12/06/2026
👴🤝👨 Der Generationenvertrag funktioniert nur, wenn genügend Erwerbstätige für immer mehr Rentnerinnen und Rentner aufkommen können.
Die Debatte über die Finanzierung der 13. AHV-Rente greift zu kurz. Das eigentliche Problem ist die Demografie: Bis 2055 werden voraussichtlich nur noch 2,2 Erwerbstätige einen Rentner finanzieren – heute sind es noch rund 3.
Hier gehts zur Medienmitteilung: https://shorturl.at/zy4NJ
Am Sonntag stimmt die Schweiz über die Begrenzung der Zuwanderung ab. Weniger Erwerbstätige bedeuten aber auch weniger AHV-Beiträge. Wer die Zuwanderung reduzieren, die AHV ausbauen und gleichzeitig das Rentenalter unverändert lassen will, muss erklären, wie diese Rechnung aufgehen soll.
Statt neuer Steuern und höherer Lohnabzüge braucht die Schweiz eine ehrliche Diskussion über die Zukunft der Altersvorsorge:
✅ Höhere Erwerbsbeteiligung
✅ Bessere Nutzung des inländischen Arbeitskräftepotenzials
✅ Flexible und längere Erwerbstätigkeit über das heutige Rentenalter hinaus
✅ Nachhaltige Reformen statt kurzfristiger Pflästerli-Politik
Die entscheidende Frage lautet nicht, wie wir einzelne Leistungen kurzfristig finanzieren. Die entscheidende Frage lautet: Wie sichern wir langfristig genügend Wertschöpfung, Arbeitskräfte und eine stabile AHV für kommende Generationen?
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👴🤝👨 Le contrat entre les générations ne peut fonctionner que si un nombre suffisant d’actifs finance un nombre croissant de retraités. Le débat sur le financement de la 13e rente AVS passe à côté de l’essentiel. Le véritable défi est démographique : d’ici 2055, environ 2,2 personnes actives devront financer un retraité, contre près de 3 aujourd’hui. Dimanche, la Suisse votera sur la limitation de l’immigration. Cette question ne concerne pas seulement le logement, les infrastructures ou la qualité de vie. Elle touche également au financement de nos assurances sociales. Au lieu d’augmenter les impôts et les cotisations salariales, la Suisse a besoin d’un débat honnête sur l’avenir de la prévoyance vieillesse.