Astronomie-Basel

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  Jugend  # explorer
16/10/2020

Jugend # explorer

Merkur kreuzt die SonnenscheibeAm 11. November kommt es zu einer Art «Mini-Sonnenfinsternis, die mit freiem Auge nicht z...
05/11/2019

Merkur kreuzt die Sonnenscheibe

Am 11. November kommt es zu einer Art «Mini-Sonnenfinsternis, die mit freiem Auge nicht zu sehen sein wird. Dazu benötigt man ein Teleskop mit entsprechender Ausrüstung für die Sonnenbeobachtung. Selbst durch eine Sonnenfinsternisbrille kann man das winzige schwarze Scheibchen nicht ausmachen! Zwei Bedingungen müssen erfüllt sein, damit es zu einem sogenannten Merkurtransit kommt: Der Planet muss in unterer Konjunktion stehen und zudem die Erde in Merkurs im Schnittpunkt beider Planetenbahnen stehen. Dabei darf die Abweichung nicht grösser als der scheinbare Sonnenradius betragen. Diese Umstände sind am 11. November alle nahezu perfekt erfüllt, auch daran zu erkennen, dass Merkur fast mittig vor der Sonne durchzieht (siehe dazu Abbildung).
In Europa beginnt der Merkurdurchgang mit wenigen Sekunden Zeitdifferenz um 13:35:27 Uhr MEZ mit dem ersten Kontakt bei Positionswinkel 110°. Die partielle Phase dauert bis 13:37:09 Uhr MEZ. Ab jetzt schwebt das nur 10“ durchmessende Merkurscheibchen als Ganzes sichtbar vor der gigantischen Sonne. Um 16:19:48 Uhr MEZ erreicht der Transit seinen Höhepunkt. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne schon tief über dem Südsüdwesthorizont und geht in Aarau gegen 16:56 Uhr MEZ unter. Das Ende des Ereignisses spielt sich hierzulande unter dem Horizont ab.

Wie sieht ein Schwarzes Loch aus? Um das herauszufinden, koordinierten Radioteleskope auf der ganzen Welt Beobachtungen ...
11/04/2019

Wie sieht ein Schwarzes Loch aus? Um das herauszufinden, koordinierten Radioteleskope auf der ganzen Welt Beobachtungen von Schwarzen Löchern mit den größten bekannten Ereignishorizonten am Himmel. Zwar sind Schwarze Löcher einfach schwarz, doch es ist bekannt, dass diese ungeheuren Attraktoren von leuchtendem Gas umgeben sind. Das erste Bild wurde gestern veröffentlicht und löst den Bereich um das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie M87 in einer geringeren Größenordnung auf, als man für seinen Ereignishorizont erwartet hatte.

Die dunkle zentrale Region im Bild ist nicht der Ereignishorizont, sondern eher der Schatten des Schwarzen Lochs – der zentrale Bereich strahlenden Gases, der durch die Gravitation des Schwarzen Lochs abgedunkelt wird. Größe und Form des Schattens werden von hellem Gas in der Nähe des Ereignishorizonts, starke Ablenkung durch Gravitationslinseneffekte sowie die Rotation des Schwarzen Lochs bestimmt.

Durch das Auflösen dieses Schwarzen Lochs lieferte das Event Horizon Telescope (ETH) neue Hinweise, dass Einsteins Gravitationstheorie sogar in extremen Bereichen funktioniert, und lieferte deutliche Indizien, dass M87 ein zentrales rotierendes Schwarzes Loch mit etwa 6 Milliarden Sonnenmassen besitzt. Das EHT ist noch nicht fertig – künftige Beobachtungen sollen sogar eine noch höhere Auflösung liefern, außerdem eine verbesserte Aufzeichnung der Schwankungen sowie die Erforschung der unmittelbaren Umgebung des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße.

Nur in der flüchtigen Dunkelheit einer totalen Sonnenfinsternis ist das Licht der Sonnenkorona leicht erkennbar. Die aus...
30/01/2019

Nur in der flüchtigen Dunkelheit einer totalen Sonnenfinsternis ist das Licht der Sonnenkorona leicht erkennbar. Die ausgedehnte Korona – die äußere Sonnenatmosphäre – ist ein faszinierender Anblick, sie wird jedoch normalerweise von der hellen Sonnenscheibe überstrahlt. Die feinen Details und extremen Helligkeitsabstufungen in der Korona sind zwar mit bloßem Auge erkennbar, aber bekanntermaßen schwierig zu fotografieren.

Dieses Bild ist ein detailreiches Weitwinkelbild der Sonnenkorona, es entstand aus mehr als 120 Bildern, die während der großen amerikanischen Finsternis im August 2017 aufgenommen und sorgfältig digital bearbeitet wurden. Die verschlungenen Schichten und leuchtenden Brennlinien einer sich ständig ändernden Mischung aus heißem Gas und Magnetfeldern sind deutlich sichtbar. Hinter Mond und Sonne leuchten Hunderte Sterne mit nur 11 mag. Mars erscheint ganz rechts in Rot.

Die nächste totale Sonnenfinsternis findet am 2. Juli statt und ist bei Sonnenuntergang auf einem schmalen Pfad in Chile und Argentinen beobachtbar.

13/01/2019

Welcher Stern erzeugte diesen riesigen Bovisten? Hier ist der heiße, expandierende Nebel von Tychos Supernovaüberrest abgebildet. Er ist das Ergebnis einer Sternexplosion, die vor mehr als 400 Jahren von dem berühmten Astronomen Tycho Brahe beschrieben wurde. Dieses Bild ist ein Komposit in drei Röntgen-Spektralfarben, die mit dem Röntgenobservatorium Chandra im Orbit aufgenommen wurden.

Die expandierende Gaswolke ist extrem heiß, und die leicht unterschiedlichen Ausdehnungsraten verleihen der Wolke eine bauschige Erscheinung. Der Stern, der die Supernova SN 1572 erzeugte, wurde wahrscheinlich gänzlich aufgelöst, doch ein Stern mit dem Spitznamen Tycho G, der zu blass ist, um ihn hier zu erkennen, war vermutlich sein Begleiter. Überreste des Vorläufers von Tychos Supernova zu finden ist wichtig, da es eine Supernova vom Typ Ia war. Diese sind eine wichtige Sprosse der Entfernungsleiter, welche die Größenordnung des sichtbaren Universums kalibriert. Der Helligkeitshöhepunkt von Typ-Ia-Supernovae gilt als gut erforscht, weshalb sie bei der Erforschung des Zusammenhangs zwischen Blässe und Entfernung im fernen Universum ziemlich wertvoll sind.

Beschreibung: Diese farbenprächtige Himmelslandschaft in den nebelreichen Sternfeldern in der Ebene unserer Milchstraße ...
28/09/2018

Beschreibung: Diese farbenprächtige Himmelslandschaft in den nebelreichen Sternfeldern in der Ebene unserer Milchstraße im königlichen Sternbild Kepheus ist ungefähr zwei Vollmonde breit. Sie liegt nahe dem Rand der massereichen Molekülwolke in dieser Region und ist ungefähr 2400 Lichtjahre entfernt.

Rechts unter der Mitte befindet sich die hellrote Emissionsregion Sharpless (Sh) 155, die auch als der Höhlennebel bekannt ist. Ungefähr 10 Lichtjahre der hellen Gasränder der kosmischen Höhle werden vom ultravioletten Licht der heißen jungen Sterne in ihrer Umgebung ionisiert. Staubige blaue Reflexionsnebel wie vdB 155 links oben und dichte undurchsichtige Staubwolken sind auf der interstellaren Leinwand ebenfalls reichlich vorhanden. Astronomische Forschungen zeigen auch andere dramatische Anzeichen von Sternbildung, zum Beispiel der helle rote Fleck von Herbig-Haro (HH) 168. Die Strahlung des Herbig-Haro-Objekts oben in der Mitte wird von energiereichen Strahlen eines neu entstandenen Sterns hervorgerufen.

Die irreguläre Galaxie NGC 55 ähnelt vermutlich der Großen Magellanschen Wolke (GMW). Die GMW ist ungefähr 180.000 Licht...
21/09/2018

Die irreguläre Galaxie NGC 55 ähnelt vermutlich der Großen Magellanschen Wolke (GMW). Die GMW ist ungefähr 180.000 Lichtjahre entfernt und eine gut bekannte Begleitgalaxie unserer Milchstraße. NGC 55 ist dagegen ungefähr 6 Millionen Lichtjahre entfernt und Mitglied der Sculptor-Gruppe. Sie ist als irreguläre Galaxie klassifiziert.

Auf Detailaufnahmen ähnelt die GMW einer Balkenspiralgalaxie. NGC 55 ist ungefähr 50.000 Lichtjahre groß und fast genau von der Seite sichtbar, sie präsentiert ein abgeflachtes schmales Profil – ein Kontrast zu unserer Sicht auf die GMW von oben. In der GMW bilden große Sternbildungsregionen Emissionsnebel, und auch NGC 55 erzeugt offensichtlich neue Sterne. Dieses außerordentlich detailreiche Galaxienporträt betont den hellen Kern, der von Staubwolken, verräterischen rosaroten Sternbildungsregionen und jungen blauen Sternhaufen in NGC 55 durchkreuzt wird.

Diese beiden kosmischen Strahlen sehen vielleicht wie ein Lichtschwert mit Doppelklinge aus, doch sie strömen aus einem ...
11/03/2018

Diese beiden kosmischen Strahlen sehen vielleicht wie ein Lichtschwert mit Doppelklinge aus, doch sie strömen aus einem neu entstandenen Stern in einer Galaxie in Ihrer Nähe. Die faszinierende Szene wurde aus Bilddaten des Weltraumteleskops Hubble konstruiert. Sie zeigt ungefähr ein halbes Lichtjahr des Objekts Herbig-Haro 24 (HH 24), das etwa 1300 Lichtjahre entfernt ist und in den Sternentstehungsgebieten des Orion-B-Molekülwolkenkomplexes liegt.

Der zentrale Protostern in HH 24 ist nicht direkt sichtbar, sondern von kaltem Staub und Gas in einer abgeflachten, rotierenden Akkretionsscheibe umgeben. Wenn Materie aus der Scheibe auf das junge stellare Objekt fällt, wird sie aufgeheizt. Entlang der Rotationsachse des Systems werden einander gegenüberliegende Strahlen ausgeworfen. Die schmalen, energiereichen Strahlen schneiden durch die interstellare Materie in der Region und bilden in ihrer Schneise eine Serie leuchtender Stoßfronten.

Haben Sie schon einmal vom Hubble Ultra-Deep Field gehört? Sicherlich haben Sie noch nie so davon gehört – schieben Sie ...
05/03/2018

Haben Sie schon einmal vom Hubble Ultra-Deep Field gehört? Sicherlich haben Sie noch nie so davon gehört – schieben Sie den Mauspfeil über das Bild und hören Sie zu! Das Hubble Ultra Deep Field (HUDF) wurde 2003-2004 mit dem Weltraumteleskop Hubble erstellt, indem es lange Zeit in den fast leeren Raum starrte, sodass ferne, blasse Galaxien sichtbar wurden.

Das HUDF ist eines der berühmtesten Astronomiebilder, hier wurde es in Schwingungen übersetzt – die Entfernungen wurden akustisch dargestellt. Wenn Sie auf eine Galaxie zeigen, wird ein Ton gespielt, der ihre ungefähre Rotverschiebung andeutet. Weil Rotverschiebung das Licht zum roten Ende des Lichtspektrums verschiebt, sind hier die Töne zum tiefen Ende des Klangspektrums verschoben. Je weiter die Galaxie entfernt ist, desto größer ist ihre kosmologische Rotverschiebung (sogar wenn sie blau erscheint), und desto tiefer der abgespielte Ton. Gewöhnliche Galaxien im HUDF sind ungefähr 10,6 Milliarden Lichtjahre und klingen wie Fsus4. Welche ist die fernste Galaxie, die Sie finden können?

Dieses Weltraumbild des Tages (APOD) basiert auf einem Eintrag der neuen Webpräsenz Astronomy Sound of the Month (Astronomieklang des Monats – AstroSoM).

Hinweis: Der Ton ist nicht in allen Browsern abspielbar.

APOD: The Hubble Ultra-Deep Field in Light and Sound (2018 Mar 05)
Image Credit: NASA, ESA, Hubble;
Sonification: G. Salvesen (UCSB);
Data: M. Rafelski et al.
https://apod.nasa.gov/apod/ap180305.html

Explanation: Have you heard about the Hubble Ultra-Deep Field? Either way, you've likely not heard about it like this -- please run your pointer over the featured image and listen! The Hubble Ultra-Deep Field (HUDF) was created in 2003-2004 with the Hubble Space Telescope staring for a long time toward near-empty space so that distant, faint galaxies would become visible. One of the most famous images in astronomy, the HUDF is featured here in a vibrant way -- with sonified distances. Pointing to a galaxy will play a note that indicates its approximate redshift. Because redshifts shift light toward the red end of the spectrum of light, they are depicted here by a shift of tone toward the low end of the spectrum of sound. The further the galaxy, the greater its cosmological redshift (even if it appears blue), and the lower the tone that will be played. The average galaxy in the HUDF is about 10.6 billion light years away and sounds like an F #. What's the most distant galaxy you can find? This Astronomy Picture of the Day (APOD) is based on an entry of new site called Astronomy Sound of the Month (AstroSoM).

https://www.nasa.gov/
http://www.esa.int/
https://www.nasa.gov/hubble
http://web.physics.ucsb.edu/~greg/
http://www.physics.ucsb.edu/
http://adsabs.harvard.edu/abs/2015AJ....150...31R

Starship Asterisk* • APOD Discussion Page
http://asterisk.apod.com/discuss_apod.php?date=180305

Wenn Rosen nicht rot sindNatürlich sind nicht alle Rosen rot, aber sie können trotzdem sehr hübsch sein. Der schöne Rose...
22/02/2018

Wenn Rosen nicht rot sind

Natürlich sind nicht alle Rosen rot, aber sie können trotzdem sehr hübsch sein. Der schöne Rosettennebel und andere Sternentstehungsgebiete werden in astronomischen Bildern oft überwiegend rot dargestellt, teils, weil die überwiegende Emission im Nebel von Wasserstoffatomen stammt.

Die stärkste optische Wasserstoffemissionslinie, bekannt als H-alpha, liegt im roten Spektralbereich, doch die Schönheit eines Emissionsnebels ist nicht nur im roten Licht zu bewundern. Andere Atome im Nebel werden ebenfalls durch energiereiches Sternenlicht angeregt und erzeugen schmale Emissionslinien.

Auf dieser prächtigen Ansicht des Rosettennebels werden Schmalbandbilder kombiniert, um die Emission von Schwefelatomen in Rot, Wasserstoff in Blau und Sauerstoff in Grün zu zeigen. Das Kartierungsschema dieser schmalen atomaren Emissionslinien in ein breiteres Farbspektrum wird bei vielen Hubblebildern von Sternenkrippen übernommen.

Der Rosettennebel befindet sich ungefähr 3000 Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Einhorn, in dieser Entfernung ist das Bild etwa 100 Lichtjahre breit. Um die Rosette rot zu färben, folgen Sie diesem Link oder bewegen Sie den Mauszeiger über das Bild.

APOD: When Roses Aren't Red (2018 Feb 22)
Image Credit & Copyright: Eric Coles and Mel Helm
https://apod.nasa.gov/apod/ap180222.html

Explanation: Not all roses are red of course, but they can still be very pretty. Likewise, the beautiful Rosette Nebula and other star forming regions are often shown in astronomical images with a predominately red hue, in part because the dominant emission in the nebula is from hydrogen atoms. Hydrogen's strongest optical emission line, known as H-alpha, is in the red region of the spectrum, but the beauty of an emission nebula need not be appreciated in red light alone. Other atoms in the nebula are also excited by energetic starlight and produce narrow emission lines as well. In this gorgeous view of the Rosette Nebula, narrowband images are combined to show emission from sulfur atoms in red, hydrogen in blue, and oxygen in green. In fact, the scheme of mapping these narrow atomic emission lines into broader colors is adopted in many Hubble images of stellar nurseries. The image spans about 100 light-years in the constellation Monoceros, at the 3,000 light-year estimated distance of the Rosette Nebula. To make the Rosette red, just follow this link or slide your cursor over the image.

https://apod.nasa.gov/image/1802/RosetteHRGBColesHelm1024.jpg

http://www.astrobin.com/users/coles44/
http://www.pbase.com/melhelm

Starship Asterisk* • APOD Discussion Page
http://asterisk.apod.com/discuss_apod.php?date=180222

Jupiter sieht im Infrarotlicht etwas anders aus. Um Jupiters Wolkenbewegungen besser zu verstehen, und um die Roboterrau...
21/02/2018

Jupiter sieht im Infrarotlicht etwas anders aus. Um Jupiters Wolkenbewegungen besser zu verstehen, und um die Roboterraumsonde Juno der NASA zu unterstützen, wird das Weltraumteleskop Hubble angewiesen, den ganzen jovianischen Riesen regelmäßig abzubilden.

Die Farben des beobachteten Jupiters reichen über den normalen Sehbereich von Menschen hinaus und umfassen auch Ultraviolett– und Infrarotlicht. 2016 wurden drei Bänder des nahen Infrarotlichtes digital zugeordnet und in ein farbkartiertes Bild umgewandelt. Jupiter erscheint in Infrarot anders, zum Teil, weil das Sonnenlicht anders reflektiert wird, was unterschiedlichen Wolkenhöhen und Breitengraden eine unstimmige Helligkeit verleiht.

Dennoch bleiben viele Strukturen auf Jupiter vertraut, darunter die hellen Zonen und dunklen Gürtel, welche den Planeten nahe dem Äquator umkreisen, der große Rote Fleck links unten und die Perlenkettensturmsysteme südlich des großen Roten Flecks. Die Pole leuchten, weil dort Dunst in großer Höhe von geladenen Teilchen aus Jupiters Magnetosphäre angeregt wird.

Juno hat nun 10 von 12 geplanten wissenschaftlichen Jupiterumkreisungen vollendet und zeichnet weiterhin Daten auf, welche der Menschheit helfen, nicht nur Jupiters Wetter zu verstehen, sondern auch das, was unter Jupiters dicken Wolken liegt.

APOD: Jupiter in Infrared from Hubble (2018 Feb 21)
Image Credit: NASA, ESA, Hubble;
Data: Michael Wong (UC Berkeley) et al.;
Processing & License: Judy Schmidt
https://apod.nasa.gov/apod/ap180221.html

Explanation: Jupiter looks a bit different in infrared light. To better understand Jupiter's cloud motions and to help NASA's robotic Juno spacecraft understand the planetary context of the small fields that it sees, the Hubble Space Telescope is being directed to regularly image the entire Jovian giant. The colors of Jupiter being monitored go beyond the normal human visual range to include both ultraviolet and infrared light. Featured here in 2016, three bands of near-infrared light have been digitally reassigned into a mapped color image. Jupiter appears different in infrared partly because the amount of sunlight reflected back is distinct, giving differing cloud heights and latitudes discrepant brightnesses. Nevertheless, many familiar features on Jupiter remain, including the light zones and dark belts that circle the planet near the equator, the Great Red Spot on the lower left, and the string-of-pearls storm systems south of the Great Red Spot. The poles glow because high altitude haze there is energized by charged particles from Jupiter's magnetosphere. Juno has now completed 10 of 12 planned science orbits of Jupiter and continues to record data that are helping humanity to understand not only Jupiter's weather but what lies beneath Jupiter's thick clouds.

https://www.nasa.gov/
http://www.esa.int/
https://www.nasa.gov/hubble
http://astro.berkeley.edu/researcher-profile/2358308-michael-h-wong
http://astro.berkeley.edu/
https://archive.stsci.edu/prepds/opal/
http://geckzilla.com/

Starship Asterisk* • APOD Discussion Page
http://asterisk.apod.com/discuss_apod.php?date=180221

19/02/2018

Wie sind wir hierher gekommen? Wir wissen, dass wir auf einem Planeten leben, der einen Stern umkreist, welcher um eine Galaxie kreist, aber wie ist das alles entstanden?

Um die Details besser zu verstehen, verbesserten Astrophysiker die berühmte Illustris–Simulation zu IllustrisTNG – diese ist nun das komplexeste Computermodell der Entwicklung von Galaxien in unserem Universum. Dieses Video zeigt die Magnetfelder vom frühen Universum (Rotverschiebung 5) bis heute (Rotverschiebung 0). Relativ schwache Magnetfelder sind blau abgebildet, starke sind weiß dargestellt. Diese B-Felder passen sehr gut zu Galaxien und Galaxienhaufen.

Am Beginn der Simulation umkreist eine virtuelle Kamera das virtuelle IllustrisTNG-Universum und zeigt eine 30 Millionen Lichtjahre große junge Region, die ziemlich fadenförmig ist. Durch die Schwerkraft entstehen viele Galaxien und verschmelzen, während sich das Universum ausdehnt und entwickelt. Am Ende stimmt das simulierte IllustrisTNG-Universum statistisch gesehen gut mit unserem gegenwärtigen wirklichen Universum überein, obwohl es einige interessante Unterschiede gibt – zum Beispiel eine Abweichung bei der Energie von Radiowellen, die von schnell bewegten geladenen Teilchen abgestrahlt wird.

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