16/04/2026
Die 5k grüsst aus «Nissa La Bella». Sie hat die Geologie des Kieselstrandes kennengelernt (und dessen soziale Komponente), hat sich in die wechselvolle Geschichte der schönen Stadt eingearbeitet, ist nach Antibes gegen den Wind geradelt (und mit ihm zurück), weiss, dass Tourismusarchitektur in Frankreich etwas komplett anderes ist als zu Hause, hat der Opfer von 2016 gedacht, hat sich bei Fürst Garibaldi von einem wachechten Londoner in die Geheimnisse der Formel-1-Physik einführen lassen, erfuhr den Overtourism auch schon mal am eigenen Leib, erlebt die Renaissance des Trams im grossen Nachbarland, hat sich von berühmten Künstler*innen malerisch und literarisch inspirieren lassen und testete aus, ob die Wärmekapazität des Wassers tatsächlich eine andere ist als diejenige von einem Kalkfelsen (ja, ist sie ). Und «azur» ist die Côte tatsächlich. Auch wenn hier in der fünftgrössten Stadtregion Frankreichs nicht alles Gold ist, was (für die Tourist*innen) glänzt. (rik)