Historische Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie

Historische Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie Die Historische Bibliothek bietet Forschenden und Liebhabern der Geschichte der Pharmazie einen stark

Unser "Fuchs" wurde restauriertDank zahlreicher Helfer wurde unser Exemplar des De Historia Stirpium des deutschen Arzte...
18/02/2026

Unser "Fuchs" wurde restauriert

Dank zahlreicher Helfer wurde unser Exemplar des De Historia Stirpium des deutschen Arztes und Botanikers Leonhart Fuchs meisterhaft restauriert. Der nächste Schritt wird nun darin bestehen, das gesamte Werk zu scannen, um anschliessend die zahlreichen handschriftlichen Anmerkungen, die eine Besonderheit unseres Buches darstellen, lesen und analysieren zu können.

Der von Frau Carole Jeanneret aus Freiburg vom Atelier À livre ouvert erstellte Restaurierungsbericht ist besonders umfassend und ermöglicht es, anhand der Abbildungen alle Arbeitsschritte nachzuvollziehen. Sie können ihn auf unserer Webseite einsehen.

Die Identifizierung des Werks, bei dem die ersten Seiten, darunter auch die Titelseite, fehlten, erwies sich als schwierig, insbesondere aufgrund mehrerer Ausgaben im Oktavformat, dem Format unseres Exemplars. Dank der Erkenntnisse und intensiven Recherchen zweier Experten, Günter Bergmann von der Bergmann-Bibliothek in Wallgau in Bayern und Martin Kluge von der Basler Papiermühle, sowie von Herrn Luc Lienhard konnten wir es schliesslich einer Basler Ausgabe von 1549 zuordnen, die sich von den Exemplaren in der Universitätsbibliothek Basel unterscheidet. Wir sind ihnen für ihre wertvolle Hilfe sehr dankbar. Als Referenz haben wir ein Exemplar aus der Bibliothek des Botanischen Gartens von Padua gewählt, das digitalisiert wurde und im Internet zu finden ist. https://phaidra.cab.unipd.it/view/o:368922. (Biblioteca dell'Orto Botanico - PUV46-APL.41).

Eine Arbeit wie diese wäre ohne die finanzielle Unterstützung einiger Institutionen und Personen nicht möglich gewesen, denen wir an dieser Stelle ebenfalls danken möchten: der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, Frau Dr. Sabine Fehlmann, Frau Gertrud Kläy und Frau Professor Carla Meyer-Massetti. Nicht zuletzt danken wir Frau Barbara Erni, die uns das Werk geschenkt hat.

*Schweizer Apothekerkongress 2025*Nach mehr als 10 Jahren haben der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse  und de...
27/11/2025

*Schweizer Apothekerkongress 2025*

Nach mehr als 10 Jahren haben der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse und der Schweizerische Verein der Amts- und Spitalapotheker GSASA am 20. und 21. November 2025 wieder einmal einen gemeinsamen Kongress organisiert.

Freundlicherweise durften wir sowohl von der Historischen Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie (HBSP) als auch von der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie (SGGP) einen Tisch haben, wo wir uns vorstellen, für unser Projekt der Buchrestaurierung werben sowie ein paar Dubletten verkaufen konnten.

Vielen Dank für alle Hilfe und Unterstützung und all die Besuche an den Tischen, wir haben uns sehr gefreut!

Fotos: (c) GSASA

Unser Kollege und Stiftungsratsmitglied Manfred Fankhauser hält am kommenden Montag in Marburg einen Vortrag über Cannab...
07/03/2025

Unser Kollege und Stiftungsratsmitglied Manfred Fankhauser hält am kommenden Montag in Marburg einen Vortrag über Cannabis.
Man kann den Vortrag online geniessen, melden Sie sich gerne hier an:

Auf dieser Seite informieren wir Sie über öffentliche Vorträge an unserem Institut.

Buchpatenschaft gesuchtDie HBSP ist im Besitz eines sehr seltenen und handschriftlich bearbeiteten botanischen Werkes de...
25/01/2025

Buchpatenschaft gesucht

Die HBSP ist im Besitz eines sehr seltenen und handschriftlich bearbeiteten botanischen Werkes der Mitte des 16. Jahrhunderts, einem «De Historia stirpium» von Leonhart Fuchs (1501-1566).
Fuchs erlangte vor allem mit seinen Kräuterbüchern – frühen Lehrwerken der Pharmakognosie – grosses Ansehen. 1542 erschien mit "De Historia Stirpium commentarii insignes" in lateinischer Sprache sein erstes Kräuterbuch.

Wir würden dieses wertvolle Werk gerne fachkundig restaurieren lassen, sind jedoch dafür auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Wer wäre bereit, einen Beitrag dazu zu leisten? Die Namen der Gönner werden in einer Liste eingetragen und im Buch aufbewahrt. Ausserdem stellen wir natürlich gerne auch den Restaurierungsbericht zur Verfügung.

Wir freuen uns über jeden Franken!

Anlässlich des Internationalen Kongresses für Geschichte der Pharmazie, der vom 4. bis 7. September 2024 in Belgrad, Ser...
01/12/2024

Anlässlich des Internationalen Kongresses für Geschichte der Pharmazie, der vom 4. bis 7. September 2024 in Belgrad, Serbien, stattfand, erhielt der Präsident unserer Stiftung, Professor François Ledermann, von der Präsidentin der rumänischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, Frau Professor Adriana Taerel, eine Erinnerungsmedaille. Die gleiche Medaille wurde auch Professor Olivier Lafont, ehemaliger Präsident der internationalen und französischen Gesellschaft für Pharmaziegeschichte und Bruno Bonnemain, Präsident der internationalen Akademie für Pharmaziegeschichte und derzeitiger Präsident der französischen Gesellschaft für Pharmaziegeschichte, überreicht.

Die Medaille wurde anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Universität für Medizin und Pharmazie Universitatea de Medicina si Farmacie "Carol Davila" in Bukarest im Jahr 2023 geprägt. Wir konnten an dieser Stelle bereits über dieses Jubiläum berichten, indem wir das Erscheinen des Albums kommentierten, das zu diesem Anlass herausgegeben wurde und Teil des Fundus unserer Bibliothek ist.

Diese Auszeichnung markiert erneut die starke Verbindung zwischen Rumänien und der Schweiz im Feld der Pharmaziegeschichte, alte Beziehungen, die vor mehr als 20 Jahren während der Vorbereitung des internationalen Kongresses, der 2003 in Sinaia in Rumänien stattfand, geknüpft wurden.

Auf der Webseite der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie kann man im Newsletter erfahren, was sich...
27/08/2024

Auf der Webseite der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie kann man im Newsletter erfahren, was sich auf der ganzen Welt in der Geschichte der Pharmazie getan hat.

https://histpharm.org/wordpress/wp-content/uploads/2024/04/ISHP-Newsletter25.pdf

International Society for the History of Pharmacy pharmaSuisse

Der "Angelo Beccarelli"- PreisAm Kongress der italienischen Akademie für Geschichte der Pharmazie (Accademia di storia d...
31/05/2024

Der "Angelo Beccarelli"- Preis

Am Kongress der italienischen Akademie für Geschichte der Pharmazie (Accademia di storia della farmacia), der anfangs Mai in Pesaro an der adriatischen Küste stattfand, wurde unser Präsident, Prof. François Ledermann mit dem ersten Angelo Beccarelli Preis für ein ganzes Leben im Dienst der Geschichte der Pharmazie ausgezeichnet.

Angelo Beccarelli war Präsident der Italienischen Akademie für für Geschichte der Pharmazie. Er ist am 29. Dezember 2022 plötzlich verstorben. Der 69-jährige Apotheker aus Varedo in der Provinz Monza war im Juni 2021 für eine neue dreijährige Amtszeit an die Spitze der Akademie berufen worden. Als grosser Kenner der Pharmaziegeschichte hatte Beccarelli zusammen mit seiner Frau Annamaria den 45. Internationalen Kongress für Pharmaziegeschichte (International Society for the History of Pharmacy), der 2022 in Mailand stattfand, organisiert. Als Mann mit vielen Facetten und vielfältigen Interessen war er ein leidenschaftlicher Sammler und Bibliophiler. (Mehr dazu auf www.hbsp.ch)

Geografie und GeschichteVor zwei Jahren hat unsere Stiftung, gemeinsam mit der Schweizerischen Gesellschaft für Geschich...
18/05/2024

Geografie und Geschichte

Vor zwei Jahren hat unsere Stiftung, gemeinsam mit der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, einen Anlass mit dem Thema Der Rausch der Bücher am Institut für Medizingeschichte der organisiert.

Unter den neun Vorträgen, hat sich der Präsident unserer Stiftung, Professor François Ledermann, mit der Problematik der Druckorte als Spiegel des alten Bestandes der Historischen Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie auseinandergesetzt. Unter dem Titel Geographie und Geschichte, ist dieser Text in der letzten Ausgabe der Zeitschrift Geschichte der Pharmazie, ,online -Beilage, erschienen. Die Redaktoren dieser Zeitschrift sind Professor Dr. Christoph Friedrich, aus Marburg, korrespondierendes Mitglied der SGGP, und Professor Dr. Axel Helmstädter, Frankfurt, ehemaliger Präsident der . Mit der Untersuchung der Druckorte soll nicht eine Geschichte des Druck- und Verlagswesens angestrebt werden, sondern vielmehr aus geografischer Sicht, ein Blick in die Entwicklung des Bestandes einer sowohl wissenschaftlichen wie beruflichen Bibliothek geworfen werden.
Den Abdruck des Vortrages kann man auf unserer Webseite www.hbsp.ch finden.

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François Ledermann, Präsident der Stiftung HBSP hatte die Ehre, das Vorwort für dieses Werk zu verfassen. Das von der de...
17/04/2024

François Ledermann, Präsident der Stiftung HBSP hatte die Ehre, das Vorwort für dieses Werk zu verfassen. Das von der derzeitigen Präsidentin der Rumänischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, Prof. Adriana Taerel, verfasste dreisprachige Album (Rumänisch, Englisch, Französisch), das reichlich mit farbigen Abbildungen versehen ist, zeichnet anhand der Bukarester Sammlungen zur Geschichte der Pharmazie die Vergangenheit unseres Berufsstandes in Rumänien nach. So findet man hier den akademischen Werdegang von zwei kosmopolitischen Persönlichkeiten, Carol Davila und Stefan Minovici, die als Schöpfer der Entwicklung einer autonomen Fakultät in Bukarest sind, aber auch ein breites Panorama, das sowohl pharmazeutische Gegenstände aus der Vergangenheit - Töpfe, Mörser Waagen, Medaillen - als auch schriftliche Dokumente, zahlreiche Diplome, Pharmakopöen - die erste Ausgabe der Pharmacopoea Romana stammt aus dem Jahr 1862, und Archivstücke umfasst. Das Album versäumt es nicht, auf die erste Apothekerin des Landes hinzuweisen, Paulina Cruceanu, die ihr Diplom bereits 1892 erhielt.

Lokalgeschichtliche Arbeiten gehören oft zu den interessantesten unter den Forschungen über die Vergangenheit der Pharma...
07/07/2023

Lokalgeschichtliche Arbeiten gehören oft zu den interessantesten unter den Forschungen über die Vergangenheit der Pharmazie. In der Schweiz beispielsweise waren mehrere Städte und Kantone Gegenstand von oftmals tiefgreifenden Untersuchungen, die die Menschen, Gegenstände und Apotheken ans Licht brachten, die die Entwicklung unseres Berufsstandes geprägt haben.

Daher ist die hervorragende Arbeit unserer Kollegin Chiara Beatrice Vicentini, Professorin für Pharmaziegeschichte an der Universität Ferrara .it, zu würdigen, die in einem kürzlich erschienenen Werk mit dem programmatischen Titel "Papiere, Orte, Apotheken, Menschen, pharmazeutische Kunst in Ferrara" einen sehr umfassenden Überblick über die Entwicklung der Pharmazie in Ferrara seit dem Mittelalter bietet.

Mehr dazu siehe auf www.hbsp.ch (Buch des Monats).

Seit seiner Gründung im Jahr 1843 um den Apotheker Ernst Friedrich Theodor Hübschmann aus Stäfa, bemühte sich der Schwei...
10/05/2023

Seit seiner Gründung im Jahr 1843 um den Apotheker Ernst Friedrich Theodor Hübschmann aus Stäfa, bemühte sich der Schweizerische Apotheker-Verein um die Information seiner Mitglieder. So erschienen ab 1848 die "Mittheilungen des Schweizerischen Apotheker-Vereins", die nur in deutscher Sprache verfasst waren. Es folgte eine Reihe von Publikationen, die im Laufe der Zeit ihre Bezeichnung, ihre Redakteure und ihren Inhalt änderten, die aber alle das gleiche Ziel verfolgten: Die Schweizer Apotheker durch wissenschaftliche, berufspolitische oder administrative Mitteilungen zu informieren.

Die heute mit der Hilfe der Technische Universität Braunschweig durchgeführte Digitalisierung des gesamten Bestandes ermöglicht ganz neue Blicke auf die Vergangenheit der Schweizer Pharmazie. Ein Artikel im pharmaJournal vom April 2023 berichtet über ein wichtiges Projekt unserer Stiftung, die Digitalisierung der Schweizerischen Apotheker-Zeitung, die dank der Bibliothek der TU Braunschweig in vollem Gange ist. Es lohnt sich zu schauen: https://leopard.tu-braunschweig.de/content/index.xml

Gesellschaft für Chemische Industrie in Basel 1884–1934Alexander Clavel baute 1864 eine Fabrikationsstätte – damals noch...
10/04/2023

Gesellschaft für Chemische Industrie in Basel 1884–1934

Alexander Clavel baute 1864 eine Fabrikationsstätte – damals noch ausserhalb der Stadt – für die industrielle Herstellung von Farben auf. Die chemische Fabrik wuchs und wurde 1884 in Gesellschaft für Chemische Industrie in Basel (Ciba) umbenannt. Das hier gezeigte Werk von 1934 enthält wunderschöne Bilder, die einem einen Eindruck vermitteln, wie damals fabriziert wurde, nicht nur in Basel.

Signatur IMG PH H 559 P

Adresse

Institut Für Medizingeschichte Der Universität Bern, Bühlstrasse 26
Bern
3012

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Wissen bewahren

Während Jahrzehnten lag eine grosse Sammlung von Büchern, Dokumenten und Zeitschriften aus älteren Zeiten in den Kellern von pharmaSuisse in Bern. Auch wenn einige Forscher sie konsultieren konnten, war die Sammlung nicht katalogisiert und einem weiten Publikum nicht zugänglich. So war es seit längerer Zeit der Wunsch der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie eine Lösung zu finden, um sie der wissenschaftlichen Welt offen zu legen und der Bibliothek einen höheren Stellenwert zu geben. Die Idee einer Stiftung, von pharmaSuisse und der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie getragen, wurde verwirklicht.

Die Stiftung „Historische Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie“ wurde am 25. November 2008 gegründet. Im ersten Stiftungsrat sassen die beiden Präsidenten der Stiftergesellschaften, Dominique Jordan und Prof. François Ledermann, die für die Lancierung der Bibliothek massgeblich beteiligt waren. Als erster Präsident amtete Dr. Andreas Schmid. Die Stiftung verfolgt den Zweck, pharmazeutische Werke wie Bücher und Zeitschriften unterschiedlicher Provenienz aufzubewahren, ihre große Bedeutung für die Forschung zu vermitteln und der Öffentlichkeit für Studien zur Verfügung zu stellen.