JUSO Basel-Stadt

JUSO Basel-Stadt Ändern was dich stört! http://www.juso-bs.ch
http://twitter.com/JusoBS
https://www.instagram.com/jusobs/ Schutz für Menschen - nicht für Grenzen!

Die JUSO ist die grösste und aktivste Jugendpartei in Basel mit rund 200 Mitgliedern. Wir JungsozialistInnen (JUSO) kämpfen für eine gerechte, solidarische Welt. Wir lehnen dieses Wirtschaftssystem ab, in dem einige Wenige riesige Profite machen, während Ungleichheit und Armut immer grösser werden. Menschenrechte sind für uns nicht verhandelbar und das Sterben an den Grenzen Europas und die Errich

tung von Zäunen kann nicht die Lösung sein. Wir kämpfen für eine Wirtschaft, in der alle mitbestimmen können und dieselben Möglichkeiten haben, ihre Talente zu entfalten. Wir setzten uns für eine Gesellschaft ein, in der niemand wegen seiner Herkunft, ihres Geschlechts, des Alters, der gesundheitlichen Verfassung oder der Lebensweise diskriminiert wird. Von selbst wird sich die Welt nicht retten. Wir brauchen auch deine Unterstützung!

13/03/2022

Wie wir als Schweiz mit der EU-Agentur Frontex umgehen sollten – und was der Ukraine-Krieg damit zu tun hat

Im Mai stimmen wir darüber ab, wie die Schweiz die Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstandes (Frontex-Verordnung) umsetzen soll. Spätestens seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs wird darüber viel diskutiert, diverse Falschbehauptungen und Unsicherheiten dazu sind im Umlauf. Es ist deshalb Zeit, ein paar Dinge klarzustellen.

Seit etwa zwei Jahren beschäftige ich mich mit dieser spezifischen Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstandes. Zusammen mit Priska Seiler-Graf, Fabian Molina und Daniel Jositsch haben wir Ideen ausgearbeitet, wie sich die Schweiz bei der innerstaatlichen Umsetzung der Frontex-Verordnung an den Grundsätzen des UNO-Migrationspaktes halten kann, der besagt:

Illegale Migration verhindern, legale Migration ermöglichen.

Mit der Frontex-Reform soll die EU-Grenzschutz-Agentur bis 2027 eine ständige Reserve von bis zu 10'000 Einsatzkräften für den Schutz der Aussengrenze erhalten. Die Schweiz wird sich mit knapp 50 Millionen Franken mehr und zusätzlichem Personal an dieser Schengen-Weiterentwicklung beteiligen. Der Schutz der Aussengrenzen soll – getreu nach dem UNO-Migrationspakt – also die sogenannte illegale Migration verhindern.

Legale Fluchtwege werden aber nicht geschaffen – zumindest nicht solche in die Schweiz. Dabei haben uns in den letzten Jahren unsere europäischen Freunde immer wieder um Unterstützung gebeten, uns proaktiv dazu aufgefordert, uns stärker an solidarischen Verteilschlüsseln der Geflüchteten zu beteiligen. Das letzte Mal ging es dabei um die Aufnahme tausender unbegleiteter Flüchtlingskinder in Griechenland. Die Koalition der Willigen wurde von der Schweiz zurückgestossen: Gerade mal 23 Kinder haben wir aufgenommen.

Der Widerstand gegenüber dieser knausrigen Asylpolitik ist in der Schweiz unterdessen immer lauter geworden. Kirchen, NGOs und dutzende Gemeinde und Städte, allen voran Basel-Stadt, Zürich und Bern, setzen sich vermehrt für eine solidarische Migrationsaussenpolitik ein. Konkret heisst das: Sie fordern mehr legale Fluchtwege, getreu dem UNO-Migrationspakt. Denn nur weil die Schweiz einmal mehr geographisch unglaublich privilegiert inmitten von Europa liegt, heisst das nicht, dass wir in ausnahmslos allen Politikbereichen Rosinenpicker sein sollten.

Das ist nun der Knackpunkt des Bundesbeschlusses, über den wir nun im Mai abstimmen. Die SP hat sich im parlamentarischen Prozess für eine Verdoppelung des UNO-Resettlement-Kontingents eingesetzt. Es ist absolut entscheidend, dass die Schweiz gerade in Kriegszeiten ihre humanitäre Arbeit ausweitet und besonders vulnerablen Personen aus den Kriegsgebieten dieser Welt Schutz bietet. So wie das unsere europäischen Freunde bereits seit längerem tun. Unterstützt wurde der SP-Antrag übrigens offiziell von den grossen Städten, u.a. Basel, Zürich, Bern uvm.

Nachdem alle entsprechenden Anträge dazu gescheitert sind, hat die SP-Bundeshausfraktion die schweizerische Umsetzungsvorlage zur Frontex-Verordnung einstimmig abgelehnt. Nicht, weil wir die Mitgliedschaft bei Schengen-Dublin nicht wichtig finden, im Gegenteil. Die Beteiligung haben wir nie in Frage gestellt. Sondern weil die Schweizerische Vorlage dazu unausgeglichen ist. Der Grenzschutz wird weiter gestärkt, aber eigenständige Solidaritätsleistungen im Asylbereich blieben aus. Es gibt bis heute kaum noch legale Fluchtwege in die Schweiz. Das ist aus rechtsstaatlicher und humanitärer Sicht absolut unhaltbar.

Ein Nein im Mai bietet die Chance, diesen Bundesbeschluss ausgewogener zu gestalten. Selbstverständlich beteiligen wir uns finanziell an der EU-Agentur Frontex – wir haben übrigens einige Verbesserungen im nationalen Rechtsschutz gegenüber möglichen Menschenrechtsverletzungen einbringen können. Aber das reicht nicht. Wir müssen mehr tun. Legale Fluchtwege in die Schweiz sind notwendiger denn je. Ein Nein bietet nun die Chance auf eine solidarischere, humanitärere und europäischere Neuauflage, die sowohl die Finanzierung wie auch die legalen Fluchtwege beinhaltet.

Und noch ein paar Worte zu der Behauptung, wir würden automatisch und sofort aus Schengen-Dublin geworfen:

Die Frist zur Umsetzung ist schon seit Monaten abgelaufen. Trotzdem sind wir noch immer bei Schengen-Dublin dabei, denn unsere demokratischen Entscheidungsprozesse brauchen meist etwas länger als in anderen Ländern, und das wird auch respektiert. In den letzten zehn Jahren haben wir sieben Mal die Frist verpasst, einmal sogar um 3.5 Jahre. Die innenpolitische Debatte zur Frage, wie wir diese Weiterentwicklung übernehmen sollen, braucht Zeit. Und darum geht es im Mai: Wir stimmen nicht über die Frontex-Verordnung ab, sondern über den Bundesbeschluss, der Bundesrat und Parlament vorschlagen. Ein Nein gäbe Bundesrat und Parlament den Auftrag, diesen Beschluss zu überarbeiten. Und unseren europäischen Freunden müssen wir klarmachen, dass es kein Nein zu Schengen-Dublin, sondern eben zur innerstaatlichen Umsetzung war und deshalb noch ein bisschen Zeit brauchen (auch wenn wir dank zwei Jahren Covid immer schneller werden).

Das ist im Übrigen der grosse Unterschied zur damaligen Debatte zur Waffen-Richtlinie: Die Parteien, die die Vorlage abgelehnt haben, wollten die europäischen Spielregeln nicht einhalten. Selbstverständlich hätte das unsere Beteiligung bei Schengen-Dublin akut gefährdet.

Mit der Frontex-Vorlage ist es aber genau umgekehrt: Die SP will nicht weniger Europa, sondern mehr. Das heisst konkret, wir finanzieren die EU-Agentur solidarisch mit, schaffen aber auch endlich legale Fluchtwege in die Schweiz, zum Beispiel mit einer Erhöhung des UNO-Resettlement-Kontigents (oder mit dem Botschaftsasyl, das Dani Jositsch und ich fordern). Ein Nein im Mai heisst nicht ein Nein zu Frontex und Schengen-Dublin, sondern ein Nein zum unsolidarischen, knausrigen schweizerischen Bundesbeschluss und bietet eine Chance auf eine europäischere Asylpolitik der Schweiz.

06/11/2021

Weil Applaus nicht reicht.
Am 28. November stimmen wir über die Pflegeinitiative ab. Die Initiative fordert: -Mehr Pflegende auszubilden: Ausbildungsoffensive starten, - Berufsausstiege zu verhindern: Arbeitsbedingungen verbessern und die Pflegequalität zu sichern: genügend Pflegende garantieren.
Das Gesundheitspersonal ist heute akut überlastet und unsere Gesundheit damit gefährdet. Diese Abstimmung ist darum enorm wichtig für die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung von uns allen. Die Initiative benennt die konkreten Probleme und bietet für jedes davon eine Lösung an. Der indirekte Gegenvorschlag hingegen ist ungenügend und konzentriert sich lediglich auf einen Aspekt aus der Initiative. Darum muss die Initiative unbedingt angenommen werden. Im Video erklärt euch Pflegefachfrau in Ausbildung, Maria Schäfer, weshalb und demontiert die Argumente der Gegner*innen.
Stimm auch du JA am 28. November, motiviere dein Umfeld und teile gerne unser Video.

Video: Silvan Häseli 🙏🏽

SP Basel-Stadt JUSO Schweiz VPOD Schweiz vpod region basel

Ja am 26. September zur 99%99%-Initiative ✊🏾🌹! Beitrag im  vom  12. September mit unserer Vizepräsidentin Freija Geniale...
14/09/2021

Ja am 26. September zur 99%99%-Initiative ✊🏾🌹!
Beitrag im vom 12. September mit unserer Vizepräsidentin Freija Geniale

Einer der Knackpunkte bei der 99_Prozent-Initiative der JUSO ist die Frage, ab welcher Höhe der Kapitaleinkommen sie greifen sollte. Es gibt auch andere offene Punkte.

Kein Vergessen. 💛
22/07/2021

Kein Vergessen. 💛

Heute, am 22. Juli 2021 gedenken wir unseren Genoss*innen, die vor 10 Jahren auf Utøya in einem rechtsradikalen Attentat von A. Breivik ermordet wurden. 77 Menschen verloren durch diese Schreckenstat ihr Leben, 69 davon waren Mitglieder unserer Schwesterorganisation Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF), die auf der Insel Utøya an einem Sommercamp teilnahmen.

Dieses Attentat war kein Einzelfall, sondern Ausdruck der ständig wachsenden Gefahr durch Rechtsextremismus in ganz Europa. Das zeigen die erstarkenden Strukturen, welche auch in der Schweiz vermehrt auftreten. Neben dem Gedenken an die Opfer nutzen wir den heutigen Tag also auch, um auf diese Gefahr hinzuweisen. Für uns als JUSO Schweiz ist klar: Gedenken heisst auch kämpfen! Antifaschismus ist und bleibt Pflicht.

‼️BREAKING NEWS ‼️Nacht diesem deprimierenden Abstimmungssonntag brauchen wir eine Aufmunterung - und die haben wir für ...
15/06/2021

‼️BREAKING NEWS ‼️
Nacht diesem deprimierenden Abstimmungssonntag brauchen wir eine Aufmunterung - und die haben wir für euch bereit:
Die JUSO Basel-Stadt hat jetzt eigenen Merch - ökologisch und fair produziert. Für alle, die ihren Einsatz für eine gerechtere Welt sichtbar machen wollen und dabei noch die JUSO unterstützen wollen. 🌹✊🏾📣
Wir freuen uns über eure Bestellungen unter [email protected]
Ein grosses Dankeschön für Design, Bestellung und Koordination geht an Silvan! 🙏🏼


Bildbeschreibung: Zu sehen sind 8 Bilder mit T-Shirts in rot, weiss und schwarz, maskulin oder feminin und eine schwarze Mütze, alle mit einem kleinen gestickten JUSO-Logo drauf. Grössen: S-3XL. T-Shirts: CHF 12, Mütze: CHF 18.

Erzähl uns deine Geschichte! ‼️Trigger warning‼️Sexualisierte Gewalt, BelästigungAm 14. Juni ist der feministische Strei...
08/06/2021

Erzähl uns deine Geschichte!
‼️Trigger warning‼️
Sexualisierte Gewalt, Belästigung
Am 14. Juni ist der feministische Streiktag. Im Hinblick darauf möchten wir Erfahrungsberichte sammeln zu Erlebnissen von sexuellen Übergriffen und Belästigung. Ein Grossteil aller FINTA Menschen (1) können leider eine solche Geschichte erzählen. In der Öffentlichkeit wird aber wenig davon gesprochen und offizielle Statistiken gibt es nicht. Wir finden das untragbar und möchten deshalb die Realitäten der Betroffenen sichtbar machen.

Wie du mitmachen kannst: in unserer Bio findest du den Link zu einem Formular, wo du deine Erfahrung von einem solchen Erlebnis anonym mit uns teilen kannst. Am 14. Juni werden wir die gesammelten Berichte ausgedruckt an möglichst vielen Orten des öffentlichen Lebens aufhängen, um ihnen Sichtbarkeit zu geben. Nach Möglichkeit werden wir die Geschichten auf die Kantone aufteilen

Wichtig:
- deine Anonymität ist uns wichtig und wir treffen mehrere Massnahmen, um diese zu schützen
- das Thema ist potentiell triggernd. wir werden entsprechende Warnung auf die Plakate setzen.
- mitmachen dürfen alle (auch Männer)
- falls du weitere Fragen hast, kannst du dich per DM bei uns melden

(1) FINTA: Frauen, Inter Menschen, Nichtbinäre Menschen, Trans Menschen und Agender Menschen
Link zum Formular:

https://jusoschweiz.typeform.com/to/qrhEq8MF

Eine Studie der University of Michigan zeigt, dass ein Zusammenhang besteht zwischen Glyphosaten, die in Herbiziden wie ...
07/06/2021

Eine Studie der University of Michigan zeigt, dass ein Zusammenhang besteht zwischen Glyphosaten, die in Herbiziden wie Roundup vorkommen und der Anzahl an Frühgeburten. Es ist wohl kein Zufall, dass das genannte Pestizid "Roundup" von Monsanto/ Bayer stammt. Das heisst, Agrarkonzerne bereichern sich, während wir die direkten Folgen jenes Pestizideinsatzes zu spüren bekommen. Wir meinen und sagen am 13. Juni sowohl zur als auch zur Pestizid Initiative JA.

Bis am Dienstag noch brieflich abstimmen! 2x JA zum Mindestlohn für Basel-Stadt! Stichfrage: Initiative. Mobilisiere dei...
06/06/2021

Bis am Dienstag noch brieflich abstimmen! 2x JA zum Mindestlohn für Basel-Stadt! Stichfrage: Initiative.
Mobilisiere dein Umfeld! Go go go! 🔥🔥🔥 Basel-Stadt soll der erste Deutschschweizer Kanton mit einem Mindestlohn werden!

05/06/2021

Warum du am 13. Juni JA zur Pestizidinitiative stimmen sollst, erklärt dir Joris in diesem Video. Bis am Dienstag noch brieflich abstimmen und dein ganzes Umfeld mobilisieren. Es geht um viel!

04/06/2021

Warum du am 13. Juni unbedingt JA zum CO2-Gesetz stimmen sollst erklärt dir Freija Geniale im Video.
Bei dieser Abstimmung geht es um viel und die Umfragewerte sehen momentan schlecht aus für uns und den Kampf gegen die Klimakatastrophe. Geh daher unbedingt abstimmen und mobilisiere dein Umfeld! --> noch bis am Dienstag brieflich abstimmen!

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4001

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