
13/05/2022

Zur Info:

Wir haben es geschafft! Unter anderem dank deiner Hilfe haben wir über 10'000 Unterschriften für ein Verbot von automatischer Gesichtserkennung im öffentlichen Raum von Schweizer Städten gesammelt. Das ist ein starkes Zeichen an die politischen Entscheidungsträger*innen und zeigt, dass der drohenden biometrischen Massenüberwachung endlich ein Riegel vorgeschoben werden muss!

Positionspapier

Verbot des Einsatzes von biometrischen Erkennungssystemen im öffentlich zugänglichen Raum

Hintergrund

Was sind biometrische Erkennungssysteme?

Biometrische Erkennungssysteme werden einerseits zur Authentifizierung von Individuen eingesetzt (one-to-one matching). Ein Beispiel dafür ist der Abgleich von biometrischen Daten, wie er bei der Grenzkontrolle am Flughafen Zürich eingesetzt wird. Hierfür wird nicht zwingend auf eine Datenbank zurückgegriffen, sondern z.B. der Pass einer Person mit ihrem Gesicht abgeglichen und verifiziert.

Andererseits kommen biometrische Erkennungssysteme auch zur Identifizierung eines Individuums aus einer Masse heraus zum Einsatz (one-to-many matching), wobei auf eine Datenbank von biometrischen Daten zurückgegriffen wird. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf diesen zweiten Anwendungsfall.

Eine immer häufiger verwendete Form biometrischer Erkennungssysteme ist die Gesichtserkennung. Es gibt jedoch auch Systeme zur Identifizierung von Personen anhand ihres Ganges, ihrer Augen, ihrer Stimme oder anderer biometrischer Daten.

Wo werden biometrische Erkennungssysteme eingesetzt?

Gesichtserkennungs- und andere biometrische Erkennungssysteme werden heute mit alarmierender Geschwindigkeit in ganz Europa getestet und eingesetzt. Sie sind in Stadien, Flughäfen, Spielcasinos und selbst in Schulen zu finden. Polizeibehörden setzen sie zur Strafverfolgung ein und in mehreren Staaten wurden die Systeme auch während der COVID-19-Pandemie zur Kontrolle von Social Distancing Massnahmen verwendet.

In der Schweiz werden Gesichtserkennungssysteme von einigen Kantonspolizeien zu Strafverfolgungszwecken eingesetzt, so etwa in den Kantonen Aargau, Neuenburg, Schaffhausen, St. Gallen und Waadt. Zudem wird die Technologie von Privaten verwendet, etwa zur Kontrolle des Covid-Zertifikates in Hotels oder als Zutrittsregelung für Mitglieder von Fitnesszentren.

Eine besondere Herausforderung liegt darin, dass grundsätzlich nur wenig Transparenz darüber besteht, wo und von wem biometrische Erkennungssysteme eingesetzt werden. Dies stellt für eine faktenbasierte öffentliche Debatte zum Thema ein gewichtiges Hindernis dar.

……….

Was tut sich anderswo?

Aufgrund der rasanten Zunahme von biometrischen Erkennungssystemen in ganz Europa ist zu erwarten, dass sich diese Entwicklung ohne gesetzgeberische und zivilgesellschaftliche Interventionen auch in der Schweiz fortsetzen würde.

Verschiedene Städte weltweit, darunter San Francisco, Portland OR, oder Nantes haben den Einsatz von Gesichtserkennungssystemen im öffentlichen Raum verboten.

Seit Februar 2021 ruft auch eine Koalition von zivilgesellschaftlichen Organisationen unter dem Namen «Reclaim Your Face» zu einem Verbot in Europa auf. Auf EU-Ebene tut sie dies u.a. im Rahmen einer Europäischen Bürgerinitiative.

Im Juni 2021 hat sich eine internationale Koalition von über 200 zivilgesellschaftlichen Organisationen unter dem Namen «Ban Biometric Surveillance» in einem offenen Brief für ein entsprechendes Verbot ausgesprochen.

Auf EU-Ebene verbietet die Datenschutzgrundverordnung grundsätzlich die Verarbeitung biometrischer Daten, die eine Person eindeutig identifizieren, wobei eine Reihe von Ausnahmen vorgesehen sind (Art. 9). Die Strafverfolgungsrichtlinie lässt sie unter bestimmten Bedingungen für Strafverfolgungszwecke zu (Art. 10). Im April 2021 hat die Europäische Kommission ihren Entwurf für eine Verordnung zu Künstlicher Intelligenz (AI Act) vorgelegt. Sie schlägt vor, den Einsatz von biometrischen Fernerkennungssystemen in Echtzeit im öffentlichen Raum durch Strafverfolgungsbehörden zu verbieten, wobei eine Reihe von Ausnahmen vorgesehen sind. Die KI-Verordnung wird derzeit im EU-Parlament und im EU-Rat verhandelt. Im Oktober 2021 hat sich das Europäische Parlament in einem nicht-bindenden Bericht für ein Verbot des Einsatzes von biometrischen Erkennungssystemen durch Strafverfolgungsbehörden im öffentlich zugänglichen Raum ausgesprochen.

Im September 2021 hat sich auch das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte in einem Bericht dafür ausgesprochen, die Verwendung von biometrischen Erkennungssystemen im öffentlich zugänglichen Raum wesentlich einzuschränken oder zu verbieten.

Im Dezember 2021 hat sich die neue Regierungskoalition in Deutschland in ihrem Koalitionsvertrag dafür ausgesprochen, «biometrische Erkennung im öffentlichen Raum (...) europarechtlich auszuschließen».

Es ist entscheidend, dass die Leitplanken und roten Linien beim Einsatz von biometrischen Erkennungssystemen im Rahmen eines gesellschaftspolitischen Diskurses festgelegt und klare Regeln geschaffen werden, bevor diese im breiten Stil eingesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund haben die drei zivilgesellschaftlichen Organisationen AlgorithmWatch Schweiz, Amnesty International Schweiz und Digitale Gesellschaft Schweiz die Kampagne gesichtserkennung-stoppen.ch ins Leben gerufen. Als ersten Schritt sammeln sie in einer Online-Petition Unterschriften für ein Verbot von automatischer Gesichtserkennung im öffentlich zugänglichen Raum von Schweizer Städten.

Die Kampagne wird von Personen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft unterstützt.

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https://www.gesichtserkennung-stoppen.ch/positionspapier

PositionspapierVerbot des Einsatzes von biometrischen Erkennungssystemen im öffentlich zugänglichen Raum Als PDF lesen HintergrundWas sind biometrische Erkennungssysteme?Biometrische Erkennungssysteme werden einerseits zur Authentifizierung von Individuen eingesetzt (one-to-one matching). ...

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