13/11/2023
Danke, wenn du dir Zeit nimmst, die nachfolgenden Zeilen zu lesen. Sie betreffen uns:
Ende November stimmen wir in Ebikon über das unschöne Budget der Gemeinde ab. Die angezeigte Steuererhöhung ist unpopulär. Trotzdem ist sie grundlegend für den Erhalt der Stabilität in unserer Gemeinde. Ja, sie ist notwendig, um die steigenden Kosten aufgrund des starken Bevölkerungswachstums, das sich im Bildungsbereich mit stetig steigenden Schülerzahlen besonders niederschlägt, abzufedern.
Ein Nein bringt uns nicht weiter. Die Situation der Gemeinde lässt es nicht zu, den Gürtel noch enger zu schnallen und dringend notwendige Investitionen weiter hinauszuschieben. Bei einem Nein haben wir ein Defizit von rund 7 Millionen Franken und das ist nicht mit weiteren Sparbemühungen zu bewältigen. Da die Steuereinnahmen pro Kopf 20 Prozent tiefer ausfallen als der kantonale Schnitt und die Kostenseite zeigt, dass man sich überall unter oder im Schnitt des Kantons befindet, kann ein so grosses strukturelles Defizit nicht über zusätzliche Sparmassnahmen beseitigt werden.
Bei einem Nein wird die Gemeinde durch den budgetlosen Zustand handlungsunfähig und anstehende Projekte – wie zum Beispiel der dringende Neubau des Schulhauses Höfli - sind massiv gefährdet. Die Gemeinde ist nicht in der finanziellen Lage, ein besseres Budget zu erstellen und wird im März mit dem gleichen Budget erneut an uns Stimmbürgerinnen und Stimmbürger treten. Wird es noch einmal abgelehnt, wird uns der höhere Steuerfuss mit grösster Wahrscheinlichkeit durch die Luzerner Kantonsregierung auferlegt werden. Zeit und viel Geld werden so verschwendet.
Leider wurden in der Vergangenheit zu viele Projekte und Visionen abgelehnt, welche einen positiven Aufschwung in der Gemeinde ausbremsten.
Mit einem doppelten JA – Budget und Auslagerung des Altersheimes in eine AG – bereiten wir den Weg für eine Gesundung der Gemeindefinanzen. Nur so können wir die Gemeinde stärken und die Zukunft gestalten. Danke für dein Abstimmen mit dem doppelten JA – es ist im Interesse aller! DANKE!
Weitere Infos:
SP, SVP, Grüne, Mitte, FDP und GLP äussern sich zum Budget 2024.